Gerüchte: Größer, schneller – später? Das wissen wir zu den neuen iPhones

Update (29. August): Das Kleine kommt erst später

Letztes Jahr kam das iPhone X erst gute 6 Wochen nach den günstigen Modellen auf den Markt, dieses Jahr soll das Sparmodell später kommen. Das berichtet „9to5mac“ unter Berufung auf den gewöhnlich gut unterrichteten Analyst Ming-Chi Kuo. Demnach soll das Gerät in 6,1-Zoll erst gegen Oktober in die Läden kommen.

Update (28. August): Apples neue Geheimwaffe

Apples Prozessoren der A-Reihe bieten schon seit Jahren herausragende Leistung. Der A12 der neuen Top-Modelle soll noch mal ein mächtiger Schritt nach vorne sein. Laut „Macworld“ fertigt Apple den Chip als ersten Smartphone-Chip im Massenmarkt im 7-Nanometer-Verfahren. Dadurch wird er schneller und spart sogar noch Akku. Bis zu 40 Prozent mehr Leistung errechnet sich „Macworld“ – und das, obwohl der Vorgänger A11 immer noch zu den schnellsten Prozessoren in Smartphones gehört.

Update (26.) August: Streicht Apple das „Plus“?

Wie heißen die neuen iPhones? Diese Frage diskutiert die Gerüchteküche seit Monaten. Nun bringt ein „Bloomberg“-Artikel noch mehr Chaos in die Namensgebung. Apple soll unglücklich mit den bisher gemunkelten Namen iPhones Xs, iPhone Xs Plus und iPhone 9 sein. Zum einen könnte man „XS als „Excess“ – also Übertreibung – oder als „Extra Small“ lesen. Zum anderen ist die 9 als Gerät zwischen dem iPhone 8 und dem als „Ten“ ausgesprochenen iPhone X nicht ideal. Und dann soll Apple auch noch überlegen, das „Plus“ als Unterscheidung zu streichen, weil außer der Größe keinen neuen Features hinzukommen. Wie die Geräte heißen, erfahren wir wohl erst in knapp zwei Wochen.

Update (21. August): Ist das der Verkaufstermin der neuen iPhones?

Traditionell stellt Apple seine neuen iPhones im September vor, der genaue Termin ist aber noch nicht verkündet worden. Zwei deutsche Provider bereiten sich aber bereits auf den Verkaufsstart vor, berichtet „Macerkopf“ – und nennt konkrete Daten. Am 12. September soll Apple demnach die neuen iPhones vorstellen, am 14. würden dann die Vorbestellungen beginnen. Offizieller Verkaufsstart wäre dann eine Woche später, am Freitag den 21. September. Das würde der bisher üblichen Praxis entsprechen.

Update (16. August): Vorbestellung schon möglich

Bei der Telekom und bei O2 kann man bereits das neue iPhone vorbestellen – einen knappen Monat, bevor es vorgestellt wurde. Das genaue Vorgehen und die Einschränkungen erfahren Sie hier.

Update (15. August): iPhone bekommt Feature des iPad Pro

Beim ersten iPhone hatte sich Steve Jobs noch über die Stylus genannten Bedienstifte amüsiert. Dann stellte Apple gemeinsam mit dem iPad Pro seinen eigenen Stift Apple Pencil vor. Der soll nun auch das iPhone unterstützen, berichtet „Trend Force“. 

Update 14. August: So teuer (und so günstig) sollen die neuen iPhones werden

Als das iPhone X erschien, waren viele vom Preis bis zu 1319 Euro geschockt. Das neue Spitzenmodell könnte noch teurer werden, vermuten Analysten. Das iPhone Xs Plus mit 512 GB Speicher könnte demnach bis zu 1400 Dollar kosten. Das entspräche nach Apples Euro-Kurs gut 1600 Euro. Günstiger wird das iPhone 9: Es soll 700 Dollar kosten und läge damit in derselben Liga wie das iPhone 8. Das entspricht hierzulande 799 Euro.

Update (10. August): So sollen die iPhones 2018 heißen

Wie heißen die neuen iPhones? Diese Frage blieb lange im Dunkeln. Nun gibt es erstmals Hinweise: Der direkte Nachfolger des iPhone X soll demnach Apple-typisch iPhone Xs heißen, das große Modell iPhone Xs Plus. Und statt einem iPhone SE2 soll das günstige Modell schlicht iPhone 9 getauft werden.

