IFA-Trend 2018: Rund jeder Achte hat einen smarten Lautsprecher

Sprachassistenten und künstliche Intelligenz gehören auf der IFA in Berlin zu den großen Trends. Der Digitalverband Bitkom sagt dabei den smarten Lautsprechern mit solcher Software eine große Zukunft voraus.

Bereits 13 Prozent der Menschen in Deutschland besitzen einer Studie zufolge einen Amazon Echo, Google Home oder HomePod von Apple, wie der Verband zur Eröffnung der IFA mitteilte.

Demnach haben 84 Prozent der Bundesbürger bereits von digitalen Sprachassistenten gehört, 2016 waren es erst fünf Prozent. Hierzulande brachte Amazon seinen ersten intelligenten Lautsprecher Echo allerdings erst Ende 2016 auf den Markt. «Wir erleben gerade den rasanten Aufstieg intelligenter Sprachassistenten», sagte Christopher Meinecke vom Bitkom. Diese seien im Bewusstsein der Bürger angekommen.

Die Studienergebnisse veröffentlichten der Bitkom und das Beratungshaus Deloitte zum Start der Elektronik-Messe IFA in Berlin. Vom kommenden Freitag an ist die Messe für Besucher geöffnet. Als großen Trend in der Unterhaltungselektronik, aber auch bei Hausgeräten sehen die Veranstalter die Vernetzung über das Internet. Zahlreiche Hersteller setzen dabei für eine komfortablere Bedienung bereits auf Sprachsteuerung etwa von Google oder Amazon.

Künftig würden sich immer mehr Geräte wie selbstverständlich mit der Stimme steuern lassen, sagte Meinecke. «Hier entsteht gerade ein neuer Milliardenmarkt.» Mehr als jeder Vierte (27 Prozent) kann sich demnach vorstellen, Geräte künftig per Sprache zu bedienen. Aktuell steuern 37 Prozent der Nutzer ihre Smart-Home-Anwendungen mit der Stimme. Das Smartphone liegt als Steuerzentrale allerdings noch weit vorn: Handy oder Tablet nutzen 76 Prozent der Nutzer für die Kontrolle ihrer vernetzten Geräte zu Hause.

Entscheidend für den Erfolg von Sprachassistenten werde ein großes Angebot an Anwendungen sowie die Vernetzung mit anderen smarten Geräten sein, sagte Meinecke. Zahlreiche Hersteller entsprechender Lösungen setzen bereits auf die offenen Plattformen von Amazon oder den Google Assistant und machen darüber die Steuerung per Sprache möglich.

Als weiteren Trend sehen die Marktbeobachter Anwendungen für Augmented Reality (AR), übersetzt etwa erweiterte Realität. Entsprechende Smartphone-Apps, bei denen virtuelle Gegenstände in die reale Umgebung integriert werden, sprössen derzeit aus dem Boden, sagte Klaus Böhm vom Beratungshaus Deloitte. «Nicht nur Spiele treiben das Thema an, sondern auch Anwendungen für Lerninhalte, der Einsatz beim Einkaufen und in der Werbung sowie für die Navigation.

Im Geschäftsumfeld seien solche Anwendungen bereits etabliert, nun komme AR auch im privaten Umfeld an. Laut einer Studie werden bis Ende dieses Jahres in Deutschland 2,2 Millionen Menschen zu den aktiven Nutzern mobiler AR-Dienste zählen, im Folgejahr werde sich die Zahl bereits mehr als verdoppeln. Für die neue Generation von Smartphones sei AR «sicher das Killer-Feature», schätzt Böhm.

Präsentation bei der IFA: Neue Intel-Chips unterstützen mehrere Sprachassistenten

Der Chipkonzern Intel bringt Prozessoren auf den Markt, mit denen Geräte mehrere Sprachassistenten gleichzeitig unterstützen können.

Die Chips mit den Codenamen «Whiskey Lake» und «Amber Lake» sind für dünne Notebook und sogenannte 2-in-1-Geräte gedacht, die als Laptop und Tablet dienen können. Sie könnten auch für Anbieter vernetzter Lautsprecher und anderer Technik interessant werden, in die digitale Sprachassistenten wie Amazons Alexa, der Google Assistant oder Microsofts Cortana eingebaut werden. Sie wurden bisher kaum im Parallelbetrieb eingesetzt – aber Microsoft hatte im Frühjahr schon ein Zusammenspiel von Alexa und Cortana gezeigt.

