
Apples iPhone X gilt immer noch als DAS Super-Smartphone. Dabei gibt es eine Menge Handys, die mehr können. BILD stellt sie vor.
Foto: Frederic Neema
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Apples iPhone X gilt immer noch als DAS Super-Smartphone. Dabei gibt es eine Menge Handys, die mehr können. BILD stellt sie vor.
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Die Platzhirsche haben ziemlich ernste Konkurrenz! 51 Prozent der Mobilfunknutzer haben ihren Vertrag bei einem Discounter.
Foto: Westend61/Getty Images
Der Markt der Computer- und Videospiele wächst kräftig – doch bei Entwicklungen aus Deutschland sackt der Marktanteil weiter ab.
Nur noch 5,4 Prozent der Titel stammten laut Branchenverband Game im vergangenen Jahr aus Deutschland, ein Jahr zuvor waren es noch 6,4 Prozent.
«Der weiter fallende Marktanteil deutscher Spiele-Entwicklungen zeigt, dass es dringenden Handlungsbedarf gibt», sagte Game-Geschäftsführer Felix Falk. Der Verband drängt auf die Umsetzung des von der Bundesregierung bereits geplanten Games-Fonds zur Unterstützung deutscher Entwicklerstudios.
Dabei gebe es positive Beispiele dafür, wie Games «made in Germany» eine «echte Erfolgsgeschichte sein können», sagte Falk. Auf dem besonders großen Markt für PC- und Konsolenspiele sei zum Beispiel der Marktanteil deutscher Entwicklungen gestiegen – von 0,5 auf fast 1 Prozent.
Maßgeblich für den Trend seien die Veröffentlichungen des Spiels «Elex» des Essener Entwicklers Piranha Bytes und «The Surge» des Frankfurter Spielestudios Deck13 gewesen, hieß es. «Das kulturelle und wirtschaftliche Potenzial ist riesig», sagte Falk.
Dem Jahresbericht zufolge erwirtschafteten Spieletitel aus Deutschland 2017 einen Umsatz von 119 Millionen Euro. Bei mobilen Spiele-Apps fiel demnach der Marktanteil deutscher Entwickler von 4,2 auf 3,7 Prozent, bei Online- und Browser-Games sackte der Anteil von 24 auf 17 Prozent. Der Gesamtmarkt ohne Hardware-Verkäufe, Hybrid-Spielzeuge und Gebühren für Online-Netzwerke belief sich demnach hierzulande auf 2,2 Milliarden Euro. Insgesamt stieg der Umsatz um 15 Prozent auf mehr als 3,3 Milliarden Euro.
„Darf diese App auf Ihren Standort zugreifen?“ Diese Frage kennt jeder Smartphone-Nutzer. Denn wo Sie sich herumtreiben, wo Sie einkaufen und wo Sie essen gehen, interessiert Internetgiganten wie Google und Facebook brennend. So brennend, dass Google sogar dann Ihren Aufenthaltsort speichert, wenn Sie das explizit abschalten.
Der Suchmaschinen-Riese sammelt die Standort-Daten eines Nutzers nicht nur in den einzelnen Apps, denen man das erlaubt hat, sondern fasst sie im sogenannten „Standortverlauf“ zusammen. Wer die Option nicht abschaltet, findet hier sämtliche Orte, die ein Nutzer besucht hat. Doch selbst das Abstellen der Funktion stellt die Datensammelei nicht ein, berichtet die Nachrichtenagentur „AP“.Seiten Tracking Extrem_10.15
Google beschreibt sein Feature so: „Sie können den Standortverlauf jederzeit deaktivieren. Wenn Sie den Standortverlauf deaktivieren, werden die von Ihnen besuchten Orte nicht mehr gespeichert. Wenn Sie ihn für Ihr Google-Konto deaktivieren, wird er auf allen Geräten deaktiviert, die diesem Google-Konto zugeordnet sind.“ Laien dürften das also so verstehen, dass mit einem Abschalten der Option auch das Sammeln der Standort-Daten abgeschaltet wird.
