
„Pokémon Go“ ist ein echter Akku-Fresser. BILD gibt einfache Praxis-Tipps, damit Sie länger auf Monsterjagd gehen können.
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„Pokémon Go“ ist ein echter Akku-Fresser. BILD gibt einfache Praxis-Tipps, damit Sie länger auf Monsterjagd gehen können.
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Wer seine Messages schon immer mit einer Ärztin schmücken wollte, darf sich freuen. Die Emoji-Auswahl wird um 11 weibliche Berufs-Bildchen ergänzt.
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Daten der Kunden von Unternehmen, die außerhalb der USA gespeichert werden, sind vor dem Zugriff amerikanischer Behörden geschützt.
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Es begann mit einem Aprilscherz. Niantic-Chef und Google-Earth-Miter-finder John Hanke versteckten Pokémon-Monster in der Google Map.
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Wearables wollen mit digitalen Funktionen das Leben leichter organisieren. Und jetzt gibt es die smarten Helferlein auch schon für Kids.
Kaum ist der Wirbel um das Smartphone-Spiel «Pokémon-Go» ausgebrochen, wittern die ersten Händler lukrative Geschäfte.
Ein Wiener Autoteile-Händler gewährt 20 Prozent Nachlass auf Scheibenwischer oder Motoröle, wenn man auf dem Firmengelände ein virtuelles Monster fängt. Eine Saftbar im amerikanischen Gainesville schenkt Zockern einen Smoothie, wenn sie über die App weitere Spieler anlocken. Erste Ladenbesitzer in Deutschland erhoffen sich Geschäfte. Handelsverbände sehen neue Chancen von Unternehmen.
«Pokémon Go» inzwischen auch in deutschen App-Stores erhältlich. Virtuelle Monster fangen und sie gegeneinander kämpfen lassen: Die App knüpft an das Prinzip der beliebten Spiele für Nintendo-Konsolen an. Mit einem wesentlichen Unterschied: Um voranzukommen, müssen sich Spieler auf der Suche nach neuen Monstern, Prämien oder Kontrahenten in die Wirklichkeit begeben. Das Spiel basiert auf echten Geodaten. Bei eingeschalteter Kamera werden die Monster auf dem Smartphone-Bildschirm in die echte Umgebung eingeblendet. Straßen, Parks oder Einkaufszentren werden zum Jagdgebiet.
Läden, Krankenhäuser, öffentliche Einrichtungen: Häufig besuchte Orte in der Realität verwandeln sich im Spiel zu Kampfarenen oder Plätzen zum Auffüllen der Ausrüstung (Pokéstops). Unklar ist noch, nach welchen Kriterien der Entwickler Niantic Labs und die Nintendo-Beteiligung Pokémon Company diese Orte gesetzt haben. Fest steht: Durch die App werden sie häufiger besucht. Einige Orte in Übersee wurden regelrecht überrannt. In den nächsten Wochen und Monaten wird es möglich sein, den Schöpfern neue Orte für Kampfarenen oder Pokéstops vorzuschlagen, heißt es aus Kreisen der Entwickler.
Ein Berliner Souvenirladen in der Nähe des Brandenburger Tors ist in der virtuellen Spielwelt als Kampfarena markiert. Verkäufer Björn Rahn freut’s: «Ich denke, wir können einen neuen Kundenstamm gewinnen.» Besonders viele «Pokémon»-Spieler habe er vor oder in dem Geschäft noch nicht gesehen. «Einen Ansturm durch das Spiel wie in anderen Ländern haben wir noch nicht gemerkt», sagt Rahn.
In sozialen Netzwerken häufen sich Berichte, wonach Spieler ihre Restaurantsuche mit attraktiven Jagdverhältnissen abstimmen. Gaststätten etwa in Australien haben darauf reagiert und legen zu festgelegten Zeiten Köder aus, um seltene «Pokémon» anzulocken. Das soll Kunden animieren, beim Essen auf Monsterjagd zu gehen. Und glaubt man Nutzern auf Twitter, soll es bereits Beschwerden wegen fehlender Monster im Lokal gegeben haben.
Für Marketing-Strategen eröffnet der Rummel um das Spiel ganz neue Möglichkeiten. Der Sprecher vom Handelsverband Deutschland, Stefan Hertel, sagt: «Die Beteiligung an Pokémon Go hat da angesichts des derzeitigen Hypes durchaus Potenzial, gerade jüngere und internetaffine Kundschaft in die Läden zu holen.» Für Spieler steigere das das Einkaufserlebnis und die Verbundenheit zu den Geschäften vor Ort. Firmen könnten in der virtuellen Welt auf sich aufmerksam machen oder mit Gutscheinen oder Rabatten auf ihre Online-Shops hinweisen, sagt Martin Groß-Albenhausen vom Bundesverband E-Commerce und Versandhandel.
