BSI-Erkenntnisse: Störung bei der Telekom durch Cyber-Attacke ausgelöst

Die massiven Störungen von Anschlüssen der Deutschen Telekom sind nach Erkenntnissen des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) Folge einer weltweiten Attacke. Dabei seien gezielt Fernverwaltungsports von DSL-Routern angegriffen worden, teilte die Behörde am Montagabend mit. Die Telekom bestätigte, dass der Angriff der Auslöser der Störung war. Mehr Klarheit sollen Analysen in den kommenden Tagen bringen, heißt es. „Wir haben keinerlei Hinweise darauf, dass Kundendaten betroffen waren“, betonte ein Sprecher.

Laut dem BSI waren die Angriffe auch in dem von der Behörde selbst geschützten Regierungsnetz bemerkbar, konnten dort aber mit effektiven Schutzmaßnahmen abgewehrt werden. Die Telekom hatte seit Sonntagnachmittag mit Hochdruck an der Behebung des Problems gearbeitet. Im Verlauf des Montags waren die Störungen weitgehend zurückgegangen. „Die eingespielten Patches und Software-Updates greifen“, sagte ein Sprecher der Deutschen Presse-Agentur (DPA).

Insgesamt waren etwa 900.000 Anschlüsse bundesweit betroffen. Viele Nutzer sind über den Router sowohl mit dem Internet verbunden und haben auch Telefon und Online-Fernsehen daran angeschlossen. Die Geräte dienen zur Einwahl ins Netz. Betroffen sei damit ein relativ kleiner Teil der über 20 Millionen Kunden der Telekom, betonte der Sprecher.

Grüne: Telekom-Ratschläge „hilflos“

Telekom-Ausfall 11.09Die Grünen-Bundestagsfraktion kritisierte die Informationspolitik des Unternehmens. „Die Telekom lässt ihre Kunden mit dem Problem allein“, sagte der netzpolitische Sprecher der Grünen, Konstantin von Notz, der „Neuen Osnabrücker Zeitung“. Die Bemühungen des Unternehmens, die Ausfälle zu beheben, schienen „bislang wenig koordiniert“. Und die Ratschläge an die Kunden wirkten „hilflos“.

Das Netz selbst war den Angaben zufolge nicht gestört, sondern die Identifizierung der Router bei der Einwahl. Die Telekom riet betroffenen Kunden, den Router vom Netz zu nehmen und kurz zu warten.

Neusynchronisierung schafft meist Abhilfe

Nach einer Neusynchronisierung und neuer Anmeldung funktionierte der Router in der Regel wieder. Bei der Neueinwahl wurde dafür aus dem Telekom-Netz neue Software für die Geräte bereitgestellt.

Unterdessen bietet die Telekom betroffenen Kunden, die auch einen Mobilfunkvertrag bei dem Provider haben, einen kostenlosen Tages-Pass für den mobilen Internet-Zugang an. Kunden ohne Telekom-Mobilfunkvertrag könnten über die T-Punkte vor Ort Hilfe bekommen.

12-Milliardenschäden: Immer mehr Cyber-Angriffe weltweit-4841884742001

Sicherheit auf der Piste: Stiftung Warentest: Sechs Skihelme sind sicher – einer ist giftig

Vor der Skisaison haben die Warentester aktuelle Skihelme in den Hintertuxer Alpen getestet. Damit nicht alle Helme mit Bravour bestehen, haben die Tester die Kriterien verschärft. Geprüft wurde nach den Maßgaben für Rennhelme (Klasse A) und nicht nach denen für Freizeitsportler (Klasse B). Helme für Profis müssen bei Geschwindigkeiten von über 100 km/h mehr aushalten und schützen immer auch die Ohren.

Mangelhaft wegen Giftstoffen

Der POC Fornix für 160 Euro wird wegen krebserregender Stoffe im Polster der Kinnriemen mit der Note „Mangelhaft“ aussortiert. Der Hersteller hat bereits reagiert angekündigt, die betroffenen Polster auszutauschen. Die Sicherheitsprüfung für Freizeitsportler schaffen alle anderen Helme, die für Profis nicht jeder, aber immerhin sechs Helme.

