Neuste Version für iPhones: WhatsApp hat jetzt einen Anrufbeantworter

Apple-Nutzer können sich freuen: Der beliebte Kurznachrichtendienst WhatsApp hat in seiner neusten iOS-Version eine neue Funktion erhalten, über die man Mitteilungen aufzeichnen kann, wenn das Gegenüber nicht ans Telefon geht. Wenn ein Nutzer bei einem Anruf über WhatsApp nicht erreichbar ist, hat der Anrufer nun die Möglichkeit, eine Nachricht zu hinterlassen. Auf dem Bildschirm des Anrufers erscheint dann der Button „Sprachnachricht“ und man kann eine Botschaft aufzeichnen und direkt versenden.

Revolutionär ist das neue Feature sicher nicht – Sprachnachrichten lassen sich sowohl auf Android-Geräten als auch auf iPhones schon seit längerem über WhatsApp versenden. Nun wird diese Möglichkeit in die Anruffunktion integriert. Zunächst jedoch nur in der iOS-Version der App (2.16.8.). Android-Anhänger müssen sich noch etwas gedulden, bis das neue Feature auch auf ihren Geräten nutzbar wird. Derzeit wird die Android-Variante mit der Anrufbeantworter-Funktion noch getestet.

Adblock Plus: «Katz-und-Maus-Spiel» von Facebook

Die Ankündigung von Facebook, künftig die Blockade von bestimmten Online-Werbeanzeigen durch so genannte Adblocker technisch aushebeln, ist bei einem weltweit führenden Werbeblocker auf scharfe Kritik gestoßen.

Wenn Facebook jetzt auch Nutzern von Werbeblockern Werbung aufzwingen wolle, sei dies «ein bedauernswerter Schritt, da hier gegen die Entscheidung der Nutzer gehandelt wird», erklärte Ben Williams, Sprecher des Kölner Unternehmens Eyeo GmbH. Eyeo bietet den populären Webeblocker Adblock Plus an.

Nach Einschätzung des Unternehmens stelle die Neuerung kein großes Problem dar. «Die Konsequenzen bleiben vorerst abzuwarten, schließlich besteht das Katz-und-Maus-Spiel seitdem Spammails gelernt haben Spammail-Filter zu umgehen.» Das Aufzwingen von Werbung werde weder für die Nutzer noch für Publisher und Werber einen Mehrwert haben.

Facebook hatte angekündigt, Werbeblocker bei der Nutzung des Dienstes auf einem Desktop-Rechner oder Laptop zu umgehen. Gleichzeitig kritisierte Facebook die Praxis, dass die Betreiber von Werbeblockern Geld dafür kassieren, dass sie bisher blockierte Werbeanzeigen zulassen.

Eyeo will sich nun nicht selbst an der Abwehr der Facebook-Maßnahme beteiligen. «Wir gehen davon aus, dass die Community eine Antwort finden wird.» Beim «Adblock Plus» pflegen nach Angaben von Eyeo Freiwillige die Liste der «akzeptablen Werbung», die nicht blockiert wird.

Gamescom stellt Virtuelle Realität als Trend-Thema nach vorne

Die deutsche Gamesbranche rechnet vor der Computer- und Videospielemesse Gamescom mit weitreichenden Auswirkungen der Trend-Technologie Virtuelle Realität (VR).

«Virtual Reality trifft auf ein riesiges Interesse – nicht nur bei Gamern, sondern in der gesamten Gesellschaft», sagte Maximilian Schenk, Geschäftsführer des Bundesverbandes Interaktive Unterhaltungssoftware (BIU) am Mittwoch in Köln. Mehr und mehr werde VR von anderen Branchen adaptiert.

Die VR-Brillen, die Nutzer in eine komplett virtuelle Umgebung eintauchen lassen, sind eines der Schwerpunktthemen auf der diesjährigen Gamescom in Köln (17. bis 21. August). Erste Modelle sind auf dem Markt, weitere sollen folge. In Köln werden Besucher auch dafür neu entwickelte Spiele antesten können.

