Erfolgreicher Drohnen-Testflug: So will Facebook das Internet in die letzte Ecke bringen – und sich selbst gleich mit

Das lässt Facebook-Gründer Mark Zuckerberg strahlen: Eine unbemannte Drohne hat in den USA einen 96-minütigen Testflug erfolgreich absolviert. In Zukunft will das Netzwerk so die Internet-Qualität besonders in entlegenen Regionen verbessern – und natürlich fleißig Daten sammeln.

Pokémon Go: Erster! Der Mann, der alle Pokémon gefangen hat

Seit Pokémon Go erschienen ist, haben Menschen auf der ganzen Welt nur noch ein Ziel: Alle Pokémon zu erwischen. Einem Spieler aus den USA ist nun genau das gelungen. Er hat jedes der 142 in den USA zu findenden Pokémon gefunden und gefangen. Und das, obwohl er einen Job hat. Nun muss er wohl auf Weltreise gehen.

Obwohl ihn das viele Leute fragen: Nick Johnson ist tatsächlich nicht arbeitslos, im Gegenteil. Knappe 50 Stunden arbeitet er jede Woche, erzählte er bei Reddit. Gegenüber dem Portal „Business Insider“ erklärte er, dass er einfach nach der Arbeit losmarschierte, dann aber bis zu acht Stunden am Tag. Knapp 16 Kilometer hat er in den letzten beiden Wochen seit Erscheinen von Pokémon Go täglich durchschnittlich zurückgelegt, meldete ihm sein Fitness-Tracker. 4629 Pokémon hat er dabei insgesamt eingesackt.

+++ Hier finden Sie die besten Pokémon Go Tipps +++Pokemon Go Karte 16.39

New York: das Mekka für Pokémon Go

Johnsons Glück: Er lebt in New York, das als Mekka für die Pokémon-Jagd gilt. Dort gibt es nicht nur nahezu alle der kleinen Monster zu finden, sondern auch noch jede Menge anderer Pokémon-Jäger, die PokéStops mit Lockmodulen zu regelrechten Sammelpunkten machen. Auch Johnson konnte beinahe alle seiner Pokémon in New York finden, nur einige wenige wie den kleinen Drachen Dratini musste er in New Jersey suchen.

Wirklich alle Pokémon hat er aber noch nicht erwischt: Von den insgesamt 151 lassen sich acht nicht in den USA fangen. Die legendären Pokémon Arktos, Zapdos und Lavados lassen sich weltweit bisher genauso wenig auftreiben wie die beiden besonders starken Viecher Mewtu und Mew. Fans vermuten, dass sie nur auf besonderen Events gefangen werden können. Von Entwickler Niantic bestätigt ist hingegen, dass man nicht alle Pokémon in einem Land oder sogar Kontinent fangen kann.Pokemon Go richtig kämpfen 15.19

Jetzt kommt die Weltreise

Pantimos gibt es etwa nur in Europa zu finden, Porenta nur in Asien, Tauros ist Amerika vorbehalten und die australischen Pokèjäger dürfen passenderweise das Känguru-Pokémon Kangama für sich beanspruchen. Johnson will sich davon nicht aufhalten lassen: Er sucht bereits nach Sponsoren, die ihm die Weltreise bezahlen. Vielleicht wird er also tatsächlich derjenige, der als erster wirklich alle Pokémon erwischt hat.Pokemon Go 11.38

Vivendi schließt deutschen Videodienst Watchever

Der französische Medienkonzern Vivendi schließt seinen deutschen Online-Videoanbieter Watchever zum Ende des Jahres. Ein entsprechender Bericht der französischen Wirtschaftszeitung «Les Échos» wurde der Deutschen Presse-Agentur aus informierten Kreisen bestätigt.

Betroffen seien etwas weniger als 20 Mitarbeiter in Berlin, die Sozialpartner seien bereits informiert. Der Mutterkonzern wollte die Angaben nicht kommentieren.

Vivendi hatte den Dienst 2013 gestartet. Watchever ist ein Streaming-Dienst wie die rivalisierenden Angebote Netflix oder Maxdome, bei dem Videoinhalte für eine monatliche Abo-Gebühr direkt aus dem Netz abgespielt werden. Es hieß nun weiter, dass die Technologie von Watchever für andere Angebote genutzt werden solle.

Watchever konnte in Deutschland laut Branchenexperten nur geringe Marktanteile gewinnen. Zu den starken Rivalen gehört auch der Online-Händler Amazon, bei dem ein Videostreaming-Angebot in den Abo-Dienst Prime integriert ist. Netflix und der Amazon-Service, die beide 2014 nach Deutschland kamen, setzen inzwischen massiv auf exklusive Inhalte aus eigener Produktion, um sich voneinander abzugrenzen. Watchever machte diesen Schritt nicht. Schon vor einiger Zeit war in Medienberichten zu lesen, Vivendi sehe sich angesichts hoher Verluste nach einem möglichen Käufer um. Das Minus von 66 Millionen Euro allein im Jahr 2013 habe Vivendi-Aufsichtsratschef Vincent Bolloré «erschreckt», schrieb «Les Échos» jetzt.

