
Der Ball ist klein und wechselt blitzartig die Richtung: Für TV-Geräte ist Fußball die Mega-Herausforderung. Diese bestehen sie mit Bravour.
Foto: Vitaly Krivosheev – stock.adobe.com
News aus der digitalen Welt

Der Ball ist klein und wechselt blitzartig die Richtung: Für TV-Geräte ist Fußball die Mega-Herausforderung. Diese bestehen sie mit Bravour.
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Forscher von Microsoft und Google haben eine neue Schwachstelle gefunden. Sperriger Titel: „Speculative Store Bypass Variant 4“.
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Es ist Technik, die Kinder begeistert. Aber wer spielen will, muss vorher aufbauen – so läuft es bei „My First Robot“ von Tinkerbots.
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Hochgeheime Besprechungen, Atom-Verhandlungen, interne Streitereien: Ein Einblick in den Alltag eines US-Präsidenten ist für Regierungen und Geheimdienste auf der ganzen Welt Gold wert. Kein Wunder, dass kaum ein anderer Mensch so gut vor neugierigen Augen und Ohren abgeschirmt wird. Bis jetzt. Donald Trump findet das alles zu aufwändig – und treibt lieber sein Sicherheits-Team mit Twitter-Tiraden und Dauertelefonie in den Wahnsinn.
Statt wie sein Vorgänger Barack Obama ein hochgesichertes Smartphone zu benutzen, trägt der US-Präsident nach einem Bericht von „Politico“ mindestens zwei iPhones mit sich herum. Auf dem einen ist nur Twitter installiert – es kann sonst nicht mal telefonieren oder SMS verschicken. Das andere benutzt Trump nach Angaben von drei anonymen Mitarbeitern dazu, sich abends stundenlang bei Freunden über den harten Alltag auszulassen, etwa beim bekannten Fox-News-Moderator Sean Hannity.Amazon Trump 18.30
Als würden die – im Vergleich zu besonders gesicherten Spezial-Smartphones – enorm unsicheren iPhones nicht ausreichen, weigert sich Trump zudem, eine weitere Sicherheitsmaßnahme mitzumachen. Während Obama sein Smartphone alle 30 Tage durch einen Sicherheitscheck jagen ließ, um mögliche Hackerangriffe zu entdecken, findet Trump das dem Bericht zufolge „unbequem“ – und lässt es einfach. Mehr als fünf Monate soll er sein Twitter-Gerät ohne Sicherheitscheck genutzt haben. Das Weiße Haus erklärte der Seite, wegen der Schutzmaßnahmen sei die Überprüfung nicht nötig.
Tatsächlich haben beide Geräte deutlich mehr Einschränkungen als handelsübliche iPhones. Das Twitter-Gerät hat weder GPS noch Kamera, bei dem anderen iPhone ist immerhin das Tracking deaktiviert. Trotzdem wird es von Sicherheits-Experten als extremes Risiko eingeschätzt.Trump Smartphone_14.30
Weil es weiterhin über Kamera und Mikrofon verfügt, könnten sich Hacker so Einblicke in sämtliche Meetings verschaffen, die Trump besucht. Dass er sein Smartphone auch in hochgeheime Gespräche mitnimmt, ist bekannt: Er hatte schon aus solchen Terminen getwittert. Um eine solche Spionage-Methode zu verhindern, hatte Barack Obama noch ein Gerät bekommen, das weder über Mikrofone noch über Kameras verfügte und auch SMS deaktiviert hatte. „Es ist wie so ein Spieltelefon deiner Vierjährigen“, hatte er in der Latenight-Show von Jimmy Fellon gefeixt.
Obwohl Trump das iPhone für Telefon-Gespräche nach Angaben des Weißen Hauses regelmäßig tauscht, stellt alleine seine Existenz ein Risiko dar. Trump scheint es täglich für Telefonate mit seinen Freunden zu nutzen, vermutlich, ohne dass deren Leitungen über ein vergleichbares Niveau an Sicherheit verfügen. Da Trump dabei nach Angaben seiner Mitarbeiter auch Interna bespricht, müssten interessierte Geheimdienste einfach nur seine Freunde abhören. Donald Trump vertippt 1400
Wohl auch aus diesem Grund verzichteten seine Vorgänger lieber ganz auf die Kommunikation nach außen. Obama erklärte beim Amtsantritt mehrfach, wie schwer es ihm falle, sich von seinem geliebten Blackberry zu trennen. George W. Bush schickte eine Mail herum, die sein Bedauern ausdrückte, für die nächsten Jahre kaum erreichbar zu sein. „Ich möchte nicht, dass meine privaten Konversationen bei denen landen, die uns blamieren wollen“, erklärte er mit Blick auf mögliche Hackerangriffe.