Testsieger ist der Casco SP-6 Airwolf – er kostet beachtliche 235 Euro. Ebenfalls mit „Gut“ schneiden der komfortable Uvex p1us (100 Euro) und der K2 Phase Pro für 90 Euro ab. Damit der Helm auch zur Kopfform passt und sich der Schutz mit der Skibrille verträgt, raten die Tester deutlich vom Online-Einkauf ab, Anprobieren sei Pflicht.

Es sei aber darauf hingewiesen, dass man den Uvex p1us und den K2 Phase Pro im Versand deutlich billiger bekommt. Im Vergleich zu den von den Warentestern angegebenen Preisen lässt sich ein Drittel sparen. Helme im Low-Cost-Bereich wurden ohnehin nicht getestet. Modischere oder extravagante Modelle auch nicht. Spätestens nach fünf Jahren sollten die Helme übrigens ausgetauscht werden. Selbst bei Nichtbenutzung verlieren die Kunststoffe langsam ihre Eigenschaften. Tipp: Beim Kauf die Etiketten nach dem Produktionsdatum durchforsten. Nicht, dass das teure Stück die Hälfte seiner Lebenszeit schon im Lager verbracht hat.

Freizeitvergnügen oder Profisport?

Mehr Schutz ist immer gut – wenn man auf diesem Standpunkt steht, macht man mit dem Testsieger von Casco sicher nichts verkehrt. Ein massiver, schwerer Rennhelm, der für eine rasante Abfahrt bestimmt die richtige Wahl ist. Ob ein Sicherheitskonzept für Profi-Sportler das richtige Modell für ein angestrebtes Freizeitvergnügen ist, kann man sicher diskutieren. Letztlich schützt der Helm einen entscheidenden Körperteil, aber eben nur einen. Ein hoher Widerstand gegen Durchstiche ist sinnvoll, aber man darf einen Punkt dabei nicht vergessen: Trifft das Objekt mit der Kraft wie im Test nur ein paar Zentimeter tiefer, schneidet es ungebremst durch Gesicht oder Hals.

Den vollständigen Test finden sie gegen Gebühr unter https://www.test.de/skihelme

Telefon, Internet, TV: Telekom kämpft bundesweit mit massiven Störungen

Kunden der Deutschen Telekom haben seit Sonntag mit einer massiven Störung ihrer Anschlüsse zu kämpfen. Von den Problemen seien bundesweit rund 900.000 sogenannte Router betroffen, teilte ein Sprecher des Unternehmens am Morgen mit. Die Geräte dienen der Einwahl ins Netz und ermöglichen damit Telefonie, Internet und auch den Online-Fernsehempfang. Am frühen Morgen sei eine neue Software in das Netz eingespeist worden, die den Fehler beheben soll, hieß es. Erneut riet die Telekom betroffenen Kunden, den Router kurz vom Netz zu trennen und dann wieder einzuschalten. Die Störung betreffe zwar das gesamte Bundesgebiet, aber nur bestimmte Router-Typen. Derzeit werde untersucht, welche das genau seien.

Telekom: „Trennen Sie den Router vom Netz“

Auch auf seiner Facebookseite „Telekom hilft“ riet die Firma, den Router kurz vom Netz zu trennen. „In vielen Fällen sind danach die Probleme behoben.“ Ein Sprecher entschuldigte sich bei den Kunden für die Unannehmlichkeiten.

Nach Informationen der „Hannoverschen Allgemeinen Zeitung“ sollen das Ruhrgebiet, die Region rund um Frankfurt am Main sowie Hamburg und Berlin besonders stark von der Störung betroffen sein. Auch in der Region Hannover und Braunschweig tauche das Problem auf. Kunden berichteten demnach am Sonntag von einem „Totalausfall Internet und Telefon seit 16 Uhr“.

In den sozialen Medien machten viele User ihrem Ärger Luft: „Haben schon den ganzen Tag Probleme mit unserem Internet. Mal fällt das Wlan aus, dann ist es wieder da. Sehr nervig“, schrieb beispielsweise ein Nutzer im Kurznachrichtendienst Twitter.

Im Sommer lag das Mobilfunknetz flach

Im Juni war es bei der Deutschen Telekom zu einem massiven Ausfall des Mobilfunknetzes gekommen. Grund war eine Datenbankfehler, der dazu geführt hatte, dass die Simkarten der Handys nicht mehr korrekt in das Netz eingebucht werden konnten.