Update (30. Juli): Erste Bilder der neuen iPhones?

Zwei Fotos sollen die großen Modelle der diesjährigen iPhones zeigen. Besonders interessant: Beim Spar-Modell nur mit eine Einzel-Kamera zu sehen. Die teureren Modelle sollen wie das iPhone X mit einer Doppelkamera ausgestattet. Die Bilder sehen Sie hier.

Ursprungs-Artikel (25. Juni 2018)

Gut ein halbes Jahr ist das Jubiläums-Modell iPhone X mittlerweile auf dem Markt. Bei Apple laufen die Vorbereitungen zu den Nachfolgern auf Hochtouren. Doch was wird Apple im September zeigen? Wir fassen die wichtigsten Gerüchte zum neuen iPhone für Sie zusammen.

Statt einem Nachfolger wird Apple wohl gleich drei zeigen. Wie die heißen werden, weiß aktuell noch niemand. Nach dem Apple mit dem iPhone X („Ten“ ausgesprochen) die Nummer 9 übersprang, erscheint es unwahrscheinlich, dass die alten Namenskonventionen beibehalten werden und es nun einfach beim iPhone 11 weitergeht. Beim iPad hat Apple begonnen, wie beim Mac auf einen eigenen Namen zu verzichten. Gut möglich, dass die neuen Modelle einfach „iPhone“ heißen. Doch was können die Geräte?iphone xl 20.05

iPhone 2018: Groß, größer, riesig

Zum einen ist da der direkte Nachfolger des iPhone X, der wie sein Vorgänger ein Display mit 5,8 Zoll Diagonale mitbringt. Das Design soll praktisch unverändert bleiben. Inklusive der Aussparung, Notch genannt, am oberen Display-Rand. Zusätzlich gibt es wohl ein Plus-Modell. In einem Gehäuse, das in der Größe dem iPhone 8 Plus entspricht, soll es ganze 6,5 Zoll Display unterbringen. Damit wird die Plus-Version wieder zum Spitzenmodell.

Und dann ist da noch die Spar-Variante. Statt wie in den letzten Jahren den Vorgänger günstig anzubieten, soll Apple das iPhone X ganz offiziell einstampfen. Statt es mit einem kleinen Modell wie dem iPhone SE zu ersetzen, setzt Apple aber auch hier auf Größe: Mit einem 6,1-Zoll-Display ist das neue Spar-iPhone größer als das teurere Modell.Homepod

Neues iPhone: Das Design bleibt

Alle drei Modelle haben gemeinsam, dass die Displays nahezu die ganze Front bedecken. Dazu setzt Apple bei allen auf die Gesichtserkennung FaceID – der bei vielen Fans heißgeliebte Fingerabdrucksensor TouchID wird dann offiziell beerdigt. Bei den Displays selbst gibt es aber Unterschiede: Während die teuren Modelle wie beim iPhone X auf OLED setzen, nutzt das Sparmodell LCD. Apple setzt dabei Berichten zufolge auf LGs MLCD-Technologie, die fast so gut wie OLED aussieht.

Auch an anderer Stelle soll gespart werden: Während die teuren Modelle wieder Glasrückseiten und Edelstahlrahmen spendiert bekommen, soll das kleine nur einen Alurahmen besitzen. Dafür soll es als einziges Modell den in Asien so wichtigen Support für zwei Sim-Karten bieten. 

Neue iPhones: Zwischen einer und drei Kameras

Wie viel Apple steckt im iPhone X?_11.30Bei der Kamera soll aber wieder gespart werden: Wie das iPhone 8 soll das Einsteiger-iPhone nur eine einfache Kamera mitbringen. Die beiden großen Modelle sollen beide mindestens eine Doppelknipse bekommen, für das große wird auch schon mal eine Dreifach-Knipse wie im Huawei P20 Pro gemunkelt. Die wird aber erst für nächstes Jahr erwartet.