Bei den neuen Intel-Chips ist das möglich dank eines separaten Elements zur digitalen Signalverarbeitung mit vier Prozessorkernen, wie der Konzern im Vorfeld der Technik-Messe IFA in Berlin erläuterte.

Potenziell sei es möglich, damit eine beliebige Zahl von Sprachassistenten parallel auf einem Computer laufen zu lassen. Sie sollen auf ein Weckwort (wie etwa «Alexa» oder «Hey, Google») auch anspringen, wenn sich das Gerät im Ruhezustand befindet. Bei den neuen Chips verbesserte Intel außerdem unter anderem die Netzanbindung.

Laptops: Stiftung Warentest prüft 17 Notebooks – und eines ist ein echtes Schnäppchen

Ultrabook, Convertible, Tablet mit Tastatur: Neben dem Laptop haben sich längst ganze Subnischen entwickelt, die je eigene Nutzerschichten ansprechen. Als Allrounder sind klassische Notebooks oft trotzdem eine gute Wahl. Vor allem, weil sie mittlerweile echte Leistung bieten. Das hat Stiftung Warentest im aktuellen Test mit 17 Modellen herausgefunden.

Getestet wurden elf Modelle mit 15 Zoll Bildschirmdiagonale sowie sechs Riesen mit 17 Zoll. Im Vergleich zu den mittlerweile ebenfalls recht potenten, dafür aber teureren Ultrabooks sind sie deutlich schwerer: Nur eines wiegt unter zwei Kilogramm. Eine Enttäuschung sind die Akkus: Kein Gerät kommt auch nur in die Nähe der 12-14 Stunden Laufzeit, die etwa Apple-Geräte bieten. Entsprechend sind alle in diesem Punkt höchstens „befriedigend“.

Der beste Kleine: Acer Aspire 7

Die beste Leistung auf 15 Zoll bot das Aspire 7 (A715-72G-74ZB) von Acer. Dank seines aktuellen i7-Prozessors und 8 GB Arbeitsspeicher ist es sehr leistungsfähig, auch das FullHD-Display überzeugt. Der Akku geht in Ordnung: Mit 5:20 Stunden bei voller Helligkeit hat es die längste Laufzeit im Test, die 7:40 Stunden bei Videos reichen ebenfalls für die Top 3. Das reicht für eine „gute“ Gesamtnote von 2,2. Der Preis: ab 1000 Euro. Ein Ausschluss-Kriterium für manche Käufer: Das Aspire 7 hat kein DVD-Laufwerk.

Alternative mit DVD: Medio Akoya P6685

Macbook Test_13.30UhrWer darauf nicht verzichten will, sollte sich den Akoya 6685 (MD61045) von Medion ansehen. In Punkto Leistung kann er nicht ganz mit dem Testsieger mithalten, der verbaute i5 ist aber immer noch recht potent. Auch beim Display ist Medion nahe dran. Die Akkuleistung ist ebenfalls vergleichbar gut. So kommt eine annähernd genauso „gute“ Gesamtnote von 2,3 zustande. Das reicht für den zweiten Platz. Der Preis: ab 800 Euro.

Das Schnäppchen: Acer Aspire 3

Ein regelrechter Schnapper ist das Acer Aspire 3 (A315-51-30VF). Es kommt mit seiner „guten“ Gesamtnote (2,4) nahezu an den Testsieger heran, kostet aber gerade mal 500 Euro. Trotzdem muss man natürlich leichte Einschränkungen in Kauf nehmen. So ist zwar ein aktueller i3-Prozessor verbaut, der bietet aber deutlich weniger Leistung als etwa ein i5 oder gar i7. Im Test konnte er trotzdem punkten, für Alltagsaufgaben dürfte die Leistung also ausreichen. Der Akku gehörte zu den besten im Test. Und das, obwohl das Aspire 3 mit nur 1,8 Kilogramm das leichteste geprüfte Gerät ist. Dafür bietet es aber wie das Aspire 7 kein Laufwerk.

