LTE-Vergleich: Teures Datenvolumen: Das sagen Telekom, Vodafone und O2 dazu

Es war kein schönes Ergebnis für den deutschen Mobilfunk-Markt: In einer Studie wurde verglichen, wie viel Datenvolumen europäische Mobilfunkkunden für höchstens 30 Euro bekommen. Und mit 6 GB für 26,49 Euro lag Deutschland auf einem miesen 18. Platz. In manchen Nachbarländern bekommt man dafür nicht nur einen Tarif mit echter Flatrate, sondern fast zwei. Wir haben bei Telekom, Vodafone und O2-Mutter Telefonicá nachgefragt, warum das so ist.

Uns interessierten vier Fragen: Warum fällt das Volumen hierzulande so gering aus? Haben die Betreiber konkrete Pläne, das Volumen signifikant zu erhöhen? Warum wird überhaupt gedrosselt, während bei unseren europäischen Nachbarn teilweise ganz drauf verzichtet wird? Nur Telekom und Vodafone fragten wir außerdem, warum die Drosselung so drastisch ausfällt, dass eine angenehme Nutzung nicht mehr möglich ist. Telefonicá hat vor kurzem begonnen, nur noch auf 1 Mbit/s zu drosseln, das ist deutlich schneller als die in der Branche sonst üblichen 64 Kbit/s. Was hatten die Anbieter nun zu sagen?Datenvolumen Meldung

Das sagt die Telefonicà

Die Telefonicà macht in erster Linie die unterschiedliche Marktsituation in den verschiedenen Ländern für die großen Unterschiede verantwortlich. Sowohl die mobile Infrastruktur als auch die Nutzungsgewohnheiten seien sehr unterschiedlich. „Märkte müssen sehr genau auf die Bedürfnisse der Kunden hin analysiert und entsprechende Angebote geschnürt werden.“ Im Klartext heißt das: Der Preis folgt der jeweiligen Marktsituation – und in Deutschland verlangt man halt mehr. 

Zur zu schnellen Drosselung sagt Telefonicá: „Mit den neuen o2 Free Tarifen haben wir unseren Kunden diese Sorge genommen.“ Wer mehr Geschwindigkeit brauche, könne ja mehr Highspeed-Volumen buchen, findet man bei Telefonicá. Auch die Frage zu den Flatrates in den Nachbarstaaten wird in erster Linie mit einem weiteren Hinweis auf Telefonicás „innovatives Tarifkonzept“ und die neue Geschwindigkeits-Untergrenze beantwortet. Zudem sei die Situation schlecht vergleichbar.

Tatsächlich ist es so, dass die Anhebung der Drosselungsgeschwindigkeit die Situation etwas entschärft. Wenn man aber viele Videos streamen will oder über eine Abschaffung des Festnetz-Anschlusses nachdenkt, ist auch 1 Mbit/s eigentlich zu langsam. Zudem bekommt man für die in der Studie benutzte Preisgrenze von 30 Euro bei O2 gerade mal 2 GB Highspeed-Volumen – und das auch nur als Aktion. Von den 50 GB in Frankreich ist man auch dann noch meilenweit entfernt, von echten Flatrates ganz zu schweigen.Mobilfunk Netztest Chip 13.03

Was sagt Vodafone?

Als einziger Anbieter hat Vodafone uns gar nicht selbst geantwortet – sondern die Anfrage an den Branchenverband der Mobilfunkanbieter VATM weitergeleitet. Dessen Geschäftsführer Jürgen Grützner sagte in einem Statement: „Es handelt sich um eine Mischkalkulation. Tarife mit hohen Bandbreiten über LTE werden vor allem von Geschäftskunden genutzt, die eine höhere Zahlungsbereitschaft haben.“ Außerdem nutze man in Deutschland immer noch am liebsten Wlan, ob zuhause oder unterwegs. Eine dreiste Ansicht. Schließlich dürften viele Kunden eigentlich liebend gern auf die Abhängigkeit vom Wlan verzichten – wenn sie dann nicht nach kürzester Zeit auf eine Minimalgeschwindigkeit ausgebremst würden.