Auch sonst hat sich bei den Kameras einiges getan. Die Technologie hinter FaceID, die TrueDepth-Kamera soll Apple überarbeitet haben. Erwartungsgemäß soll FaceID nun Gesichter noch schneller erkennen. Zur Frage, ob die Technik und damit auch die Notch schrumpft, gibt es widersprüchliche Berichte. Denkbar wäre es zudem, dass nur die teuren Modelle den neuen Sensor bekommen und die Käufer der Sparversion weiter mit der – nicht besonders langen – Verzögerung beim Entsperren leben müssen.

Auch die Frage, ob es TrueDepth auch auf die Rückseite schafft und die Hauptkamera damit 3D-Aufnahmen lernt, ist in der Gerüchteküche noch umstritten. Angesichts Apples Drängen in den Augmented-Reality-Bereich (hier erfahren Sie mehr dazu) würde es aber Sinn ergeben.iPhone X Falltest_16Uhr

iPhone 2018: Alles schneller

Im Inneren gibt es natürlich ebenfalls Neues. Der A12-Chip dürfte wieder zu den schnellsten Prozessoren der Welt gehören, ob er spezielle Optimierungen wie für Künstliche Intelligenz oder Augmented Reality mitbringt, wird sich zeigen. Spannend wird auch, ob das günstige Modell den Spitzenchip bekommt oder den A11 des iPhone X auftragen muss. Eine Schande wäre es nicht: Der Chip ist auch im Vergleich zu den meisten Spitzenmodellen anderer Hersteller immer noch rasend schnell.

Schneller werden die neuen iPhones wohl auch bei den Datenverbindungen. Dank neuer LTE-Chips sollen sie nun noch rasantere Datenverbindungen unterstützen – solange der Provider die anbietet. Auch das Aufladen, ob mit oder ohne Kabel, soll flotter von Statten gehen.Mit diesen Fehlern machen Sie Ihren Akku kaputt_10.30

Große Akkus, neue Kabel

Über die Akkukapazität ist aktuell wenig bekannt, die größeren Modelle dürften etwas mehr Kapazität mitbringen als das kleine. Wie beim iPhone X soll Apple auf eine L-förmige Akku-Anordnung und eine zweischichtige Hauptplatine setzen, um den Innenraum zu optimieren. Zumindest bei den teureren Modellen. Die Sparversion soll wie etwa das iPhone 8 Plus klassischer aufgebaut sein, könnte also trotz ähnlicher Gehäuse-Maße eine schlechtere Laufzeit bieten.

Trotz Berichten, dass das Spar-Modell kein kabelloses Laden unterstützt, erscheint das unwahrscheinlich. Apple setzt seit dem iPhone 7 auf weniger Kabel, bietet mit AirPower demnächst eine eigene Ladematte an. Da wäre es merkwürdig, ein neues Modell ohne die Technik anzubieten.

Trotzdem gibt es auch beim Kabel Neuigkeiten: Apple setzt endlich auf den Standard USB-C – wenn wohl auch anders als von vielen erhofft. Der Lightning-Anschluss am Gerät selbst bleibt wohl erhalten. Nur die Netzteile bekommen den neuen Standard. Damit sind sie endlich wieder mit Apples eigenen Notebooks kompatibel – die schon seit einigen Jahren keine herkömmlichen USB-2-Buchsen mehr mitbringen.

Neues iPhone: Gibt es neue Farben?

Bei der zweiten Auflage eine iPhone-Designs bietet Apple in der Regel immer auch eine neue Farbe an. Schließlich kann man so trotz gleichbleibendem Designs zeigen, dass man das neue Modell herumträgt. Beim kommenden iPhone soll das wohl zusätzlich zu Silber uns Spacegrau ein goldenes Modell werden. Das wurde schon im letzten Jahr gemunkelt, der Farbton soll einen leichten Kupferstich haben.Interview Sandra Grujovic_14.39

Was kostet das neue iPhone?

Bei den Preisen sind sich die Beobachter mit Abstand am unsichersten. Einige behaupten, dass Apple den hohen Preis des iPhone X behält, damit würde der Nachfolger weiter ab 1149 Euro kosten. Das Plusmodell würde demnach noch teurer. Andere Beobachter vermuten eine andere Strategie. Demnach wird das günstige Modell den Platz des iPhone 8 einnehmen, dürfte dann also knapp 780 Euro kosten. Die Version in 5,8 Zoll könnte dann auf den Platz des aktuellen Plus-Modells rücken, das ab 909 Euro kostet. Und das neue Plus würde dann den Preispunkt des iPhone X besetzen.