+++ Welche Daten Google genau über Sie gesammelt hat, erfahren Sie in diesem Artikel +++
Laut der „AP“ ist es aber leider nicht so einfach. Google sammelt demnach auch dann Daten über den Standort der Nutzer, wenn der Standortverlauf abgeschaltet ist. Etwa Daten aus Google Maps, aber auch den Ort, von dem eine Google-Suche auf einem Smartphone mit iOS oder Android abgeschickt wird. Voraussetzung ist, dass die Nutzer der entsprechenden App den Zugriff auf den Standort erlaubt haben.iPhone Tracking abschalten_10.30
Gegenüber „AP“ erklärte der Konzern, dass man über eine Reihe von Diensten Ortsdaten zu den Nutzern speichert – und das auch so kommuniziert. „Wir bieten eine klare Erklärung dieser Werkzeuge und erlauben den Nutzern sie mittels robuster Einstellungsmöglichkeiten ein- oder abzuschalten sowie ihre Verläufe jederzeit zu löschen.“Webaktivitäten
Tatsächlich weist der Internetgigant an anderer Stelle auch darauf hin, dass Standorte für andere Angebote gespeichert werden. Neben dem Standortverlauf findet sich auch die Option „Web- und App-Aktivitäten“. Ist die aktiv, erlaubt man Google, die Suchergebnisse mit Daten über die eigene Nutzung zu verbessern. Auf den ersten Blick ist das aber nicht ersichtlich, dass dazu auch die Standort-Daten gehören. Erst nach einem Klick auf „Mehr Informationen“ heißt es in der ausführlichen Beschreibung unter anderem: „Wenn Sie eine Google-Suche durchführen, berücksichtigen wir Ihren Standort, um möglichst relevante Suchergebnisse für Sie zu finden. Wenn Sie sich z. B. in München befinden und nach Cafés suchen, zeigen wir Ihnen, welche sich in Ihrer Nähe befinden.“ Dass für klassische Google-Suchen die Ortsangaben genutzt werden, dürfte vielen Nutzern aber gar nicht klar sein.
Tatsächlich verbirgt sich hier auch der Schlüssel, das Tracking ganz abzuschalten. Wählt man neben dem Standortverlauf auch die „Web und App-Aktivitäten“ ab, werden diese laut Googles Aussage „pausiert“ – und der Konzern hört tatsächlich auf, Standortdaten zu sammeln. Allerdings werden auch keinerlei andere Suchdaten mehr übertragen und die Suchen sind entsprechend nicht mehr an den Nutzer angepasst. Zudem weisen Nutzer bei „Reddit“ darauf hin, dass einige Dienste wie der Sprachlautsprecher Google Home ohne die Option schlicht nicht mehr funktionieren.
Ein reines Abschalten der Standortnutzung für Suchen ist nicht vorgesehen. Wer gar nicht will, dass Google den eigenen Standort erfährt, auf GPS aber nicht verzichten will, hat nur eine deutlich aufwendigere Möglichkeit: Nämlich jeder App des Konzerns die Zugriffsberechtigung auf den Standort zu entziehen. Google Tabus 20.07
Auf lustige Weise benennen Twitter-User die Titel bekannter Bücher in Gegenteile um – so wird aus „Nathan der Weise“ schnell mal „Nathan der Dumme“. Mit den neuen Titeln hätten sich manche Bücher bestimmt noch viel besser verkauft.
Eigentlich machen Robben solche Geräusche ausschließlich unter Wasser – nur in seltenen Fällen hört man sie wie hier auch an Land. Aufgenommen hat die Laute der Polar-Fotograf John Bozinov.
Selbst ein Billionen-Dollar-Unternehmen hat es manchmal nicht leicht. Zwar verkauft Apple jeden Tag palettenweise Smartphones, Tablets und Uhren, mischt nebenbei im Streaminggeschäft mit und forscht mehr oder weniger geheim an Datenbrillen und selbstfahrenden Autos. Doch was der Konzern auch macht, eine Gruppe von Menschen fühlt sich immer irgendwie vernachlässigt. Es sind ausgerechnet jene, die Apple überhaupt erst groß gemacht haben: die Profis. Also Grafiker, Illustratoren und Videobearbeiter, die seit Jahrzehnten auf Rechner mit dem angebissenen Apfel angewiesen sind, und die jedesmal enttäuscht sind, wenn doch wieder nur ein neues iPhone auf den Markt kommt.