Ein besseres Argument sind da die von Grützner genannten unterschiedlich hohen Investitionskosten. In manchen Ländern sei der Aufbau des Netzes subventioniert worden, was vor allem in den skandinavischen Staaten tatsächlich der Fall ist. In flachen Ländern sei die Infrastruktur zudem leichter aufzubauen als in bergigen. Außerdem spiele die Verteilung der Bevölkerung im Land und das allgemeine Preisniveau eine Rolle. „Der Anteil der Basisstationen ist in Deutschland auf dem Land sehr hoch und dadurch teuer.“ Das alles erklärt aber nicht, warum die Situation etwa im in vielerlei Hinsicht vergleichbaren Frankreich deutlich besser ist. 

Als weiteren Grund führt Grützner die hohen Preise bei Frequenzversteigerungen an. Die lagen allerdings vor allem bei den UMTS-Versteigerungen 2000 deutlich über denen in anderen Ländern. 50 Milliarden Euro kamen damals zusammen. Die konnten die Unternehmen allerdings in den Folgejahren zumindest teilweise auf ihre Gewinne anrechnen und von der Steuer absetzen. In Großbritannien zahlten die Handy-Konzerne bei Versteigerungen auf die Einwohner gerechnet übrigens mehr für Lizenzen, trotzdem fällt das Datenvolumen dort weit üppiger aus.

Zu den konkreten Pläne von Vodafone konnte der VATM natürlich keine Angaben machen.Connect netztest 0.05h

Und die Telekom?

Auch von Seiten des ehemaligen Monopolisten Telekom wurden vor allem die unterschiedlichen Bedingungen geltend gemacht. „Unterschiedliche wirtschaftliche und geographische Rahmenbedingungen führen zu unterschiedlichen Tarif- und Preisgestaltungen in den Ländern der europäischen Union“, von der Infrastruktur, über Instandhaltungskosten bis zur geografischen Situation und der unterschiedlichen Kaufkraft. Ein Beispiel zeigt allerdings, dass man manchmal gerne Ursache und Wirkung verwechselt: „Haben Sie z.B. gewusst, (…) dass es in Finnland 2015 gerade einmal 540.000 Festnetzanschlüsse gab, in Deutschland hingegen rund 39 Millionen?“ Ein nicht unerheblicher Teil dieser Anschlüsse dürfte alleine daher zustande kommen, dass man kaum einen DSL-Anschluss ohne Telefon buchen kann. Und warum sollte man weiter für DSL zahlen, wenn eine echte LTE-Flatrate gerade mal 27 Euro kostet?

Zum Abschluss betont die Telekom, man habe „das in den Tarifen enthaltene Datenvolumen in den vergangenen 12 Monaten mehrfach ohne Mehrkosten für den Kunden angehoben.“ Das wäre allerdings kaum möglich, wenn tatsächlich die hohen Kosten für die Preise verantwortlich wären. Dann wäre man ja ruckzuck in der Verlustzone.

Auf die drastische Drosselung und weitere Pläne ging die Telekom nicht ein.

Fazit: Hohe Preis, weil wir sie zahlen

Auch wenn mit der bergigen Landschaft, der flächendeckenden Bevölkerung, den hohen Kosten für die UMTS-Versteigerungen und das relativ hohe Preisniveau wirklich gute Gründe genannt wurden: Wirklich befriedigend hat keiner der Mobilfunkanbieter unsere Fragen beantworten können. Schließlich treten in vielen Staaten weitgehend die gleichen Bedingungen auf. Und die kleinen Unterschiede werden kaum für die teils drastisch höheren Inklusivvolumen verantwortlich sein. 

Die ehrlichste Aussage dürfte die der Telefonicá gewesen sein: Die Preise liegen so hoch, weil der Markt es erlaubt – und Unternehmen eben lieber mehr Geld verdienen als wenig. Dass alle Anbieter zudem noch DSL-Tarife im Portfolio haben, die eine echte Flatrate sicher zumindest teilweise kannibalisieren würde, dürfte ebenfalls eine wichtige Rolle spielen.Smartphones unter 300 Euro 6.30h

LTE-Tarife im Vergleich: Schlusslicht in Europa: So werden die Deutschen beim Datenvolumen abgezockt

„Ihr Highspeed-Volumen ist aufgebraucht“ – diese Meldung kennt wohl jeder, der einigermaßen regelmäßig mit seinem Smartphone ins Internet geht. Selbst wenn man auf Musik- oder Videostreaming wie bei Netflix oder Spotify verzichtet, ist nach dem Ende des Datenvolumens oft noch viel zu viel vom Monat übrig. Und dann muss teuer nachgebucht werden. Dass es nicht so sein muss, zeigt der EU-Vergleich. Denn von den Angeboten in unseren Nachbarländern können wir hierzulande nur träumen.