Das US-Wirtschaftsmagazin «Forbes» erklärt bereits ganz konkret, wie Ladenbesitzer vom Hype profitieren können: «Weisen Sie sie nicht zurück, locken Sie sie an». Unternehmer sollen sich eine versteckte Werbemöglichkeit zunutze machen. Durch In-App-Käufe können Spieler Köder auf die Karte setzen, die Monster für 30 Minuten anlocken. Wenn Geschäfte das machen, könnte die «Pokémon»-Ansammlung in ihrer Nähe auch potenzielle Kunden anziehen. 100 Lockmittel sind aktuell im günstigsten Fall für rund 68 Dollar (61 Euro) zu haben.
Der Chef des Co-Entwicklers Niantic Labs, John Hanke, sagte jüngst der «New York Times», in der Zukunft werde es für Geschäfte auch ganz offiziell die Möglichkeit geben, in dem Spiel mit gesponserten Punkten aufzutauchen. Einen Zeitpunkt dafür nannte er nicht. Im Moment ist Niantic damit beschäftigt, seine Server unter dem Ansturm der Spieler nicht in die Knie gehen zu lassen.
Zu einem Treffpunkt für «Pokémon»-Spieler ist auch eine Bäckerei in Berlin-Kreuzberg geworden. Vereinzelt stehen bereits Zocker vor dem Laden, wischen mit ihren Fingern über die Displays ihrer Smartphones und lassen ihre Monster gegeneinander kämpfen. Erkannt haben die Mitarbeiter das zunächst nicht. Künftig hofft Verkäuferin Kübra Sahin aber auf mehr «Pokémon»-Spieler: «Die Kurbeln das Geschäft bestimmt an», hofft sie.
Doch Verbraucherschützer warnen: Ist Werbung als solche nicht gekennzeichnet, könnten Kunden getäuscht werden, erklärt Florian Glatzner vom Verbraucherzentrale-Bundesverband. Würden keine personenbezogenen Daten von Verbrauchern gesammelt, sei eine solche Praxis zumindest beim Datenschutz eher unkritisch. Dies sei aber nicht immer zu durchschauen: «Bei vielen Programmen hat der Nutzer kaum eine Chance zu sehen, welche Berechtigungen er freigibt und welche Daten fließen.» Übrigens: An einer Außenstelle der Berliner Verbraucherzentrale ist ebenfalls eine Kampfarena. Die Mitarbeiter wussten davon nichts.

Die Faröer-Inseln fühlen sich von Google vernachlässigt. Mit „Sheepview360“ wollen die Bewohner jetzt den Internet-Riesen locken.
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Der Sommer ist schlecht und der Herbst rückt näher. Wie jedes Jahr kocht zu dieser Zeit die Apple-Gerüchteküche wieder hoch.
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Beim Discounter Lidl gibt es ab Donnerstag wieder einmal das iPhone 5s im Angebot. Im Vergleich zum letzten Mal ist der Preis noch einmal ordentlich nach unten gepurzelt, statt 349 Euro kostet das goldene iPhone 5s dieses Mal nur noch 319 Euro. Aber ist es damit wirklich ein Schnäppchen?
Letztes Mal musste sich Lidl vorwerfen lassen, das iPhone nur im Vergleich zur UVP günstiger anzubieten – im Internet war es indes noch einmal für deutlich weniger Geld zu bekommen. Diesmal sieht das schon ganz anders aus: Das goldene iPhone 5s mit 16 Gigabyte Speicher kostet im Online-Handel aktuell mindestens 345 Euro – und damit knapp 25 Euro mehr als bei Lidl. Wer vor allem sparen möchte, sollte aber trotzdem nicht zuschlagen.iPhone7 Bilder
Das goldene Modell ist im Internet nämlich deutlich teurer als die anderen Farben – obwohl es technisch absolut identisch ist. Wer statt Gold auf Silber setzt, kann das iPhone 5s dann schon für 299 Euro ergattern und im Vergleich zum Lidl-Angebot knapp 20 Euro sparen. Das dunklere „Space Grey“ kostet ebenfalls weniger. Hier werden knapp 305 Euro fällig.
