Könnte so die Zukunft des Tätowierens aussehen? Zwei französische Studenten haben einen Industrieroboter so weit umgebaut, dass er präzise Tattoos stechen kann – der nun erstmals erfolgreich zum Einsatz kam.
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ICQ, Altavista und Co. – Was wurde aus den Netzriesen der 90er?

Irgendwie kennt man sie noch, doch was ist aus ihnen geworden? Bild.de hat den größten 90er-Internet-Hits nachgespürt.
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Selbstfahrende Autos – Chefentwickler von Googles Roboterwagen geht

Einer der Wegbereiter der selbstfahrenden Autos von Google ist nicht mehr bei dem Projekt dabei. Seine Zukunft lässt er offen.
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Der Drucker streikt, Sie haben das WLAN-Passwort vergessen und das Notebook lädt nicht? 21 Technik-Probleme und wie Sie sie loswerden.
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In der Bahn aufgeschnappt – Twitterperlen aus dem öffentlichen Nahverkehr

Schräge Gesprächsfetzen aus der Bahn füllen die Twitter-Seite von Erkan Dörtoluk (43). Jetzt erscheinen die absurdesten in einem Buch.
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Bis zu 1200 Euro sparen – Das sind die besten Mobilfunk-Anbieter

Kleine Preise, große Leistung – das wünschen sich Kunden von ihren Mobilfunkanbietern. Welches Unternehmen kann das leisten?
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Start im Januar 2017 – Kim Dotcom plant Megaupload-Comeback

