Neues Datenschutz-Gesetz: DSGVO: Das können Verbraucher jetzt von Firmen fordern

DSGVO – diese Buchstaben verbreiten aktuell vor allem bei kleinen Unternehmen und Selbstständigen Angst und Schrecken. Ab dem 25. Mai erhalten Kunden und Konsumenten durch die Datenschutz-Grundverordnung der EU weitreichende Rechte gegenüber Unternehmen – unter Androhung drakonischer Strafen. Doch welche Rechte genau bekommen Sie ab Freitag? Wir haben Experten gefragt.

Die Grundidee der Verordnung ist simpel: Firmen haben in den letzten Jahren Unmengen unserer Daten angehäuft, um mit ihnen in irgendeiner Form zu arbeiten. Etwa, um uns wie Facebook oder Google passende Werbung anzeigen zu können. Aber auch, um als Arzt eine Krankenakte zu pflegen oder als Blumenhändler eine Versandadresse zu speichern. Die neue Verordnung soll den Bürgern mehr Kontrolle über diese Daten geben.Schluss mit Whatsapp im Beruf?

Was weißt du über mich?

Den meisten Konsumenten dürfte gar nicht bewusst sein, welche ihrer Daten überhaupt bei Firmen angehäuft werden. Jetzt können sie das mit einer einfachen Anfrage herausfinden. „Das reicht von Kontaktdaten, über Käufe bis zu gespeicherten Ortungsdaten und Fotos. Die Daten variieren je nach Unternehmen natürlich“, sagt Markus Kluge, der Geschäftsführer von Protected Shops, einer Beratungsfirma für Online-Händler. Christine Steffen von der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen ergänzt: „Die Auskunft ist grundsätzlich kostenlos zu erteilen und auch die Kopie der Daten muss beim ersten Verlangen jedenfalls ohne Kosten für Verbraucher bereitgestellt werden.“So lustig reagiert das Netz auf die DSGVO

Weg mit meinen Daten!

Passt einem die Datensammelei nicht, kann man die Firmen einfach auffordern, die nicht mehr benötigten Daten wieder zu löschen. Durch das sogenannte „Recht auf Vergessen“ konnten Bürger schon länger einfordern, dass über sie veröffentlichte Daten wieder gelöscht werden können. „Diese Forderung bekommt mit dem DSGVO und seinen Strafen aber mehr Gewicht“, erklärt Kluge. Mit der DSGVO müssen nun sämtliche Daten über den Kunden gelöscht werden, wenn der das wünscht. Also auch die, die nur intern genutzt werden. Die einzige Ausnahme: Daten, die für Steuernachweise gebraucht werden. Auch das Recht auf Vergessen wird erweitert, sagt Christine Steffen. So müssen die Firmen nun bei öffentlich gemachten Daten auch dafür sorgen, dass sie auf den Seiten Dritter ebenfalls verschwinden. Ein weitreichender Schritt.DSGVO und Visitenkarten 1110 

Umzugsrecht

„Ein gänzliches neues Recht für Verbraucher ist außerdem das Recht auf Datenmitnahme“, erläutert Steffen. Kunden können dann etwa beim Wechsel des Email-Providers oder eines Messenger darauf pochen, dass sämtliche Mails oder Chatverläufe an den neuen Dienst übertragen werden. Das klingt ziemlich nützlich, dürfte in der Praxis aber schwer umzusetzen sein. Die Firmen stehen vor einem Problem: Viele Dienste sind technisch gar nicht mit Konkurrenten kompatibel, bei manchen müssten Dutzende Gigabyte von Daten herumgewuchtet werden. Solche Ausreden gegen die Umzugshilfe sind bislang aber nicht vorgesehen. Auch Steffen ist hier skeptisch: „Wie dieses neue Recht in der Praxis genau funktionieren wird, ist noch offen.“ 