Viele Kaufwillige dürften indes aus einem ganz anderen Grund nicht zuschlagen können: Lidl bietet das iPhone 5s leider nicht in ganz Deutschland an, sondern nur in ausgewählten Filialen in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz. Dort werden die Geräte laut Katalog nur an der Kasse ausgehändigt. Wer also eine längere Fahrt auf sich nehmen müsste, sollte das iPhone 5s lieber gleich bei Amazon und Co. kaufen.iPhone SE Test 17.00
Bis Apple im März das iPhone SE (hier unser Test) vorstellte, war das iPhone 5s die einzige Möglichkeit, ein kleineres iPhone zu bekommen. Dann packte Apple die Technik des iPhone 6s in ein kompaktes Gehäuse. Nun taugt das ehemalige Spitzenmodell iPhone 5s vor allem als Einstiegsgerät in die Apple-Welt. Kamera und Prozessor sind zwar nicht mehr Spitze, als Mittelklasse-Smartphone schlägt sich das iPhone 5s aber immer noch sehr ordentlich.
Seit einigen Tagen beherrscht Pokémon Go die sozialen Netzwerke und die Schlagzeilen. Nun dürfen auch deutsche Nutzer mitspielen, die App ist offiziell für Android-Smartphones und das iPhone erschienen. Bei aller Begeisterung macht sich bei vielen Spielern auch Ernüchterung breit: Pokémon Go saugt kräftig am Akku. Mit diesen Tricks bekommt man die App unter Kontrolle.
Dass Pokémon Go einen erhöhten Strombedarf hat, liegt eigentlich auf der Hand: Das Display ist die ganze Zeit an, die 3D-Welt will berechnet werden und auch das GPS-Modul hat einen ordentlichen Stromhunger. Optimieren lässt sich der Verbrauch aber allemal.Der mann hinter pokemon Go 12.30
Eine Möglichkeit dafür bringt Pokémon Go gleich selbst mit: Tippt man im Spiel auf den Pokéball und dann oben rechts auf das Einstellungs-Symbol findet sich dort der Eintrag „Batterie-Sparer“. Der sorgt dafür, dass sich das Display abdunkelt, sobald man das Smartphone auf dem Kopf stehend mit sich herumträgt. Weil Pokèmon Go per Vibration auf gefundene Pokémon hinweist, geht einem trotzdem keines durch die Lappen. Da fragt man sich nur: Warum muss man das extra einschalten?
Eine weitere Möglichkeit in der App selbst: Fängt man gerade ein Pokémon, schaltet das Spiel in einen Augmented-Reality-Modus, indem sie das Pokémon über das Bild der Kamera legt. In der oberen rechten Ecke dieser Ansicht findet sich auch der Schalter „AR“, mit dem sich diese Ansicht abschalten lässt. Die Pokémon tummeln sich dann vor einem Spielhintergrund und die Kamera verbraucht keinen Strom. Diese Ansicht bietet sich auch dann an, wenn man etwa im Bus spielt – und dem Gegenüber nicht mit der Smartphone-Kamera vor dem Gesicht herumfuchteln will.Pokemon Fremdgehen 2
Wer noch mehr Strom sparen will, hat dazu noch einige Möglichkeiten mehr. Mit Bluetooth und Wlan kann man klassische Akkufresser abschalten. Auch die automatische Bildschirmhelligkeit verbraucht meist mehr als die niedrigste Einstellung. Um sie abzuschalten, gehen Sie in die Display-Einstellungen und schalten dort „Auto-Helligkeit“ (iPhone) oder „Adaptive Helligkeit“ (Android) ab.
Apps in der Multitasking-Ansicht abzuschießen kann bei Android-Smartphones ebenfalls helfen. Auf dem iPhone senkt das aufgrund eines anderen Umgangs mit Hintergrund-Prozessen nur in Ausnahmefällen den Akkuverbrauch. Die Facebook-App ist etwa als Akku-Parasit berühmt-berüchtigt.
Life Hacks Handy schneller laden 19.15
Zockt man regelmäßig und dann über längere Zeit, kann sich die Anschaffung einer Powerbank lohnen. Die lädt das Smartphone zwischen zwei- und zehnmal ganz auf und gibt entsprechend ordentlich Saft. Die Zusatzbatterien beginnen ab etwa 8 Euro. Welche Powerbank die beste ist, hat Stiftung Warentest vor kurzem geprüft. Sie finden die Ergebnisse in diesem Artikel.Bizarre Orte zum Pokemonspielen