Der BIU hält die Technologie schon jetzt für sehr gefragt. Schenk verwies auf eine neue Online-Umfrage von YouGov. Demnach kenne fast jeder zweite Internetnutzer in Deutschland Virtual-Reality-Brillen. Rund jeder fünfte könne sich einen Kauf vorstellen. Die Ideen reichten über das reine Spielen hinaus – manche Menschen wollen der Umfrage zufolge Reiseziele auskundschaften, andere Filme schauen oder virtuelle Museumsführungen mitmachen.

Neben VR werden auch der sogenannte E-Sport und die Spieler selbst als Bestandteil und Gestalter des Mediums auf der Gamescom ins Rampenlicht gerückt. In der gesamten Messewoche, bei der es einige flankierende Veranstaltungen in Köln gibt, rechnen die Organisatoren mit 500 000 Besuchern. Die Gamescom ist nicht nur ein Branchentreff, sondern hat in gewisser Weise auch den Charakter eines Festivals.

Kostümbegeisterte Computer- und Videospielfans müssen in diesem Jahr allerdings aus Sicherheitsgründen auf nachgebildete Waffen verzichten. Messebesucher sollten angesichts der «schrecklichen Ereignisse in den vergangenen Wochen» nicht verängstigt werden, hatte die Koelnmesse schon vor einigen Tagen mitgeteilt.

Für das Kölner Stadtgebiet werde ebenfalls um einen Verzicht gebeten. Sogenannte Cosplayer, die Kunstfiguren aus Computerspielen und anderen Medien zum Leben erwecken wollen, sind traditionell fester Bestandteil der Gamescom. Das Verbot hatte daher für einige Diskussionen gesorgt.

«Das war eine ganz klare Empfehlung des Polizeipräsidiums», sagte Gerald Böse, Vorsitzender der Koelnmesse-Geschäftsführung zu dem Verbot. «Die Stadt Köln hat mehr als eine Million Einwohner und nicht jeder ist Cosplayer». Der BIU glaubt unterdessen an einen kreativen Umgang der Gamer mit der Maßnahme. Im Netz gebe es bereits Überlegungen, wie damit umzugehen sei, sagte BIU-Geschäftsführer Schenk – und etwa die Idee, stattdessen mit Staubwedeln in der Hand zu kommen.

Streaming-Dienst DAZN: Das Netflix für Fußball gibt es jetzt auch in Deutschland

Internet-Stream statt TV-Übertragung: Bei den Live-Rechten der internationalen Fußball-Ligen geht der Trend in Deutschland immer stärker zur Digitalisierung. Das Sport-Streaming-Portal „DAZN“ überträgt in der kommenden Spielzeit Live-Fußball aus Spanien, England, Italien und Frankreich.

Der Streamingdienst der Perform Group, die auf dem deutschen Markt unter anderem das Online-Portal „spox.com“ betreibt, ist für deutsche Kunden für monatlich 10 Euro zu erwerben und setzt auf Flexibilität: Anders als beim Pay-TV-Konkurrenten Sky ist das Abonnement jederzeit kündbar. Die Streams sollen nicht nur über den PC und Smartphones, sondern auch über Tablets, Smart TVs und Spielekonsolen abrufbar sein.

Fußballspiele ohne Vertragslaufzeiten

Laut Perform-Geschäftsführer Simon Denyer sollen Verbraucher Fußballspiele on-demand ohne Vertragslaufzeiten sehen können. Highlight-Clips sind künftig auch bei bild.de und sportbild.de aufgrund einer Kooperation mit DAZN zu sehen.

Den wichtigsten Schritt auf dem Weg zur neuen Plattform machte die  Perform Group mit Hauptsitz in London im vergangenen Dezember, als sie dem bisherigen Rechteinhaber Sky für drei Spielzeiten die Rechte für die englische Premier League abluchste. Die Teams von Jürgen Klopp, Pep Guardiola und José Mourinho sind fortan hierzulande nicht mehr beim Pay-TV-Sender aus Unterföhring zu sehen.