Viel Unklarheit

Auch viele andere Bereiche der DSGVO sind längst nicht so klar, wie man es sich wünschen würde. Nach strenger Interpretation dürften etwa Messenger wie Whatsapp oder ein einfacher Tausch einer Visitenkarte schon für Ärger sorgen. Auch das Tracking von Webseiten-Nutzern etwa über Cookies ist umstritten. Die DSGVO erlaubt solche Verfahren auch ohne gezielte Genehmigung der Nutzer, wenn ein „berechtigtes Interesse“ besteht. Was das genau heißt, ist offen. Eine Interpretation ist, dass durch das Betreiben und die Optimierung von werbefinanzierten Seiten ein solches Interesse gegeben ist. Andere Experten sind der Meinung, dass solche Maßnahmen ab jetzt ohne explizite Zustimmung der Nutzer nicht mehr möglich sind. Am Ende werden erst die Praxis und Gerichtsurteile zeigen, wer Recht hat.DSGVO für kleine Unternehmen und Vereine

Leider nicht nur positiv

Obwohl die neue Verordnung den Bürgern in erster Linie mehr Rechte geben soll, müssen sie auch mit negativen Folgen im Alltag rechnen. Ganz abgesehen vom seit Wochen anhaltendem Spam, die Datennutzung zu erlauben, um E-Mail-Dienste, Instagram und Co. weiter nutzen zu dürfen.

Vielmehr müssen wir durch die Regelung auch im Alltag mit Komplikationen rechnen. Will man etwa einen Termin beim Arzt machen, muss der künftig beim ersten Besuch über die Nutzung der Daten informieren. Gerade in der Anfangszeit, in der jeder Patient belehrt werden muss, dürfte das für noch längere Wartezeiten sorgen. Auch die praktische Nutzung von Whatsapp, ob beim Friseur oder dem Handwerker, müsste streng gesehen wegfallen – sonst drohen drakonische Strafen. Die Medienvielfalt schrumpft ebenfalls: Viele Blogs und Webseiten kleinerer Betreiber wurden aus Angst vor den Regeln schon abgeschaltet. Andere Fallstricke zeigen sich womöglich noch in der Praxis.

Schritt in die richtige Richtung

Trotzdem wird das Gesetz von vielen Experten als grundsätzlich positiv für die Kunden bewertet. „Der größte Vorteil der Kunden durch das Gesetz ist, dass bestehende Regeln konkretisiert wurden und mit den drohenden, teils sehr hohen Strafen eine viel größere Durchsetzbarkeit besteht. Das Recht hat hier mehr Zähne bekommen“, erklärt Markus Kluge. „Viele der nun geltenden Regeln gab es schon vorher. Jetzt sind sie für die Kunden einfach besser durchsetzbar.“ Auch Christine Steffen ist vorsichtig optimistisch: „Insgesamt ist die DSGVO aus Verbrauchersicht zu begrüßen. Inwieweit die damit verbundenen Hoffnungen erfüllt werden, muss sich allerdings erst noch zeigen.“Facebook Text maus 20.00

Ungewöhnliche Serie von Fehlern: Alexa zeichnet privates Gespräch zwischen Pärchen auf und verschickt es

Eine Serie von Hörfehlern von Amazons digitaler Assistentin Alexa hat dazu geführt, dass eine Unterhaltung eines nichts ahnenden Paares in den USA aufgenommen und an einen ihrer Kontakte verschickt wurde. Wie konnte es dazu kommen?

Paar unterhält sich weiter – Alexa nimmt alles auf

Die Software im Echo-Lautsprecher habe zunächst einmal in dem Gespräch fälschlicherweise ihren Namen „Alexa“ herausgehört, erklärte Amazon unter anderem dem Finanzdienst Bloomberg. Das startet die Aufnahme, damit das Assistenzprogramm Sprachbefehle ausführen kann.

