
John Wilhelms Kinder dürfen Fantasien leben – weil Papa ein Photoholic ist! Der 47-Jährige montiert Realität und Fiktion einfach zusammen.
Foto: John Wilhelm
News aus der digitalen Welt

John Wilhelms Kinder dürfen Fantasien leben – weil Papa ein Photoholic ist! Der 47-Jährige montiert Realität und Fiktion einfach zusammen.
Foto: John Wilhelm
Steckt man Ladekabel für Smartphones in die Tasche, verbiegt sich oft der Anschluss. Das Kabel kann porös werden und brechen. Mit diesem Trick stabilisieren Sie es und es bleibt länger funktionsfähig.
Neben „Tekken“ zählt „Street Fighter“ zu den legendärsten Fighting-Games – bald soll es sogar eine Brettspiel-Version geben. Die Kampagne bei Kickstarter wurde bereits erfolgreich finanziert.
Facebook geht nach eigenen Angaben härter denn je gegen extremistische Inhalte auf seiner Plattform vor: Im ersten Quartal 2018 löschte das weltgrößte Online-Netzwerk hunderttausende Beiträge mit Bezug zu den Terrororganisationen Islamischer Staat (IS) und Al-Kaida. Insgesamt seien 1,9 Millionen Beiträge entfernt oder mit Warnhinweisen versehen worden – doppelt so viele wie im vorangehenden Quartal, teilte Facebook am Montag (Ortszeit) mit. 99 Prozent davon wurden demnach nicht von Benutzern gemeldet, sondern von automatisierter Software und eigenen Prüfern entdeckt. Im Durchschnitt seien solche Beiträge für weniger als eine Minute auf der Plattform verfügbar, hieß es.
Zugleich veröffentlichte der Online-Dienst seine Definition von Terrorismus: „Jede Nichtregierungsorganisation, die vorsätzliche Gewalttaten gegen Personen oder Eigentum begeht, um eine zivile Bevölkerung, Regierung oder internationale Organisation einzuschüchtern, um ein politisches, religiöses oder ideologisches Ziel zu erreichen.“ Regierungen hingegen dürften nach rechtlichem Verständnis unter bestimmten Umständen rechtmäßig Gewalt anwenden.
Mit dem Aufspüren extremistischer Beiträge befasst sich ein auf Terror-Inhalte spezialisiertes Team. Laut Facebook ist die Gruppe seit Juni vergangenen Jahres von 150 auf 200 Mitarbeiter angewachsen, weitere sollen hinzukommen.
Anfang März hatte die Europäische Kommission neue Richtlinien zur Entfernung terroristischer und anderer illegaler Inhalte auf Facebook und anderen Online-Plattformen erlassen, um den Druck auf die Anbieter zu erhöhen.
Zwei Tische waren für den Abend im Restaurant Bully´s in Cardiff, Wales, reserviert – doch die je zwei und sechs Gäste erschienen einfach nicht. Daraufhin versuchte der Besitzer Russell Bullimore seine Gäste telefonisch zu kontaktieren. Er erreichte jedoch nur die sechsköpfige Gruppe. Aus Wut über die fehlende Absage der anderen beiden Gäste, machte er seinem Ärger auf Twitter Luft. Er teilte dort jedoch nicht nur seinen Groll, sondern auch die persönlichen Daten des nicht erschienenen Gasts Emily Quinlan – inklusive Name, E-Mail und Telefonnummer.
Quinlan war natürlich alles andere als erfreut darüber, ihre Daten für alle sichtbar im Netz zu sehen. Auf Twitter antwortet sie: „Es scheint als passte der Name eures Restaurants sehr gut.“ „Bully“ bedeutet nämlich Tyrann. Sie erklärt weiter: „Ich hatte mit einem Notfall zu tun und anzurufen, um die Reservierung abzusagen, war die letzte meiner Sorgen.“ Auch andere Twitter-Nutzer, die auf den bereits gelöschten Tweet von Bullimore reagierten, finden seine Aktion unverschämt. Ein Nutzer schreibt: „Dies ist das schlimmste Beispiel für Missbrauch von Kundendaten, das ich je gesehen habe. Es ist nicht einmal zufällig. Das war böswillig und absichtlich.“ Eine andere schreibt: „Du hast persönliche Daten gepostet, nachdem jemand nach 26 Minuten nicht erschienen ist? Ihr wart auf meiner Liste, für Orte, die man in Cardiff unbedingt besuchen muss, aber jetzt nicht mehr.“ Ein Dritter gibt den Hinweis, den Tweet zu löschen, da er niemandem helfen würde.
