Präsentation bei der IFA: Neue Intel-Chips unterstützen mehrere Sprachassistenten

Der Chipkonzern Intel bringt Prozessoren auf den Markt, mit denen Geräte mehrere Sprachassistenten gleichzeitig unterstützen können.

Die Chips mit den Codenamen «Whiskey Lake» und «Amber Lake» sind für dünne Notebook und sogenannte 2-in-1-Geräte gedacht, die als Laptop und Tablet dienen können. Sie könnten auch für Anbieter vernetzter Lautsprecher und anderer Technik interessant werden, in die digitale Sprachassistenten wie Amazons Alexa, der Google Assistant oder Microsofts Cortana eingebaut werden. Sie wurden bisher kaum im Parallelbetrieb eingesetzt – aber Microsoft hatte im Frühjahr schon ein Zusammenspiel von Alexa und Cortana gezeigt.

Bei den neuen Intel-Chips ist das möglich dank eines separaten Elements zur digitalen Signalverarbeitung mit vier Prozessorkernen, wie der Konzern im Vorfeld der Technik-Messe IFA in Berlin erläuterte.

Potenziell sei es möglich, damit eine beliebige Zahl von Sprachassistenten parallel auf einem Computer laufen zu lassen. Sie sollen auf ein Weckwort (wie etwa «Alexa» oder «Hey, Google») auch anspringen, wenn sich das Gerät im Ruhezustand befindet. Bei den neuen Chips verbesserte Intel außerdem unter anderem die Netzanbindung.

Wolkenimpfung: Regen auf Knopfdruck: Wie der Mensch das Wetter manipuliert

Die einen leiden wochenlang unter einer Dürre, woanders gibt es sintflutartige Regenfälle – diese Wetterkariolen galten lange als Launen der Natur, an denen man nichts ändern konnte. Doch seit Jahrzehnten arbeiten Forscher mit Hochdruck daran, das Klima kontrollieren zu können. Traumsommer auf Knopfdruck, so weit sind die Experten noch nicht. Aber mit moderner Technik kann man das Wetter zumindest örtlich begrenzt beeinflussen. Wenn auch nicht ohne Nebenwirkungen.

Das zeigte jüngst ein Fall aus Mexiko, über den die „Financial Times“ vor wenigen Tagen berichtete. Im Mittelpunkt steht dabei der Autohersteller Volkswagen, der um eine Fabrik eine sogenannte Hagelabwehr installierte. Die muss man sich vereinfacht wie eine Art Kanone vorstellen, die bei bestimmten Wetterbedingungen automatisch Schockwellen in die Atmosphäre schießt, um Hagelbildung zu verhindern. Auf diese Weise sollen die 450.000 Fahrzeuge, die hier pro Jahr entstehen und außerhalb der Fabrik parken, vor Hagelschäden geschützt werden.

Was gut ist für die Autos wurde jedoch den örtlichen Bauern zum Verhängnis: Die Farmer berichteten, dass die Hagelabwehr eine Dürre auslöste. Der Bauer Gerardo Perez sagte: „Der Himmel war komplett klar, es hat einfach nicht geregnet.“ 2000 Hektar Land seien von der Dürre betroffen gewesen, die Ernteausfälle gehen in die Millionen. Volkswagen kündigte daraufhin an, in Zukunft Netze über die geparkten Autos zu spannen, um sie vor Hagelkörnern zu schützen. Der Fall zeigt: Nicht alles, was möglich ist, ist auch sinnvoll.

