
Zum 325. Geburtstag des Erfinders, Tischlers und Uhrmachers John Harrison (1693-1776) widmet Google dem Briten ein Doodle.
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Zum 325. Geburtstag des Erfinders, Tischlers und Uhrmachers John Harrison (1693-1776) widmet Google dem Briten ein Doodle.

Streaming-Kunden können seit dem 1. April ihre Online-Abos für Musik, Filme und Sport auch im EU-Ausland nutzen.
Foto: Handout / dpa
Wenn die gesuchten Schuhe in einem Internetshop unschlagbar günstig sind, ist Vorsicht geboten. Nicht selten handelt es sich bei vermeintlich supergünstigen Angeboten um Betrügereien und Fake-Shops. Wie Verbraucher sie erkennen können – und was sie tun können, wenn sie darauf hereingefallen sind.
Eine auffällige Internetadresse kann ein Anzeichen für eine Fälschung sein, etwa weil sie in einem Buchstaben von einem bekannten Shop abweicht oder eine Domainerweiterung besitzt, zum Beispiel „.de.com“. Auch wenn nur Vorkasse, etwa in Form einer Überweisung, als Bezahlung möglich ist, ist Vorsicht geboten. Die Verbraucherzentrale rät zur umgekehrten Reihenfolge: Erst die Ware, dann das Geld.
Extrem niedrige Preise können eine Lockmethode von Betrügern sein. Außerdem sind in Fake-Shops auch falsche oder erfundene Gütesiegel zu finden. Echte Gütesiegel wie „Trusted Shops“ müssen eine Verlinkung zum Siegelbetreiber haben. Bei unbekannten Shops sollten Verbraucher zudem nicht nur Kundenbewertungen auf den Portalen selbst glauben, sondern auch im Netz suchen, ob sich Warnungen vor den Shops häufen.
Viele Fake-Shops haben außerdem keine Allgemeinen Geschäftsbedingungen oder kopieren sie einfach von anderen Seiten. Wenn sie nicht vorhanden oder nur in schlechtem Deutsch gehalten sind: Finger weg. Auch ein fehlendes Impressum ist ein klares Zeichen für Betrüger. Ein Impressum muss die Adresse, einen Vertretungsberechtigten und eine E-Mail-Adresse enthalten.
Außerdem müssen deutsche Shops eine Handelsregisternummer angeben, die Verbraucher unter www.handelsregister.de überprüfen können.
Wer schon auf Betrüger hereingefallen ist und ihnen Geld überwiesen hat, sollte laut Verbraucherschützern umgehend seine Bank auffordern, die Zahlung rückgängig zu machen. Wenige Stunden nach einer Bestellung sei dies meist noch möglich – bei Lastschrift sogar noch bis zu acht Wochen später.
Zusätzlich sollten Betroffene Belege wie Bestellbestätigung, E-Mails und Screenshots des Angebots sichern. Diese können sie in der nächstgelegenen Beratungsstelle der Verbraucherzentrale prüfen lassen und bei einer Anzeige bei der Polizei einreichen. Das geht auch online über die sogenannte Internetwache.
Anastasia Synn will nicht sterben. Ihr Traum ist es, ewig weiterzuleben – und zwar als halb Mensch halb Maschine. Die gebürtige Kanadierin hat sich bereits mehrere Chips unter die Haut pflanzen lassen und ist damit auf den Weg ein sogenannter Cyborg zu werden.
Es sollte nur ein Aprilscherz sein, war aber vielleicht schon eine böse Vorahnung: Tesla-Chef Elon Musk hat am Sonntag via Twitter die finanziellen Schwierigkeiten seines Elektroauto-Unternehmens aufs Korn genommen und dieses für „völlig bankrott“ erklärt. Zum Wochenanfang sackte die Aktie seiner Firma dann auch tatsächlich weiter um bis zu acht Prozent ab.