Riesenleistung: Acer Aspire 5

Wer es größer möchte, bekommt von Warentest ebenfalls ein Acer-Notebook empfohlen. Das 17-Zoll-Gerät Acer Aspire 5 (A517-51G-86CN) schafft mit „gut“ (2,1) die beste Gesamtnote aller 17 Geräte. Dafür sorgen vor allem die Rechenpower und das gute Display. Zudem bringt es mit 8:10 Stunden die längste Akkulaufzeit bei Videos. Und anders als seine kleinen Aspire-Geschwister bietet es sogar ein DVD-Laufwerk. Der Preis: ab etwa 1000 Euro.

Den vollständigen Test finden Sie gegen Gebühr auf test.de.

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Unterhaltungselektronik-Messe: Die IFA ist wieder «smart» – jetzt aber wirklich

Die IFA ist «smart»: In diesem Jahr dreht sich von kommender Woche an auf der Unterhaltungselektronik-Messe in Berlin wieder – fast – alles um vernetzte Geräte und ihre intelligente Steuerung.

Die Veranstalter versprechen eine «wahre Innovationsflut» von App-gesteuerter Heizung und Saugrobotern über vernetzte Soundanlagen bis hin zu intelligenten Kochherden. Durch die Digitalisierung haben sich selbst bei Hausgeräten wie Waschmaschinen die Produktzyklen in den vergangenen Jahren rasant beschleunigt.

Lange Jahre war von Vernetzung die Rede, nun ist sie in der Realität angekommen. Dem schnellen Wandel will die Messe auch mit neuen Formaten gerecht werden. So ist erneut eine eigene Halle unter der Marke IFA Next den Start-ups mit ihren kreativen Ideen vorbehalten.

Auch das autonome Fahren wird auf der diesjährigen IFA erstmals eine größere Rolle spielen. Die Veranstalter bringen die Fachtagung «Shift Automotive» auf die Messe. Dort sollen Autohersteller und Elektronikunternehmen gemeinsam die Zukunft der Mobilität diskutieren, sagte IFA-Direktor Jens Heithecker. Das Format soll künftig gemeinsam mit der Genfer International Motor Show zwei Mal im Jahr abwechselnd in Genf und in Berlin stattfinden. Bei der großen US-Konkurrenzmesse CES in Las Vegas spielt die Zukunft des Autos schon längst eine zentrale Rolle.

Bereits Wochen vor dem Start (31. August bis 5. September) hatten die IFA-Veranstalter verkündet, sie sei komplett ausgebucht, der Platz unter dem Berliner Funkturm sei prall gefüllt. Der Treffpunkt IFA Global Markets, auf dem Hersteller, Zulieferer und Komponenten-Hersteller zusammentreffen, ist bereits in die Station Berlin am Gleisdreieck ausgelagert. Aktuell wird an einer neuen Halle nahe dem Funkturm gebaut. Die «hub27» soll als multifunktionale Halle mit einer Fläche von 15.000 Quadratmetern ab 2019 zur Verfügung stehen, kündigte Christian Göke, Vorsitzender der Geschäftsführung Messe Berlin, an.

Die Entwicklung hin zur «intelligenten» Waschmaschine oder zum selbstständig einkaufenden Kühlschrank hat die Messe möglicherweise frühzeitig vorausgesehen. Bereits seit zehn Jahren ist die Produktgruppe der Hausgeräte jetzt mit vertreten – mit wachsendem Erfolg. Damals aus dem Wunsch der Hersteller nach einer prominenten Ausstellungsmöglichkeit erwachsen, sind heute Kühlschränke, Backautomaten und andere «smarte» Küchengeräte selbstverständlicher Teil der umfassenden Vernetzung.

Hoch im Kurs bei den Verbrauchern liegen vor allem die Energieeffizienz sowie Geräte für ein gesünderes Leben, sagte Hans-Joachim Kamp, Aufsichtsratsvorsitzender der Ausrichterin gfu. Zu den Rennern gehörten denn auch Heißluft-Fritteusen für die Herstellung etwa von fettarmen Pommes.

Doch wie in den Jahrzehnten zuvor werden die neuen Modelle großer Flachbild-Fernseher zu den Stars der einstigen «Funkausstellung» gehören. Auf der IFA versammeln sich wieder alle führenden Hersteller mit ihren neusten Entwicklungen. Die sogenannte 8K-Auflösung, die das Bild mit 16 Mal mehr Pixeln als bei Full-HD darstellt, kann vor Ort mit Inhalten bestaunt werden, die das Fernsehprogramm zu Hause noch nicht hergibt.