Über den (Un)Sinn der Wettermanipulation

In Wissenschaftskreisen sind solche Maßnahmen zur Wettermanipulation umstritten. Es gebe keine schnelle Lösung für komplexe meteorologische Phänomene, schreibt der britische „Guardian“. Der niederländische Meteorologe Jon Wieringa bezeichnet solche Technologien als „Verschwendung von Geld und Mühe“ – und viele Kollegen pflichten ihm bei. „Der einzige positive Effekt, der sich beim Schießen von Raketen und Granaten in hagelträchtige Gewitterwolken einstellt, ist das Zufriedenheits-Gefühl des Schützen, der auf seinen Feind schießt“, lautet sein hartes Fazit. Schnee auf der Zugspitze_10.25

Effektiver sei es, Chemikalien direkt in die Wolken zu bringen. In der Regel wird Silberiodid mit Aceton gemischt und aus Flugzeugen versprüht, um in der Atmosphäre kleine Kondensationskerne zur gezielten Regen– oder Hagelbildung zu erzeugen. Damit kann man einerseits die Bildung von zu großen Hagelkörnern verhindern, andererseits bestimmte Gebiete gezielt mit Niederschlag versorgen.

Mittlerweile nutzen mehr als 50 Länder diese Methode, schreibt der „Guardian„: Ein Flughafen in Medford im US-Bundesstaat Oregon bekämpft auf diese Weise Nebel, in Colorado produzierten mehr als 100 Maschinen Wolken, um den Schneefall zu verstärken. Damit soll der Ski-Tourismus angekurbelt und die Schneeschmelze im Frühjahr verstärkt werden. Kostenpunkt: eine Million US-Dollar pro Jahr. In China plant man solch ein Projekt im ganz großen Stil: Wolkenfabriken sollen in einem Gebiet errichtet werden, dass dreimal so groß ist wie Spanien, berichtet „Forbes“.

Erste Erfahrungen damit sammelten die Chinesen schon vor mehr als zehn Jahren: Damit die Eröffnungszeremonie der Olympischen Spiele 2008 in Peking nicht ins Wasser fällt, ließen die Organisatoren mehr als 1000 Raketen in den Himmel steigen. Mit Erfolg: Obwohl es zuvor aus Eimern schüttete, blieb es während des weltweit übertragenen Events trocken.

Wettermanipulation: Die Folgen sind unüberschaubar

In einzelnen Regionen kann es sinnvoll sein, die Wolkenbildung zu beeinflussen. Doch Experten warnen vor den Risiken: Man bekämpfe vor allem die Symptome und weniger die Ursachen, etwa für Dürren. Zudem sind die Folgen für das globale Klima nur schwer einzuschätzen, vor allem wenn die Projekte Dimensionen wie in China annehmen. Des einen Freud kann des anderen Leid sein, wie der Fall der Bauern in Mexiko zeigte.

Der Geoengineering-Experte Janos Pasztor hält andere Vorgehensweisen für zielführender. Langfristig würde es helfen, den Klimawandel einzudämmen, indem man Kohlenstoff aus der Atmosphäre entfernt. Der Nobelpreisträger Paul Crutzen schlug einmal vor, mit Hilfe von Flugzeugen kühlenden Schwefel in die Stratosphäre in 25 bis 30 Kilometer Höhe zu bringen, um so den Treibhauseffekt einzudämmen. Die Luftpartikel würden das Sonnenlicht einfach reflektieren. Es wäre gewissermaßen der kühlende Effekt eines Vulkanausbruchs, „nur ohne die Asche und den großen Knall“, meint Pasztor. 

Solche geotechnischen Großversuche stoßen aber auch auf viel Kritik. Trotz jahrzehntelanger Forschung weiß man noch nicht genug über das Klima, um solche Experimente mit ungewissem Ausgang zu wagen. Allerdings dürfte das nur eine Frage der Zeit sein. Pasztor fordert deshalb die Einführung von Richtlinien, bevor mächtige Konzerne oder Regierungen eigenständig den Vorstoß wagen. 

Wetter-Apps 16.05

Laptops: Stiftung Warentest prüft 17 Notebooks – und eines ist ein echtes Schnäppchen

Ultrabook, Convertible, Tablet mit Tastatur: Neben dem Laptop haben sich längst ganze Subnischen entwickelt, die je eigene Nutzerschichten ansprechen. Als Allrounder sind klassische Notebooks oft trotzdem eine gute Wahl. Vor allem, weil sie mittlerweile echte Leistung bieten. Das hat Stiftung Warentest im aktuellen Test mit 17 Modellen herausgefunden.