Tweet andere Nutzerin Bully´sTweets anderer Nutzer Bully´s 1Tweets anderer Nutzer Bully´s 1
Bullimore findet die Kritik jedoch ungerechtfertigt und sieht den Nachteil auf seiner Seite. Der Online-Zeitung „WalesOnline“ erklärte er, dass er rund zwölf Gäste pro Woche verliere, weil diese ihre Tischreservierung nicht absagen würden. Das wiederum bedeute ein Verlust von ungefähr 40 Pfund pro Person. Daher sei er stets damit beschäftigt, Gäste anzurufen und E-Mails zu checken, um dieses Problem in den Griff zu bekommen.
Auch die Veröffentlichung der Kundendaten sieht der Restaurantbesitzer nicht so kritisch. Durch ein Foto von einem Autokennzeichen könne man ebenfalls die Identität von jemandem herausfinden, sagte er „WalesOnline“. Er selbst bekäme ständig unbekannte Anrufe – Quinlan solle sich scheinbar nicht so anstellen. Zwar verteidigte er seine Aktion damit, dass er erst denken und dann handeln würde, kündigte jedoch auch eine Entschuldigung auf Twitter an. Das Problem von nicht abgesagten Reservierungen will er zukünftig anders angehen – mit noch mehr Informationen über die Kreditkarten von Gästen.
Dem verärgerten Gast reichte die Entschuldigung nicht aus und auch das Mitleid für Bullimores Problem blieb aus. Ihrer Meinung nach habe der Restaurantbesitzer sich selbst in die Misere manövriert. „Dein völliger Mangel an Professionalität und Anstand haben definitiv zum Verlust von vielen Kunden geführt.(…) Vielleicht solltest du die Branche, in der du arbeitest, überdenken.“
17-Geschmacklos: Food-Liefer-Firmen beuten Zusteller aus 10.58
Mitten im Frieden erschütterte am 19. April 1989 eine gigantische Explosion die USS Iowa. Das riesige Schlachtschiff wurde noch im Zweiten Weltkrieg gebaut und von US Präsident Ronald Reagan reaktiviert. Nun bäumt es sich auf. Der zweite Hauptturm mit seinen 40,6-Zentimeter-Geschützen war explodiert. 47 Matrosen starben, elf Besatzungsmitglieder, die in den unteren Etagen des riesigen Turms dienten, überlebten die Explosion. Das Schiff konnte aus eigener Kraft seinen Heimathafen anlaufen, doch der Schaden wurde nie repariert. Die USS Iowa schied aus dem Dienst aus.
J-20Wie konnte es zu dem Unglück kommen? Die Marine-Leitung hatte schnell eine Theorie an der Hand: Es sei kein Unglück gewesen, sondern ein Anschlag.
Der Offizier Clayton Hartwig sei schwul und soll unrettbar in einen Kameraden Kendall Truitt verliebt gewesen. Hartwig war für das mittlere Rohr des Dreier-Turms verantwortlich. Die Explosion ereignete sich bei einem Übungsschießen vor der Küste Puerto Ricos. Das Projektil im Lauf war eine Übungsgranate ohne Sprengstoff. Sie sollte mit einer Treibladung bestehend aus sechs etwa 50 Kilogramm schweren Säcken abgefeuerte werden. Bei Geschützen des Kalibers sind Treibladung und Geschoss getrennt und nicht in einer Hülse wie bei Gewehrmunition miteinander verbunden.USS Iowa FS
