
Viele Menschen wollen Musik am eigenen Rechner erstellen. Tools wie Roli-Blocks sollen dabei helfen, aber wie gut schlagen sich diese?
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Viele Menschen wollen Musik am eigenen Rechner erstellen. Tools wie Roli-Blocks sollen dabei helfen, aber wie gut schlagen sich diese?
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Außerdem im Podcast: iPhone-Event im September, die Highlights der Gamescom, Netflix ärgert Apple und Pixel-3-Gerüchte.
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Die Video- und Computerspielmesse Gamescom hat in ihrem Jubiläumsjahr einen neuen Besucherrekord verzeichnet. Rund 370 000 Menschen kamen nach Angaben der Veranstalter in die Kölner Messehallen, um sich neue Spiele und Technik-Innovationen anzuschauen oder als Fachbesucher Geschäfte einzufädeln.
Im Vorjahr hatten die Veranstalter 355 000 Besucher gezählt. Auch die Zahl der Aussteller wuchs von 919 auf 1037. «Mit einem Ausstellerplus von knapp 13 Prozent hat sie ein nie dagewesenes Angebot präsentiert», erklärte Gerald Böse, Vorsitzender der Geschäftsführung der Koelnmesse, am Gamescom-Abschlusstag am Samstag.
Die Messe hatte am Dienstag mit einem Fachbesuchertag begonnen, von Mittwoch an durften auch alle Hobby-Spieler rein. Die große Zahl an Besuchern sorgte allerdings dafür, dass es in manchen Hallen zwischenzeitlich so voll wurde, dass man kaum vorwärts kam. Rückblickend sprachen die Veranstalter von einer verstärkten «Besucherkonzentration in manchen Bereichen». In Absprache mit dem Branchenverband Game und den Ausstellern wolle man die Aufenthaltsqualität nun weiter verbessern.
Mit der mittlerweile zehnten Ausgabe hatte die Gamescom in diesem Jahr ein Jubiläum gefeiert. Motto war «Vielfalt gewinnt», was auf den Facettenreichtum der Branche hinweisen sollte. Die Gamescom gilt als weltweit größtes Event für Computer– und Videospiele.
Wer sich richtig in Szene setzen will, aber nicht das passende Kleingeld hat, muss sich etwas einfallen lassen. Dass man etwa das teure Party-Outfit nach der Feier in den Laden zurückträgt, war schon seit Jahrzehnten ein beliebte Masche. Dank der Selbstdarstellung bei Instagram gibt es nun eine weitere, sehr verbreitete Variante: Die Kleidung wird nicht mal mehr zum Tragen gekauft – sondern nur noch für den Social-Media-Post. Und zwar vor allem von Männern.
Insgesamt gaben neun Prozent der für eine aktuelle Studie Befragten an, dass sie Klamotten nur gekauft hatten, um mit dem Outfit für ein Foto auf Instagram und Co. zu posen – und es dann sofort wieder zurückzuschickten. Das fanden die Meinungsforscher von Opinium im Auftrag des britischen Kreditkarten-Anbieters Barclaycard heraus. Sie sprachen dazu mit 2002 britischen Erwachsenen. Bei den Männern war die Quote mit 12 Prozent deutlich höher als bei den Frauen mit nur sieben Prozent. Bei der klassischen Instagram-Zielgruppe der relativ zahlungsschwachen 20- bis 30-Jährigen ist die Masche aber nicht am beliebtesten: Vor allem Menschen zwischen 35 und 44, die ja eigentlich besser situiert sind, tricksen auf diese Weise. Die für Instagram sehr wichtige Gruppe der Teenager fehlt in der Studie. Wie genau die Teilnehmer der Studie ausgewählt wurden, ist nicht bekannt. Pakete Paketshops DHL Ärger_7.45
Bei dem Rückgabe-Shopping für Instagram scheint es vor allem um die Wahrnehmung durch andere zu gehen. Zehn Prozent der Männer gaben der Studie zufolge an, dass es ihnen peinlich sein, wenn ein Freund sie zweimal im gleichen Outfit sehen würde. Bei Frauen ging das nur sieben Prozent so. Entsprechend mehr geben die Männer laut der Studie für Klamotten aus, die sie auch behalten: 114 Pfund sollen es im Monat sein. Bei Frauen sind es nur knapp 90 Pfund. Damit hätte wohl kaum jemand gerechnet.Instagram Outfit of The Day
Die Selbstdarstellung bei Sozialen Medien wie Instagram dürfte auf den Druck der ständig wechselnden Garderobe einen deutlich merkbaren Effekt gehabt haben. Posts mit dem täglichen Outfit sind enorm beliebt, sorgen für Likes und Follower. Und reichen vielleicht irgendwann sogar zur begehrten Karriere als Influencer, der die Klamotten dann zugeschickt bekommt. Bis dahin muss man aber erstmal selbst viel Geld hinlegen. Outfit-Posts sind natürlich nur dann spannend, wenn es auch regelmäßig etwas Neues zu sehen gibt. Mit der gleichen Kombination erwischt zu werden, wird da schnell zum Fauxpas. Und der flexible Online-Handel kommt gerade recht.
Tatsächlich versuchten gleich mehrere Unternehmen schon, den schnellen Tausch der Kleidung zum Geschäftsmodell zu machen. In Großbritannien bietet etwa „Rent your Runway“ Trendmode zur Miete an. In Deutschland versuchte es die Kleiderei mit einem ähnlichen Konzept. Im Interview erklärten die Gründerinnen, wie sie unter dem Motto „Stil hast du, Kleider leihst du“, der Fast Fashion ein Gegenmodell bieten wollen. So ganz scheint das aber nicht zu klappen: Die Kleiderei macht gerade „eine Pause“, verkündet man auf der eigenen Webseite.Stern TV Kleiderfasten

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