Sky bleibt gelassen

Sky reagierte darauf gelassen. Die Verhältnismäßigkeit des Investments zum Ertrag habe bei der Premier League nicht mehr gestimmt, teilte der Sender mit, man habe sich zuvor „über Monate hinweg sehr intensiv um eine Verlängerung bemüht“. Marktgerüchten zufolge soll Perform zehn Millionen Euro pro Jahr und damit doppelt so viel wie bislang Sky für die Rechte aufgerufen haben.

In der kommenden Saison haben die Unterföhringer damit überhaupt keine internationale Liga mehr im Portfolio. Champions League und Europa League hingegen sind weiter bei Sky zu sehen, sogar mit einer Neuerung: Künftig kann der Zuschauer nicht mehr nur ausgewählte  Europa-League-Partien, sondern über die Homepage des Senders jedes einzelne Spiel sehen. Im nationalen Fußball zeigt Sky letztmals exklusiv alle Partien aus Bundesliga, 2. Liga und DFB-Pokal. Im kommenden TV-Vertrag ab Sommer 2017 hat auch Discovery-Sender Eurosport Live-Rechte erworben.

Sport1 droht Verlust von Ligen

Der Verlust von gleich drei Ligen zur neuen Saison droht Sport1. Im Vorjahr hatte der TV-Sender aus Ismaning noch die Ligen aus Italien,  Frankreich und der Türkei auf seinem Kanal „Sport1+“ übertragen. Für die kommende Spielzeit hat das Unternehmen dafür noch keine Rechte. „Wir sind noch in Verhandlungen. Wir sind daran interessiert, diese Ligen weiter zu senden“, erklärte eine Sprecherin am Mittwoch.  Eine Entscheidung stehe in den kommenden Tagen an. Im Gegensatz zur italienischen und französischen Liga ist die türkische Süper Lig nicht bei der Perform Group zu sehen.

Blockierte Internetwerbung: Adblock Plus: «Katz-und-Maus-Spiel» von Facebook

Facebooks Vorhaben, Werbeblocker wie Adblock Plus künftig technisch auszuhebeln, stößt bei den Anbietern entsprechender Apps auf scharfe Kritik. Ein in dem Bereich weltweit führendes Unternehmen aus Köln will die Fehde mit dem US-Giganten aber nicht selbst führen, sondern setzt stattdessen auf eine Reaktion der Community.

Wenn Facebook jetzt auch Nutzern von Werbeblockern Werbung aufzwingen wolle, sei dies „ein bedauernswerter Schritt, da hier gegen die Entscheidung der Nutzer gehandelt wird“, erklärte jedenfalls Ben Williams, Sprecher des Kölner Unternehmens Eyeo GmbH, die den populären Webeblocker Adblock Plus anbietet.

Nach Einschätzung des Unternehmens stelle die Neuerung kein großes Problem dar. „Die Konsequenzen bleiben vorerst abzuwarten, schließlich besteht das Katz-und-Maus-Spiel seitdem Spammails gelernt haben Spammail-Filter zu umgehen.“ Das Aufzwingen von Werbung werde weder für die Nutzer noch für Publisher und Werber einen Mehrwert haben.

Facebook will Apps wie Adblock Plus künftig umgehen

Justizministerium kritisiert n… Werbung auf Facebook (2168699)Facebook hatte angekündigt, Werbeblocker bei der Nutzung des Dienstes auf einem Desktop-Rechner oder Laptop zu umgehen. Gleichzeitig kritisierte Facebook die Praxis, dass die Betreiber von Werbeblockern Geld dafür kassieren, dass sie bisher blockierte Werbeanzeigen zulassen.

Eyeo will sich nun nicht selbst an der Abwehr der Facebook-Maßnahme beteiligen. „Wir gehen davon aus, dass die Community eine Antwort finden wird.“ Beim „Adblock Plus“ pflegen nach Angaben von Eyeo Freiwillige die Liste der „akzeptablen Werbung“, die nicht blockiert wird.

Klimawandel in Grönland: Verlassene US-Militärbasis birgt radioaktives Erbe im ewigen Eis

Jahrzehntelang war „Project Iceworm“ eines der am strengsten gehüteten Geheimnisse der USA. In den Hochzeiten des Kalten Krieges im Jahr 1960 begann die Atommacht, eine immense Basis in das Eis Grönlands zu graben, in der 600 speziell konstruierte Atomraketen stationiert werden sollten. Ziel war es, den Erzfeind Sowjetunion über den Polarkreis hinweg ins Visier zu nehmen, sollte der Kalte Krieg plötzlich heiß werden.