Wann kommen die neuen iPhones?

Seit 2012 zeigt Apple die neuen iPhones stets an einem Dienstag im September, die Vorbestellungen beginnen dann in der Regel am folgenden Freitag, noch eine Woche später erscheinen die Geräte. Auch diesmal dürfte also spätestens Anfang Oktober das neue iPhone im Handel stehen.

Was zeigt Apple noch?

Die iPhones sind nicht die einzigen Geräte, bei denen ein Update ansteht. Fans warten auch auf überarbeitete iPads mit FaceID und neue Airpod-Kopfhörer.iPad 2018 Test 7.23

13 Geräte im Test: Stiftung Warentest: Die Zeit des günstigen Laserdruckers ist vorbei

Fernseher wurden schlanker, Telefone schöner, Lautsprecher cleverer. Nur ein Gerät, das in fast jedem Haushalt steht, ist immer noch so klobig wie vor zehn Jahren: der Drucker. Eine Umfrage der Stiftung Warentest zeigt, dass mehr als die Hälfte der Deutschen erst dann ein neues Exemplar kauft, wenn das alte den Geist aufgegeben hat.

Dann steht man vor zwei entscheidenden Fragen: Laser- oder Tintenstrahldrucker? Und will man nur drucken oder soll es ein Alleskönner sein, mit dem man auch kopieren, scannen und Faxe verschicke kann?

Laserdrucker sind teuer

Stiftung Warentest hat in seiner aktuellen Ausgabe 13 Farblaserdrucker geprüft, darunter sechs Kombigeräte. Die Preise reichen von 100 bis 400 Euro. Und mit einem Mythos räumen die Experten gleich zu Beginn ihres Tests auf: Zwar sind alle Modelle schnell, günstig druckt jedoch keines. Der Druck eines A4-Fotos schlägt je nach Modell mit 55 Cent bis 1,40 Euro zu Buche. Warentest-Prüflabor

Zum Vergleich: Der Testsieger bei den Tintenstrahldruckern druckt ein A4-Foto schon für acht (!) Cent. Und das bei besserer Qualität. Bei Tintendruckern bringt spezielles (und teures) Fotoglanzpapier eine sichtbare Qualitätsverbesserung, bei Laserdruckern bringt das Spezialpapier dagegen wenig, schreiben die Warentest-Experten.

Keiner druckt Text schneller

Ungeschlagen sind die Laserdrucker jedoch beim Druck von reinen Textseiten. Das Schriftbild ist gestochen scharf, nach drei Sekunden ist die Textseite ausgedruckt. Wer überwiegend Text druckt, greift deshalb lieber zum günstigeren Schwarzweiß-Laserdrucker. Warentest empfiehlt hier den HP Laserjet Pro M203dw.

Der beste Farblaser-Kombidrucker kommt von Canon (i-Sensys MF633Cdw), er kostet knapp 300 Euro und erreicht eine Gesamtnote von 2,5. Die Laserkombis nehmen aufgrund des eingebauten Scanners viel Platz weg: Bis zu 54 Zentimeter Höhe und zwischen 16 und 30 Kilogramm Gewicht sind keine Seltenheit.

Den vollständigen Test finden Sie gegen Gebühr unter test.de/drucker.

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Neue Q900-Serie : 8K-Auflösung: So will uns Samsung das Fernsehen der Zukunft schon jetzt verkaufen

Scharf, schärfer, 8K: Während die deutschen TV-Anstalten noch mit der Umsetzung des FullHD-Standards 1080p hadern, sind die Fernseher-Hersteller schon bei der übernächsten Generation angekommen. 8K verspricht noch schärfere Bilder. Ab Herbst bietet Samsung mit der Q900-Serie die ersten Geräte zum Kauf an. Und will die Zuschauer mithilfe von künstlicher Intelligenz von der Technologie überzeugen. 