Donald Trump dagegen weigerte sich selbst nach Amtsantritt, sein völlig veraltetes Samsung Galaxy S3 herauszurücken – und nutzte es auch als Präsident weiter. Erst nach Monaten konnte er überhaupt zu seinen iPhones überredet werden.Bill Gates Donald Trump HIV HPV_14.15Uhr
Dass die Angst vor Hackern nicht unbegründet ist, bewies ausgerechnet Trumps Stabsleiter John Kelly. Schon während der Zeit zwischen Wahl und Amtsantritt des Präsidenten war Kellys persönliches Smartphone gehackt worden. Erst zehn Monate später wurde das entdeckt. Unvorstellbar, welche Daten die Hacker in diesem Zeitraum abgegriffen haben dürften.
Als Kelly im Januar im gesamten Weißen Haus Smartphones verbieten ließ, hatte das aber trotzdem einen anderen Grund: Er wollte so die immer weiter steigende Zahl von Leaks aus der Administration unterbinden. Mit bekanntermaßen beschränktem Erfolg.
Ein fremdländisch aussehender, kräftiger Mann baut sich vor einem Polizisten auf. Mit grimmigem Blick starrt er dem Beamten in Kampfmontur in die Augen, auf dem Hals des Mannes ist deutlich ein Maschinenpistolen-Tattoo zu erkennen. Die Anspannung der Situation ist durch das Bild hindurch spürbar.Post Hooligans
Geht es nach rechtspopulistischen Gruppen, ist dieses Bild eine Verdichtung der Verhältnisse in der Bundesrepublik. Der AfD-Kreisverband Landau/Südliche Weinstraße in Rheinland-Pfalz griff das Foto auf seinem Facebook-Account auf und schrieb dazu: „Die Situation in unserem Land an diesem Foto erklärt.“ Auch andere Seiten teilten das Bild. „14-jähriger Flüchtling stellt sich mutig einem Nazi-Abschiebepolizisten entgegen“, twitterte beispielsweise die Junge Alternative Essen dazu – und erntete mindestens 120 Retweets.
Doch was steckt wirklich hinter der so bedrohlich wirkenden Szene? So viel kann verraten werden: Der Polizist ist echt. Der muskelbepackte, aggressive Mann aber ist kein Flüchtling. Vielmehr handelt es sich um ein Foto, das bei Dreharbeiten zur neuen Netflix-Serie „Dogs of Berlin“ entstanden ist. Gepostet hat es Schauspieler Vito Pirbazari auf seinem Instagram-Account – er ist der Mann auf dem Bild. Mit dem Hintergrund wird schnell klar, dass die scheinbar spannungsgeladene Situation in Wirklichkeit nur Spaß ist.Instagram Post
Spaß, den viele rechte Hetzer offenbar nicht verstehen – falls sie nicht sogar mit Vorsatz das Bild in einen falschen Kontext rücken. Nachdem verschiedene Seiten, unter anderem die Facebook-Seite „Hooligans Gegen Satzbau“, auf die Fehlinterpretation hingewiesen hatten, wurden die Posts wieder gelöscht. In den Köpfen vieler Menschen hatte sich das Bild mit der falschen Konnotation da allerdings schon festgesetzt. Auch eine Entschuldigung oder Erklärung der Verbreiter blieb aus.
Währenddessen meldete sich der Schauspieler Imad Mardnli unter dem Facebook-Post von „Hooligans Gegen Satzbau“ zu Wort: „Wäre das keine Werbung für unsere Serie, würde ich mir echt überlegen, einen Anwalt zu nehmen und ihnen eine Abmahnung zukommen zu lassen, ich bin der Fotograf dieses Bilds, also liegen die Bildrechte bei mir.“
Vittorio Pirbazari postete einige Tage später wieder ein Bild auf Instagram, darauf posiert er mit einer Maschinenpistole. Darunter schrieb er süffisant: „Bevor ich hier wieder eine politische Welle im Land auslöse, noch mal in aller Deutlichkeit!!! Dies ist eine Szene aus der neuen Netflix-Serie ‚Dogs of Berlin‘.“ Das sollte dann auch die AfD verstehen.