Eine Studie der Webseite „Digital Fuel Monitor“ illustriert, wie tief die Deutschen für ihr Datenvolumen in die Tasche greifen müssen. Sie vergleicht, wie viel Datenvolumen man in den EU-Staaten in einem Paket für maximal 30 Euro bekommt. Berücksichtigt werden nur Tarife im schnellen LTE-Netz. Damit die Angebote vergleichbar bleiben und um reine Datentarife auszuschließen, müssen zudem mindestens 1000 Freiminuten und -SMS im Paket enthalten sein. Die Daten stammen allesamt aus dem September 2016. Die vollständige Tabelle finden Sie am Ende des Artikels. Sie lässt den deutschen Markt nicht besonders gut aussehen. LTE Datenvolumen Reaktionen

So teuer ist Datenvolumen in Deutschland

6 Gigabyte (GB) Daten bekommt man hierzulande für 26,49 Euro. Das ist deutlich günstiger, als es noch vor ein paar Jahren war. Im EU-Vergleich reicht es aber gerade mal für einen miesen 18. Platz. Ganz vorne sind mit Dänemark, Polen, Lettland, Litauen, Finnland und Irland nämlich Staaten, die für unter 30 Euro gar kein Datenvolumen mehr haben – sondern echte Flatrates. In Polen, Dänemark und Lettland kosten die unter 17 Euro. Das günstigste Angebot hat Dänemark mit 15,47 Euro. Bei der Telekom kostet der Tarif mit unbegrenztem Datenvolumen mit 199,95 Euro gut das Dreizehnfache.

Doch auch unsere Nachbarn mit klassischen Datenpaketen kommen meist deutlich besser weg. In Frankreich bekommt 19,99 Euro satte 50 GB. In Estland bekommt man für knapp 30 Euro 60 GB, in Großbritannien immerhin 30 GB. Auch Schweden und Österreicher bekommen für unter 30 Euro mehr als 20 GB. Dafür zahlen deutsche Kunden der Studie zufolge mindestens 80 Euro.Mobilfunk Netztest Chip 13.03

Es geht noch schlimmer

Ganz unten in der Tabelle landen wir trotzdem nicht. Der Letztplatzierte Portugal hinkt selbst Deutschland noch einige Jahre hinterher. Für 27,90 Euro bekommt man gerade mal mickrige 500 MB. Malta, Griechenland, Bulgarien und Ungarn kommen in der Tabelle gar nicht erst vor – weil es zu diesem Preis schlicht keinen Datenvertrag gibt.

Für die unterschiedlichen Preise kann es eine ganze Vielzahl von Gründen geben. Neben unterschiedlichen Voraussetzungen, wie der Größe des Landes, den landschaftlichen Bedingungen und der Verteilung der Bevölkerung im Land selbst spielt natürlich auch der Einkommensunterschied zwischen den Staaten eine Rolle. Hinzu kommt der unterschiedlich intensive Preiskampf zwischen den Mobilfunkanbietern. Auch Faktoren wie Lizenzgebühren für die Mobilfunkfrequenzen oder eine staatliche Subvention haben Einfluss auf die Kosten der Anbieter – und damit auf die Preise.

Trotzdem: Wenn vergleichbare Länder wie Frankreich so viel günstigere Datenpakete buchen können, dürfen sich die deutschen Mobilfunk-Kunden wohl zurecht abgezockt fühlen. Wie Telekom, Vodafone und Telefonicá die unterschiedlichen Preise erklären, erfahren Sie in diesem Artikel.LTE Datenvolumen Tabelle EU Vergleich

Fitbit: Pebble baute die erste Smartwatch – nun wird es vom Fitness-Giganten zerpflückt

Der Smartwatch-Pionier Pebble ist als eigenständige Firma gescheitert und der Fitnessband-Spezialist Fitbit übernimmt einen Teil der Mitarbeiter und Technologien. „Wir haben die harte Entscheidung getroffen, das Unternehmen zu schließen und keine Pebble-Geräte mehr herzustellen“, teilte das kalifornische Start-up am Mittwoch mit. Fitbit betonte, Geräte seien nicht Teil des Deals. 