Musk hatte am 1. April auf dem Kurzbotschaftendienst Twitter ein Foto veröffentlicht, das ihn angeblich betrunken und schlafend zeigt. Trotz „großer Anstrengungen“ – unter anderem ein Massenverkauf von Ostereiern – habe er nicht genug Geld auftreiben können, um die Pleite des US-Unternehmens abzuwenden, schrieb Musk.musk
Elon Musk Analyse_17UhrDer Hintergrund des Aprilscherzes ist jedoch ernst: Tesla ist hoch verschuldet, seit seiner Gründung im Jahr 2003 hat das Unternehmen keine Gewinne erwirtschaftet. Mit dem neuen Model 3 versuchte Tesla auf den Massenmarkt vorzudringen, allerdings gab es Verzögerungen bei der Produktion. Seit Ende Februar büßten die Tesla-Aktien an der Wall Street rund 25 Prozent ihres Werts ein.
Zusätzliche Schwierigkeiten bereitet Musk ein schwerer Unfall eines seiner Autos. Ein 38-jähriger Fahrer eines Tesla war am 23. März auf der Höhe der Stadt Mountain View in den USA gegen eine Betonbarriere gerast – trotz des eingeschalteten Autopiloten. Der Wagen ging in Flammen auf und wurde von zwei nachkommenden Autos erfasst. Der Fahrer starb später im Krankenhaus. Seitdem ermittelt die Transport-Aufsichtsbehörde gegen Tesla.10 Geheimnisse von Elon Musk1730
Wer einsitzt, hat die Qual der Wahl beim Telefonanbieter nicht, sondern nur den, den die Justizvollzugsanstalt stellt – und ist meist froh, überhaupt telefonieren zu können. Der wichtigste Anbieter in Deutschland ist Telio. Das Unternehmen bezeichnet sich auf seiner Webseite stolz als „Europas Marktführer für Telefonanlagen im Justizvollzug“. Die Insassen benutzen die Telefone praktisch wie eine Telefonzelle, statt einer Karte oder Geld geben sie eine persönliche PIN ein. Auf das damit verbundene Konto können Angehörige per Paypal oder Überweisung Geld einzahlen.
Pro Station gibt es in der Regel zwei Telefone, erzählt ein langjähriger Angestellter einer Hamburger Justizvollzugsanstalt, der anonym mit uns gesprochen hat. Die beiden Geräte würden dann von 25 bis 35 Insassen geteilt. „Wenn da mal eines kaputt ist, sorgt das natürlich für richtig Ärger. Da wird dann der Platz in der Schlange gekauft oder ein anderer fürs Warten bezahlt. Wenn sich dann einer vordrängelt, geht das auch bis zur tätlichen Auseinandersetzung.“ Auch, dass oft aus technischen Gründen gar kein Gespräch zustande käme, sorge für Frust. „Das kommt auf das Netz an. Bei O2 gibt es oft gar keine Verbindung zu Telio.“Radikale im Vollzug
Die Justizbehörde erklärte auf Anfrage zu Problemen lediglich: „Die von der Firma Telio angebotene Gefangenentelefonie funktioniert reibungslos.“ In Bezug auf die Streitigkeiten hieß es: „Das Telefonangebot ist ein wichtiges Element, um den schädlichen Folgen des Freiheitsentzuges durch die Möglichkeit der Aufrechterhaltung sozialer Kontakte entgegenzusteuern. Es trägt zum Abbau von Problemen bei. Streitigkeiten über das Telefonangebot sind die Ausnahme.“
Auch der Angestellte sieht die Telefone trotz der Probleme grundsätzlich als positiv für den Gefängnisalltag an. Umso unverständlicher erscheint es ihm, dass Teilen der Insassen nur ein bestimmtes Zeitkontingent zum Telefonieren zur Verfügung steht. „Die dürfen dann zwölf Stunden telefonieren – im Monat. Ohne Whatsapp, ohne Messenger. Das ist verdammt wenig, vor allem, wenn man noch ein intaktes Familienleben hat.“ Andere, etwa im offen Vollzug, können unbegrenzt mit der Familie sprechen.
