Pokémon Go: Erster! Der Mann, der alle Pokémon gefangen hat

Seit Pokémon Go erschienen ist, haben Menschen auf der ganzen Welt nur noch ein Ziel: Alle Pokémon zu erwischen. Einem Spieler aus den USA ist nun genau das gelungen. Er hat jedes der 142 in den USA zu findenden Pokémon gefunden und gefangen. Und das, obwohl er einen Job hat. Nun muss er wohl auf Weltreise gehen.

Obwohl ihn das viele Leute fragen: Nick Johnson ist tatsächlich nicht arbeitslos, im Gegenteil. Knappe 50 Stunden arbeitet er jede Woche, erzählte er bei Reddit. Gegenüber dem Portal „Business Insider“ erklärte er, dass er einfach nach der Arbeit losmarschierte, dann aber bis zu acht Stunden am Tag. Knapp 16 Kilometer hat er in den letzten beiden Wochen seit Erscheinen von Pokémon Go täglich durchschnittlich zurückgelegt, meldete ihm sein Fitness-Tracker. 4629 Pokémon hat er dabei insgesamt eingesackt.

+++ Hier finden Sie die besten Pokémon Go Tipps +++Pokemon Go Karte 16.39

New York: das Mekka für Pokémon Go

Johnsons Glück: Er lebt in New York, das als Mekka für die Pokémon-Jagd gilt. Dort gibt es nicht nur nahezu alle der kleinen Monster zu finden, sondern auch noch jede Menge anderer Pokémon-Jäger, die PokéStops mit Lockmodulen zu regelrechten Sammelpunkten machen. Auch Johnson konnte beinahe alle seiner Pokémon in New York finden, nur einige wenige wie den kleinen Drachen Dratini musste er in New Jersey suchen.

Wirklich alle Pokémon hat er aber noch nicht erwischt: Von den insgesamt 151 lassen sich acht nicht in den USA fangen. Die legendären Pokémon Arktos, Zapdos und Lavados lassen sich weltweit bisher genauso wenig auftreiben wie die beiden besonders starken Viecher Mewtu und Mew. Fans vermuten, dass sie nur auf besonderen Events gefangen werden können. Von Entwickler Niantic bestätigt ist hingegen, dass man nicht alle Pokémon in einem Land oder sogar Kontinent fangen kann.Pokemon Go richtig kämpfen 15.19

Jetzt kommt die Weltreise

Pantimos gibt es etwa nur in Europa zu finden, Porenta nur in Asien, Tauros ist Amerika vorbehalten und die australischen Pokèjäger dürfen passenderweise das Känguru-Pokémon Kangama für sich beanspruchen. Johnson will sich davon nicht aufhalten lassen: Er sucht bereits nach Sponsoren, die ihm die Weltreise bezahlen. Vielleicht wird er also tatsächlich derjenige, der als erster wirklich alle Pokémon erwischt hat.Pokemon Go 11.38

Vivendi schließt deutschen Videodienst Watchever

Der französische Medienkonzern Vivendi schließt seinen deutschen Online-Videoanbieter Watchever zum Ende des Jahres. Ein entsprechender Bericht der französischen Wirtschaftszeitung «Les Échos» wurde der Deutschen Presse-Agentur aus informierten Kreisen bestätigt.

Betroffen seien etwas weniger als 20 Mitarbeiter in Berlin, die Sozialpartner seien bereits informiert. Der Mutterkonzern wollte die Angaben nicht kommentieren.

Vivendi hatte den Dienst 2013 gestartet. Watchever ist ein Streaming-Dienst wie die rivalisierenden Angebote Netflix oder Maxdome, bei dem Videoinhalte für eine monatliche Abo-Gebühr direkt aus dem Netz abgespielt werden. Es hieß nun weiter, dass die Technologie von Watchever für andere Angebote genutzt werden solle.

Watchever konnte in Deutschland laut Branchenexperten nur geringe Marktanteile gewinnen. Zu den starken Rivalen gehört auch der Online-Händler Amazon, bei dem ein Videostreaming-Angebot in den Abo-Dienst Prime integriert ist. Netflix und der Amazon-Service, die beide 2014 nach Deutschland kamen, setzen inzwischen massiv auf exklusive Inhalte aus eigener Produktion, um sich voneinander abzugrenzen. Watchever machte diesen Schritt nicht. Schon vor einiger Zeit war in Medienberichten zu lesen, Vivendi sehe sich angesichts hoher Verluste nach einem möglichen Käufer um. Das Minus von 66 Millionen Euro allein im Jahr 2013 habe Vivendi-Aufsichtsratschef Vincent Bolloré «erschreckt», schrieb «Les Échos» jetzt.

