Schon zwei Wochen nach Kinostart: Kann man bei iTunes bald aktuelle Kinofilme leihen?

Wenn Film-Fans einen aktuellen Blockbuster sehen wollen, bleibt ihnen bislang nichts weiter übrig, als ins Kino zu gehen. Doch wenn das nächste Kino Dutzende Kilometer entfernt steht, ist nicht nur die Anreise umständlich, sondern der Ausflug kann auch ziemlich teuer werden. Neben den Anfahrts- und Parkkosten sind da noch die Tickets (um die zehn Euro), eventuelle 3D-, Logen- und Überlängenaufschläge sowie etwaige Snacks. Bei einer Familie mit mehreren Kindern sind da schnell 50 bis 100 Euro weg.

Apple verhandelt mit Filmstudios

Vielen Streaminganbietern wie Amazon oder Netflix ist die klassische Filmverwertungskette (Kino -> DVD/Blu-ray -> Streaming -> Free TV) schon länger ein Dorn im Auge. Sie wollen schon viel früher aktuelle Filme ausstrahlen können, bislang wehren sich die Studios gegen dieses Vorhaben. In der Regel erscheint ein Film erst nach frühestens 90 Tagen auf DVD und Blu-ray. Ein Unternehmen könnte Hollywood nun womöglich zum Umdenken bewegen: Apple.

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Netflix-Offlinemodus_17UhrDer Nachrichtenagentur „Bloomberg“ zufolge gibt es seit geraumer Zeit Treffen zwischen Apple-Mitarbeitern und Verantwortlichen der Filmbranche, in denen exklusive Ausstrahlungsrechte für Kinofilme ausgehandelt werden. Demnach will Apple aktuelle Filme bereits zwei Wochen nach Kinostart gegen Gebühr auf iTunes anbieten.

Und die Verhandlungen scheinen Früchte zu tragen: „Bloomberg“ zufolge könnten sich sowohl Warner Bros. („Suicide Squad“, „Ein ganzes halbes Jahr“, „Sully“), Universal Studios („Jason Bourne“, „Warcraft“, „Minions“) und 21st Century Fox („Der Marsianer“, „Star Wars“, „X-Men“) vorstellen, auf Apples Vorschlag einzugehen und einen Filmverleih zeitnah zum Kinostart zu gestatten. Eine Entscheidung ist aber noch nicht gefallen, womöglich bekommt am Ende auch der Anbieter einer anderen Plattform den Zuschlag.

Ein Schnäppchen wird der Verleih ohnehin nicht: Mit den Verhandlungen vertraute Personen berichten, dass das Preisschild zwischen 25 und 50 Dollar pro Leihvorgang betragen würde. Das ist kein ganz günstiges Vergnügen, für Familien oder Besitzer eines hochwertigen Heimkinos wäre es unter Umständen immer noch günstiger als der Kinobesuch.

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Konkurrenz für Netflix und Amazon

Sollte Apple alle relevanten Studios an Bord holen können, könnte sich der iPhone-Hersteller auf diese Weise von der Masse der Streaming-Anbieter abheben. Denn Netflix und Amazon setzen zunehmend auf Eigenproduktionen, die exklusiv auf der eigenen Plattform angeboten werden. Zugleich könnte Apple auf diese Weise den Verkauf der Streaming-Box Apple TV 4 ankurbeln, auf der iTunes vorinstalliert ist.Apple TV 4 Test 14.55

Peinlicher Fehler: Wenn die Reisepass-Software denkt, du hättest die Augen geschlossen

Richard Lee wollte im Netz seinen Pass erneuern. In Neuseeland muss man für diesen Vorgang nicht zwingend eine Behörde aufsuchen, sondern kann das auch vom heimischen Rechner aus erledigen. Dafür muss man unter anderem ein biometrisches Foto hochladen, für das strenge Regeln gelten: Teile des Gesichts dürfen nicht durch Haare verdeckt werden, lachen ist strengstens verboten und die Augen müssen geöffnet sein, so lautet ein Teil der Vorgaben.

Am letzten Punkt scheiterte das Bild von Richard Lee. Das Programm des neuseeländischen Innenministeriums lehnte sein Foto mit der Begründung ab, seine Augen seien geschlossen. Nur stimmt das gar nicht. 

Wie in seinem Facebook-Post gut zu erkennen ist, hat der in Taiwan geborene Neuseeländer seine Augen geöffnet. Das System scheint Schwierigkeiten mit asiatischen Gesichtern zu haben.Unter seinem Posting entfachte schnell eine Diskussion über möglichen Rassismus bei der behördlichen Software. Es meldeten sich andere Neuseeländer mit einem asiatischen Hintergrund, die das gleiche Problem hatten. Über die Geschichte wurde bereits weltweit berichtet. Ob das neuseeländische Innenministerium auch reagieren wird?

Der 22-Jährige sieht die Sache gelassen: „Ich nehme das nicht so ernst und sehe auch die komische Seite daran. Es ist offensichtlich ein Software-Fehler“, sagte er der australischen „Daily Mail“

Inzwischen hat er es geschafft, seinen Ausweis zu erneuern – mit einem anderen Foto.

Finanztest: Das taugen die Handytarife bei Aldi und Co.

