Katja Krasavice: Über diese Youtuberin diskutiert ganz Deutschland

Katja Krasavice spaltet die Youtube-Gemeinde: Einerseits hat die 19 Jahre alte Leipzigerin mehr als 700.000 Abonnenten, auch in anderen sozialen Netzwerken wie Facebook und Twitter folgen ihr Tausende. Auf der anderen Seite muss sie Kritik einstecken: Mit ihren obszönen Inhalten habe sie auf Youtube nichts zu suchen, meinen viele.

Nachdem der sternvor einigen Tagen über das Thema berichtet hat, hat nun auch „RTL Explosiv“ am Donnerstag einen Beitrag gebracht. „Kinder, die nicht einordnen können, wie viel Show und Getue dabei ist, die könnten in ihrer persönlichen Entwicklung beeinträchtigt werden“, sagt ein Jugendschützer in dem Film. Auch eine Mutter kommt zu Wort, die die Videos von Krasavice als „sexistisch“ bezeichnet.

Die Daniela Katzenberger des W… Youtube-Star „Sexy Julia“ (2100038)

Youtube-Kanal von Krasavice wird nicht gesperrt

Bislang sieht es jedoch aus, als dürfe die Leipzigerin ihren Kanal weiterbetreiben. Youtube-Betreiber Google verwies gegenüber dem stern auf die gängigen Jugendschutzprogramme, mit denen unangemessene Inhalte beim Surfen ausgeblendet werden können. Katja Krasavice darf ihren minderjährigen Zuschauern vorerst also weiterhin zeigen, wie sie sich mit einer weißen Flüssigkeit bespritzen lässt, sich Dinge in den Mund steckt und in knapper Unterwäsche auf dem Bett räkelt.

Youtube Jugendschutz 15.48

SSDs mit 10 Terabyte Speicher: Ultraschnell und spottbillig: Die Festplatten-Revolution beginnt

Stellen Sie sich vor, Sie drücken auf einen Lichtschalter, doch das Licht geht erst 30 Sekunden später an. Die meisten Menschen würden vermutlich wahnsinnig werden. Beim Computer dagegen beweisen die Nutzer stoische Geduld, obwohl einige Kisten mitunter eine Minute oder länger zum Hochfahren benötigen. In Büros werden aufs Jahr gerechnet Stunden oder gar ganze Arbeitstage mit Warten vertrödelt.

Der Flaschenhals im Rechner ist oft die Festplatte. Dabei gibt es mit SSDs („Solid State Drive“) längst eine technisch deutlich überlegene Alternative. Sie sind nicht nur schneller, sondern auch robuster und leiser als mechanische Festplatten Außerdem werden sie nicht so warm und entlasten so den Lüfter. Trotzdem verzichten immer noch viele Hersteller bei Einsteiger- und Mittelklasse-Notebooks auf die schnellen Flashspeicher.

Dabei sind SSDs mittlerweile alles andere als ein Luxusgut: Extrem flinke Modelle mit 500 Gigabyte Speicherplatz gibt es bereits für weniger als 150 Euro. Das Technologie-Unternehmen Micron verkauft unter der Marke Crucial echte Preisbrecher-SSDs, demnächst soll ein Modell mit zwei Terabyte für unter 600 Euro auf den Markt kommen. Damit dürften selbst Musik- und Bilder-Horter eine Weile über die Runden kommen. Doch die wahre Speicher-Revolution steht erst bevor.

Stapeln statt minimieren

Denn um die Kapazität eines Flash-Speichers – beispielsweise einer SD-Karte – zu erhöhen, mussten die Hersteller bislang immer mehr Transistoren auf der gleichen Fläche unterbringen. In den letzten 15 Jahren schrumpften sie von 120 auf 16 Nanometer. Dennoch stoßen die Hersteller an physikalische Grenzen: Viel kleiner können die meisten Transistoren nicht mehr werden, dann steigt die Fehlerquote beträchtlich.