Vivendi hatte im April eine Allianz mit dem italienischen Mediaset-Konzern von Ex-Ministerpräsident Silvio Berlusconi angekündigt, um eine gemeinsame Plattform zum weltweiten Vertrieb von TV-Inhalten zu schaffen. In französischen Medien war von einem «europäischen Netflix» die Rede. Die rund 100 Software-Entwickler hinter Watchever in Paris und Marseille sollen deshalb bleiben, berichtete «Les Échos». Der Fokus liege jetzt aber eher auf Südeuropa. Zugleich könne ein neuer Videodienst von Vivendi in der Zukunft auch nach Deutschland kommen – wenn auch nicht unbedingt wieder unter der Watchever-Marke, schrieb die Zeitung.

Ob das klappt?: Polizei will Smartphone eines Toten knacken – und druckt einfach seinen Finger nach

Das Smartphone mit dem Fingerabdruck entsperren zu können, ist extrem praktisch. Statt immer wertvolle Sekunden mit der Eingabe eines Codes zu verschwenden, hat man alles immer mit einem einzelnen Tippen sofort parat. Trotzdem ist es besser geschützt als ohne Code. Es sei denn, man hat es mit so engagierten Polizisten zu tun wie in einem aktuellen Fall.

In einem vermutlichen Mordfall in den USA war den Beamten auch das Telefon des Opfers als Beweismittel in die Hände gefallen. Sie nehmen an, dass sich darauf Hinweise auf den Mörder finden. Dumm nur, dass das Gerät mit einem Fingerabdruck gesichert ist. Also wendeten sich die Polizisten an jemanden, der sich damit auskennt: den Wissenschaftler Anil Jain. Der forscht an der Michigan State University daran, wie man die Erkennung von biometrischen Daten noch sicherer machen kann – also dem Gegenteil dessen, was die Cops von ihm forderten. Trotzdem half er gerne.Dümmster Erpressungs-Trojaner 11 h

Finger aus dem Drucker

„Wir machen das zum Spaß“, sagte er gegenüber dem Magazin „Fusion“. Worum es bei dem Fall genau gehe, dürfe er aber nicht sagen, wegen laufender Ermittlungen. Solche Details braucht der Wissenschaftler aber auch gar nicht. Nur die Fingerabdrücke aller zehn Finger. Die konnte die Polizei auch prompt liefern – weil das Opfer schon mal verhaftet worden war.

Nun wollen der Wissenschaftler und sein Assistent Sunpreet Arora den passenden Finger des Opfers aus dem 3D-Drucker nachproduzieren. Welcher das ist, wissen sie aber noch gar nicht. „Wir wissen ja nicht, welchen Finger er benutzte“, sagte Arora gegenüber „Fusion“. „Wir vermuten, es war der Daumen oder Zeigefinger – was eben alle anderen auch nutzen. Aber wir haben alle zehn.“ 

Weil die Fingerabdruck-Sensoren der meisten Smartphones aber nur auf lebende Finger reagieren, mussten sich die Experten noch etwas Neues ausdenken. Die sogenannten kapazitiven Sensoren reagieren nämlich gar nicht auf den Druck, sondern auf elektrische Spannungen der Haut. Die wollen die Forscher nun mit einer dünnen Schicht Metallpartikel simulieren. Ob es klappt, wissen sie aktuell noch nicht. Die künstlichen Finger waren noch nicht bei der Polizei.Android-Trojaner 20.45h

Erfolg ungewiss

Doch selbst, wenn sie den Scanner technisch umgehen können, heißt das längst nicht, dass die Polizisten auch an die Daten kommen. Wohl auch, um solche Tricks zu umgehen, muss man bei vielen Smartphones alle 48 Stunden und nach jedem Neustart den Pincode eingeben, bevor der Fingerabdrucksensor wieder funktioniert. Und an den kommen die Cops wohl nicht mehr heran. STV_KW13_Schroedel_erklaert_Virus_Locky

Tipps und Tricks: Pokémon Go: So werden Sie am schnellsten stark

Pokémon Go bringt Menschen auf der ganzen Welt dazu, mit dem Smartphone in der Hand auf Pokémon-Jagd zu gehen. Gerade am Anfang stolpert man aber ständig über dieselben, schwachen Varianten der knuffigen Monster. Um spannendere Pokémon zu bekommen, muss man sie weiterentwickeln – oder seinen eigenen Level erhöhen. Wir verraten, wie das am schnellsten geht.