Umso überraschter war die Branche daher, als Apple vor knapp einem Monat ohne großes Brimborium per Pressemitteilung die neueste Generation seiner Macbook Pros vorstellte. Mit schnelleren Prozessoren und bis zu 32 Gigabyte Arbeitsspeicher zeigte der Konzern, dass er auf die jahrelange Kritik seiner Stammnutzer gehört hat.
Doch schnell drehte sich die Debatte nur noch um eine Zahl: 7959. So viele Euro verlangt Apple für die größte und leistungsfähigste Ausbaustufe seines Notebooks. Ein Aufschrei folgte in den Kommentarspalten. Dabei blendeten die meisten aus, dass nur wenige Profis zu einer solch kostenintensiven Konfiguration greifen, bei der allein die XXL-Festplatte 4000 Euro kostet. Für die meisten Nutzer ist die 2000-Euro-Variante mehr als ausreichend.
Doch was kann die neue Macbook-Generation – und für wen lohnt sich ein Kauf? Wir haben das 13-Zoll-Modell mehrere Wochen ausführlich getestet und zusätzlich einigen Profis bei ihrer täglichen Arbeit über die Schultern geschaut.
Die 2018er-Macbook-Pros haben im Vergleich zur Vorgängergeneration viele Neuerungen, etwa
Optisch bleibt alles beim Alten: Das Macbook Pro besteht aus einem Aluminium-Gehäuse und ist in zwei Farben erhältlich, Silber und Space Grey. Das 13,3-Zoll-Modell wiegt 1,37 Kilogramm, die 15-Zoll-Variante bringt 1,83 Kilogramm auf die Waage. Als Anschlüsse gibt es neben der Kopfhörerbuchse vier Thunderbolt-3- beziehungsweise vier USB-C-Ports. Für die Zukunft ist man damit top gerüstet. Wer herkömmliche USB-Sticks, HDMI-Kabel oder SD-Karten einstecken will, ist auf Adapter angewiesen. Die Stromversorgung ist an jedem Anschluss möglich.
Die auffälligste Neuerung der 2018er-Macs ist der True-Tone-Bildschirm, den man bereits vom iPhone und iPad kennt. Dadurch ist das Notebook in der Lage, die Farbtemperatur des Displays und der Touch Bar an das Umgebungslicht anzupassen und so die Lesbarkeit bei schummrigem Licht zu verbessern. In gewisser Weise verhält sich der Bildschirm wie ein Blatt Papier: Liegt ein weißes Blatt unter einer gelblichen Lampe, wirkt die Farbe des Blatts wärmer, unter einer kühlen LED-Lampe hat das Weiß einen leichten Blaustich. Ein praktisches Feature, das uns gut gefallen hat und an das man sich vor allem beim Lesen im Browser schnell gewöhnt. Profis, die auf farbgenaue Wiedergabe angewiesen sind, können die Funktion in den Einstellungen deaktivieren.