Facebook-Chef Mark Zuckerberg ist im Europaparlament viel härter rangenommen worden als bei seinem Anhörungs-Marathon im US-Kongress. Das Format, bei dem in Brüssel alle Fragen zum Schluss auf einmal beantwortet werden sollten, gab dem 34-jährigen Tech-Milliardär jedoch die Möglichkeit, unangenehmen Fragen auszuweichen. Zuckerberg konnte einfach nur breit gefasste
Mini-Stellungnahmen zu einigen der angesprochen Themen statt konkreter Antworten geben. Das Verfahren ist nach Auskunft des Europaparlaments generell üblich bei der sogenannten „Conference of Presidents“ mit dem Kreis der Fraktionsvorsitzenden.
Die Fraktionsspitzen wollten unter anderem wissen, warum Facebook die vom Datenskandal um Cambridge Analytica Betroffenen nicht bereits 2015 informierte und ob Zuckerberg an dieser Entscheidung beteiligt war. Und ob der Fall „nur die Spitze eines Eisbergs“ war. Sie sprachen an, dass Facebook zum Beispiel über den „Like“-Button auch einige Daten von Nicht-Mitgliedern sammele – und auch eine konkurrenzlose Rolle Facebooks, nachdem Konkurrenten mit ähnlichen Online-Netzwerken aus dem Geschäft gingen.
22-Zuckerberg in Brüssel – Wir haben nicht genug getan-5788216348001
Mit besonders scharfen Worten fiel Guy Verhofstadt, Fraktionsvorsitzender der Allianz der Liberalen und Demokraten für Europa, auf. Zuckerberg müsse sich entscheiden, ob er in die Geschichte in einer Reihe mit Technologie-Innovatoren wie Apple-Gründer Steve Jobs und Microsoft-Gründer Bill Gates eingehen werde – oder als „ein Genie, das ein digitales Monster geschaffen habe, das unsere Demokratien zerstört“.
Verhofstadt versuchte auch, den üblichen Argumenten Zuckerbergs bei Fragen nach einer dominierenden Stellung Facebooks schon vorab den Wind aus den Segeln zu nehmen – das sei, als würde ein monopolistischer Autohersteller sagen, man könne schließlich auch Flugzeug, Zug oder ein Fahrrad nehmen, sagte er. Zuckerberg wiederholte dazu seine vorherigen Worte, dass es in der Branche viel Wettbewerb gebe, weil die Nutzer auf vielen Kanälen miteinander kommunizierten. „Aus meiner Perspektive kommen jeden Tag neue Konkurrenten hinzu.“
Memes Zuckerberg_16.10„Mir ist bewusst, dass es viele konkrete Antworten gab, auf die ich nicht konkret eingehen konnte“, sagte der Facebook-Chef zum Schluss. Man werde sie nachträglich beantworten. Einige der Fraktionschefs machten ihrer Unzufriedenheit Luft. „Ich habe sechs Fragen eingereicht, die mit „Ja“ oder „Nein“ beantwortet werden können – und keine davon ist beantwortet worden“, empörte sich der Grüne Philippe Lamberts. Eine davon war, ob Facebook seinen Mitgliedern die Möglichkeit geben werde, sich komplett personalisierter Werbung zu entziehen.
Zum Auftakt entschuldigte sich Zuckerberg abermals für den jüngsten Datenskandal um Cambridge Analytica. Facebook habe das Ausmaß seiner Verantwortung unter anderem im Kampf gegen den Missbrauch von Nutzer-Informationen durch App-Entwickler nicht erkannt, sagte Zuckerberg bei einem live übertragenen Treffen mit Fraktionsspitzen. „Das war ein Fehler und es tut mir leid.“ Das waren ähnliche Worte wie bei Zuckerbergs insgesamt zehnstündigem Auftritt im US-Kongress. Dort fielen die Senatoren und Abgeordneten zum Teil damit auf, dass sie die Funktionweise von Facebook nicht kannten – oder von der Beschränkungen auf wenigen Minuten pro Fragesteller ausgebremst wurden.
05-Laut Facebook bis zu 87 Mio Betroffene in Datenschutzskandal-5764351707001Im März war bekanntgeworden, dass sich die britische Firma Cambridge Analytica Zugang zu Daten von Millionen Facebook-Nutzern verschafft hatte. Mit Hilfe der Daten sollen etwa Wähler im US-Präsidentschaftswahlkampf zugunsten von Donald Trump mit Wahlwerbung beeinflusst worden sein. Facebook hatte sich wiederholt entschuldigt und diverse Konsequenzen gezogen.
