Life Hacks "Technik": So schützen Sie den Laptop vorm Überhitzen – mithilfe einer Spardose

Egal ob es draußen warm ist oder nicht – der Laptop wird es irgendwann auf jeden Fall. Wenn er überhitzt, muss irgendwann eine professionelle Reinigung her. Oder Sie vermeiden krasse Hitze mit Kupfer – das garantiert jeder zuhause hat!

Forschung: Technischer Durchbruch: Wissenschaftler entwickeln Material, das sich selbst repariert

Selbstreinigende Oberflächen nach dem Vorbild von Lotusblättern, extrem bruchfester Zement, der wie Seeigelstachel aufgebaut ist, Solarzellen, die wie Schmetterlingsflügel funktionieren: Zahlreiche innovative Erfindungen orientieren sich an Beispielen aus der Natur. Wissenschaftlern der Carnegie Mellon Universität in Pittsburgh im US-Bundesstaat Pennsylvania ist jetzt ein wichtiger Durchbruch im Bereich dieser bioinspirierten Technologien gelungen, wie die Wissenschaftsseite „Science Daily“, berichtet. Sie haben ein Material entwickelt, dass sich auch nach extremer Beschädigung selbst repariert.

In Elastomer gelöste Metalltröpfchen

Der Verbundwerkstoff gehört zum Bereich der Weichen Materie (englisch: soft matter). Dabei handelt es sich um ein relativ junges interdisziplinäres Forschungsobjekt, das Stoffe umfasst, die sich nur bedingt einem der Aggregatzustände fest oder flüssig zuordnen lassen. Sie können leicht durch thermische Spannungen oder Temperaturveränderungen in verschiedene Zustände verformt werden.

Tesla Kaiser Kommentar 10.30Das von den Wissenschaftlern in Pittsburgh entwickelte Material besteht dem Bericht zufolge aus flüssigen Metalltröpfchen, die in weichem Elastomer gelöst sind. Elastomere sind eigentlich formfeste Kunststoffe, die sich allerdings bei Zug- und Druckbelastung verformen können, aber danach wieder in ihre ursprüngliche Gestalt zurückfinden.

Wenn die Metalltröpfchen beschädigt werden, zerreißen sie, um neue Verbindungen mit benachbarten Tröpfchen einzugehen und leiten dabei elektrische Signale ohne Unterbrechung um, schreibt „Science Daily“. Stromkreisläufe mit Leiterbahnen aus diesem Verbundwerkstoff bleiben demnach vollständig und ununterbrochen intakt, wenn sie durchtrennt oder durchbohrt werden oder Material entfernt wird.

„Beispielloses Level an Funktionalität“

Als mögliche Anwendungsbeispiele für die Erfindung nennt die Wissenschaftsseite die bioinspirierte Robotertechnik, die Interaktion von Mensch und Maschine und die tragbare Datenverarbeitung (sogenannte Wearables wie Smartwatches, Activity Tracker, Datenbrillen etc.). Weil das Material eine hohe Leitfähigkeit besitze, die sich nicht verändere, wenn es gedehnt werde, sei es außerdem ideal für eine Verwendung zur Kraft- und Datenübertragung.

„Andere Forschungen im Bereich der flexiblen Elektronik haben zu Materialien geführt, die elastisch und verformbar sind, aber immer noch verwundbar durch mechanische Beschädigungen, die einen sofortigen Stromausfall verursachen“, zitiert „Science Daily“ Carmel Majidi, Professor für Maschinenbau an der Carnegie Mellon Universität. Das nun entwickelte selbstheilende Material mit seinem „beispiellosen Level an Funktionalität“ ermögliche es Soft-Matter-Elektronik und -Maschinen dagegen, die außergewöhnliche Widerstandsfähigkeit von weichem biologischem Gewebe und Organismen zu entfalten, erklärte Majidi. „Wenn wir Maschinen bauen wollen, die kompatibler mit dem menschlichen Körper und der natürlichen Umgebung sind, müssen wir mit neuen Arten von Material beginnen.“18-Roboter nimmt an Abschlussfeier für kranke Schülerin teil-5786434276001

Glühbirnen-Verordnung: Sorry, liebe EU, so wird das nichts mit dem Energiesparen

Die EU hat der alten Glühbirne den Kampf angesagt. Die altbekannte Funzel wurde verboten, weil sie viel Wärme und wenig Licht produziert. Diese Entscheidung regte die Konsumenten mehr als andere Regularien aus Brüssel auf.