Später glaubte Alexa, den Auftrag „verschicke Nachricht“ („Send Message“) gehört zu haben und fragte zurück „an wen?“. Das Paar schien diese Frage jedoch nicht gehört zu haben und unterhielt sich einfach im Hintergrund weiter – Alexa filterte unterdessen aus dem Gespräch etwas heraus, was einem der Namen auf der Kontaktliste ähnelte.

Schließlich fragte Alexa ebenfalls ungehört noch einmal nach, ob eine Nachricht an den Kontakt verschickt werden solle – und schnappte aus der weiteren Unterhaltung des Paars das Wort „right“, also „richtig“, auf. Das Paar aus dem Bundesstaat Oregon wurde auf den Vorfall erst durch einen Anruf des Empfängers der Nachricht aufmerksam, wie Bloomberg berichtete.

Ungewöhnlich, aber es kann passieren

„So ungewöhnlich diese Abfolge der Ereignisse auch war, wir prüfen Optionen, wie solche Fälle noch weniger wahrscheinlich gemacht werden können“, erklärte Amazon dazu. Datenschützer kritisieren vernetzte Lautsprecher mit digitalen Assistenten oft als Risiko für die Privatsphäre – und der Fall zeigt beispielhaft, wie sie durch Fehler verletzt werden kann.

Es ist nicht das erste Mal, dass ein Fehler von Alexa für Aufsehen sorgt: Im vergangenen Jahr brach die Polizei in Pinneberg bei Hamburg in der Nacht eine Wohnung auf, aus der zu laute Musik dröhnte. Wie sich herausstellte, hatte sich ein Echo-Lautsprecher auf voller Lautstärke selbst aktiviert, während der Besitzer nicht zu Hause was.Zukunft_in_100_Sek-Assistenten .6.25

Videoplattform: Pornografie, Hassbeiträge, Terror-Propaganda: Was Nutzer auf Youtube melden

YouTube hat dem aktuellen Google-Transparenzbericht zufolge im vierten Quartal 2017 mehr als acht Millionen Videos gelöscht – davon wurden 6,7 Millionen automatisch von der Videoplattform entfernt. Weitere 1,6 Millionen Videos wurden infolge der Meldung durch Menschen gelöscht.

Die Zahl der von Nutzern beanstandeten Videos ist dabei aber noch um einiges höher. Am häufigsten werden Inhalte wegen sexueller Freizügigkeit gemeldet – der Anteil dieser Kategorie an allen Meldungen durch Menschen liegt bei rund 30 Prozent, wie die Grafik von Statista zeigt. Auf Platz zwei und drei folgen Spam (26,4 Prozent) und Hassbeiträge (15,6 Prozent). 13,5 Prozent der Meldungen zwischen Oktober und Dezember 2017 erfolgen aufgrund gewalttätiger oder als abstoßend empfundener Inhalte. 1,6 Prozent der Meldungen entfallen auf Terror-Propaganda.

Neue Konsole: Sony verrät erstmals Details über die Playstation 5

Wann kommt die Playstation 5? Diese Frage stellen sich Gamer seit geraumer Zeit. In der Regel dauert ein Konsolenzyklus sechs bis sieben Jahre, bis der Nachfolger erscheint. Die Playstation 4 kam Ende 2013 auf den Markt. Dementsprechend wäre die nächste Generation eigentlich bald fällig. Die Playstation 4 befinde sich in „der letzten Phase ihres Lebenszyklus“, erklärte Playstation-Chef John Kodera in einem Interview mit dem „Wall Street Journal“. Damit nährte er die Hoffnung vieler Fans auf einen baldigen Nachfolger. Doch Sony-Fans müssen sich noch etwas gedulden: Kodera stellte nun klar, dass erst in drei Jahren, also 2021, die Playstation 5 auf den Markt kommen werde.