An sich spricht das Bild bei 8K durchaus für sich. Tatsächlich sind noch einmal mehr Details als bei der ohnehin schon extrem scharfen 4K-Technologie zu sehen. Dank der unglaublichen 7680 x 4320 Pixel wirkt das Bild plastisch. Vor allem weil auch die Displays noch weiter wachsen. In Samsungs neuer Q900-Serie, die ab Oktober im Laden steht, misst selbst das kleinste Modell satte 65 Zoll. Viel Platz, um die Riesenmenge an Bildpunkten unterzubringen. Samsung Q9F Test_17.40

8K-Material ist rar

Das grundsätzliche Problem: Mit Ausnahme weniger Demo-Clips und einiger YouTube-Videos gibt es kaum passendes Material. Kein Wunder, wenn die passende Hardware lange Zukunftsmusik blieb. Das klassische Henne-Ei-Problem eben. 

Und genau das will Samsung nun gelöst haben.  Während Upscaling, also das Hochrechnen niedrig-aufgelöster Inhalte, an sich nichts Neues ist, soll es mit den Q900 ein neues Niveau erreichen. Dazu berechnet eine künstliche Intelligenz aus dem vorhandenen Bild ein noch höher aufgelöstes, verfeinert etwa Texturen und schärft Kannten. Auch feine Farbnuancen sollen so herausgearbeitet werden. Wichtig für Sportfans und Zocker: Eine Verzögerung soll dabei nicht entstehen, alles passiert live. 

Bei einer ersten Vorführung klappte das recht gut, wirklich weltbewegend fiel das Ergebnis aber nicht aus. 4K-Material sah zwar tatsächlich schärfer aus, dafür erschienen die Farben aber etwas zu knallig. So, wie man es etwa von den automatisch nachbearbeiteten Fotos von Samsungs Smartphones kennt. Immerhin: Ist das Bildmaterial niedriger aufgelöst, sah es besser aus als beim klassischen Upscaling. Vor allem, wenn man die immer weiter wachsenden Bildschirme betrachtet, könnte der Nutzen bei deutschen TV-Zuschauern also durchaus gegeben sein. HDR-Fernseherkauf 0915

Samsung setzt weiter auf QLED

Ansonsten setzt Samsung auf altbewährte Premium-Ausstattung. Der Wechsel auf OLED wird weiter vermieden, Samsung baut auf die eigene QLED-Technologie. Dank einer besonders hohen Beleuchtung bis zu 3000 Nit (65 Zoll und 75 Zoll) und gar 4000 Nit beim großen 85-Zoller wird das Bild noch einmal heller als beim aktuellen Q9FN (hier bei uns im Test). So versucht Samsung die im Vergleich zu OLED geringeren Kontraste der eigenen Technologie auszugleichen, was auf den ersten Eindruck tatsächlich sehr gut aussah.

Schade: Statt dem sich langsam durchsetzenden Dolby Vision wird weiter der eigene Standard HDR10+ gepusht. Die Ausstattung ist mit der des Q9FN vergleichbar. So setzt Samsung etwa weiter auf ein einzelnes Kabel, dass den TV mit einer Box verbindet, an dem die weiteren Anschlüsse zu finden sind. So wirkt die Umgebung der Geräte stets schön aufgeräumt.

Teurer Spaß

Ob die Kunden dafür die horrenden Preise zahlen wollen, steht auf einem anderen Blatt. Der „günstigste“ Q900 mit 65 Zoll kostet satte 4999 Euro, für 75 Zoll peilt Samsung 6999 Euro an. Und für das große Modell in 85 Zoll werden gar unglaubliche 14999 Euro fällig. Das ist dann doch eher etwas für gut situierte Liebhaber. Vor allem, weil es bis zur weiten Verbreitung von nativem 8K-Material noch durchaus einige Jahre dauern dürfte. Frau wirft Bowlingball gegen Fernseher_18.10

Sorge vor Propaganda-Kampagnen: Mehr Instagram-Nutzer sollen bestätigte Accounts bekommen

Facebooks Fotoplattform Instagram macht es einfacher, Profile mit einem blauen Häkchen zu verifizieren – wie bei Prominenten.

Die neue Funktion sei für Accounts gedacht, denen viele Nutzer folgen, erklärte Mitgründer und Technikchef Mike Krieger in einem Blogeintrag. Sie können eine Bestätigung über ihre Profilseite beantragen und müssen unter anderem eine Kopie ihrer Dokumente zusenden. Instagram werde die Anfragen unter anderem unter Berücksichtigung der Popularität eines Profils prüfen.