Getestet wurden elf Modelle mit 15 Zoll Bildschirmdiagonale sowie sechs Riesen mit 17 Zoll. Im Vergleich zu den mittlerweile ebenfalls recht potenten, dafür aber teureren Ultrabooks sind sie deutlich schwerer: Nur eines wiegt unter zwei Kilogramm. Eine Enttäuschung sind die Akkus: Kein Gerät kommt auch nur in die Nähe der 12-14 Stunden Laufzeit, die etwa Apple-Geräte bieten. Entsprechend sind alle in diesem Punkt höchstens „befriedigend“.

Der beste Kleine: Acer Aspire 7

Die beste Leistung auf 15 Zoll bot das Aspire 7 (A715-72G-74ZB) von Acer. Dank seines aktuellen i7-Prozessors und 8 GB Arbeitsspeicher ist es sehr leistungsfähig, auch das FullHD-Display überzeugt. Der Akku geht in Ordnung: Mit 5:20 Stunden bei voller Helligkeit hat es die längste Laufzeit im Test, die 7:40 Stunden bei Videos reichen ebenfalls für die Top 3. Das reicht für eine „gute“ Gesamtnote von 2,2. Der Preis: ab 1000 Euro. Ein Ausschluss-Kriterium für manche Käufer: Das Aspire 7 hat kein DVD-Laufwerk.

Alternative mit DVD: Medio Akoya P6685

Macbook Test_13.30UhrWer darauf nicht verzichten will, sollte sich den Akoya 6685 (MD61045) von Medion ansehen. In Punkto Leistung kann er nicht ganz mit dem Testsieger mithalten, der verbaute i5 ist aber immer noch recht potent. Auch beim Display ist Medion nahe dran. Die Akkuleistung ist ebenfalls vergleichbar gut. So kommt eine annähernd genauso „gute“ Gesamtnote von 2,3 zustande. Das reicht für den zweiten Platz. Der Preis: ab 800 Euro.

Das Schnäppchen: Acer Aspire 3

Ein regelrechter Schnapper ist das Acer Aspire 3 (A315-51-30VF). Es kommt mit seiner „guten“ Gesamtnote (2,4) nahezu an den Testsieger heran, kostet aber gerade mal 500 Euro. Trotzdem muss man natürlich leichte Einschränkungen in Kauf nehmen. So ist zwar ein aktueller i3-Prozessor verbaut, der bietet aber deutlich weniger Leistung als etwa ein i5 oder gar i7. Im Test konnte er trotzdem punkten, für Alltagsaufgaben dürfte die Leistung also ausreichen. Der Akku gehörte zu den besten im Test. Und das, obwohl das Aspire 3 mit nur 1,8 Kilogramm das leichteste geprüfte Gerät ist. Dafür bietet es aber wie das Aspire 7 kein Laufwerk.

Riesenleistung: Acer Aspire 5

Wer es größer möchte, bekommt von Warentest ebenfalls ein Acer-Notebook empfohlen. Das 17-Zoll-Gerät Acer Aspire 5 (A517-51G-86CN) schafft mit „gut“ (2,1) die beste Gesamtnote aller 17 Geräte. Dafür sorgen vor allem die Rechenpower und das gute Display. Zudem bringt es mit 8:10 Stunden die längste Akkulaufzeit bei Videos. Und anders als seine kleinen Aspire-Geschwister bietet es sogar ein DVD-Laufwerk. Der Preis: ab etwa 1000 Euro.

Den vollständigen Test finden Sie gegen Gebühr auf test.de.

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Unterhaltungselektronik-Messe: Die IFA ist wieder «smart» – jetzt aber wirklich

Die IFA ist «smart»: In diesem Jahr dreht sich von kommender Woche an auf der Unterhaltungselektronik-Messe in Berlin wieder – fast – alles um vernetzte Geräte und ihre intelligente Steuerung.

