
Google bringt seinen knapp 400 Euro teuren smarten Lautsprecher Home Max nach Deutschland. BILD hat ihn schon ausprobiert.
Foto: Bild/ Martin Eisenlauer
News aus der digitalen Welt

Google bringt seinen knapp 400 Euro teuren smarten Lautsprecher Home Max nach Deutschland. BILD hat ihn schon ausprobiert.
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Das XZ3 hat die gleiche Technik wie die meisten anderen Smartphones. Doch schlaue Software soll das Handy überlegen machen.
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Der Geschäftsmann Ian Ossia aus Leeds hat ein krabbeliges Problem: In seinem iMac lebt eine Ameise!
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Ist das vielleicht der Nachfolger des berühmten „Dressgate“? Diese optische Täuschung lässt die Internet-Welt rätseln!
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Am Freitag startet in Berlin die IFA. BILD zeigt Ihnen hier, wie die Zukunft von TV, Hightech und Sound aussieht und klingt.
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Seit heute Abend ist es offiziell: Apple wird am Mittwoch, den 12. September, neue Produkte präsentieren, lädt dafür zu einer Verans…
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Vor wenigen Jahren war LTE noch ein Nischenthema, mittlerweile bietet jeder Discounter-Tarif die schnelle Datenverbindung. Und die ersten Hersteller experimentieren seit gut zwei Jahren mit dem Nachfolger. Nun will die Telekom den 5G-Standard nach Deutschland holen – mit Geschwindigkeiten von bis zu 3 Gigabit die Sekunde ist er schneller als jede Festnetzleitung.
Das hat natürlich erstmal sehr offensichtliche Vorteile. Downloads gehen noch viel schneller, die Latenz – also die Verzögerung bei Übertragungen – verringert sich. Dadurch werden ganz neue Nutzungsszenarien wie vernünftiges Livestreaming von Sportevents ohne die aktuell noch dramatischen Verzögerungen denkbar. Durch die extrem hohe Bandbreite ist es durchaus möglich, ganze Haushalte über einen Funkrouter mit Internet zu versorgen. Auch in der Industrie wird der 5G-Standard viele Möglichkeiten bieten, immer mehr kleine Einzelgeräte sollen in den nächsten Jahren ins Netz gehen.MWC 5G 11.55
Noch ist das aber Zukunftsmusik. Die bei der Präsentation genutzten Empfangsgeräte haben die Größe eines üppigen Kühlschranks – sind also alles andere als taschentauglich. Erste 5G-Smartphones wurden zwar bereits angekündigt, im Handel sind sie noch nicht. Bis auch nur die Spitzenmodelle standardmäßig 5G unterstützen, dürfte es noch bis mindestens 2020 dauern.
Davor wird das Netz ohnehin nicht fertig werden. Wie bei LTE müssen auch beim 5G-Standard Sendemasten und Verteiler umgebaut und angepasst werden. Das dürfte Jahre kosten – und viele Milliarden. Davor müssen aber erst einmal die Frequenzen versteigert werden, die Telekom hat also zunächst nur einmal eine Bereitschaft für die neue Technik angekündigt. Die erste Versteigerungsrunde ist für den Februar 2019 angepeilt. Da dürften auf die Anbieter noch einmal Milliardenbeträge zukommen. Wie viel die Telekom zu bieten bereit ist, wollte man auf Nachfrage aber verständlicherweise nicht verraten. Nach der vollmundigen Ansage ist ein Rückzieher aber wohl nicht mehr drin.Mesh Router 1422
Das LTE-Netz soll bis dahin aber nicht leiden. Die Telekom will weiter das Netz ausbauen, in den nächsten drei Jahren will man von den aktuellen 95 Prozent Netzabdeckung auf über 99 Prozent bis 2020 kommen. Durch technische Optimierungen dürften auch hier noch weitere Geschwindigkeits-Steigerungen drin sein.