Gefälschte Accounts und automatisierte Bot-Profile sind ein Problem nicht nur für Instagram, sondern auch für Facebook und Twitter. Deswegen kennzeichnen die Dienste echte Profile vor allem von Prominenten oder Figuren des öffentlichen Lebens mit den blauen Häkchen.

Twitter musste allerdings im vergangenen Jahr sein Verifizierungs-Programm zurückschrauben, nachdem die Bestätigung des Accounts eines Rassisten in den USA für einen Eklat sorgte. Der Kurznachrichtendienst verteidigte sich damit, dass das Häkchen eigentlich nur dafür gedacht sei, die Identität einer Person bei Twitter zu bestätigen. Allerdings werde das Symbol neben dem Nutzernamen oft als Zeichen für Zustimmung oder die Wichtigkeit einer Person interpretiert, räumte Twitter ein.

Instagram will künftig auch mehr Informationen über ein Profil anzeigen und den Einsatz weiterer Dienste zum sicheren Einloggen in einen Account erlauben.

Die Maßnahmen stehen vor dem Hintergrund der Angst vor neuen Propaganda-Kampagnen im Vorfeld der wichtigen Congresswahlen in den USA im November. Im US-Präsidentschaftswahlkampf 2016 wurde – laut amerikanischen Vorwürfen – aus Russland in großem Stil versucht, die öffentliche Meinung über soziale Netzwerke zu manipulieren.

IFA-Trend 2018: Rund jeder Achte hat einen smarten Lautsprecher

Sprachassistenten und künstliche Intelligenz gehören auf der IFA in Berlin zu den großen Trends. Der Digitalverband Bitkom sagt dabei den smarten Lautsprechern mit solcher Software eine große Zukunft voraus.

Bereits 13 Prozent der Menschen in Deutschland besitzen einer Studie zufolge einen Amazon Echo, Google Home oder HomePod von Apple, wie der Verband zur Eröffnung der IFA mitteilte.

Demnach haben 84 Prozent der Bundesbürger bereits von digitalen Sprachassistenten gehört, 2016 waren es erst fünf Prozent. Hierzulande brachte Amazon seinen ersten intelligenten Lautsprecher Echo allerdings erst Ende 2016 auf den Markt. «Wir erleben gerade den rasanten Aufstieg intelligenter Sprachassistenten», sagte Christopher Meinecke vom Bitkom. Diese seien im Bewusstsein der Bürger angekommen.

Die Studienergebnisse veröffentlichten der Bitkom und das Beratungshaus Deloitte zum Start der Elektronik-Messe IFA in Berlin. Vom kommenden Freitag an ist die Messe für Besucher geöffnet. Als großen Trend in der Unterhaltungselektronik, aber auch bei Hausgeräten sehen die Veranstalter die Vernetzung über das Internet. Zahlreiche Hersteller setzen dabei für eine komfortablere Bedienung bereits auf Sprachsteuerung etwa von Google oder Amazon.

Künftig würden sich immer mehr Geräte wie selbstverständlich mit der Stimme steuern lassen, sagte Meinecke. «Hier entsteht gerade ein neuer Milliardenmarkt.» Mehr als jeder Vierte (27 Prozent) kann sich demnach vorstellen, Geräte künftig per Sprache zu bedienen. Aktuell steuern 37 Prozent der Nutzer ihre Smart-Home-Anwendungen mit der Stimme. Das Smartphone liegt als Steuerzentrale allerdings noch weit vorn: Handy oder Tablet nutzen 76 Prozent der Nutzer für die Kontrolle ihrer vernetzten Geräte zu Hause.

Entscheidend für den Erfolg von Sprachassistenten werde ein großes Angebot an Anwendungen sowie die Vernetzung mit anderen smarten Geräten sein, sagte Meinecke. Zahlreiche Hersteller entsprechender Lösungen setzen bereits auf die offenen Plattformen von Amazon oder den Google Assistant und machen darüber die Steuerung per Sprache möglich.