Die Veranstalter versprechen eine «wahre Innovationsflut» von App-gesteuerter Heizung und Saugrobotern über vernetzte Soundanlagen bis hin zu intelligenten Kochherden. Durch die Digitalisierung haben sich selbst bei Hausgeräten wie Waschmaschinen die Produktzyklen in den vergangenen Jahren rasant beschleunigt.

Lange Jahre war von Vernetzung die Rede, nun ist sie in der Realität angekommen. Dem schnellen Wandel will die Messe auch mit neuen Formaten gerecht werden. So ist erneut eine eigene Halle unter der Marke IFA Next den Start-ups mit ihren kreativen Ideen vorbehalten.

Auch das autonome Fahren wird auf der diesjährigen IFA erstmals eine größere Rolle spielen. Die Veranstalter bringen die Fachtagung «Shift Automotive» auf die Messe. Dort sollen Autohersteller und Elektronikunternehmen gemeinsam die Zukunft der Mobilität diskutieren, sagte IFA-Direktor Jens Heithecker. Das Format soll künftig gemeinsam mit der Genfer International Motor Show zwei Mal im Jahr abwechselnd in Genf und in Berlin stattfinden. Bei der großen US-Konkurrenzmesse CES in Las Vegas spielt die Zukunft des Autos schon längst eine zentrale Rolle.

Bereits Wochen vor dem Start (31. August bis 5. September) hatten die IFA-Veranstalter verkündet, sie sei komplett ausgebucht, der Platz unter dem Berliner Funkturm sei prall gefüllt. Der Treffpunkt IFA Global Markets, auf dem Hersteller, Zulieferer und Komponenten-Hersteller zusammentreffen, ist bereits in die Station Berlin am Gleisdreieck ausgelagert. Aktuell wird an einer neuen Halle nahe dem Funkturm gebaut. Die «hub27» soll als multifunktionale Halle mit einer Fläche von 15.000 Quadratmetern ab 2019 zur Verfügung stehen, kündigte Christian Göke, Vorsitzender der Geschäftsführung Messe Berlin, an.

Die Entwicklung hin zur «intelligenten» Waschmaschine oder zum selbstständig einkaufenden Kühlschrank hat die Messe möglicherweise frühzeitig vorausgesehen. Bereits seit zehn Jahren ist die Produktgruppe der Hausgeräte jetzt mit vertreten – mit wachsendem Erfolg. Damals aus dem Wunsch der Hersteller nach einer prominenten Ausstellungsmöglichkeit erwachsen, sind heute Kühlschränke, Backautomaten und andere «smarte» Küchengeräte selbstverständlicher Teil der umfassenden Vernetzung.

Hoch im Kurs bei den Verbrauchern liegen vor allem die Energieeffizienz sowie Geräte für ein gesünderes Leben, sagte Hans-Joachim Kamp, Aufsichtsratsvorsitzender der Ausrichterin gfu. Zu den Rennern gehörten denn auch Heißluft-Fritteusen für die Herstellung etwa von fettarmen Pommes.

Doch wie in den Jahrzehnten zuvor werden die neuen Modelle großer Flachbild-Fernseher zu den Stars der einstigen «Funkausstellung» gehören. Auf der IFA versammeln sich wieder alle führenden Hersteller mit ihren neusten Entwicklungen. Die sogenannte 8K-Auflösung, die das Bild mit 16 Mal mehr Pixeln als bei Full-HD darstellt, kann vor Ort mit Inhalten bestaunt werden, die das Fernsehprogramm zu Hause noch nicht hergibt.

Deutlich im Markt zulegen werden nach Prognosen der Ausrichterin gfu Fernseher mit OLED-Display, die ein besonders kontrastreiches Bild wiedergeben, sowie Ultra-HD-Geräte mit vier Mal höherer Auflösung als Full-HD. Die Technologie HDR (High Dynamic Range) zur Bildoptimierung ist ohnehin bereits Standard in neuen Fernsehgeräten. Das Absatz von TV-Geräten in Deutschland ging zuletzt allerdings zurück – laut Branche nicht zuletzt wegen des frühen Ausscheidens der deutschen Nationalmannschaft bei der Fußball-WM.