„Wir werden die nächsten drei Jahre nutzen, um uns auf den nächsten Schritt vorzubereiten“, erklärte der Manager in dem Interview. Die Klarheit dieser Aussage dürfte viel Dampf aus der Gerüchteküche lassen. Mit einem ähnlichen Zeithorizont wurde Kodera bereits zuvor zitiert. Die Playstation 4 wird zu diesem Zeitpunkt acht Jahre auf dem Buckel haben – im Konsolengeschäft ist das eine Ewigkeit.

Playstation 4 verkauft sich nach wie vor gut

Far Cry 5 Test_15.00Allerdings verkaufen sich die Playstation 4 und das Pro-Modell nach wie vor gut. Ende April erklärte der Konzern, er rechne in diesem Jahr mit einem weltweiten Absatz von 16 Millionen Geräten. Im vor kurzem beendeten Geschäftsjahr waren es 19 Millionen, ein Jahr zuvor 20 Millionen. Der direkte Konkurrent veröffentlicht seit 2015 keine direkten Verkaufszahlen der Xbox One. Schätzungen zufolge konnte die Xbox One nicht an die Verkaufszahlen der Playstation 4 heranreichen, auch wenn die aktuelle Xbox One X zuletzt zumindest in den USA die PS4 Pro überholen konnte.

Auf der Videospielmesse E3, die Anfang Juni in Los Angeles stattfindet, wird Sony sehr wahrscheinlich keine neue Hardware vorstellen. Stattdessen dürften sich die Japaner weiter auf exklusive Spielereihen konzentrieren, etwa den zweiten Teil des Survival-Games „The Last of Us“, „Death Stranding“ oder „Ghost of Tsushima“. Zuletzt konnte Sony mehrfach mit Eigenentwicklungen punkten: Der Exklusivtitel „God of War 4“ stellte zuletzt einen Verkaufsrekord auf, das Remake „Shadow of The Colossus“ bekam hervorragende Kritiken.

Sony-Chef Interview_16.10

Schockierend einfache Masche: Kostenlos eingekauft: Mit diesem Trick betrog ich Amazon monatelang

Student sein hat viele Vorteile. Unter anderem auch ein kostenloses Konto bei Amazon. So sitze ich da, im Schneidersitz auf dem Bett und kaufe ein. Amazon Pantry nennt sich der Online-Supermarkt, bei dem ich versandkostenfrei bestellen kann. Immer teurer wird mein Einkauf. Neben Lebensmitteln wandern Waschmittel und Alkohol in meinen virtuellen Einkaufswagen. Endsumme: 112 Euro. Klingt erst mal teuer. Am Ende zahle ich aber keinen Cent.

Betrug auf Rat von Freunden

Beim ersten Mal kommt es mir ein bisschen falsch vor. Dass es Betrug ist, weiß ich ja. Aber die Masche ist so einfach: Als das Paket ankommt, beantrage ich bei Amazon eine Reklamation. Als Grund nenne ich eine zerbrochene Flasche im Paket. Die standardisierte Antwort wundert mich wenig: „Aufgrund der Beschaffenheit des Artikels ist eine Rücksendung nicht erforderlich.“ Einige Tage später sind die 112 Euro wieder auf meinem Konto. Den Einkauf habe ich da schon längst verräumt. So geht das vier Mal. Vier Mal, in denen ich nicht vorhabe jemals für das Paket zu zahlen. Vier Mal, in denen ich Unmengen von Nudeln, Nutella und Shampoo in meinen Regalen verstaue. 05: Was man mit dem Abo alles tun kann – spoton_article_695242Den Tipp, auf diese Art Geld zu sparen, habe ich von einer Freundin bekommen. „Probiere es mal aus. Wir machen das alle.“ Die Idee klingt verlockend. Ganz besonders für mein kleines Studentengehalt. Eine meiner Freundinnen hat inzwischen elf Pakete erhalten, darin unter anderem teure Schmink- und Pflegeprodukte. Erst eins musste sie zurückschicken, beteuert sie mir. Die Versandkosten gingen dabei auf Amazon. Meine Freundinnen und ich sind nicht die einzigen, die damit durchkommen. Dass es nicht legal ist, wissen wir alle.  