Als weiteren Trend sehen die Marktbeobachter Anwendungen für Augmented Reality (AR), übersetzt etwa erweiterte Realität. Entsprechende Smartphone-Apps, bei denen virtuelle Gegenstände in die reale Umgebung integriert werden, sprössen derzeit aus dem Boden, sagte Klaus Böhm vom Beratungshaus Deloitte. «Nicht nur Spiele treiben das Thema an, sondern auch Anwendungen für Lerninhalte, der Einsatz beim Einkaufen und in der Werbung sowie für die Navigation.

Im Geschäftsumfeld seien solche Anwendungen bereits etabliert, nun komme AR auch im privaten Umfeld an. Laut einer Studie werden bis Ende dieses Jahres in Deutschland 2,2 Millionen Menschen zu den aktiven Nutzern mobiler AR-Dienste zählen, im Folgejahr werde sich die Zahl bereits mehr als verdoppeln. Für die neue Generation von Smartphones sei AR «sicher das Killer-Feature», schätzt Böhm.

Präsentation bei der IFA: Neue Intel-Chips unterstützen mehrere Sprachassistenten

Der Chipkonzern Intel bringt Prozessoren auf den Markt, mit denen Geräte mehrere Sprachassistenten gleichzeitig unterstützen können.

Die Chips mit den Codenamen «Whiskey Lake» und «Amber Lake» sind für dünne Notebook und sogenannte 2-in-1-Geräte gedacht, die als Laptop und Tablet dienen können. Sie könnten auch für Anbieter vernetzter Lautsprecher und anderer Technik interessant werden, in die digitale Sprachassistenten wie Amazons Alexa, der Google Assistant oder Microsofts Cortana eingebaut werden. Sie wurden bisher kaum im Parallelbetrieb eingesetzt – aber Microsoft hatte im Frühjahr schon ein Zusammenspiel von Alexa und Cortana gezeigt.

Bei den neuen Intel-Chips ist das möglich dank eines separaten Elements zur digitalen Signalverarbeitung mit vier Prozessorkernen, wie der Konzern im Vorfeld der Technik-Messe IFA in Berlin erläuterte.

Potenziell sei es möglich, damit eine beliebige Zahl von Sprachassistenten parallel auf einem Computer laufen zu lassen. Sie sollen auf ein Weckwort (wie etwa «Alexa» oder «Hey, Google») auch anspringen, wenn sich das Gerät im Ruhezustand befindet. Bei den neuen Chips verbesserte Intel außerdem unter anderem die Netzanbindung.

Wolkenimpfung: Regen auf Knopfdruck: Wie der Mensch das Wetter manipuliert

Die einen leiden wochenlang unter einer Dürre, woanders gibt es sintflutartige Regenfälle – diese Wetterkariolen galten lange als Launen der Natur, an denen man nichts ändern konnte. Doch seit Jahrzehnten arbeiten Forscher mit Hochdruck daran, das Klima kontrollieren zu können. Traumsommer auf Knopfdruck, so weit sind die Experten noch nicht. Aber mit moderner Technik kann man das Wetter zumindest örtlich begrenzt beeinflussen. Wenn auch nicht ohne Nebenwirkungen.

Das zeigte jüngst ein Fall aus Mexiko, über den die „Financial Times“ vor wenigen Tagen berichtete. Im Mittelpunkt steht dabei der Autohersteller Volkswagen, der um eine Fabrik eine sogenannte Hagelabwehr installierte. Die muss man sich vereinfacht wie eine Art Kanone vorstellen, die bei bestimmten Wetterbedingungen automatisch Schockwellen in die Atmosphäre schießt, um Hagelbildung zu verhindern. Auf diese Weise sollen die 450.000 Fahrzeuge, die hier pro Jahr entstehen und außerhalb der Fabrik parken, vor Hagelschäden geschützt werden.

Was gut ist für die Autos wurde jedoch den örtlichen Bauern zum Verhängnis: Die Farmer berichteten, dass die Hagelabwehr eine Dürre auslöste. Der Bauer Gerardo Perez sagte: „Der Himmel war komplett klar, es hat einfach nicht geregnet.“ 2000 Hektar Land seien von der Dürre betroffen gewesen, die Ernteausfälle gehen in die Millionen. Volkswagen kündigte daraufhin an, in Zukunft Netze über die geparkten Autos zu spannen, um sie vor Hagelkörnern zu schützen. Der Fall zeigt: Nicht alles, was möglich ist, ist auch sinnvoll.