Im Netz gibt es mittlerweile eine ganze Reihe von Anleitungen, wie man schneller im Trainer-Level steigen kann. Allen liegt zunächst einmal derselbe Spiel-Gegenstand zugrunde: Glück-Eier sorgen dafür, dass sämtliche Erfahrung für eine halbe Stunde verdoppelt wird. Die kann man gegen echtes Geld kaufen, aber auch im Spiel selbst gewinnen, etwa, wenn man Level 9 erreicht. Wenn man nun aber einfach durch die Gegend stolpert und ab und an mal ein Pokémon fängt, ist so ein Ei schnell verschwendet. Echte Profis holen daher mit einigen Tricks das meiste aus den Glücks-Eiern heraus. Pokémon Go verpasst? 10 wichtige Tipps für Nachzügler-

+++ Hier finden Sie die besten Pokémon Go Tipps +++Pokemon Go richtig kämpfen 15.19

Glücks-Eier als Level-Rakete

Verdoppelt wird nämlich tatsächlich jede in der halben Stunde gewonnene Erfahrung – auch die aus Weiterentwicklungen, schlüpfenden Eiern und die Boni für neue entdeckte Pokémon. Will man die Erfahrung maximieren, braucht man dafür vor allem eines: Vorbereitung.

Bevor das Glücks-Ei benutzt wird, sollte man deshalb für perfekte Bedingungen sorgen: Möglichst viele Pokémon zum Weiterentwickeln und die passenden Bonbons, eine Stelle mit mehreren PokéStops, die mit Lockmodulen ausgestattet sind – und im Idealfall mehrere schlüpfbereite Eier. Besonders gut für die Weiterentwicklung sind etwa Taubsi, Hornliu und Raupi, die alle nur 12 Bonbons für die erste Entwicklungsstufe benötigen. Alle anderen entwickelbaren Pokémon sollte man ebenfalls für ein Glücks-Ei aufheben.Pokemon GPS Fake 8.26

30.000 Erfahrung in unter 30 Minuten

Ist alles vorbereitet, fängt die Arbeit an: Glücks-Ei und Lockmodule wollen aufgestellt werden, dann startet die Massenentwicklung. Sind alle Pokémon weiterentwickelt, fängt man in der verbleibenden Zeit des Glücks-Eis alle Pokémon, die von den Lockmodulen angezogen werden – und brütet die Eier fertig aus.

Wieviel Erfahrung eine solche Aktion bringen kann, zeigt ein Video aus den USA: In 20 Minuten rafft ein Spieler dort 30.000 Erfahrungspunkte zusammen. Genug, um von Level 12 auf Level 14 aufzusteigen. Das würde sonst Stunden oder gar Tage dauern.

Umfrage: 60 Prozent der Deutschen für Klarnamen-Pflicht im Internet

Angesichts von immer mehr anonymen Hass-Postings im Internet befürworten 60 Prozent der Bundesbürger den Zwang zur Angabe des echten Namens bei der Anmeldung in Internet-Foren oder -Netzwerken.

Das ergab eine Umfrage des Forsa-Instituts im Auftrag des «Stern». Nahezu alle Bundesbürger (89 Prozent) begrüßen zudem, dass die Strafverfolgungsbehörden gegen die Verfasser von Hass- und Hetzbeiträgen im Internet vorgehen, wie das Magazin unter Berufung auf die Umfrage berichtete. Nur 7 Prozent finden das nicht richtig – darunter 30 Prozent der AfD-Anhänger.

Am Mittwoch vergangener Woche hatte die Polizei beim ersten bundesweiten Einsatztag im Kampf gegen Hassbotschaften im Internet Wohnungen in 14 Bundesländern durchsucht. Von rund 60 Beschuldigten sollen 36 zu einer geheimen Facebook-Gruppe gehören, die über Monate hinweg den Nationalsozialismus verherrlichte und mit Hass-Postings Straftaten wie Volksverhetzung beging.