Zu den großen Trends der IFA 2018 gehöre neben der Vernetzung, dem Streaming von Medieninhalten, dem Ultra-HD-TV oder der dreidimensionalen Audiowiedergabe vor allem auch die Sprachsteuerung für Geräte, sagte Kamp. «Ich bin mir sicher, dass die Sprachsteuerung in diesem Jahr ihren Durchbruch in der Unterhaltungselektronik erleben wird.» Erstmals wird auf der Messe mit David Rausch auch ein Vertreter von Amazon mit einem Eröffnungs-Vortrag präsent sein. Rausch ist für die Entwicklung der Sprachassistentin Alexa des weltgrößten Einzelhändlers verantwortlich.

Google werde ebenfalls auf der Messe vertreten sein, kündigte IFA-Direktor Jens Heithecker an. Googles Betriebssystem Android treibt ohnehin zahlreiche moderne TV-Geräte an. Viele neue Modelle sollen auch von der Sprachsteuerung Google Assistant profitieren. Mit Hilfe Künstlicher Intelligenz könnte sich damit die Handhabung künftig deutlich komfortabler und individueller gestalten. Bleibt abzuwarten, ob die Nutzer beim TV-Gerät auch akzeptieren, dass es mithört, um mögliche Befehle zu erkennen.

Präsentation wohl im September: Bericht: Apple bringt neue iPhones in drei Größen heraus

Apple will laut einem Medienbericht für alle Preisklassen seiner nächsten iPhone-Generation das Design des aktuellen Top-Modells X übernehmen. Der Konzern wolle in das Weihnachtsgeschäft mit Telefonen in drei unterschiedlichen Bildschirmgrößen gehen.

Das schrieb der Finanzdienst Bloomberg am Montag unter Berufung auf informierte Personen. Das günstigere Modell solle ein 6,1 Zoll (15,5 cm) großes Display bekommen. Im Gegensatz zum über 1000 Euro teuren iPhone X solle es einen LCD-Bildschirm statt der kontrastreicheren OLED-Technologie haben – und der Rahmen werde aus Aluminium statt Edelstahl sein.

Neben einer Auffrischung des iPhone X mit seinem 5,8-Zoll-Display werde es auch eine größere Version mit einer Diagonale von rund 6,5 Zoll (16,5 cm) geben, hieß es weiter. Die mit dem iPhone X eingeführte Gesichtserkennung FaceID werde nun in allen Modellen den Fingerabdruck-Sensor ersetzen. Die Informationen decken sich mit den Prognosen des angesehenen Branchenanalysten Ming-Chi Kuo.

Apple war es mit dem iPhone X trotz anfänglicher Zweifel von Branchenbeobachtern gelungen, die noch einmal deutlich höhere Preismarke von 1000 Dollar bzw. Euro zu etablieren. Das iPhone X blieb dem Konzern zufolge bis ins vergangene Quartal hinein das bestverkaufte Modell. Inzwischen brachten diverse Rivalen von Samsung bis Huawei ähnliche Geräte in dieser Preisklasse heraus.

Außer den iPhones habe Apple auch neue Modelle für der Computeruhr Apple Watch, der hochpreisigen iPad-Pro-Tablets sowie der drahtlosen AirPods-Ohrhörer für den Marktstart in diesem Jahr vorbereitet, schrieb Bloomberg weiter. Mit der Präsentation der neuen iPhones wird – wie in vergangenen Jahren – für Mitte September gerechnet.

Streaming: Entertain für alle: So will die Telekom das neue Netflix werden

Der Streaming-Kampf geht ab Oktober wohl in die nächste Runde. Nachdem die Telekom mit exklusiven Serien wie „The Handmaid’s Tale“ und „Better Things“ ihr Entertain-Angebot aufhübschte, scheint der Telekomunikations-Gigant nun wohl den direkten Konkurrenzkampf mit Netflix und Amazon zu suchen: Mit eigenen Serien-Produktionen – und einem Abo-Dienst für alle.