Früher gab es bei Handytarifen nur die Angebote der großen Betreiber, seit Jahren haben die aber günstigere Konkurrenz bekommen. Zu den wichtigsten Alternativ-Betreibern gehören die zahlreichen Supermärkte und Discounter. Deren Hauptvorteil: Die SIM-Karte wird einfach an der Kasse mitgenommen und zuhause aktiviert. Auch neues Guthaben lädt man einfach beim Einkauf nach. Doch lohnt sich das Angebot wirklich? Finanztest hat die vielen Tarife unter die Lupe genommen.

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So vergleicht Finanztest

Um eine bessere Vergleichbarkeit zu erreichen, teilte Finanztest die Tarife in zwei Gruppen ein: In der für Wenigtelefonierer musste der Tarif mindestens 100 Inklusiveinheiten – also frei wählbar Minuten oder SMS – sowie 100 Megabyte (MB) Datenvolumen bieten, in der für Normaltelefonierer sollten es mindestens 300 Einheiten und 500 MB sein. Dann wurden die Tarife untereinander verglichen und in Relation zum übrigen Markt gestellt.Mobilfunk Netztest Chip 13.03

Das Fazit: Wenn man nicht ständig telefoniert und nur geringe Datenmengen benötigt, sind die Prepaid-Tarife aus dem Supermarkt vor allem für Wenigtelefonierer eine günstige Alternative zu Laufzeittarifen. Noten bekamen die Tarife nicht, Finanztest beschränkt sich auf Empfehlungen, welche Angebote sich wirklich lohnen. Eine Einschränkung hatten aber alle Tarife im Test: Die schnelle Datenverbindung über LTE kann man beim Supermarkt-Vertrag (noch) nicht bekommen.

Diese Tarife lohnen sich

Wer wenig telefoniert und kaum surft, bekommt bei Lidl und Kaufland den günstigsten Tarif. Sie bieten für 4,99 Euro 100 Inklusiveinheiten und 100 MB Datenvolumen. Kommt man damit nicht aus, bekommt man bei Nettokom und Norma Mobil ein Paket aus 260 Einheiten und 660 MB für gerade mal 2 Euro mehr. 

Für Normaltelefonierer lohnen sich eine ganze Reihe von Angeboten, los geht es ab 7,99 Euro. Allerdings gibt es zu diesem Preis schon jede Menge Konkurrenz von günstigen Anbietern wie Congstar oder Blau, deren Guthaben-Karten ebenfalls in Supermärkten geführt werden.

Den vollständigen Test finden Sie gegen Gebühr unter www.test.de/discountertarife Smartphones unter 300 Euro 6.30h

Schneller Überfall: In nur 12 Sekunden räumen diese Räuber einen Apple Store aus

Apple-Geräte sind nach wie vor heiß begehrt. Erst vor kurzem zeigte eine Studie, dass iPhone 7, iPad und Co. in den USA die begehrtesten Weihnachtsgeschenke sind. Kein Wunder also, dass die schicken Geräten auch bei denen Begehrlichkeiten wecken, die sie sich nicht leisten können – und dann lieber auf dem Schwarzmarkt zugreifen. Das wollten sich nun auch einige Kriminelle in den USA zunutze machen. Und sie gingen dabei besonders dreist vor.

Eine von der Polizei San Francisco veröffentlichte Videoaufnahme zeigt, wie die Räuber in aller Seelenruhe in das Geschäft spazieren. Dann geht alles ganz schnell: Einmal in Position beginnen die drei Täter ganz einfach damit, sämtliche iPhones, Apple Watches und iPads von drei Aufstelltischen abzuräumen – und rennen anschließend schon wieder aus dem Laden. Keine zwölf Sekunden vergehen zwischen Betreten des Ladens und der Flucht.

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Polizei tappt im Dunkeln

Die Tat ereignete sich bereits am 25. November. In der Zwischenzeit wurde der Apple Store allerdings noch einmal Opfer derselben Masche: Am 29. November wurde der Laden genauso ausgeräumt, dieses Mal aber von vier Tätern. Die Polizei hat letzte Woche beide Überwachungsvideos veröffentlicht, um Hinweise auf die Täter zu erhalten. Ob es dieselben waren, ist allerdings nicht bekannt. Die Beamten tappen in Bezug auf beide Taten noch völlig im Dunkeln, sagte eine Sprecherin auf Anfrage der Tech-Seite „Cnet“.

Nur mit der Beute werden die dreisten Räuber wohl wenig anfangen können. Schon seit Längerem läuft auf den Ausstellungsgeräten eine eigene Software, die etwa verbietet, ein Passwort oder einen Unlock-Pin zu setzen. So sollen vor allem Spaßvögel davon abgehalten werden, im Laden Unfug zu treiben. Auch gestohlene Geräte sind so nicht vollwertig nutzbar. iPhone Dieb im Apple-Look_14Uhr

Beute ist eigentlich wertlos

Seit einigen Monaten geht der Konzern aber noch weiter: Verlieren iPhone und Co. zu lange den Kontakt zum Apple-Store-Wlan, werden sie automatisch unbrauchbar. Das berichtete das Apple-Portal „9to5mac“ vor zwei Monaten. Früher musste Apple das noch mit dem „Find my iPhone“-Feature manuell für jedes Gerät erledigen. Die Folge ist die Gleiche: Die Geräte lassen sich nur noch als Deko-Gegenstand oder Ersatzteillager nutzen. Oder um Leute bei Ebay abzuzocken.

Schlauer war da ein Dieb aus New York: Er verkleidete sich einfach als Apple-Mitarbeiter und latschte mit 19 iPhones aus dem Laden, originalverpackten allerdings.Überfälle Apple-Store San FranciscoiOS Tricks Fotostrecke 8.34h