Pebble hatte 2012 mit einer Crowdfunding-Kampagne für Aufsehen gesorgt, bei der das Start-up Geld von Nutzern für seine erste Uhr sammelte. Es kamen 10,2 Millionen Dollar zusammen – der damalige Rekord für die Finanzierungsplattform Kickstarter. Insgesamt seien rund zwei Millionen Pebble-Geräte ausgeliefert worden, hieß es jetzt.

Demnächst sollten eine weitere Version der Computer-Uhr von Pebble sowie ein kleines Funk-Modem für unterwegs als neues Produkt auf den Markt kommen. Dafür hatte Pebble in diesem Jahr knapp 13 Millionen Dollar über Kickstarter eingesammelt. Das Geld werde binnen acht Wochen zurückerstattet, hieß es.

Der Finanzdienst Bloomberg berichtete am Mittwoch, Fitbit zahle weniger als 40 Millionen Dollar – und die Schulden und andere Verbindlichkeiten von Pebble seien höher als dieser Betrag. 

Apple Watch sicherte sich Marktanteile

Pebble hatte seinen zeitlichen Vorsprung bei Smartwatches nicht in Marktanteile umwandeln können. Apple wurde mit seiner im April 2015 gestarteten Apple Watch aus dem Stand zum Marktführer und hält diese Position mit klarem Abstand, auch wenn die Verkäufe in diesem Jahr zumindest bis zum Start einer neuen Version deutlich zurückgingen.

Fitbit hatte zuletzt eigene Probleme, die auch mit der Konkurrenz von Computer-Uhren wie die Apple Watch zu tun haben. Das Unternehmen enttäuschte die Analysten mit der Prognose für das laufende Weihnachtsgeschäft. Apple Watch Test 15.50h

Fitbit ist der Marktführer bei Fitness-Armbändern, die zum Beispiel Schritte und verbrauchte Kalorien zählen. Aus dem Smartwatch-Markt hielt sich die Firma bisher heraus und setzte stattdessen auf eine Sport-Uhr mit weniger Funktionen. Jetzt betonte Mitgründer und Chef James Park, mit den Neuzugängen von Pebble solle die Entwicklung neuer Produkte beschleunigt werden.

Gerüchteküche: Galaxy S8: Diese Features klaut Samsung nächstes Spitzenmodell vom iPhone

Die Galaxy-S-Klasse ist jedes Jahr wieder das wichtigste Smartphone für Samsung. Entsprechend ruhen alle Hoffnungen der Koreaner aktuell auf dem kommenden Galaxy S8. Das muss nicht nur die großen Fußstapfen des tollen Galaxy S7 (hier bei uns im Test) füllen, sondern soll auch das Desaster um das explodierende Galaxy Note 7 vergessen machen. Jetzt sind neue Details zu Samsung Spitzenmodell bekannt geworden.

Und die kamen heute gleich in einem großen Paket daher. Die auf Samsungs Smartphone-Sparte spezialisierte Tech-Seite „Sammobile“ hatte nicht nur einen, sondern gleich drei Enthüllungsartikel zum Galaxy S8 im Programm. Jeder befasst sich mit einem eigenen Aspekt des nächsten Spitzen-Smartphones. „Sammobile“ beruft sich dabei auf Quellen direkt bei Samsung selbst. Und die haben viel zu erzählen.

+++ Hier finden Sie alle Gerüchte zum Galaxy S8 +++

Galaxy S8: Weiter mit 2K-Display

So soll das Galaxy S8 tatsächlich mit einem nahezu randlosen Display gebaut werden. Eine Folge davon: Der von Samsung-Smartphones bekannte Homebutton soll verschwinden. Stattdessen wird er direkt ins Display verbaut. Damit nimmt Samsung ein Feature des iPhone 8 vorweg. Auch Apple will allen Gerüchten zufolge beim nächsten iPhone auf ein nahezu die ganze Front bedeckendes Display setzen. Der Vorteil ist klar: Bei gleichbleibender Gehäusegröße kann man so eine deutlich größere Bildschirmfläche bieten.