Amazons Großzügigkeit wird ausgenutzt

Bei meinem Antrag auf Reklamation berufe ich mich jedes Mal auf das Widerrufsrecht – in diesem Fall sind es zwei Wochen. Vier Mal bekomme ich den Hinweis, dass die Geldzurückerstattung beantragt ist. Vier Mal darf ich die Artikel trotzdem behalten. Irgendwann frage ich mich: Wieso zur Hölle lässt uns Amazon damit durchkommen?

Auf Nachfrage hält einer der Unternehmenssprecher von Amazon sich kurz: „Die Rückgabe-Richtlinien von Lebensmitteln variieren nach Art und Beschaffenheit des Produktes.“ Wie sich das Unternehmen vor Betrügern dieser Art schützt, erläutert er nicht. Auch auf die Frage, wie häufig das Widerrufsrecht missbraucht wird, bleibt eine Antwort aus. Kunden vertrauen dm – die besten Preise hat Aldi 2100Scheinbar ist es für Amazon einfacher, Produkte mit einem niedrigen Warenwert dem Kunden zu überlassen. So können Versandkosten und Lagerkosten für das Unternehmen gespart werden. Die Ware muss nicht erneut geprüft werden, der Kunde ist bedient. Ein kleiner Preis, den das Unternehmen für die Zufriedenheit der Leute zahlt. Ein kleiner Preis, der dem milliardenschweren Konzern nicht schadet.

Das dachte ich auch. Zumindest am Anfang. Nach dem vierten Mal bekomme ich ein schlechtes Gewissen. Auf einmal fühlt es sich falsch an, Nudeln zu kochen, für die ich nicht gezahlt habe. Mir ist unwohl bei dem Gedanken, Freunden Alkohol einzuschenken, der mir nicht gehört. Am Anfang war es lustig. Jetzt bin ich unsicher. Wenn ich nicht dafür zahle, wer dann?  

Amazon zu betrügen, kann böse enden

Irgendwann wird das Konto meiner Freundin für Bestellungen bei Amazon Pantry gesperrt. Jetzt reicht es auch mir. Ich weiß, dass Amazon das Kaufverhalten seiner Kunden beobachtet. Meine Freundin ist mit einer Sperrung davon gekommen. Ich mit ein paar kostenlosen Einkäufen. Doch wie lange so ein Betrug gut gehen kann, ist unterschiedlich.Studie zu Amazon 15.43

Der Rechtsanwalt Christian Solmecke bezeichnet das Verhalten beider Seiten als äußerst fragwürdig. Laut dem Anwalt kann es zu einem Ausschluss der Widerrufrechts nur dann kommen, wenn der Verbraucher dem Unternehmen schaden will. In diesem Fall jedoch, nutze der Kunde lediglich die Kulanz Amazons, die vom Anbieter in freien Stücken gewährt wird. So lange dies zum eigenen Vorteil geschieht, ist das Handeln also legal. Eine strafrechtliche Verfolgung ist bei dieser Art Fälle nicht üblich, erklärt der Rechtsanwalt. Fehlende Kaufabsicht des Verbrauchers ist nur schwer zu ermitteln und nicht automatisch rechtswidrig. Ausgenutzt werden sollte es dennoch nicht. Amazon hat das Recht Maßnahmen wie Kontensperrung und Bestellungsstopp zu ergreifen.

Dass mein Konto gesperrt wird, will ich nicht riskieren. Noch weniger möchte ich mich bei jeder Mahlzeit wie ein Betrüger fühlen. In Zukunft kaufe ich also wieder im Supermarkt ein – und zahle selbstverständlich auch für meinen Einkauf.Bei Amazon Pantry kostenlos Lebensmittel bestellen