Doch auch beim Festnetz gibt es Neuigkeiten. Mit seinen neuen Routern springt der Konzern auf das Trendthema Mesh auf. Diese Art der Netzwerke erlaubt es, die Reichweite des eigenen Wlans zu erhöhen. Der Vorteil gegenüber klassischen Repeatern: Die Geräte werden automatisch an den Empfangspunkt mit der besten Verbindung weitergereicht. Ein Segen für große Wohnungen oder Häuser. Bisher bieten etwa neue Fritz-Boxen oder der Google-Router Google Wifi (hier bei uns im Test) diese Technik. Jetzt kommt sie auch mit dem neuen Speedport Smart 3 und den passenden Mesh-Repeatern Speed Home Wifi.Telekom Speaker 16.20
Und dann ist da natürlich noch der Telekom-Lautsprecher. Wie bei Amazon Echo oder Google Home bietet der Internetriese mit Hallo Magenta nun seinen eigenen, sprachgesteuerten Lautsprecher an. Der kann direkt auf Zuruf telefonieren, steuert das (Telekom-) Smarthome und bedient über den Entertain-Empfänger den Fernseher. Clever: Statt sich voll auf den eigenen Assistenten zu verlassen, hat die Telekom auch Amazons Alexa eingebaut. Und hat so Zugriff auf die zahlreichen, schon vorhandenen Zusatzdienste.
Entertain wird ebenfalls ausgebaut. Nach Netflix und Sky ist nun auch Amazon Prime in die Box integriert. Wer nicht Telekom-Kunde ist, kann Entertain nun auch als eigenen Dienst buchen und bekommt so Zugriff auf die exklusiven Inhalte wie „The Handmaid’s Tale“ oder „“Deutsch-Les-Landses“. Die vor einigen Tagen durchgesickerten Informationen waren also korrekt. Los geht es im Oktober.Telekom Streaming Netflix_15.20
Bei der IFA können die TV-Hersteller ihrem Publikum zeigen, was ihre neuesten Kreationen auf dem Kasten haben. Und das ist dieses Jahr ganz schön viel. Die neuen Kisten sind größer, zeigen noch brilliantere Farben – und ein so scharfes Bild wie nie zuvor.
Sony will den bislang nur in Japan verfügbaren smarten Roboterhund Aibo möglicherweise auch nach Europa bringen. Man werde die Entscheidung vom Interesse der Besucher auf der IFA abhängig machen, sagte Sony-CEO Kenichiro Yoshida auf der Messe in Berlin.
Sony hatte eine Neuauflage des legendären Roboterhundes Anfang des Jahres in Japan auf den Markt gebracht und will im Herbst in den USA starten.
Eine Absage erteilte Sony den Spielern, die das Game Fortnite über verschiedene Plattformen hinweg nutzen wollen. Das Battle-Royale-Game ist eines der populärsten Computerspiele überhaupt und spielt Milliardenerlöse ein. Es wird auf verschiedenen Plattformen wie der PlayStation 4, der Xbox oder der Konsole Nintendo Switch angeboten. Wer allerdings das Game auch nur einmal auf der PlayStation 4 gespielt hat, kann sein Konto nicht mehr auf einer anderen Konsole verwenden. Yoshida sagte, das Spielen von Fortnite auf der PlayStation 4 sei die beste Erfahrung für Spieler und sollte daher nicht beeinträchtigt werden.
Verbesserungsbedarf sieht der Sony-CEO bei der Entwicklung von Geräten und Anwendungen für die Virtuelle Realität. «VR ist eine völlig einzigartige Erfahrung und entwickelt sich immer noch weiter», sagte Yoshida. Innovationen in diesem Bereich ermöglichten verstärkt die Kombination und Überlagerung mit der realen Welt, ähnlich wie bei der «Mixed Reality» oder «Augmented Reality». Eines der Probleme mit VR sei, dass man außerhalb der virtuellen Welt nichts sehen könne. «Es ist ein wenig gefährlich – man muss sich dabei hinsetzen, um es zu benutzen.» Das führe bei manchen Anwendern auch zu einer Art Bewegungskrankheit. «Es gibt also viel Raum, um die VR-Erfahrungen zu verbessern, und wir werden die Veränderung und die Verbesserung sehen».
Die Vernetzung von Hausgeräten aller Art gehört auch dieses Jahr wieder zu den Top-Trends auf der IFA in Berlin. Die intelligente Hausbeleuchtung lässt sich selbst von der Ferne aus steuern, der Saugroboter hört aufs Wort.
Ideen für das «smarte» Zuhause sind auf der Messe allgegenwärtig. Und der Digitalverband Bitkom sieht ein wachsendes Interesse an entsprechenden Nutzungszenarien. Demnach plant mehr als ein Drittel der Menschen in Deutschland die Anschaffung einer «smarten» Lösung.