Auch ich gehörte zu denjenigen, die grummelten und sich große Hamstervorräte der althergebrachten Birne zulegten. Nebenbei bemerkt: vollkommen umsonst. Auch Jahre nach dem Erlass aus Brüssel gibt es als sogenannte Restposten oder als Baustellenlampe die gebannten Birnen immer noch. Aktuelles Angebot bei Ebay: 100 Birnen, 100 Watt, E27 Fassung für 50 Euro. Bei Amazon oder im Baumarkt findet sich das gleiche Bild. Omas Birne ist also immer noch nicht tot. Doch Birnennostalgiker bedrohen die Energiesparziele der EU weniger als Technikfreaks, die die allerneueste Beleuchtungstechnik einsetzen. 

Indirektes Licht

Das Stichwort lautet LED. Moment mal? Ist das nicht die Technik, die ganz viel Licht mit ganz wenig Energie liefern kann? Ja, aber sie kann auch noch viel mehr. Nämlich für stimmungsvolles indirektes und gezieltes Licht sorgen. Meine jüngste Errungenschaft: LED-Streifen für indirekte Beleuchtung. Das Lichtband wird in einer speziellen Zierleiste um einen Raum herum verlegt und strahlt ein schönes Licht nach oben ab. Bei 20 Metern Länge des Lichtbandes sind das satte 100 Watt, die für die stimmungsvolle Beleuchtung sorgen.

Zum Lesen müsste man allerdings eine weitere Lampe anschalten, so hell ist das Band nun doch nicht. Der ganze Spaß wird per Fernbedienung gesteuert: Steuerung und Trafo ziehen – anders als Omas Glühlampe – immer ein wenig Strom, das aber 24 Stunden und 365 Tage im Jahr. Wollte ich auf diese Weise noch Flur, Küche und Wohnzimmer illuminieren, würde ich locker einen Verbrauch von 500 Watt erreichen – nur für ein lichtes Grundrauschen in den Räumen. Weitere LED-Spots müssen noch für Beleuchtungsakzente sorgen. Im Vergleich zu Omas Kerzen-Kronleuchter hätte ich dann das Kunststück geschafft, mit mehr Energie weniger Helligkeit zu erzeugen. Dafür hätte ich aber deutlich mehr Atmosphäre.

Nostalgielicht

Rebellion an der Glühbirnenfro… Kunden ignorieren EU-Verbot (1881963)Doch um Helligkeit allein geht es in der Lichttechnik schon lange nicht mehr – Straßenbeleuchtung einmal ausgenommen. Es geht um Stimmungen oder neudeutsch Moods. Und schöne Stimmungen kosten schön viel Strom. Die alten Energiesparlampen lieferten immer ein unangenehmes, kühles Licht. Kein Wunder, es waren ja auch nur Neonröhren in Kugelform. Moderne Halogen- und LED-Lampen haben dieses Manko überwunden. Und noch mehr. Der letzte Schrei ist Retro-Licht. Die hochmoderne LED erzeugt ein warmes, fast waberndes Licht – so wie es Edison mit seiner Kohlenfadenlampe schuf. Problem dabei: Die Technikwunder sind auch nicht effizienter. Zwei 30 Zentimeter lange Lichtkolben sorgen in meinem häuslichen Arbeitszimmer in einem rustikalen Eisenkäfig für kuschelige Steam-Punk-Atmosphäre, aber ich muss zugeben: Trotz 80 Watt Verbrauch wird es nicht heller als bei Kerzenschein.

03 Strom

Ambientlight

Richtig würde der Stromzähler erst rotieren, wenn ich die Beleuchtung auf Fernsteuerung umstellen würde. Ein- und Ausschalten der Lampen per App wäre der Einstieg. Ausgeklügelte Abstimmungen und Veränderungen der Lichtfarben für verschiedene Stimmungen wären dann High-End. Der Nachteil von Licht 4.0: Jede Funzel im Haus wäre ununterbrochen online. Ein echtes Abschalten gäbe es nicht, der Wifi-Controller wäre immer in Betrieb, die Lampen allesamt im Stand-by-Modus. Bei einer Nachrüstlösung, an die man herkömmliche Lampen anschließen kann, liegt die permanente Stromaufnahme des Controllers bei 5 Watt.