Die zweite wichtige Neuerung ist die überarbeitete Tastatur. Bei den Vorgängern brauchte es mitunter nur einen Krümel, um einzelne Tasten lahmzulegen. Das war alles andere als Pro. Die neuen MacBooks besitzen nun erstmals die dritte Generation der sogenannten Butterfly-Tastatur, bei der die Tasten beim Tippen kaum noch im Gehäuse versinken. Wie die Bastler von iFixit herausfanden, stecken unter den Tasten nun Silikonmembranen. Die sorgen laut Apple dafür, dass die Tasten leiser sind. Der Unterschied ist nicht immens, aber hörbar. Am guten Tippgefühl selbst hat sich trotz der neuen Bauteile nichts verändert. Vor allem aber soll das Silikon vor dem Eindringen von Schmutz schützen und die Tastatur langlebiger machen, auch wenn Apple das offiziell niemals zugeben wird. Ob das klappt, werden Langzeittests zeigen. touchbar
Die Touch Bar – eine Art Wischleiste über der Tastatur – ist ebenfalls an Bord. Sie ist seit ihrer Premiere im Herbst 2016 eines der umstrittensten Features: Manche Nutzer finden die Touchleiste praktisch, andere würden sie am liebsten loswerden. Der US-Redakteur Ben Lovejoy bezeichnete sie einmal als „ein cooles Stück Technik, bei dem man noch herausfinden muss, wofür man sie eigentlich braucht.“ Den meisten Profis scheint sie ohnehin egal zu sein, sie arbeiten mit externen Tastaturen.
Zwar wird noch ein Macbook-Pro-Modell ohne Touch Bar angeboten, das hat aber weder die schnelleren Prozessoren noch die anderen Neuerungen erhalten. Wie es um die Zukunft der Touch Bar steht, wird sich zeigen: Der Mehrwert der Leiste hält sich meist in Grenzen, zudem hat Apple in den letzten zwei Jahren keine nennenswerten Features hinzugefügt. Bis zur nächsten Generation sollte der Konzern an der Umsetzung feilen – oder zumindest ein adäquates Modell ohne Touch Bar anbieten.
Die für Profis wichtigste Neuerung ist der enorme Geschwindigkeitszuwachs. In den 2018er-Macbook-Pros stecken die derzeit schnellsten Festplatten (SSDs) überhaupt. In einigen Vergleichstests deklassierten die Macbooks die komplette Konkurrenz und erreichten teils doppelt so hohe Schreib- und Leseraten. Zudem kann man Apples Notebooks erstmals mit 16 (13 Zoll) oder 32 (15 Zoll) Gigabyte Arbeitsspeicher ausstatten.
Zudem sind modernere Prozessoren verbaut: Im 13-Zoller stecken standardmäßig Vierkern-, im 15-Zoller Sechskern-Chips. Nachdem die neuen Intel-Prozessoren anfangs heißer wurden als sie sollten, sodass sie schon nach wenigen Sekunden ihre Leistung drosselten, hat Apple den Fehler mittlerweile per Software-Update behoben. Je nach Konfiguration hat man nun teils doppelt so viel Rechenpower im Vergleich zum Vorgänger. Doch wozu braucht man die eigentlich? macbook Werner Jainek
Klar ist: Ottonormalnutzer merken von den neuen Prozessoren im Alltag nicht viel. Zum Surfen und Netflix-Schauen benötigt man keinen topaktuellen Prozessor.
Bei Profis wie dem App-Entwickler Werner Jainer sieht das jedoch anders aus. Die Kompilierung seiner App sei auf der neuen Generation etwa 10 bis 15 Sekunden schneller als auf älteren Modellen, sagt er im Gespräch mit dem stern. Klingt nicht viel, doch bei hunderten Kompilierungen pro Tag kommt am Ende einiges zusammen. Zugleich eröffnen schnellere Rechner auch neue Möglichkeiten: Der Special-Effects-Designer Peter Eszenyi, der für die Effekte in Hollywood-Blockbustern wie „Blade Runner: 2049“ oder „Ghost In The Shell“ mitverantwortlich ist, arbeitet mittlerweile immer häufiger mobil am Set und muss nicht mehr für jede Animation direkt ins Studio. Es sind kleine Verbesserungen, für die Profianwender jedoch bereit sind, viel Geld auszugeben.