Die Behörde sagt dazu: „Die Gewährung der Telefonzeit erfolgt entsprechend den gesetzlichen Vorgaben. Zeitliche Vorgaben sind teilweise erforderlich, um allen Gefangenen das Führen von Telefonaten zu ermöglichen. Darüber hinaus kann es zu Begrenzungen aufgrund gerichtlicher Anordnungen oder im Jugendvollzug aus erzieherischen Gründen kommen.“
Angesichts der Beschränkung, ist es eigentlich kein Wunder, dass die Telefonzeit gehandelt wird – auch gegen illegale Stoffe. „Viele sind drogensüchtig, die würden alles tun, um mehr Stoff zu bekommen.“ Dabei wurde die PIN eingeführt, weil man so die illegalen Geschäfte mit Telefonkarten unterbinden wollte, erzählt unser Insider. „Da hat sich aber nichts geändert. Dann lässt halt der eine auf den anderen seine Nummer eintragen und der muss dann Geld einzahlen. Ganz schlimm ist es bei der Drogenproblematik. Wenn dann Leute deswegen verschuldet sind, wird das dann eben nicht über Geld beglichen, sondern über Telio.“ Andere würden auch erpresst oder bedroht, die PIN herauszugeben. „Aber das ist genauso wie beim Einkauf letztlich. Der wird ja auch abgetreten.“ Die Justizbehörde will von solchen Fällen keine Kenntnis haben.
Ganz allgemein wäre die Kontrolle längst nicht so streng, wie es angemessen wäre, beklagt der Angestellte. Abhören könnte man die Gespräche nur per Gerichtsbeschluss. Dazu würde es aber nur in extremen Ausnahmefällen kommen. Anlass zum Verdacht gäbe es seiner Ansicht nach genug. Die Insassen würden aber ohnehin völlig offen am Telefon sprechen – auch über Drogenhandel. Selbst, wenn andere in Hörweite wären. Die Behörde will sich zur Abhör-Praxis nicht äußern.Jobs im Knast ohne Mindestlohn 20.40
Und dann sind da noch Handys und Smartphones. Die sind zwar offiziell verboten, wie uns die Behörde bestätigt, funktionieren einmal reingeschmuggelt aber völlig normal. Dabei bietet Telio auch einen Mobilfunkblocker an. „Den setzt in Hamburg aber keiner ein – weil dann die Handys der Angestellten auch nicht mehr funktionieren würden“, glaubt der erfahrene Mitarbeiter. Die dürften nach Angabe der Justizbehörde in den Anstalten zwar gar keine privaten Mobiltelefone benutzen. „Ich kenne aber kaum einen Kollegen, der sein Handy nicht in der Seitentasche hat.“
Dass Häftlinge Handys besitzen, ließe sich der Behörde zufolge nicht vollständig verhindern. „Die Hamburger Justizvollzugsanstalten ergreifen angemessene Maßnahmen, um das Verbot von Mobiltelefonen durchzusetzen. Die Wahrscheinlichkeit, dass ein Mobiltelefon entdeckt wird, ist groß.“ Genaue Details dürfe man aus Sicherheitsgründen nicht nennen. Dazu gehört wohl auch die Frage, warum man keine Mobilfunkblocker benutzt, obwohl die Behörde betont, dass das rechtlich möglich wäre – und weder Insassen noch Angestellte die Geräte benutzen dürfen.
In der Vergangenheit verlangte Telio für seinen Dienst enorm hohe Gebühren, bis zu 2,60 Euro die Minute konnten bei Anrufen in bestimmte Länder anfallen. Mehrere Betroffene klagten dagegen, am Ende entschied im Herbst 2017 sogar das Bundesverfassungsgericht, dass Telio nur noch marktübliche Preise verlangen darf. Freigelassener will zurück in Knast_8.40
Doch auch die sind nach Ansicht unseres Insiders noch zu hoch. „Viele haben ja gar kein Festnetz mehr, es geht alles über Handy. Und da sind Anrufe immer noch viel zu teuer. Da kann man locker auf 50-100 Euro in einer Woche kommen, wenn man eine halbe Stunde am Tag telefoniert. Und dann sitzen die Insassen etwa beim Ausländerberater oder dem Pastor und fragen, ob sie nicht da telefonieren können.“
Bei der Hamburger Justizbehörde sieht man die hohen Gebühren nicht als Problem. „Es ist den besonderen Bedingungen der Gefangenentelefonie geschuldet, dass die Gebühren höher als außerhalb des Justizvollzugs ausfallen können“, erklärte man uns auf Anfrage. Gelegentliche Beschwerden über die Kosten gäbe es nur von etwa einem Prozent der Insassen.