Kim Dotcom arbeitet fleißig an einer Neuauflage von Megaupload. In seinen Worten: „Ein Alptraum für alle, die überwachen wollen.“
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Pokémon Go Revenge: Echte Pikachus rächen sich an Passanten – und werden zum Klickhit
Die intensiv gejagten Pokémon schlagen zurück:Basel Tourismus hat den Spieß nämlich umgedreht und vier Pikachus auf die Jagd in die Innenstadt geschickt. Innerhalb weniger Stunden sammelte das Video mehr als 20 Millionen Aufrufe bei Facebook.
Lieferroboter und Paketdrohnen: Die schöne neue Zustellwelt
Ein ungewöhnliches Bild wird sich in wenigen Wochen Passanten in Hamburg und Düsseldorf bieten. In zwei Pilotversuchen sollen dort neuartige Lieferroboter über die Bürgersteige rollen und Kunden des Paketdienstes Hermes und der Elektronikkette Media Markt bestellte Sendungen direkt bis zur Haustür bringen.
Eine der Fragen die bei dem Projekt geklärt werden soll: «Wie reagieren die Menschen?» Mit einer Geschwindigkeit von bis zu fünf Stundenkilometern sollen die kleinen, vom estländischen Unternehmen Starship Technologies entworfenen Roboter auf sechs Rädern weitgehend selbstständig über die Bürgersteige wieseln.
Neun Kameras erleichtern ihnen dabei die Orientierung und sollen Zusammenstöße mit Fußgängern und Laternenmasten verhindern. Ganz auf sich gestellt sind die Roboter aber nicht: Im Hintergrund wacht ein Aufseher, der bei Problemen eingreifen und sich bei Bedarf sogar mit den Kunden und Passanten unterhalten kann.
Die Hoffnung des Handelsriesen Metro, zu dem Media Markt gehört: Die Roboter sollen schon bald eine schnelle und gleichzeitig preiswerte Belieferung der Kunden «in nahezu Echtzeit» ermöglichen. Auch Starship-Vorstandschef Ahti Heinla betont, Ziel sein ein besserer Kundenservice verbunden mit einem geringem Kostenaufwand.
«Der Einsatz von Robotern kann die Zustellung von Päckchen und Paketen speziell im städtischen Raum nachhaltig revolutionieren», meint auch Hermes Deutschland-Chef Frank Rausch. Ein solches Serviceangebot könne in der alternden Gesellschaft auch für die Zustellung von Medikamenten oder Lebensmitteln genutzt werden.
Andere Konzerne – wie der Internetriese Amazon oder die Deutsche Post – setzen auf Paketdrohnen, die die Lieferungen auf dem Luftweg zum Kunden bringen sollen. Zu Jahresbeginn flog eine Post-Drohne drei Monate im oberbayerischen Reit im Winkl immer wieder die acht Kilometer lange Strecke vom Tal bis zur Alm auf 1200 Meter Höhe und lieferte dabei insgesamt 130 Pakete ab. Mit der Drohne hofft die Post, die Belieferung in dünn besiedelten Gebieten auf Inseln oder Bergen verbessern zu können. Auch Amazon will im kommenden Jahr eine Feldversuch mit Lieferdrohnen in Großbritannien starten.
Ob soviel High-Tech wirklich der Königsweg ist, um die Belieferung in Zukunft kundenfreundlicher zu gestalten, ist allerdings umstritten. Der Logistik-Experte Herbert Kotzab von der Universität Bremen jedenfalls rechnet so schnell nicht mit Schwärmen von Paketdrohnen am deutschen Himmel. «Bei besonderen Einzelfällen – etwa bei wichtigen Ersatzteilen oder bei Organspenden – ist Transport mithilfe von Drohnen denkbar. Aber für die breite Masse kann ich mir das in den nächsten fünf Jahren nicht vorstellen», sagt er. Es fehle schon an der notwendigen Infrastruktur und geeigneten Kontrollmechanismen.
Auch was die Zukunft der Lieferroboter angeht, ist er eher skeptisch: «Das sind sehr schöne Überlegungen, die aber den Alltagstest wohl nicht überstehen würden», sagt er. Viele Kunden würden schlicht Probleme mit der Technik haben. Das sieht der Hermes-Chef natürlich anders: «Ich habe die stille Hoffnung, dass die Roboter die neuen Tamagotchis des Sidewalks werden.»
Tatsächlich steht nach einer repräsentativen Umfrage des Beratungsunternehmens PWC die Mehrzahl der Bundesbürger derartigen Innovationen eher skeptisch gegenüber. Nicht einmal jeder Dritte kann sich demnach eine Zustellung per Flugdrohne vorstellen. Drei Viertel der Befragten finden, diese Art der Luftpost berge ein hohes Unfall- und Schadensrisiko.
Viel lieber würden sie das Zustellproblem auf eine eher altmodische Weise lösen und sich ihre Pakete ganz einfach an den Arbeitsplatz schicken lassen – wenn der Arbeitgeber dies nur erlauben würde. Wo das nicht der Fall ist, bauen die die meisten beim Thema Paketannahme weiter auf ein altbewährtes Rezept: Bei ihnen nimmt der Nachbar die Pakete an.
Xing wächst vor allem mit Firmenkunden
Das Karrierenetzwerk Xing will künftig noch mehr Studenten auf seine Seite locken. «Insgesamt sehen wir in unserem Markt noch große Wachstumspotentiale», sagte Xing-Chef Thomas Vollmoeller der Finanznachrichtenagentur dpa-AFX. «Insbesondere bei Studenten haben wir noch deutlich Luft nach oben.»
Laut dem statistischen Bundesamtes waren im vergangenen Wintersemester fast 2,8 Millionen Studierende an deutschen Hochschulen eingeschrieben. «Etwa ein Drittel davon ist bereits auf der Plattform», sagte Vollmoeller. «Auch im Top-Management haben wir noch Chancen.
Studenten und Executives sind wichtige Zielgruppen, die wir uns im Moment anschauen.» Im ersten Schritt würden Produkte und Angebote für diese Zielgruppen aufgebaut. «Mit Xing Campus sind wir gerade gestartet und stehen noch am Anfang», sagte er. Bei diesem Portal gibt Xing Studenten Hilfestellung bei der Jobauswahl.
Im zweiten Quartal wuchs die Zahl der zahlenden Kunden zwar schwächer als im ersten, Vollmoeller erklärt das aber mit einem saisonal bedingten Rückgang. «Der Januar ist typischerweise der Monat, in dem Menschen Vorsätze in die Tat umsetzen. Etwa melden sie sich im Fitnessstudio an, registrieren sich bei einer Partnervermittlung, oder sie gehen auf Jobsuche, um ihr Leben zu verändern.»
Zuletzt hatte Xing mehr als 11 Millionen Nutzer in Deutschland, Österreich und der Schweiz – etwa jeder zwölfte zahlt Geld für seine Mitgliedschaft. Dem Karriere-Netzwerk sitzt aber der große US-Rivale LinkedIn im Nacken, der im April vermeldet hatte, die Schwelle von 8 Millionen Nutzern im deutschsprachigen Raum geknackt zu haben; weltweit sind es 433 Millionen.
Konzernweit wuchs der Xing-Umsatz im zweiten Quartal um rund ein Fünftel auf 36,2 Millionen Euro. Der Bereich E-Recruiting, bei dem Xing von Unternehmen auf Personalsuche Geld für Dienstleistungen erhält, war der größte Wachstumstreiber. Der Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) kletterte um rund 30 Prozent auf 12,4 Millionen Euro und damit stärker als von Experten erwartet. Unterm Strich stieg der Gewinn um mehr als ein Drittel auf 6,4 Millionen Euro.
Künftig kann sich Xing auch vorstellen, Geld mit Nachrichten auf seiner Plattform zu verdienen. «Es gibt verschiedene Modelle, die wir gerade prüfen. Das können beispielsweise redaktionelle Artikel von Firmenkunden in unseren Branchen-Newslettern sein», sagte Xing-Chef Vollmoeller. Das Geldverdienen sei beim Nachrichtenangebot aber zweitrangig. «Wir möchten unseren Kunden weitere Angebote machen. Denn: Aktive Kunden sind bessere Kunden.»
Die Logik dahinter: Je intensiver die Mitglieder Xing nutzen, desto eher werben sie auch ganz nebenbei neue Mitglieder. Gleichzeitig wird Xing dadurch auch als Plattform für Geschäftskunden interessanter, die dort viel über mögliche neue Mitarbeiter erfahren können.
Business-Kontakte sind ein großes Geschäft: Windows-Hersteller Microsoft hat im Juni ein Übernahmeangebot für LinkedIn auf den Tisch gelegt im Umfang von 26,2 Milliarden Dollar (aktuell 23,5 Milliarden Euro). Xing kommt an der Börse auf einen Wert von knapp 1 Milliarde Euro.