Hollywood, App-Entwickler, Profi-Fotografen – das ist die Zielgruppe, die Apple mit Macbook Pro anvisiert. Für diese Menschen ist noch ein weiteres Feature interessant: Apple verbaut im neuen MacBook Pro des Jahrgangs 2018 erstmals in seinen mobilen Geräten den hauseigenen T2-Chip. Das ist ein Mini-Prozessor, auf dem ein abgespecktes iOS läuft. Der Chip sorgt unter anderem für die Verschlüsselung der gesamten Festplatte, der Nutzer muss selbst nichts dafür tun. Falls man das Notebook verliert, haben Fremde so keinen Zugriff auf die eigenen Dateien – auch das kann im Ernstfall wichtig sein. Ottonormalnutzer freuen sich dagegen über den Fingerabdrucksensor Touch ID, den man vom Home-Button des iPhones kennt und der nun im Start-Button eingebaut ist. Außerdem kann man den Sprachassistenten Siri nun ohne Knopfdruck starten, indem man einfach „Hey Siri …“ ruft.
Bei 2000 Euro geht es los, am Ende können bis zu 8000 Euro auf der Rechnung stehen: Das neue Macbook Pro ist ohne Frage kein günstiges Stück Technik und richtet sich – der Name verrät es – vor allem an professionelle Nutzer. Für so viel Geld bekommt man aber nicht nur mehr Performance, als die meisten Menschen im Alltag jemals brauchen werden, sondern auch praktische Features wie das True-Tone-Display und einen Fingerabdruckscanner. Ob man die Touch Bar mag oder nicht, ist Geschmackssache – wer die neueste Ausstattung will, kommt jedenfalls nicht um sie herum.
Alternativen zum aktuellen Macbook Pro mit Windows-Betriebssystem sind Microsofts Surface Book 2 (ab 1500 Euro) oder das Dell XPS 13 (ab 1000 Euro). Wer einen Mac bevorzugt, aber weniger Geld ausgeben möchte, kann zum günstigeren Macbook (12 Zoll) oder einem Air greifen. Beide könnten aber in diesem Jahr noch ein Upgrade erhalten, weshalb man mit dem Kauf noch ein paar Monate warten sollte.
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Vorteile |
Nachteile |
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Brillanter Bildschirm |
Teuer |
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Viel Rechenpower |
Für viel Zubehör Adapter nötig |
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Bessere Tastatur und großes Trackpad |
Neue Features nur mit Touch-Bar-Macbooks |
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Fingerabdruckscanner |
Das Geschäft mit Computer- und Videospielen boomt: Im ersten Halbjahr 2018 sei der Umsatz des Games-Marktes um 17 Prozent auf rund 1,5 Milliarden Euro gestiegen, berichtete der Verband der deutschen Games-Branche (game) in Köln zur bevorstehenden Messe Gamescom.
Zu den Wachstumstreibern gehörten Spiele-Apps für Smartphones und Tablets, sagte Verbandsgeschäftsführer Felix Falk. Erstmals habe das Smartphone den PC nun als beliebteste Spieleplattform abgelöst. Bei den Gamern gebe es eine große Vielfalt: Frauen spielten ebenso wie Männer, Alte ebenso wie Junge.
Im zehnten Jahr ihres Bestehens erwartet die Messe für Computer– und Videospiele vom kommenden Dienstag an mit mehr als 1000 ausstellenden Unternehmen und gut 500.000 Besuchern Rekordzahlen. Laut Koelnmesse hat sich die Veranstaltung zum weltweit größten Event für Computer- und Videospiele entwickelt. In diesem Jahr ist Spanien Partnerland.
Weltweit ist die Zahl der Gamer inzwischen Falk zufolge auf rund 2,2 Milliarden Verbraucher geklettert. Deutschland rangiere unter den größten Games-Märkten international auf Platz fünf.
Bedenklich sei allerdings: Bei insgesamt hierzulande steigenden Spiele-Entwicklungszahlen sei der Marktanteil deutscher Entwicklungen von 6,9 Prozent (2014) auf 5,4 Prozent (2017) gesunken – hier gebe es Nachholbedarf.
Nachdem 2017 Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) die Messe eröffnet hatte, werden diesmal zum Start Digitalstaatsministerin Dorothee Bär (CSU) und NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) erwartet.