Wegen seiner unglücklichen Liebe zu dem jüngeren Kendall Truitt soll Offizier Hartwig einen Zünder zwischen die Säcke gelegt haben. Dass Schiff ging nur darum nicht unter, weil es gelang, das Magazin des Turms zu fluten, sodass die Munitionsvorräte dort nicht in Brand gerieten. Unter den Toten war auch Clayton Hartwig. Sein Schwarm Kendall Truitt befand sich nicht im Turm und sollte durch die Explosion sicher nicht verletzt werden. Hartwig hatte ihn als Begünstigten für seine Lebensversicherung eingesetzt.
DreadDer schweigsame und introvertierte Truitt war durch den Anschlag und die reißerische Berichterstattung über das „Schwulen-Drama“ entsetzt und verstört. Seine energische Gattin brachte ihn damals das dazu, die Vorwürfe in der Öffentlichkeit zu korrigieren. Truitt bestritt energisch, dass es eine sexuelle Beziehung zu Hartwig gegeben habe. Sie seien einfach anders gewesen als ihre raubeinigen Kameraden. „Wenn wir in einem Hafen ankamen, etwa in Frankreich, haben wir zu zweit eine Besichtigungstour gemacht“, sagte Truitt in einem TV-Interview. „Die anderen sind immer nur Saufen gegangen. Hinter unserem Rücken sagten sie dann, dass wir schwul sein müssen. Ist doch klar, dass man schwul ist, wenn man lieber in ein Museum geht, als sich in einer Bar volllaufen zu lassen.“ USS Ford Katapult Kampfjet_17.10
Seine Ehe hätte seinen Freund Hartwig gestört, sei es aus Eifersucht, oder weil er Truitt eine Enttäuschung ersparen wollte. Danach sei es mit der Beziehung der Männer bergab gegangen. „Es war nicht mehr das Gleiche zwischen uns“, sagte Truitt. „Er erkannte, dass mir meine Liebe zu meiner Verlobten wichtiger war als er.“
Dass der handwerklich unbegabte Hartwig eine Art Detonator an Bord hätte bauen können, hielt Truitt für unmöglich. Auch dass er den Zünder in den Lauf hätte schmuggeln können, bestritt Truitt. Im Turm würden die Männer der Ladecrew so eng beieinanderstehen, dass ein Crewmitglied, das nicht zu ihnen gehört, nie an die Säcke gekommen wäre. In dem TV-Interview hielt er eine Fehlfunktion des hydraulischen Ladekarns für möglich, der die Säcke mit zu hoher Geschwindigkeit in die Kammer gestoßen hätte. So etwas hätte dann zur Explosion führen können.
Wracks_14.30Die Öffentlichkeitsarbeit der Truitts und der Eltern Hartwigs führten zu einer unabhängigen Untersuchung. Sie ergab, dass sich die Säcke auch hätten selbst entzünden können. Wirklich geklärt wurde die Explosion nie. Die Marine sprach den Angehörigen von Hartwig später ihr Bedauern aus, vermied aber eine formelle Entschuldigung.
Truitt selbst gehörte zu den ersten, die den gefluteten Turm betraten. Er sprach davon, dass sie durch eine Suppe von Löschwasser und Leichenteilen gewatet seien, um die Verletzten zu bergen. Auf der Iowa wollte er danach nie wieder Dienst tun. „Dieses Schiff ist ein Ort, an dem er 47 Besatzungsmitglieder verlor“, sagte seine Frau Carole in dem Interview. „Darüber spricht er nicht mit mir. Ich werde ihn nicht zurückgehen lassen. Ich habe es satt, meinem Mann jede Nacht zuzusehen, wie er sich über dem Schiff in den Schlaf weint.“Schiff 20.17

Endlich! Eine Maschine übernimmt das, was uns auf eine harte Probe gestellt hat. Ein Roboter hat einen Ikea-Stuhl fehlerfrei aufgebaut.
Foto: HANDOUT / Reuters

Mit der „Tatorte“-App sehen Sie alle Polizeimeldungen aus Ihrer Region: von schlimmen Verbrechen bis zu eher skurrilen Einsätzen.
Foto: Friso Gentsch / dpa

Weitere Themen: Der irre iPhone-Erfolg, das beste Mittelklasse-Handy, ein Browser greift durch und Netflix hat am meisten.
Foto: Michael Hübner

Stundenlang hängen Teenager am Handy – und Eltern fragen sich: Was treiben sie da eigentlich?
Foto: F1 ONLINE