Photoshop-Battle: Wie ein jubelndes Opossum das Netz erobert

Manchmal reicht eine Kleinigkeit – ein falsches Wort, ein lustiges Bild – und schon kennt die Begeisterung der Netzgemeinde keine Grenzen mehr. Das für würdig erachtete Material wird geteilt, verbreitet und natürlich verfremdet. Mit der Hilfe von Bildbearbeitungsprogrammen setzen Menschen weltweit ihre Kreativität unter Beweis. Momentan geschieht dies gerade auf Reddit: In dieser Runde dreht sich alles um ein kleines Opossum.

Ein Nutzer mit dem Namen „Sretlaw“ veröffentlichte vor einigen Tagen zwei Bilder auf der Plattform, die sein Stiefvater auf einem Jagdausflug gemacht hatte. In den Wäldern Neuseelands begegnete ihm ein kleines, braunes Opossum, das sich für die Kamera geschickt in Pose warf. Um das süße Tierchen muss man sich aber keine Sorgen machen, es hat die Begegnung mit dem Jäger unbeschädigt überstanden.

Mit den auf dem Ausflug entstandenen Bildern treiben jetzt unzählige andere Reddit-User ihr Unwesen. Wir zeigen ein paar der besten Kunstwerke.

"Gab es einen Zombie-Angriff?": Stell dir vor, es ist Seminar und niemand geht hin (außer dem Professor)

Eigentlich fällt es ja gar nicht auf, wenn sich ein Student den Tag frei nimmt und ausnahmsweise mal nicht zum Seminar erscheint. Was aber, wenn die gesamte Klasse morgens so denkt? So geschehen an einer Hochschule im US-Bundesstaat Florida, wo niemand außer dem Professor zu einer Algebra-Veranstaltung erschienen ist.

Ganz allein im leeren Seminarraum beginnt Lehrer Adam Heath Avitable, an sich zu zweifeln – und greift zu seinem Handy. Tausende verfolgen seine Leidensgeschichte auf Twitter.

[Die Übersetzung der einzelnen Kurztexte finden Sie unter den Tweets im Fließtext.]

„Ist heute nicht Donnerstag? Bin ich tot?“

„Kennen Sie diese Regel: Wenn der Professor nach mehr als 15 Minuten nicht da ist, fällt der Unterricht aus? Gilt das auch andersrum?“

„Der Unterricht hat vor 30 Minuten begonnen. Noch keine Studenten. Ich dachte, einer sei gekommen, aber es war nur ein Mitarbeiter. Der mich ausgelacht hat.“

„Wieder fünf Minuten vergangen. Ich fange an, an mir zu zweifeln. Habe ich ihnen gesagt, der Unterricht fällt aus? Ist heute Donnerstag? Träume ich?“

„Sind alle anderen Menschen auf der Erde tot? Gab es einen plötzlichen Zombie-Angriff und nur ich habe überlebt, ganz allein in meinem Seminarraum?“

„Ein Vogel landet vor dem Fenster. Ich lade ihn ein, etwas Algebra zu lernen. Er lehnt ab und fliegt weg. Ich hoffe, eine Katze frisst ihn.“

„Ich checke meine E-Mails, um nachzusehen, ob ich etwas übersehen habe. Ich habe überhaupt keine E-Mails. Das ist seltsam. Bin ich gestorben? Bin ich tot? Ist das hier die Hölle?“

„Meine Anwesenheitsliste ist so leer wie meine Seele. Ich muss diese Süßigkeiten allein essen.“

„Der Unterricht hat vor 45 Minuten begonnen. Immer noch keine Studenten. Ich werde paranoid. Ist die Tür zum Seminarraum abgeschlossen? Ich hab’s überprüft. Nein.“

„Gerade sind zwei Studenten reingekommen. Erbarmungslos, ohne Entschuldigung, ohne Erklärung. Ich hoffe, die glauben nicht, die bekämen was von den Süßigkeiten.“

„Ich schaffe es nicht. Ich gebe ihnen trotzdem Süßigkeiten, erinnere sie aber daran, dass der Unterricht vor 95 Minuten begonnen hat. Sie zucken mit den Achseln. Meine Mordlust steigt.“

„Beide Studenten fragen, ob sie heute den Computer nutzen dürfen. Ich seufze und sage okay. Ich müsste nicht einmal hier sein. Ende.“

Studenten entschuldigen sich kreativ

Inzwischen haben seine Schüler sich per E-Mail bei ihrem Hochschullehrer entschuldigt. Das schreibt Avitable auf Twitter und veröffentlicht dort auch den Wortlaut der kreativen Ausrede: Es sei freilich nicht etwa deshalb niemand gekommen, weil es doch so ein schöner, sonniger Tag in Florida war. Nein, nein: Sondern weil sie die Welt retten mussten. Und das, obwohl sie sich sicher waren, dass er ihnen Süßigkeiten mitbringt. Wo er doch schließlich der großartigste Professor der Welt sei.