Deutlich im Markt zulegen werden nach Prognosen der Ausrichterin gfu Fernseher mit OLED-Display, die ein besonders kontrastreiches Bild wiedergeben, sowie Ultra-HD-Geräte mit vier Mal höherer Auflösung als Full-HD. Die Technologie HDR (High Dynamic Range) zur Bildoptimierung ist ohnehin bereits Standard in neuen Fernsehgeräten. Das Absatz von TV-Geräten in Deutschland ging zuletzt allerdings zurück – laut Branche nicht zuletzt wegen des frühen Ausscheidens der deutschen Nationalmannschaft bei der Fußball-WM.

Zu den großen Trends der IFA 2018 gehöre neben der Vernetzung, dem Streaming von Medieninhalten, dem Ultra-HD-TV oder der dreidimensionalen Audiowiedergabe vor allem auch die Sprachsteuerung für Geräte, sagte Kamp. «Ich bin mir sicher, dass die Sprachsteuerung in diesem Jahr ihren Durchbruch in der Unterhaltungselektronik erleben wird.» Erstmals wird auf der Messe mit David Rausch auch ein Vertreter von Amazon mit einem Eröffnungs-Vortrag präsent sein. Rausch ist für die Entwicklung der Sprachassistentin Alexa des weltgrößten Einzelhändlers verantwortlich.

Google werde ebenfalls auf der Messe vertreten sein, kündigte IFA-Direktor Jens Heithecker an. Googles Betriebssystem Android treibt ohnehin zahlreiche moderne TV-Geräte an. Viele neue Modelle sollen auch von der Sprachsteuerung Google Assistant profitieren. Mit Hilfe Künstlicher Intelligenz könnte sich damit die Handhabung künftig deutlich komfortabler und individueller gestalten. Bleibt abzuwarten, ob die Nutzer beim TV-Gerät auch akzeptieren, dass es mithört, um mögliche Befehle zu erkennen.

Präsentation wohl im September: Bericht: Apple bringt neue iPhones in drei Größen heraus

Apple will laut einem Medienbericht für alle Preisklassen seiner nächsten iPhone-Generation das Design des aktuellen Top-Modells X übernehmen. Der Konzern wolle in das Weihnachtsgeschäft mit Telefonen in drei unterschiedlichen Bildschirmgrößen gehen.

Das schrieb der Finanzdienst Bloomberg am Montag unter Berufung auf informierte Personen. Das günstigere Modell solle ein 6,1 Zoll (15,5 cm) großes Display bekommen. Im Gegensatz zum über 1000 Euro teuren iPhone X solle es einen LCD-Bildschirm statt der kontrastreicheren OLED-Technologie haben – und der Rahmen werde aus Aluminium statt Edelstahl sein.

Neben einer Auffrischung des iPhone X mit seinem 5,8-Zoll-Display werde es auch eine größere Version mit einer Diagonale von rund 6,5 Zoll (16,5 cm) geben, hieß es weiter. Die mit dem iPhone X eingeführte Gesichtserkennung FaceID werde nun in allen Modellen den Fingerabdruck-Sensor ersetzen. Die Informationen decken sich mit den Prognosen des angesehenen Branchenanalysten Ming-Chi Kuo.

Apple war es mit dem iPhone X trotz anfänglicher Zweifel von Branchenbeobachtern gelungen, die noch einmal deutlich höhere Preismarke von 1000 Dollar bzw. Euro zu etablieren. Das iPhone X blieb dem Konzern zufolge bis ins vergangene Quartal hinein das bestverkaufte Modell. Inzwischen brachten diverse Rivalen von Samsung bis Huawei ähnliche Geräte in dieser Preisklasse heraus.

Außer den iPhones habe Apple auch neue Modelle für der Computeruhr Apple Watch, der hochpreisigen iPad-Pro-Tablets sowie der drahtlosen AirPods-Ohrhörer für den Marktstart in diesem Jahr vorbereitet, schrieb Bloomberg weiter. Mit der Präsentation der neuen iPhones wird – wie in vergangenen Jahren – für Mitte September gerechnet.

