
Immer wieder gibt es bei Ebay Ärger mit abgebrochenen Auktionen oder Scheingebote durch schwarzen Schafe unter den Bietern.
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News aus der digitalen Welt

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Als Facebook WhatsApp übernommen hatte, hieß es von beiden Seiten, dass keine Daten ausgetauscht würden. Das ändert sich jetzt.
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Als Facebook den Messenger Whatsapp übernahm, war der Aufschrei groß. Viele Nutzer befürchteten, dass die Datenkrake Facebook den beliebtesten Messenger der Deutschen zum Privatsphäre-Alptraum und zur Werbeschleuder umbauen würde. Whatsapp wiegelte ab und versprach, auch in Zukunft komplett unabhängig zu bleiben. Damit ist jetzt Schluss.
In einem Blogpost kündigte Whatsapp heute seine neuen AGBs an, die auch gleich in Kraft treten. Sie ändern sich das erste Mal seit vier Jahren. Man wolle sie an die geänderten Bedingungen anpassen und nun auch Daten mit Facebook teilen, schreibt Whatsapp. Doch was genau heißt das für die Nutzer?
Welche Daten genau geteilt werden, verrät Whatsapp nicht. In einer FAQ zu dieser Frage ist lediglich von „einigen deiner Account-Informationen“ die Rede. Als Beispiel werden nur die Zeit der letzten Whatsapp-Nutzung und die Telefonnummer genannt. Die will Whatsapp etwa dazu benutzen, neue Kontakte bei Facebook vorzuschlagen. Auch Spam-Nachrichten sollen durch den Abgleich verringert werden.
Im Blog-Post liest man zwischen den Zeilen dann aber doch noch etwas mehr heraus. Facebook will etwa gezielt Werbung für Firmen einspielen, mit denen man schon Kontakt hatte. Das könnte der Konzern aber nur wissen, wenn er auch die Kontakt- oder die Chat-Liste ausliest. An die Chats selbst sowie darin gepostete Bilder und Videos dürfte Facebook aber nicht kommen. Sie sind Ende-zu-Ende verschlüsselt und damit eigentlich nicht auslesbar.
Wohl um die Nutzer nicht zu verschrecken, legt Whatsapp Wert darauf, die Daten nicht öffentlich einsehbar mit Facebook zu teilen, sondern nur im Hintergrund mit ihnen zu arbeiten. Wer aber selbst das nicht möchte, kann dem Teilen mit Facebook auch widersprechen. Die Accounts bleiben dann voneinander getrennt. Zu einfach will man es den Nutzern aber offensichtlich nicht machen.Whatsapp AGB
Denn die Möglichkeit, dem Teilen zu widersprechen, ist gut versteckt. So gut, dass Whatsapp einen eigenen Blog-Post braucht, um sie zu erklären. Jeder Whatsapp-Nutzer erhält demnach ein Fenster mit den neuen AGBs. Unten ist aber lediglich ein großer „Zustimmen“-Button zu sehen. Will man seine Daten lieber nicht teilen, muss man auf den Bereich darunter tippen, in dem aber nur zusätzliche Infos zu den wesentlichen Änderungen versprochen werden. Erst dort ist die Möglichkeit, ein Häkchen mit der Zustimmung zum Teilen zu entfernen.
Wer jetzt zu schnell auf „Zustimmen“ getippt hat, muss sich aber nicht ärgern. Auch nachdem man zugestimmt hat, bleiben 30 Tage, um die Erlaubnis zurückzuziehen. Dazu muss man nur in den Einstellungen unter „Account“ den Haken bei „Meine Account-Info teilen“ entfernen. Wer diese Möglichkeit innerhalb 30 Tagen verpasst oder einen neuen Account anlegt, hat aber Pech. Dann ist die Bindung an Facebook nicht mehr zu verhindern.

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