T-14 Armata: Internes Papier: Warum sich die Briten vor Putins Superpanzer fürchten

Seit der Vorführung auf dem Roten Platz am ersten Mai 2015 ist es ruhig um Putins neuen Panzer T-14 Armata geworden. Die Parade löste noch eine Schockwelle durch die westlichen Medien aus, aber schon die Erprobung einer Gruppe von Vorserienmodellen durch die Truppe wurde im Ausland kaum noch wahrgenommen.

Doch die Militärs der Nato-Staaten haben den neuen Panzer nicht vergessen. Dem „Sunday Telegraph“ liegt ein internes Papier des Britischen Verteidigungsministeriums vor. In jedem Absatz spürt man den Schrecken, den der T-14 verbreitet. Ein Panzer, der offenbar nicht aufzuhalten ist. Das Papier bezweifelt, dass es möglich sei, in den nächsten 20 Jahren einen ernst zu nehmenden Rivalen zu konstruieren.

Von Grund auf neues Konzept

Die Überlegenheit des Armata beruht auf seinem von Grund auf neuen Konzept. „Ohne Übertreibung repräsentiert der Armata den revolutionärsten Schritt der Panzerentwicklung im letzten halben Jahrhundert“,  heißt es in dem Papier. Man könnte hinzufügen, dass der russische T-34 als der große Schritt davor gilt. 

Am Auffälligsten ist, dass der Tank keine Menschen im exponierten Turm einsetzt. Der Armata wird nur von zwei Soldaten bedient, die in einer speziellen Schutzkanzel im Rumpf untergebracht sind. Der Schutzraum gilt als unzerstörbar. Hinzu kommt, dass der Armata auch merklich schneller, leichter und flacher ist als jeder westliche Panzer. Das Fünf-Seiten-Papier geht davon aus, dass der T-14 mit einem hochmodernen Radar ausgestattet wird, wie es auch in Russlands Kampflugzeugen benutzt wird. Die neue Kompositpanzerung soll anderen Entwicklungen weit überlegen sein, die Kanone erreiche eine höhere Mündungsgeschwindigkeit als westliche Entwicklungen. Kurzum: „Als komplettes Paket kann man den Armata als den revolutionärsten Panzer in einer Generation nennen.“

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Westen auf Sprengfallen fixiert

Der Westen ist weit hinterher. Wie konnte es dazu kommen? Der Verfasser des Papiers glaubt, dass die Kämpfe gegen schlecht bewaffnete Aufständische die westlichen Staaten auf eine falsche Fährte gelockt haben. Man haben sich auf die Abwehr von versteckten Sprengladungen, die wie Minen wirken, konzentriert, dabei aber das klassische Gefecht Panzer gegen Panzer vernachlässigt. An einen technologisch gleichwertigen oder gar überlegenen Gegner wurde überhaupt nicht gedacht, als man die Panzer aus der Zeit des Kalten Krieges modernisierte. Der britische Kampfpanzer Challenger 2 soll bis 2035 im Dienst bleiben. Das Papier mahnt, diese Entscheidung zu überdenken. Auch die Einführung des Scout, eines leichten Schützenpanzers, müsse überdacht werden. Denn neben dem Kampfpanzer T-14 wird Russland auch Schützenpanzer auf Basis der Armata-Plattform bauen. Sie werden eine ähnliche Überlegenheit über ihre Gegner erreichen wie der Kampfpanzer.  Das Papier warnt, dass Russland auf der Armata-Basis „sechs weitere gepanzerte Fahrzeuge vom Stapel lassen werde“.

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Kurz vor der Serienfertigung

T-80_13UhrViel Zeit bleibe nicht mehr. 2018 solle die Serienfertigung des T-14 mit 180 Exemplaren anlaufen. Der „Sunday Telegraph“ befragte weiterhin Brigadier Ben Barry, vom International Institute for Strategic Studies, über die Bedrohung des Armatas. Barry weist auf die aktiven Abwehrsysteme des Tanks hin, die angreifende Raketen abfangen werden. Der Brigadier nimmt auch die russischen Ankündigungen ernst, den T-14 mit einer überdimensionierten Kanone vom Kaliber 150 mm auszustatten. Russland hatte die Einführung einer solchen Waffe angedeutet. Sollte es den Ingenieuren gelingen, trotz des Kalibers eine hohe Mündungsgeschwindigkeit zu erreichen, würde keine Panzerung gegen diese Kanone helfen. Die pure Wucht des Aufpralls würde einen gegnerischen Panzer umwerfen.