Facebook-Chef Mark Zuckerberg hat sich im Europäischen Parlament für Fehler im Zusammenhang mit dem Datenskandal und Falschnachrichten entschuldigt. Facebook werde sein Personal im Bereich Datenschutz bis Ende des Jahres auf 20.000 Mitarbeiter erhöhen.
Die Verwendung des Messaging-Dienstes Whatsapp auf dem Firmenhandy verstößt nach Einschätzung von Experten gegen die Datenschutz-Grundverordnung der EU. Sowohl nach jetzigem als auch nach dem bald umgestellten Datenschutzrecht handle es sich bei der Weitergabe zum Beispiel von Kundendaten „ohne Rechtsgrundlage oder Einwilligung um einen Datenschutzverstoß“, sagte die Landesbeauftragte für Datenschutz des Landes Schleswig-Holstein, Marit Hansen, der „Welt“ vom Donnerstag.
Hansens Einschätzung zufolge sind besonders Handwerker und Freiberufler betroffen, die Kundendaten auf Whatsapp verwenden. Für sie könne es teuer werden, weil Datenschutzverstöße mit hohen Bußgeldern geahndet werden könnten. „Es ist also sehr sinnvoll, sich von Anfang an rechtskonform zu verhalten“, sagte Hansen.
Der Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH) sprach ebenfalls von „datenschutzrechtlichen Problemen“, die auf Handwerker zukommen könnten. Handwerker verwendeten Whatsapp als Kommunikationsmittel auf dem Bau sowie oft auch dafür, sich von Kunden Fotos von Stellen in der Wohnung schicken zu lassen, die repariert werden sollen.
„Da Whatsapp Zugriff auf dieses Bild erhält, handelt es sich hierbei um eine Datenübertragung an Whatsapp, für die der betroffene Kunde jedoch keine Einwilligung erteilt hat“, sagte ZDH-Datenschutzexperte Markus Pfeifer der „Welt“. Eine gesetzliche Grundlage für den Datentransfer bestehe nicht.
Die Datenschutz-Grundverordnung der EU muss ab dem 25. Mai angewendet werden. Sie macht Unternehmen europaweit gültige Vorgaben für die Speicherung und den Schutz von Daten und gibt Kunden und Nutzern mehr Möglichkeiten, gegen Missbrauch vorzugehen. Bei Verstößen drohen Unternehmen, die die Vorgaben der Verordnung nicht einhalten, Bußgelder in Höhe von bis zu vier Prozent des jährlichen weltweiten Umsatzes.
Es war eine Blamage für das EU-Parlament: Statt Facebook-Chef Mark Zuckerberg für die vielen Datenskandale und die fragwürdigen Geschäftspraktiken des Internetriesen zu rösten, verschwendete man lieber Zeit mit Eitelkeiten. Zuckerberg bekam zwar Unmengen an – teilweise auch unangenehmen – Fragen gestellt, kam aber mit harmlosen Antworten davon. Für besonderen Ärger sorgte aber eine Politikerin aus Schweden.Zuckerberg EU Selfie
Cecilia Wikström hatte nach der Sitzung ein Selfie von sich mit Zuckerberg gepostet. „Mark Zuckerberg und ich nach der Anhörung im EU-Parlament“, schrieb sie lapidar dazu. Das Bild zeigt gut, was bei der Anhörung schief lief. Zuckerberg grinst gelassen gemeinsam mit der liberalen Politikerin. Man wirkt entspannt. Hier tut sich keiner weh, so die Message des Bildes.Zuckerberg EU Selfie (1)
Kommentar Zuckerberg Auftritt EU-Parlament_11.40Bei den Bürgern kam das nicht so gut an. Bei Twitter machten sie ihrem Ärger Luft. „Sie sind also lieber mit dem Smartphone in der Hand zu Zuckerberg gerannt, um ein Selfie zu schießen. Während Ihre Kollegen sich für das verschwendete Meeting schämten“, scheibt ein Nutzer. Und hängt ein Video an, das tatsächlich zeigt, wie Wikström nach Ende der Befragung sehr schnell strahlend neben Zuckerberg stand.