Dabei ist das «Smart Home» keineswegs eine neue Erfindung. Den Begriff gebe es bereits seit zwanzig Jahren, sagte Sunggy Koo, bei Samsung für smarte Anwendungen und das Internet der Dinge zuständig. Entsprechende Produkte vor allem aus dem Bereich Hausgeräte würden aber nur sehr langsam von den Verbrauchern angenommen.
Die Lebenszyklen etwa von Waschmaschinen oder Kühlschränken sind um ein vielfaches länger als etwa IT-Produkte, ein Kühlschrank wird höchstens nach sieben, acht Jahren durch ein neues Modell ausgetauscht. «Wir stehen erst ganz am Anfang der Entwicklung», sagte Koo. Deshalb seien ein erkennbarer Mehrwert und leichte Installation für den Verbraucher besonders wichtig.
In der IFA-Halle des südkoreanischen Elektronikkonzerns dürfte man jedoch schwerlich ein Gerät finden, das sich nicht vernetzen lässt. Mit SmartThings bietet Samsung eine Plattform, über die alle Geräte auch miteinander kommunizieren und sich zentral übers Smartphone steuern lassen.
Auch Bosch zeigt, wie über eine offene Plattform die Waschmaschine selbstständig Waschmittel nachordert oder der Kühlschrank Lebensmittel erkennt und den idealen Aufbewahrungsort vorschlägt. Philips hat seine smarte Lampen-Reihe Hue deutlich erweitert und zeigt zahlreiche neue Möglichkeiten, die Beleuchtung zu Hause individuell per Smartphone-App zu steuern.
Laut Bitkom sind intelligente Hausgeräte längst aus der Nische herausgewachsen. Jeder vierte Mensch in Deutschland hat demnach bereits mindestens eine Smart-Home-Anwendung im Haushalt. Aktuell bringt die Sprachsteuerung von Lautsprechern in Sachen einfache Bedienung frischen Wind in den Markt. Heute verfügen laut Branchenverband bereits 13 Prozent der Menschen in Deutschland ab 18 Jahren zu Hause über einen «Smart Speaker».
Mit ihnen ist die Vernetzung verschiedener Geräte kein Zauberwerk mehr und hat die nötige Alltagstauglichkeit erreicht. Bosch zeigt auf der IFA etwa auch seinen neuen Roboter-Rasenmäher, der sich nun mit Amazons Alexa steuern lässt und mit Hilfe von Künstlicher Intelligenz besser auf Hindernisse reagieren kann. Die Telekom startet derzeit den Betatest seines eigenen smarten Lautsprechers und will mit eben Gerät «Made in Germany» den großen Anbietern Amazon, Google und Apple Paroli bieten. Und die Branche geht davon aus, dass das erst der Anfang ist.
Einen großen Entwicklungssprung dürfte das vernetzte Zuhause künftig aber auch mit Hilfe von Künstlicher Intelligenz machen, schätzt Koo. «Künstliche Intelligenz wird zum wesentlichen Part des Smart Home.». Bisher habe es hauptsächlich Automatisierungen gegeben, etwa bei Licht- oder Klimaanlagen. Das Smart Home von heute gehe mit KI aber weit darüber hinaus. «Es wird künftig bessere Services geben, als nur automatisch das Licht steuern zu können.»
Seit so vielen Jahren werde vom Smart Home gesprochen, dabei hapere es noch immer an den Basics wie etwa einheitlichen Standards, sagte Markus Fest, Chef des Münchner Unternehmens Eve Systems. Das Unternehmen bietet Komponenten etwa für die Lichtsteuerung, das Sprinklersystem im Garten oder intelligente Steckdosen an, die über die Apple-Plattform HomeKit steuerbar sind. Bislang arbeite man ausschließlich mit Apple zusammen, da es das einzige Unternehmen sei, das zusichert, die Daten nicht zu sammeln und gegebenenfalls sogar weiter zu verwenden, sagte Fest.
Eve Systems verzichtet aus Gründen der Datensparsamkeit deshalb auch bewusst darauf, Nutzerdaten in einer eigenen Cloud-Plattform zu speichern. Der Sprecher des Chaos Computer Clubs Linus Neumann rät Verbrauchern generell, sich darüber im Klaren zu sein, dass mit Hilfe smarter Geräte Daten gesammelt würden. Es sei zu fragen, ob diese dann jeweils auch zu kommerziellen Zwecken genutzt werden müssten. «Produkte wie der Herd oder die Spülmaschine werden zu den neuen Datenquellen der großen Konzerne.»