Schräge Masche: Abzocke: Warum Sie sich vor ɢoogle.com hüten sollten

Es ist die ewig gleiche Masche: Schon seit Jahren zocken umtriebige Kriminelle arglose Internetnutzer ab, indem sie ihnen vorgaukeln, auf einer seriösen Webseite gelandet zu sein. Weil viele potenzielle Opfer mittlerweile gelernt haben, dass man auch auf die Adresszeile achten muss, reicht eine identisch aussehende Webseite oft nicht mehr aus. Also tricksen die Abzocker auch noch mit ähnlichen Internet-Adressen. Jüngstes Beispiel: ɢoogle.com ist nicht dasselbe wie Google.com.

Denn der erste Buchstabe der Webadresse ist gar kein echtes „G“ – sondern ein sogenanntes „Kapitälchen“ des lateinischen Buchstabens. So bezeichnet man Buchstaben, die im Erscheinungsbild Großbuchstaben, aber in der Schriftgröße einem Kleinbuchstaben entsprechen. Das macht die Adresse besonders perfide. Bisher waren die Adress-Klone bei genauerer Betrachtung meist schnell zu entdecken. Da war dann etwa ein Buchstabendreher in der Adresse der vermeintlichen Bank. Doch selbst aufmerksame Nutzer dürften bei ɢoogle.com erst einmal keinen Verdacht schöpfen. Außer man weiß, dass eine URL in der Regel keine Großbuchstaben enthält.Amazon Kindle Abzocke 10.04

Abzocke statt Suchmaschine

Statt der beliebtesten Suchmaschine der Welt findet man unter ɢoogle.com nur eine Weiterleitung auf verschiedene Abzockseiten. Manche scheinen nur Spam zu verbreiten, berichtet der Tech-Blog „Analytics Edge“. Die Spur führt wohl nach Russland. In unseren Tests wurden wir auf andere Seiten gelenkt, die von aktuellen Virenscannern gleich ganz geblockt wurden, weil sie als gefährlich gemeldet worden waren. 

Doch warum taucht auf einmal ein solch ungewöhnlicher Buchstabe in einer Webadresse auf? Vor einiger Zeit wurde die bis dahin auf lateinische Buchstaben beschränkte Adress-Vergabe geändert. So soll man auch in Sprachen, die andere Alphabete nutzen, native Internetadressen anmelden können, etwa für japanische oder russische Kunden. Und damit konnte man eben auch eine Adresse mit einem  „ɢ“ anmelden. Findige Betrüger werden bestimmt bald noch weitere Kandidaten für die Masche finden.30-Achtung: Das sind die gefährlichsten Promis der Welt 17.33

Gerüchteküche: So will Apple die Kamera des iPhone 8 noch besser machen

Im September 2016 präsentierte Apple der Welt das iPhone 7. In Cupertino werkelt man indes längst am iPhone 8, schließlich bleiben auch beim wertvollsten Konzern der Welt die Uhren nicht stehen. Eines dürfte sicher sein: Für nächstes Jahr hat man bei Apple Großes vor, da ist sich die Gerüchteküche überraschend einig. Das iPhone feiert im Sommer nämlich sein zehntes Jubiläum. Das will man wohl gebührend würdigen – und ein komplett überarbeitetes iPhone präsentieren. Wir fassen hier die neuesten Gerüchte für Sie zusammen.

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iPhone 8 mit OLED-Display

Zumindest ein Detail darf wohl schon als sicher gelten: Das nächste iPhone kommt mit einem OLED-Bildschirm.Das verriet Tai Jeng-wu, seines Zeichens Chef des Display-Herstellers Sharp und Manager beim berüchtigten Apple-Zulieferer Foxconn, während einer Dankesrede für einen Ehrendoktortitel an der Tatung University in Taipeh. Das berichtet die Zeitung „Nikkei Asia Review“. Obwohl Jeng-wu nicht explizit das iPhone 8 nennt, darf man den Wechsel wohl schon für das nächste Jahr erwarten.iOS Tricks Fotostrecke 8.34h

Galaxy S8 Gerüchte 20.15iPhone 8 mit Stromspar-Display

Schon seit Ende 2015 geistert durch die Tech-Szene geistert, Apple setze beim iPhone 8 auf OLED. Die Technologie ermöglicht besonders intensive Farben, starke Kontraste und extratiefes Schwarz. Das liegt daran, dass anders als etwa bei LEDs schwarze Bildpunkte gar nicht leuchten, sondern schlicht ausgeschaltet bleiben. Dadurch verbrauchen OLED-Displays auch weniger Energie. Wenn etwa nur in Weiß die Uhrzeit eingeblendet wird, belastet das kaum den Akku.

Auch in anderen Hinsichten hätte sie Apple durch OLED neue Möglichkeiten bieten: Die Displays lassen sich nämlich auch gebogen bauen, wie es Samsung beim Galaxy S7 Edge oder dem wegen Akku-Explosionen zurückgezogenen Note 7 verbaut. Der koreanische Hersteller setzt in seinen Spitzenmodellen seit einigen Jahren auf OLED-Displays und war deswegen lange auch als Lieferant für die iPhone-OLEDs im Gespräch.Apple-Nachdreh_9.30

Kommt das iPhone 8 ohne Homebutton?

Ob Apple das iPhone 8 auch kurvig gestaltet, weiß natürlich nur Jonathan Ive und sein Team. Gerüchteweise soll das Jubiläums-iPhone aber wieder eine Glasrückseite bekommen, die von einem Metallrahmen gefasst wird. Das OLED-Display soll aber nur das Plus-Modell bekommen. Bei zwei kleineren Modellen soll weiter ein herkömmliches Display eingesetzt werden. Beim Design sollen sie sich aber nicht unterscheiden.

Neben dem Wechsel auf OLED soll beim Display noch eine weitere Neuerung anstehen: Angeblich will Apple den Homebutton inklusive dem Fingerscanner Touch ID direkt ins Display verbauen. Dadurch soll der Bildschirm nahezu ohne Rand auskommen.

Unter der Haube dürften natürlich ein schnellerer Prozessor und eine schnellere Kamera zu erwarten sein. Zudem soll Foxconn fürs iPhone an einer Technik zum kabellosen Laden per Induktion tüfteln, das Samsung und Co. schon länger anbieten. Und vermutlich hat Apple auch noch einige Asse im Ärmel, von denen man bisher noch gar nichts gehört hat.Apple-Fakten 11.44