Telio an sich ist natürlich nicht das Problem. Bei anderen Anbietern wie Gerdes, der ebenfalls mit Hamburger Justizvollzugsanstalten zusammenarbeitet, dürfte der Dienst genauso missbraucht werden. Auf die Frage, ob ein Aufbrechen der Monopol-Situation in den Gefängnissen der Lage helfen könnte, antwortet unser Informant klar: „Nein, dann würde es eben an anderer Stelle weitergehen. Die Situation an sich ändert sich ja dadurch nicht.“Gefängnisausbruch Heftstück 12,09
Wer in Deutschland mit seinem Handy schnell und viel surfen will, muss deutlicher tiefer in die Tasche greifen als im Ausland. Wie aus einer Untersuchung des Vergleichsportals Verivox hervorgeht, ist es in vielen anderen EU-Staaten deutlich billiger: So werden in Deutschland rund 80 Euro im Monat für einen Tarif bei der Telekom fällig, um eine unbegrenzte Daten-Flatrate zu bekommen – die Übertragungsgeschwindigkeit wird also nicht ab einer gewissen Menge gedrosselt. In den Niederlanden (35 Euro), Frankreich (40 Euro), Großbritannien (umgerechnet rund 40 Euro) und Schweden (umgerechnet 49 Euro) liegen die billigsten Tarife wesentlich niedriger.
Die Telekom hatte erst kürzlich eine neue Daten-Flatrate für mobiles Surfen eingeführt. Vodafone und Telefónica/O2 haben in Deutschland kein solches Produkt.
Telekom Flatrate Schummelei 16.20hVerivox hatte alle verfügbaren Tarife aus zehn europäischen Staaten unter die Lupe genommen. Einige Länder hatten nur „Quasi-Flatrates“ – dort ist die Grenze zur Datenmenge, ab der auf langsames Tempo gedrosselt wird, also sehr hoch. In Polen kostet zum Beispiel in einem Tarif mit einer 100 GB-Schwelle nur umgerechnet rund 19 Euro – der ist von T-Mobile, einer Tochter des Bonner Konzerns. Relativ billig sind zudem Tarife in Italien (25 Euro/Grenze 100 GB) und Spanien (32 Euro/25 GB). Recht teuer ist Österreich – Verivox zufolge kostet dort der preisgünstigste Tarif 69,73 Euro bei einem Drosselungsbeginn bei 60 GB.
Der Vergleich mache deutlich, dass Deutschland bei Tarifen mit großen Datenmengen weiterhin Nachholbedarf hat, sagte Verivox-Experte Christian Schiele. Er begründet das hohe Preisniveau unter anderem damit, dass der Wettbewerb auf dem heimischen Markt in den vergangenen Jahren abgeflacht sei. Zudem gebe es in Deutschland weniger staatliche Förderung als zum Beispiel in Frankreich – heimische Firmen müssen ihr Geschäft also weitgehend aus eigener Kraft finanzieren.Baby schreit vor Wut weil ihm 11.00
Digitalisierungsminister Andreas Scheuer plant eine App, mit der Funklöcher gemeldet werden können. Den Schönheitsfehler an der App übersieht er offenbar. Twitter-User dagegen schlagen sich reihenweise vor die Stirn.

Weitere Themen: Facebook kommt aus dem Schlamassel kaum raus. PornHub mit genialer Marketing-Kampagne. DER Film-Trailer der Woche.
Foto: Michael Hübner

BILD hat den On-Ear-Kopfhörer der Kultmarke getestet und festgestellt: Hier fehlen nicht nur Störgeräusche.
Foto: S. Schirmer