Die Auflösung soll mit 2560 x 1440 Bildpunkten laut „Sammobile“ die gleiche bleiben wie beim Galaxy S7. Vorher hatte es Spekulationen über ein 4K-Display gegeben. Dafür soll aber der Farbraum deutlich erweitert werden. Diesen Schritt war Apple beim iPhone 7 ebenfalls gegangen.iphone 7 Test NICHT ÄNDERN

Samsung Galaxy S8: Die Klinke ist weg

Sehr zum Leidwesen der Galaxy-Fans geht Samsung auch in einem weiteren Aspekt in dieselbe Richtung wie der größte Konkurrent: Wie das iPhone soll auch das Galaxy S8 definitiv keine Klinkenbuchse mehr besitzen, berichtet „Sammobile“. Stattdessen sollen die Kopfhörer wie beim iPhone über die Lade-Buchse angeschlossen werden. Die wird von Samsung ebenfalls überarbeitet.

Während das Galaxy S7 noch auf einen microUSB-Anschluss setzte, kam beim Note 7 schon der neue USB-C-Standard zum Einsatz. Der soll nun auch in der S-Serie Einzug halten, berichtet „Sammobile“. Damit wäre das S8 auch mit der neuen Version der VR-Brille Gear VR kompatibel, die Samsung gemeinsam mit dem Note 7 vorstellte.Handy der Zukunft aus China?_9.20

Best of Apple 2016: iPhone-Apps, Filme, Spiele: Das sind Apples Geheimtipps des Jahres

2016 war ein wichtiges Jahr für Apple: Mit dem iPhone 7 und dem iPhone SE brachte man in diesem Jahr gleich zwei Smartphone-Generationen auf den Markt, außerdem gab es die Apple Watch Series 2 und ein runderneuertes Macbook Pro. Die neuen Produkte zeigten deutlicher als je zuvor, dass Apple kein Problem damit hat, alte Zöpfe abzuschneiden. Beim iPhone 7 strich man die allseits beliebte Klinkenbuchse, beim Macbook setzt man ausschließlich auf USB-C als Schnittstelle. Das brachte dem Team um Tim Cook viel Gegenwind ein.

Zugleich versuchte Cupertino in diesem Jahr – angesichts rückläufiger Verkaufszahlen – stärker denn je mit der Services-Sparte zu punkten. Die umfasst neben Abonnements für iCloud und Apple Music auch Einnahmen aus iTunes und dem App Store. Damit erlöste Apple allein im vergangenen Quartal 6,3 Milliarden US-Dollar, was einer Steigerung von 24 Prozent gegenüber dem Vorjahr bedeutet. Und auch Apple Music ist weiter auf dem Vormarsch: Mittlerweile hat der Dienst 20 Millionen zahlende Abonnenten, knapp halb so viele wie Spotify. Vor drei Monaten waren es noch 17 Millionen. Apple-Geheimtipps

Kurz vor Jahresende hat Apple nun die seiner Meinung nach besten Apps, Spiele, Bücher, Serien und Songs des Jahres gekürt – wir stellen die Gewinner vor. Zugleich wurden die Download-Bestseller aus dem App Store und iTunes-Shop bekanntgegeben. Wenig überraschend zählen Messenger und Blitzer-Apps zu den beliebtesten Smartphone-Programmen, ganz vorn mit dabei war in diesem Jahr auch Pokémon Go. Auf dem iPad dominieren Rätsel- und Bau-Spiele (The Room 1 bis 3, Clash of Clans) sowie Produktiv-Apps wie Word, Skype oder Taschenrechner. Auch Streamingportale erfreuen sich nach wie vor großer Beliebtheit, hierzulande ist Amazon Prime Videos offenbar beliebter als Netflix.iTunes bestseller FS

Für Apple sind die Mini-Programme längst ein wichtiger Umsatztreiber, jährlich spülen die kostenpflichtigen Downloads Milliarden in die Kasse. Auch diesbezüglich gibt das Unternehmen neue Zahlen bekannt: Bis heute wurden mehr als 140 Milliarden Apps heruntergeladen und über 50 Milliarden US-Dollar weltweit an Entwickler ausbezahlt.