Doch die US-Militärs hatten die Bewegungen der grönländischen Eisdecke unterschätzt, die unterirdischen Tunnel wurden immer wieder in Mitleidenschaft gezogen. Schon 1963, drei Jahre nach Baubeginn, entschied man sich, „Project Iceworm“ zu stoppen. Weitere vier Jahre später wurde Camp Century endgültig aufgegeben und dem ewigen Eis überlassen – samt einer Reihe gefährlicher, teils radioaktiver Abfälle. An den Klimawandel und schmelzendes Eis dachte damals noch niemand. Eine kürzlich veröffentlichte Studie warnt nun vor den Gefahren für die Umwelt, die bis heute unter dem Eis Grönlands lauern.

Eigener Atomreaktor lieferte Strom für Camp Century

Dass die USA einen Stützpunkt von der Größe einer Kleinstadt ins grönländische Eis gruben – nur 800 Kilometer vom Nordpol entfernt – war schon zu Beginn des Projektes kein Geheimnis. Doch kannten nur die Wenigsten den wahren Zweck des abgelegenen Camp Century. Sogar Dänemark, zu dem die Insel im Nordatlantik bis heute gehört, wusste nicht, was die USA im Verborgenen planten. Offiziell diente die Basis der Erforschung von Bautechniken sowie der Durchführung wissenschaftlicher Experimente unter arktischen Bedingungen. Ihre tatsächliche Bestimmung wurde erst im Jahr 1995 bekannt, als die dänische Regierung Nachforschungen anstellte. 

Camp Century verfügte über den ersten mobilen Atomreaktor der Welt, der von 1960 bis 1963 Strom für den Stützpunkt lieferte. Auch er sollte unter den widrigen, arktischen Bedingungen getestet werden. Bis zu 200 Mann waren in der unterirdischen Basis stationiert, die wissenschaftliche Labors, eine Bibliothek, eine Kapelle, ein kleines Krankenhaus und sogar einen Friseursalon beherbergte.

Eigenes Schienennetz sollte Atomraketen befördern

Die US-Militärs planten ein Netz aus unterirdischen Tunneln,  die sich über tausende Quadratkilometer unter dem arktischen Eis erstecken sollten. Über ein unterirdisches Schienennetz sollten Atomraketen dann zu verschiedenen, auf der Insel verteilten Abschusspunkten gebracht werden.

Camp Century (1)

Als die Basis 1967 ihrem Schicksal überlassen wurde, hielt man umfassende Aufräumarbeiten für überflüssig, da der Stützpunkt ja bewusst an einem Ort errichtet wurde, der die Ewigkeit überdauern sollte. Zwar wurde die Reaktorkammer schon 1963 entfernt, doch lagern laut der neuen Studie bis heute 9200 Tonnen Material, 200.000 Liter Dieseltreibstoff, geringe Mengen radioaktiven Kühlwassers, sowie verschiedene krebserregende Giftstoffe in den mittlerweile kollabierten Tunneln von Camp Century.

Forscher warnen vor Schadstoffen unter dem Eis

Die etwa 30 Meter Eis und Schnee, die den Militärkomplex heute bedecken, schmelzen mit zunehmender Geschwindigkeit. Auf Basis verschiedener Simulationen gehen die Wissenschaftler in ihrer Studie davon aus, dass das toxische Erbe bis zum Jahr 2090 wieder freiliegen könnte. Unterirdisches Schmelzwasser könnte jedoch schon „Jahrzehnte früher“ mit den Giftstoffen in Kontakt geraten und diese in die Umwelt weiterbefördern. Der Schaden für das arktische Ökosystem wäre somit programmiert.