Armata: Permante Überwachungsdrohne geplant

Die neueste Ankündigung aus der russischen Rüstungsindustrie wurde in dem Papier noch gar nicht berücksichtigt. Das Militärportal Army Recognition berichtet aus der russischen Zeitung „Izvestia“, dass der T-14 von einer permanenten Beobachtungsdrohne begleitet wird. Entwickelt vom Moskauer Institut für Luftfahrt wird die Drohne mit einem Kabel mit dem Panzer verbunden sein. Ihre Einsatzdauer soll so der des Panzers entsprechen. Die maximale Flughöhe ist auf 100 Meter begrenzt. Von diesem Ausguck aus wird die Besatzung des Panzers die Umgebung in weitem Umkreis mit Hilfe von HD-Kamara, Radar und Nachtsichtgerät beobachten können.

5 Tipps zum Shopping-Event: Black Friday und Cyber Monday: So finden Sie die besten Schnäppchen

Die Schnäppchen-Jagd ist eröffnet: Am Montag vor dem traditionellen US-Shoppingtag Black Friday knallen die Online-Händler auch hierzulande ein Feuerwerk aus Sonderangeboten auf den Markt. Und obwohl nicht alles Gold ist, was glänzt, lässt sich mächtig Geld sparen. Wir verraten, worauf Sie dabei achten sollten.

Black Friday: Flexibilität ist gefragt

Auch wenn im Laufe der Woche Tausende Produkte im Angebot sind: Wer nur ein bestimmtes sucht, könnte schnell enttäuscht werden. Die bessere Herangehensweise ist, einfach zu stöbern oder gezielt bestimmte Kategorien im Auge zu haben. Blind kaufen sollte man natürlich nicht: Steht etwa ein Fernseher auf dem Wunschzettel, sollte man trotzdem nach Tests der reduzierten Geräte schauen und dann den Preis abwägen.Cyber Monday vs. Single Day

Nicht von Prozenten blenden lassen

Nicht jedes scheinbare Schnäppchen ist auch eines. Die Online-Händler geben als Vergleichspreis oft die unverbindliche Preisempfehlung an – obwohl im Netz längst ein günstigerer Preis zu bekommen ist. Daher sollte man den Preis noch einmal selbst prüfen. Vergleichsportale wie Idealo bieten dazu oft eine Preiskurve, die die Entwicklung der letzten Monate zeigt.

Nicht nur Montag und Freitag suchen

Obwohl die Aktionen Cyber Monday und Black Friday heißen, ist die Schnäppchenjagd nicht nur auf diese beiden Tage beschränkt. Auch den Rest der Woche lassen sich bei vielen Shops jede Menge Angebote finden. Gerade die großen Anbieter wie Amazon, Saturn und Co. bieten die ganze Woche Preisnachlässe.

Unseriöse Angebote erkennen

Wo Geld ausgegeben wird, sind auch Abzocker nicht weit. Denn natürlich versuchen sich auch die Betrüger in der Schnäppchen-Woche die Taschen voll zu machen und unbedarfte Nutzer auf ihre Pseudo-Shops zu locken. Wie immer sollte man auch diese Woche die Seriösität der Shops im Auge behalten, etwa über das Qualitätssiegel „Trusted Shops“ oder eine Google-Suche nach Nutzerbewertungen und Abzockversuchen des betreffenden Händlers. Oder man bleibt einfach gleich bei bekannten Online-Shops.

Brauche ich das wirklich?

Wenn die Preise purzeln, wird man schneller schwach – und kauft gerne auch mal Dinge, die man eigentlich gar nicht haben wollte. Wie immer bei Rabattaktionen gilt daher: Immer einen kühlen Kopf bewahren. Und sich fragen, ob man die vielen Dinge im Warenkorb wirklich haben oder verschenken möchte.