Das berichtet das Branchen-Magazin „Werben und Verkaufen„. Demnach soll Entertain zum eigenen Streaming-Angebot umgebaut werden, das dann auch von Nicht-Telekomkunden gebucht werden kann. Bislang ist der Dienst noch an einen DSL-Anschluss bei dem ehemaligen Monopolisten gekoppelt. Als möglichen Start-Termin nennt „W&V“ den Oktober. Dann soll mit „Deutsch-Les-Land“ mit Stromberg-Darsteller Christoph Maria Herbst die neue Vorzeige-Serie der Telekom starten. Eine perfekte Gelegenheit also, Entertain und sein Programm frei zugänglich zu machen.Warum ausgerechnet T-Mobile in den USA die jungen Wilden sind 12.00

Details noch unklar

Weitere Inhalte sollen schnell folgen. Dem Bericht zufolge steht die Telekom schon im Gespräch mit einer ganzen Reihe von Produktionsfirmen. Der für Content zuständige Telekom-Manager Peter Kerckhoff erklärte wohl schon im Frühjahr, dass sich die Telekom bei Inhalten mit Sky, aber auch Amazon und Netflix in Konkurrenz sehe. Zu den oben genannten Plänen wollte sich der Konzern gegenüber „W&V“ aber nicht äußern. Eventuell plant die Telekom eine Ankündigung auf der IFA, die ihre Tore am Freitag dieser Woche öffnet.

Bei der technischen Umsetzung sind noch einige Fragen offen. So benötigt man bislang für Entertain eine eigene Streamingbox, die bei vielen Kunden allerdings eher schlecht ankommt. Ob nun auch die externen Kunden eine solche Box benötigen oder Entertain einfach als App erscheint, dürfte beim Erfolg des Dienstes eine wichtige Rolle spielen. Schließlich sind bei Netflix und Amazon Prime Video auch keine eigenen Boxen mehr nötig, auch Sky bietet mehrere Apps für seine Online-Dienste an.

Mehr Konkurrenz – und mehr Abos

Für Konsumenten dürfte der Schritt der Telekom zweischneidig sein. Auf der einen Seite erhalten sie damit Zugang zu Serien, die bislang Telekom-Kunden vorbehalten waren, etwa die von Kritikern wie Fans gefeierte Dystopie „The Handmaid’s Tale“. Zudem könnten wie bei Netflix oder Amazon hervorragende neue Serien entstehen. Andererseits müssen sie dafür aber ein weiteres Abo abschließen, der Wettkampf um exklusive Inhalte dürfte sich noch weiter verschärfen.Warum Streaming für uns bald deutlich teurer werden könnte_17.45

Angriff auf Apples iPad: Microsofts Tablet Surface Go startet in Deutschland

Microsoft fordert Apples iPad erneut mit einer neuen, kleineren Variante seines Surface heraus. Das Surface Go ist mit einer Bildschirmdiagonale von zehn Zoll ab diesem Dienstag im Fachhandel und über den Microsoft Store erhältlich, kündigte das Unternehmen am Montag an.

Das Surface Go komplettiere die Surface-Modellpalette mit einem Einstiegsgerät, sagte Microsoft-Manager Andre Hansel. Das Gerät soll sich sowohl für Schule und Beruf als auch für die Unterhaltung nutzen lassen.

Das neue Tablet, das sich mit zusätzlichem Cover mit integrierter Tastatur und einer optionalen Maus als vollständige Notebooks nutzen lässt, bringt Microsoft in zwei Varianten auf den Markt, die je nach Ausstattung für private Nutzer zwischen 449 und 599 Euro kosten.

Damit liegen die Geräte deutlich unter den Preisen etwa des Surface Pro und eher gleichauf mit Apples iPad. Der Tablet-Markt wird laut Marktforschern deutlich von Apple dominiert, gefolgt von Samsung und Amazon mit seinem Lesegerät Kindle.