Vivendi hatte im April eine Allianz mit dem italienischen Mediaset-Konzern von Ex-Ministerpräsident Silvio Berlusconi angekündigt, um eine gemeinsame Plattform zum weltweiten Vertrieb von TV-Inhalten zu schaffen. In französischen Medien war von einem «europäischen Netflix» die Rede. Die rund 100 Software-Entwickler hinter Watchever in Paris und Marseille sollen deshalb bleiben, berichtete «Les Échos». Der Fokus liege jetzt aber eher auf Südeuropa. Zugleich könne ein neuer Videodienst von Vivendi in der Zukunft auch nach Deutschland kommen – wenn auch nicht unbedingt wieder unter der Watchever-Marke, schrieb die Zeitung.

Ob das klappt?: Polizei will Smartphone eines Toten knacken – und druckt einfach seinen Finger nach

Das Smartphone mit dem Fingerabdruck entsperren zu können, ist extrem praktisch. Statt immer wertvolle Sekunden mit der Eingabe eines Codes zu verschwenden, hat man alles immer mit einem einzelnen Tippen sofort parat. Trotzdem ist es besser geschützt als ohne Code. Es sei denn, man hat es mit so engagierten Polizisten zu tun wie in einem aktuellen Fall.

In einem vermutlichen Mordfall in den USA war den Beamten auch das Telefon des Opfers als Beweismittel in die Hände gefallen. Sie nehmen an, dass sich darauf Hinweise auf den Mörder finden. Dumm nur, dass das Gerät mit einem Fingerabdruck gesichert ist. Also wendeten sich die Polizisten an jemanden, der sich damit auskennt: den Wissenschaftler Anil Jain. Der forscht an der Michigan State University daran, wie man die Erkennung von biometrischen Daten noch sicherer machen kann – also dem Gegenteil dessen, was die Cops von ihm forderten. Trotzdem half er gerne.Dümmster Erpressungs-Trojaner 11 h

Finger aus dem Drucker

„Wir machen das zum Spaß“, sagte er gegenüber dem Magazin „Fusion“. Worum es bei dem Fall genau gehe, dürfe er aber nicht sagen, wegen laufender Ermittlungen. Solche Details braucht der Wissenschaftler aber auch gar nicht. Nur die Fingerabdrücke aller zehn Finger. Die konnte die Polizei auch prompt liefern – weil das Opfer schon mal verhaftet worden war.

Nun wollen der Wissenschaftler und sein Assistent Sunpreet Arora den passenden Finger des Opfers aus dem 3D-Drucker nachproduzieren. Welcher das ist, wissen sie aber noch gar nicht. „Wir wissen ja nicht, welchen Finger er benutzte“, sagte Arora gegenüber „Fusion“. „Wir vermuten, es war der Daumen oder Zeigefinger – was eben alle anderen auch nutzen. Aber wir haben alle zehn.“ 

Weil die Fingerabdruck-Sensoren der meisten Smartphones aber nur auf lebende Finger reagieren, mussten sich die Experten noch etwas Neues ausdenken. Die sogenannten kapazitiven Sensoren reagieren nämlich gar nicht auf den Druck, sondern auf elektrische Spannungen der Haut. Die wollen die Forscher nun mit einer dünnen Schicht Metallpartikel simulieren. Ob es klappt, wissen sie aktuell noch nicht. Die künstlichen Finger waren noch nicht bei der Polizei.Android-Trojaner 20.45h

Erfolg ungewiss

Doch selbst, wenn sie den Scanner technisch umgehen können, heißt das längst nicht, dass die Polizisten auch an die Daten kommen. Wohl auch, um solche Tricks zu umgehen, muss man bei vielen Smartphones alle 48 Stunden und nach jedem Neustart den Pincode eingeben, bevor der Fingerabdrucksensor wieder funktioniert. Und an den kommen die Cops wohl nicht mehr heran. STV_KW13_Schroedel_erklaert_Virus_Locky

Youtuber "Der Schlaumacher" erklärt: Das ist die Wahrheit über Pokémon Go

Millionen Menschen weltweit fangen die kleinen digitalen Monster: Doch welche Unternehmen stecken hinter dem Hype um Pokémon Go und wie verdienen sie an der kostenlosen App? Welche negativen Auswirkungen kann das Game haben? Youtuber „Der Schlaumacher“ gibt Antworten.