Von vielen wird das wie das Verhalten eines Teenagers bei Popkonzerten gesehen. „Das ist kein Beyonce-Konzert“, belehrt ein Nutzer die 52-Jährige. „Sie sollten jemandem harte Fragen stellen, der vermutlich eine ganze Reihe von EU-Gesetzen gebrochen hat“. Ein anderer formuliert den Vorwurf noch drastischer: „Glauben Sie, Richter machen nach der Verhandlung Selfies mit dem Mordverdächtigen?“ Eine Nutzerin sieht das Ganze gar als grundsätzliches Problem: „Ein Selfie, aber kein Ergebnis. Typisch EU?“ Ein weiterer sieht das Foto gar als „eines der traurigsten Fotos 2018“.Facebook Text maus 20.00
Wikström selbst gibt sich von der Kritik überrascht. Der schwedischen Zeitung „Expressen“ sagte sie: „Ich poste auch Bilder, wenn ich einen Minister eines anderen Landes oder einen hochrangingen Manager treffe. Ich hatte nicht mit einer solch starken Reaktion gerechnet.“ Es sei ihr aber wichtig, dass sie Zuckerberg auch harte Fragen zu Moral und Werten gestellt habe. Das gemeinsame Bild hätte sie daher nicht als Problem gesehen: „Man muss auch verstehen, dass man unterschiedlich denkt, aber trotzdem gemeinsam Probleme lösen kann.“
Dass sie es aber toll fand, mit einem der berühmtesten und reichsten Menschen der Welt auf einem Bild zu sein, soll nicht der Grund für das Foto gewesen sein, erklärte sie der Zeitung auf Nachfrage. „Da dachte ich gar nicht dran. Ich dachte eher, dass mir mein zwanzigjähriger Sohn das sonst nie glaubt.“ Zuckerberg in Brüssel – Wir haben nicht genug getan 9.00
Satellit, Kabel, DVB-T2 – es gibt viele Möglichkeiten, die klassischen Fernsehsender live zu empfangen. Wer aber unterwegs fernsehen möchte, kann einen der zahlreichen Streaminganbieter am Markt nutzen. Stiftung Warentest hat anlässlich der bevorstehenden Fußball-WM in Russland fünf Anbieter (Magine TV, Zattoo, Couchfunk, TV Spielfilm Live und Waipu) sowie zwei Mediatheken mit Live-TV (ARD und ZDF) zur mobilen Nutzung genauer unter die Lupe genommen. Denn einige der entscheidenden Spiele finden in der Woche am Nachmittag statt, wenn nur die wenigsten Fans am heimischen Fernseher mitfiebern können.
Die Streamingdienste wurden in mehreren Kategorien getestet: Neben der Zahl der bereitgestellten Sender und dem Preis wurde auch die Bedienung und die Bild- und Tonqualität untersucht. Die größten Unterschiede zeigten sich bei der Verfügbarkeit von Privatsendern. Die Bild- und Tonqualität in HD war bei fast allen Diensten nahezu identisch. Voraussetzung dafür ist aber eine schnelle Internetverbindung. Ideal sind 16 Megabit pro Sekunde oder mehr.Warentest Noice Canceling_17.10
ARD und ZDF strahlen ihr Programm komplett kostenlos aus. Das beste Gesamtangebot im Test hat Magine TV, sowohl im Gratis- als auch Bezahlpaket. Kostenlos erhält man 18 der 30 wichtigsten Sender, 15 davon in HD. Die Bezahlvariante kostet 10 Euro pro Monat und schaltet alle 30 der wichtigsten Sender frei, darunter auch private Sender wie RTL oder Pro7. 27 davon werden hochauflösend in HD ausgestrahlt, „mehr als bei der Konkurrenz“, loben die Tester. Es gibt keine Aufnahme- und Offlinefunktion, dafür kann man den Dienst zeitgleich auf mehreren Geräten nutzen.
Bei Couchfunk wurde lobend erwähnt, dass das Gratispaket (17 von 30 Sendern, aber keiner in HD) ohne Registrierung funktioniert. Dafür gibt es viel Werbung, zudem verbraucht der Dienst mehr Datenvolumen per Mobilfunk als die Konkurrenten.
Einer der bekanntesten TV-Streamingdienste ist Zattoo. 18 der 30 wichtigsten Sender sind hier im Free-Modell enthalten, jedoch nur in SD. Beim Bezahlpaket bekommt man alle 30 Sender, 21 davon in HD. Zattoo ist zeitgleich auf mehreren Geräten nutzbar, Aufnahmen gibt es nur in der Bezahlvariante. Kritisch ist laut Warentest jedoch das Datensendeverhalten: Bei Android wird die Geräte-ID an eine Drittfirma übertragen, bei iOS der Name des Mobilfunkanbieters. Das machen andere Anbieter besser.
Den vollständigen Test inklusive aller Informationen finden Sie gegen Gebühr unter test.de/tv-streaming.