Über den (Un)Sinn der Wettermanipulation

In Wissenschaftskreisen sind solche Maßnahmen zur Wettermanipulation umstritten. Es gebe keine schnelle Lösung für komplexe meteorologische Phänomene, schreibt der britische „Guardian“. Der niederländische Meteorologe Jon Wieringa bezeichnet solche Technologien als „Verschwendung von Geld und Mühe“ – und viele Kollegen pflichten ihm bei. „Der einzige positive Effekt, der sich beim Schießen von Raketen und Granaten in hagelträchtige Gewitterwolken einstellt, ist das Zufriedenheits-Gefühl des Schützen, der auf seinen Feind schießt“, lautet sein hartes Fazit. Schnee auf der Zugspitze_10.25

Effektiver sei es, Chemikalien direkt in die Wolken zu bringen. In der Regel wird Silberiodid mit Aceton gemischt und aus Flugzeugen versprüht, um in der Atmosphäre kleine Kondensationskerne zur gezielten Regen– oder Hagelbildung zu erzeugen. Damit kann man einerseits die Bildung von zu großen Hagelkörnern verhindern, andererseits bestimmte Gebiete gezielt mit Niederschlag versorgen.

Mittlerweile nutzen mehr als 50 Länder diese Methode, schreibt der „Guardian„: Ein Flughafen in Medford im US-Bundesstaat Oregon bekämpft auf diese Weise Nebel, in Colorado produzierten mehr als 100 Maschinen Wolken, um den Schneefall zu verstärken. Damit soll der Ski-Tourismus angekurbelt und die Schneeschmelze im Frühjahr verstärkt werden. Kostenpunkt: eine Million US-Dollar pro Jahr. In China plant man solch ein Projekt im ganz großen Stil: Wolkenfabriken sollen in einem Gebiet errichtet werden, dass dreimal so groß ist wie Spanien, berichtet „Forbes“.

Erste Erfahrungen damit sammelten die Chinesen schon vor mehr als zehn Jahren: Damit die Eröffnungszeremonie der Olympischen Spiele 2008 in Peking nicht ins Wasser fällt, ließen die Organisatoren mehr als 1000 Raketen in den Himmel steigen. Mit Erfolg: Obwohl es zuvor aus Eimern schüttete, blieb es während des weltweit übertragenen Events trocken.

Wettermanipulation: Die Folgen sind unüberschaubar

In einzelnen Regionen kann es sinnvoll sein, die Wolkenbildung zu beeinflussen. Doch Experten warnen vor den Risiken: Man bekämpfe vor allem die Symptome und weniger die Ursachen, etwa für Dürren. Zudem sind die Folgen für das globale Klima nur schwer einzuschätzen, vor allem wenn die Projekte Dimensionen wie in China annehmen. Des einen Freud kann des anderen Leid sein, wie der Fall der Bauern in Mexiko zeigte.

Der Geoengineering-Experte Janos Pasztor hält andere Vorgehensweisen für zielführender. Langfristig würde es helfen, den Klimawandel einzudämmen, indem man Kohlenstoff aus der Atmosphäre entfernt. Der Nobelpreisträger Paul Crutzen schlug einmal vor, mit Hilfe von Flugzeugen kühlenden Schwefel in die Stratosphäre in 25 bis 30 Kilometer Höhe zu bringen, um so den Treibhauseffekt einzudämmen. Die Luftpartikel würden das Sonnenlicht einfach reflektieren. Es wäre gewissermaßen der kühlende Effekt eines Vulkanausbruchs, „nur ohne die Asche und den großen Knall“, meint Pasztor. 

Solche geotechnischen Großversuche stoßen aber auch auf viel Kritik. Trotz jahrzehntelanger Forschung weiß man noch nicht genug über das Klima, um solche Experimente mit ungewissem Ausgang zu wagen. Allerdings dürfte das nur eine Frage der Zeit sein. Pasztor fordert deshalb die Einführung von Richtlinien, bevor mächtige Konzerne oder Regierungen eigenständig den Vorstoß wagen. 

Wetter-Apps 16.05