Will man nicht nur ein oder zwei Lichtquellen an- und abschalten, sondern die hochmodernen Lichtstimmungen mit indirekter Beleuchtung auch unter dem Bett realisieren, muss man in einer kleinen Wohnung mit 20 Empfängern rechnen – bei uns werden es wohl 50 sein. Macht 100 bis 250 Watt im Stand-by-Betrieb. Ich gebe zu: Davor schrecke selbst ich noch zurück.Birnen

Stand-by frisst die EU-Ziele auf

Dieser Trend ist mehr als nur eine private Beobachtung. Der Stromverbrauch privater Haushalte sinkt nicht. Trotz steigender Strompreise und sinkender Haushaltsgrößen steigt er eher an. Grund ist genau dieser Stand-by-Betrieb: Die EU ließ die Stand-by-Verluste in 1300 Haushalten untersuchen. „SELINA“ (Stand-by and Off Mode Energy Losses in New Appliances Measured in Shops) lief zwischen 2008 und 2010 und das zeigte, dass der durchschnittliche Haushalt schon damals jährlich allein 169 kWh Strom für Stand-by verbrauchte. Das waren 6,3 Prozent des Gesamtstromkonsums. In Deutschland sollen die Stand-by-Verluste laut der Deutschen Energie-Agentur sogar elf Prozent des Stromverbrauchs ausmachen. Und das war noch vor der Zeit, als jede Lampe und jeder Kühlschrank online sein wollte. 

Was also tun? Zurück zu einer LED-Birne an der Decke will ich nicht, den Energieverbrauch er schönen Lichterwelt finde ich ärgerlich. Aber ich fürchte, früher oder später werden all die schönen Spielereien bei uns Einzug halten.

Berin Whg 12.05

Eskalation im Streit mit Bezos: Verdoppelte Versandpreise für Amazon: So will Trump seinen Lieblingsfeind fertigmachen

Es gibt wohl keine Zeitung, die Donald Trump mehr hassen dürfte als die „Washington Post“. Täglich macht das Blatt mit neuen Skandalen aus dem Weißen Haus auf, stets gespickt mit Zitaten Dutzender Insider. Kein Wunder, dass der US-Präsident schäumt vor Wut. Die richtet sich am liebsten gegen den Besitzer der Zeitung, den Amazon-Chef und reichste Mann der Welt Jeff Bezos. Jetzt scheint Trump mit ganz konkreten Maßnahmen das Geschäft verderben zu wollen.

Schon in den letzten Monaten hatte der Präsident immer wieder geschimpft, dass Amazon mit seinen viel zu günstigen Lieferungen der US-Postbehörde USPS massiv schaden würde. Dass die Leiterin der Behörde,  Megan Brennan, ihm vehement widersprach und Amazons Lieferungen sogar als wichtige Einnahmequelle nannte, focht ihn nicht an. Und Trump schien es nicht bei Twitter-Tiraden belassen zu haben.Bill Gates Trump_18.00

Trump will höhere Versandkosten

Gleich bei mehreren Gelegenheiten soll er Brennan bedrängt haben, die Versandkosten für Amazon und einige andere Firmen drastisch zu erhöhen – auf den doppelten Preis. Sein Argument: Die angeblich zu günstigen Lieferpreise seien eine versteckte Subvention für Amazon und andere. Das berichtet – wie sollte es anders sein – die „Washington Post“ mit Berufung auf gleich drei anwesende Personen. Für Amazon würden dadurch Milliarden an Mehrkosten entstehen. Brennan scheint die Bemühungen bisher abgewehrt zu haben.

Das könnte sich aber ändern: Trump unterschrieb im April eine „Executive Order“, eine Art Präsidial-Dekret, die eine Regierungs-Prüfung der finanziellen Lage des USPS veranlassen soll. In der Folge könnte auch eine Gebühren-Erhöhung für die Online-Händler drohen. Die dürften Amazon wiederum härter treffen als viele andere Händler: Weil viele Kunden über die Lieferflatrate Prime bestellen, kann der Konzern die Mehrkosten nicht an diese Kunden weitergeben.FireTV Stick mit Alexa_12.15

Folgen kaum einzuschätzen

Die Folgen wären kaum einzuschätzen. Andere US-Anbieter wie FedEx oder UPS rufen bei Firmenkunden ähnliche Preise wie  USPS ab. Sie dürften aber nicht für eine vollständige Übernahme aller Amazon-Sendungen in der Lage sein. Trotzdem könnte Amazon zumindest mit einem Teil seiner Lieferungen zu den Konkurrenten abwandern. Dann würde der Schritt der Post-Behörde eventuell sogar weniger, statt mehr Geld einbringen. Auch unter den von der „Washington Post“ befragten Mitarbeitern des Weißen Hauses herrschte deshalb Uneinigkeit über die Nützlichkeit des Schrittes.

Eventuell könnte aber auch mehr dahinter stecken: Bereits seit Jahren versuchen republikanische Politiker immer wieder, den USPS zu untergraben und seine Aufgaben in den privaten Sektor zu verlagern. Interpretiert man Trumps Angriffe aus diesem Blickwinkel, könnte er hier zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen – und Amazon und dem USPS gleichzeitig schaden. Fehde Amazon Google Apple 19.14