Zwar gehen die Forscher davon aus, dass das zusätzliche Gefahrenpotential durch die eingefrorenen Schadstoffe im Verhältnis zu der ohnehin schon stark belasteten Arktis eher gering ist. Doch sehen sie den Fall von Camp Century vor allem als Beispiel dafür, wie der Klimawandel in Zukunft immer häufiger auch zu politischen Konflikten führen könnte. Diese können beispielsweise daraus resultieren, dass durch die Erderwärmung längst vergessene Gefahren für Mensch und Umwelt zurück an die Oberfläche kommen und so für neuen Zündstoff sorgen. Süßwasserknappheit in Folge des Klimawandels beispielsweise, birgt laut verschiedener Experten weltweit großes Konfliktpotential.

Lauern noch mehr Gefahren unter dem Eis?

Und ein Beispiel für die politische Brisanz des Vermächtnisses von Camp Century lieferten die Wissenschaftler gleich mit: Sowohl die Nato als auch die dänische Regierung hätten es abgelehnt, die Studie zu finanzieren. Den Forschern blieb laut William Colgan nichts weiter übrig, als „an Abenden und an Wochenenden“ an der Studie zu arbeiten, die nun im Fachblatt „Geophysical Research Letters“ veröffentlicht wurde.

03-Milzbrand in Sibirien ausgebrochen-5069318862001Ein Vorbote dessen, was Jahrzehnte oder Jahrhunderte im ewigen Eis schlummerte, doch nun durch den Klimawandel wieder zum Leben erwacht, ist das Beispiel von Milzbrand-Erregern in Sibirien: Diese waren jahrelang in Rentier-Kadavern im Permafrostboden eingeschlossen, tauen nun jedoch immer häufiger auf. Mindestens eine Person ist in der Region bereits an Milzbrand gestorben – und das, obwohl die Krankheit in Russland seit 75 Jahren nicht mehr aufgetreten war.

Stiftung Warentest: Nur 55 Euro: Lohnt sich der neue Billig-Drucker von Lidl?

Lidl hat seit diesem Donnerstag (11. August) einen Tinten-Multifunktionsdrucker im Angebot, den HP Deskjet 3630. Das Besondere an dem Gerät: Es kann nicht nur Texte und Fotos ausdrucken, sondern auch Dokumente scannen und Kopien davon anfertigen. Ein echter Büro-Allrounder sozusagen. Der Preis liegt bei 55 Euro, dafür legt Lidl auch noch eine schwarze Tintenersatzpatrone im Wert von 10 Euro dazu. Das klingt nach einem echten Schnäppchen. Doch das renommierte Fachmagazin Stiftung Warentest hat den Multifunktionsdrucker bereits getestet – und rät vom Kauf ab.

Billig, aber leider kein Schnäppchen

Laut Warentest ist der Deskjet 3630 ein „eher einfach ausgestattetes Einsteigermodell“. Grundsätzliche Aufgaben wie Drucken und Scannen erfüllt er, zudem kann er via Wlan mit dem heimischen Funknetz verbunden werden. Der Vorteil: So kann man auch bequem vom Smartphone oder Laptop drucken, ohne ein Kabel einstecken zu müssen.

Die Druckqualität lässt aber zu wünschen übrig: „Fotos druckt er immerhin in guter, Texte dagegen nur in befriedigender Qualität“, lautet das Urteil der Experten von Warentest. Der größte Kritikpunkt seien aber die mangelhaften Kopien: „Text­kopien wirken unscharf, Kopien von Fotos wirken streifig, es fehlen Details besonders in helleren Bild­bereichen.“

Teurer Druck

Und: Was man beim Kauf spart, gibt man im Betrieb wieder aus. Pro Textseite verbraucht der Deskjet 3630 Tinte im Wert von 7,5 Cent. Richtig teuer wird es bei Fotos, ein A4-Bild kostet zwei Euro! Da ist der Druck in jeder Drogerie-Filiale günstiger.

Stiftung Warentest rät deshalb vom Kauf ab und empfiehlt, etwas mehr Geld für ein deutlich besseres Modell auszugeben. Empfehlenswert seien beispielsweise der Canon Pixma MG5750 oder der Epson Expression Home XP-432. Beide Geräte sind online für rund 70 Euro zu haben.Drucker Betrug 13.00