Gerüchteküche: Schau mir in die Augen, iPhone

Im September 2016 präsentierte Apple der Welt das iPhone 7. In Cupertino werkelt man indes längst am iPhone 8, schließlich bleiben auch beim wertvollsten Konzern der Welt die Uhren nicht stehen. Eines dürfte sicher sein: 2017 hat man bei Apple Großes vor, da ist sich die Gerüchteküche überraschend einig. Das iPhone feiert im Sommer nämlich sein zehntes Jubiläum. Das will man wohl gebührend würdigen – und ein komplett überarbeitetes iPhone präsentieren. Wir fassen hier die neuesten Gerüchte für Sie zusammen.

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iPhone 8 mit OLED-Display

Zumindest ein Detail darf wohl schon als sicher gelten: Das nächste iPhone kommt mit einem OLED-Bildschirm.Das verriet Tai Jeng-wu, seines Zeichens Chef des Display-Herstellers Sharp und Manager beim berüchtigten Apple-Zulieferer Foxconn, während einer Dankesrede für einen Ehrendoktortitel an der Tatung University in Taipeh. Das berichtet die Zeitung „Nikkei Asia Review“. Obwohl Jeng-wu nicht explizit das iPhone 8 nennt, darf man den Wechsel wohl schon für das nächste Jahr erwarten.iOS Tricks Fotostrecke 8.34h

Galaxy S8 Gerüchte 20.15iPhone 8 mit Stromspar-Display

Schon seit Ende 2015 geistert durch die Tech-Szene geistert, Apple setze beim iPhone 8 auf OLED. Die Technologie ermöglicht besonders intensive Farben, starke Kontraste und extratiefes Schwarz. Das liegt daran, dass anders als etwa bei LEDs schwarze Bildpunkte gar nicht leuchten, sondern schlicht ausgeschaltet bleiben. Dadurch verbrauchen OLED-Displays auch weniger Energie. Wenn etwa nur in Weiß die Uhrzeit eingeblendet wird, belastet das kaum den Akku.

Auch in anderen Hinsichten würden sich Apple durch OLED neue Möglichkeiten bieten: Die Displays lassen sich nämlich auch gebogen bauen, wie es Samsung beim Galaxy S7 Edge oder dem wegen Akku-Explosionen zurückgezogenen Note 7 verbaut. Der koreanische Hersteller setzt in seinen Spitzenmodellen seit einigen Jahren auf OLED-Displays und war deswegen lange auch als Lieferant für die iPhone-OLEDs im Gespräch.Apple-Nachdreh_9.30

Kommt das iPhone 8 ohne Homebutton?

Ob Apple das iPhone 8 auch kurvig gestaltet, weiß natürlich nur Jonathan Ive und sein Team. Gerüchteweise soll das Jubiläums-iPhone aber wieder eine Glasrückseite bekommen, die von einem Metallrahmen gefasst wird. Das OLED-Display soll aber nur das Plus-Modell bekommen. Bei zwei kleineren Modellen soll weiter ein herkömmliches Display eingesetzt werden. Beim Design sollen sie sich aber nicht unterscheiden.

Neben dem Wechsel auf OLED soll beim Display noch eine weitere Neuerung anstehen: Angeblich will Apple den Homebutton inklusive dem Fingerscanner Touch ID direkt ins Display verbauen. Dadurch soll der Bildschirm nahezu ohne Rand auskommen.

Unter der Haube dürften natürlich ein schnellerer Prozessor und eine schnellere Kamera zu erwarten sein. Zudem soll Foxconn fürs iPhone an einer Technik zum kabellosen Laden per Induktion tüfteln, das Samsung und Co. schon länger anbieten. Und vermutlich hat Apple auch noch einige Asse im Ärmel, von denen man bisher noch gar nichts gehört hat.Apple-Fakten 11.44

Sicherheit im Netz: Stress mit Passwörtern? Sie sind nicht allein!

Die Deutschen sind im Passwort-Stress! Jeder Zweite findet den Login-Zwang bei immer mehr Onlineangeboten lästig. 44 Prozent fühlen sich sogar regelrecht gestresst von der Passwort-Flut, die sie sich merken oder anderweitig organisieren müssen. Und das ist kein Wunder, denn ein Großteil der Nutzer ist bei bis zu 15 verschiedenen Webdiensten angemeldet, wie eine Umfrage des Onlineportals Web.de zeigt. Für die Umfrage rund um die Passwörter der Deutschen wurden 1.000 Internet-Nutzer befragt. Fast 60 Prozent gaben an, dasselbe Passwort für mehrere Dienste zu nutzen. 30 Prozent wechseln es zudem nicht regelmäßig oder gar nicht, wie die Grafik von Statista zeigt.

Peace-Selfies 11.16Das kann schwerwiegende Folgen haben: Ist ein Universalpasswort erstmal geknackt, haben Hacker Zugriff auf diverse Benutzerkonten, wie Social Media-Seiten oder sogar das Bankkonto. Immerhin hat sich im Vergleich zum Vorjahr das Wissen um die Passwort-Sicherheit etwas verbessert. So setzen laut der Umfrage weniger Menschen auf persönliche Daten zur Generierung von Passwörtern und der Anteil derer, die Sonderzeichen, Ziffern und Groß- und Kleinschreibung verwenden, steigt.