Apple ist der erste Konzern, der an der Börse über eine Billion Dollar wert ist. iPhone, iTunes und Co. spülen dem Konzern Milliarden in die Kassen. Zu viele Steuern will man offenbar nicht dafür zahlen. Immer wieder macht der Konzern mit seinen Steuersparmodellen Schlagzeilen. In der Heimat versucht man es nun mit einer besonders dreisten Masche – und rechnet den Wert von Milliarden-Grundstücken auf gerade mal 200 Dollar herunter.
Hintergrund ist ein Steuerstreit mit der örtlichen Verwaltung. In Kalifornien bezahlen Unternehmen und Privatpersonen eine Grundsteuer. Die wird nach dem Wert des Baulandes und der Gebäude darauf berechnet. Und Apple scheint hier ordentlich Sparpotenzial zu sehen. Seit Jahren streitet sich der Konzern mit dem zuständigen Steuerdistrikt Santa Clara, berichtet die Lokalzeitung „San Francisco Chronicle“. Apple Billionen 13.48
Apple macht sich zunutze, dass Konzerne die von Beamten des Distrikts vorgenommenen Wertschätzungen der Grundstücke anzweifeln können. In ganzen 489 offenen Fällen streitet der Konzern demnach mit der Stadt, wie viel genau man an Steuern zahlen müsse. Dabei geht es nicht um kleine Unstimmigkeiten: Der Wert eines von Apples Gebäudekomplexen, den die Stadt inklusive Land mit etwa einer Milliarde Dollar bewertet, wird von Apple mit gerade mal 200 Dollar beziffert. Genauso viel soll nach Apples Schätzung ein weiteres Gebäude wert sein, dem der Distrikt einen Wert von 384 Millionen zuschreibt. Wie es zu den krass unterschiedlichen Einschätzungen kommt, ist nicht bekannt.
Die Folgen sind aber deutlich spürbar: Nach der Berechnung der Stadt würden nach der aktuellen dortigen Grundsteuer von 0,73 Prozent für den ersten Komplex 7,3 Millionen Dollar Steuern anfallen, nach Apples Berechnung wären es gerade mal 1,46 Dollar. Kein Wunder, dass über die Jahre und die zahlreichen Streitereien eine Menge an Steuerforderungen zusammengekommen sind: Insgesamt streiten sich der County und Apple um Grundstücke im Wert von 8,5 Milliarden Dollar. Für den Distrikt ist das eine echte Bürde. Dem Bericht zufolge ist Apple der mit Abstand größte Steuerzahler, alleine 2017 zahlte der Konzern dort 56 Millionen Dollar Steuern.iPad Leak in iOS 12_15.15Uhr
Apple ist nicht der einzige Konzern, der versucht, sich arm zu rechnen. Auch Google, Sun Microsystems und andere streiten sich deswegen mit ihren Gemeinden. Nach Ansicht eines Experten machen sich die Konzerne ihre mächtige Stellung zunutze. Gus Kramer, Grundstückschätzer im kalifornischen Contra Costa County, sagte dem „Chronicle“: „Diese Megafirmen haben genug Ressourcen und Geld, um die Distrikte mit immer weiteren Einsprüchen gegen Beschlüsse zu zermürben – und sie so zu zwingen, die Steuern zu senken.“ Die Ausgaben für Anwälte bekommen sie locker wieder rein, glaubt auch Larry Stone, der für den Santa Clara County die Einschätzungen vornimmt. „Sie geben Millionen aus – aber es geht ja auch um Millionen.“
Aus rechtlicher Sicht kann man den Konzernen nichts vorwerfen: Sie nutzen nur die Möglichkeiten, die das kalifornische Recht ihnen bietet. Damit widerspricht Apples Praxis auch nicht einem Statement von Chef Tim Cook. Der hatte in einem offenen Brief 2016 betont, dass der Konzern in jedem Land, in dem er aktiv ist, dem Gesetz folgt und sämtliche Steuern begleicht, die man zu zahlen verpflichtet ist. Aber eben auch nicht mehr.Macbook Test_13.30Uhr
Sie lieben Suchbilder und stellen ihre Wahrnehmung gerne auf die Probe? Dann sollten Sie sich an diesem Bilderrätsel versuchen und den Hundewelpen zwischen den Pandas finden.