Streaming: Entertain für alle: So will die Telekom das neue Netflix werden

Der Streaming-Kampf geht ab Oktober wohl in die nächste Runde. Nachdem die Telekom mit exklusiven Serien wie „The Handmaid’s Tale“ und „Better Things“ ihr Entertain-Angebot aufhübschte, scheint der Telekomunikations-Gigant nun wohl den direkten Konkurrenzkampf mit Netflix und Amazon zu suchen: Mit eigenen Serien-Produktionen – und einem Abo-Dienst für alle.

Das berichtet das Branchen-Magazin „Werben und Verkaufen„. Demnach soll Entertain zum eigenen Streaming-Angebot umgebaut werden, das dann auch von Nicht-Telekomkunden gebucht werden kann. Bislang ist der Dienst noch an einen DSL-Anschluss bei dem ehemaligen Monopolisten gekoppelt. Als möglichen Start-Termin nennt „W&V“ den Oktober. Dann soll mit „Deutsch-Les-Land“ mit Stromberg-Darsteller Christoph Maria Herbst die neue Vorzeige-Serie der Telekom starten. Eine perfekte Gelegenheit also, Entertain und sein Programm frei zugänglich zu machen.Warum ausgerechnet T-Mobile in den USA die jungen Wilden sind 12.00

Details noch unklar

Weitere Inhalte sollen schnell folgen. Dem Bericht zufolge steht die Telekom schon im Gespräch mit einer ganzen Reihe von Produktionsfirmen. Der für Content zuständige Telekom-Manager Peter Kerckhoff erklärte wohl schon im Frühjahr, dass sich die Telekom bei Inhalten mit Sky, aber auch Amazon und Netflix in Konkurrenz sehe. Zu den oben genannten Plänen wollte sich der Konzern gegenüber „W&V“ aber nicht äußern. Eventuell plant die Telekom eine Ankündigung auf der IFA, die ihre Tore am Freitag dieser Woche öffnet.

Bei der technischen Umsetzung sind noch einige Fragen offen. So benötigt man bislang für Entertain eine eigene Streamingbox, die bei vielen Kunden allerdings eher schlecht ankommt. Ob nun auch die externen Kunden eine solche Box benötigen oder Entertain einfach als App erscheint, dürfte beim Erfolg des Dienstes eine wichtige Rolle spielen. Schließlich sind bei Netflix und Amazon Prime Video auch keine eigenen Boxen mehr nötig, auch Sky bietet mehrere Apps für seine Online-Dienste an.

Mehr Konkurrenz – und mehr Abos

Für Konsumenten dürfte der Schritt der Telekom zweischneidig sein. Auf der einen Seite erhalten sie damit Zugang zu Serien, die bislang Telekom-Kunden vorbehalten waren, etwa die von Kritikern wie Fans gefeierte Dystopie „The Handmaid’s Tale“. Zudem könnten wie bei Netflix oder Amazon hervorragende neue Serien entstehen. Andererseits müssen sie dafür aber ein weiteres Abo abschließen, der Wettkampf um exklusive Inhalte dürfte sich noch weiter verschärfen.Warum Streaming für uns bald deutlich teurer werden könnte_17.45

Angriff auf Apples iPad: Microsofts Tablet Surface Go startet in Deutschland

Microsoft fordert Apples iPad erneut mit einer neuen, kleineren Variante seines Surface heraus. Das Surface Go ist mit einer Bildschirmdiagonale von zehn Zoll ab diesem Dienstag im Fachhandel und über den Microsoft Store erhältlich, kündigte das Unternehmen am Montag an.

Das Surface Go komplettiere die Surface-Modellpalette mit einem Einstiegsgerät, sagte Microsoft-Manager Andre Hansel. Das Gerät soll sich sowohl für Schule und Beruf als auch für die Unterhaltung nutzen lassen.

Das neue Tablet, das sich mit zusätzlichem Cover mit integrierter Tastatur und einer optionalen Maus als vollständige Notebooks nutzen lässt, bringt Microsoft in zwei Varianten auf den Markt, die je nach Ausstattung für private Nutzer zwischen 449 und 599 Euro kosten.

Damit liegen die Geräte deutlich unter den Preisen etwa des Surface Pro und eher gleichauf mit Apples iPad. Der Tablet-Markt wird laut Marktforschern deutlich von Apple dominiert, gefolgt von Samsung und Amazon mit seinem Lesegerät Kindle.