Mit 3D-NAND (auch V-NAND) gewinnt nun aber eine neue Technik an Popularität: Vereinfacht gesagt, werden die Transistoren jetzt auch vertikal, also übereinander gestapelt. Das Prinzip funktioniert wie ein Hochhaus: Statt immer mehr kleine Häuser nebeneinander zu stellen, ist es effektiver, hohe Häuser mit mehreren Etagen zu bauen. Derzeit ist man bei 48 Schichten angekommen, die angepeilte Zielmarke der vierten Generation sind 64. Federführend in der Entwicklung sind Samsung, Intel und Micron.IFA startet mit Rekordwerten

Mini-Festplatten mit viel Speicher

Glaubt man den Unternehmen, könnte man dank 3D-NAND-Technologie SSDs von der Größe eines Kaugummis mit bis zu 3,5 Terabyte Speicher bauen. Eine herkömmliche 2,5-Zoll-Festplatte, wie sie in den meisten Laptops steckt, soll gar zehn Terabyte bieten. Speichersorgen adé! Ganz so weit ist die Technik noch nicht, derzeit erreicht man etwa „nur“ das Dreifache eines herkömmlichen Speichers. Und es gibt noch einen weiteren Nachteil: Die Fertigung von 3D-NAND-Speichern ist hochkomplex, weil jede Transistor-Spalte akkurat ausgerichtet werden muss.

Angekündigt wurde die Technik vor wenigen Jahren, nun gibt es bereits die ersten Produkte auf dem Markt. Intel hat im Rahmen der IFA seine 600p-Serie von 3D-NAND-SSDs vorgestellt. Revolutionäre Speichergrößen bietet die noch nicht, verfügbar sind die Festplatten mit 128, 256, 512 und 1024 Gigabyte. Das Unternehmen verspricht aber eine niedrige Leistungsaufnahme und eine höhere Lebensdauer.

Viel schneller als heutiger Speicher

Der Großteil der Nutzer wird ohnehin keine 10-Terabyte-Festplatten benötigen. Dennoch profitieren auch sie von der neuen Technik. Denn kleine Platten mit zwei oder vier Terabyte dürften in naher Zukunft deutlich erschwinglicher sein.

Und selbst 3D-NAND ist nur der Auftakt einer ganzen Reihe von Entwicklungen. Intel und Micron arbeiten längst an einer Technologie namens 3D XPoint, die weit über bisherige Technik hinausgeht. Grob gesagt kombiniert sie die Vorteile eines nichtflüchtigen Speichers (CD, HDD) mit den Vorteilen eines flüchtigen Speichers (etwa RAM). Das Ergebnis: Der Speicher ist derzeit bis zu zehnmal schneller und 2,5-mal haltbarer als heute erhältlicher NAND-Speicher. Erste Prototypen wurden bereits gezeigt. Intel träumt sogar von Flash-Speichern mit bis zu 1000-fachem Speed – ob die jemals erreicht werden und ob die Technik überhaupt bezahlbar wird, ist unklar.

Dennoch ermöglicht die Technik neue Konzepte, etwa in der Entwicklung von Künstlicher Intelligenz, wie der Analyst Patrick Moorhead dem Magazin „Wired“ im vergangenen Jahr erklärte. Big-Data-Analysen müssten nicht mehr in riesigen Datenzentren verarbeitet werden. „Statt die Daten Amazon oder Google zu geben und diese analysieren zu lassen, machen sie das einfach selbst.“

"Zusätzliche Qualitätskontrollen": Samsung stoppt Verkauf des Galaxy Note 7 weltweit

Mit dem Smartphone Galaxy Note 7 wollte Samsung eigentlich zum Angriff auf das bald erscheinende iPhone 7 von Konkurrent Apple blasen. Nachdem es zuletzt bereits zu Verzögerungen bei der Auslieferung des neuen Topmodells gekommen war, sind nun offenbar erneut Probleme aufgetreten. Untersuchungen hätten ergeben, dass einige Geräte wegen fehlerhafter Akkus beim Laden in Flammen aufgegangen seien, teilte Samsung mit. Der Konzern stoppt erst einmal den Verkauf seines neuen Smartphones. Das teilte das führende südkoreanische Technologie-Unternehmen am Freitag in Seoul mit.

Samsung Galaxy Note 7 in Flammen aufgegangen?

Galaxy Note 7 13.46Zuvor hatte es Medienberichte über zwei Geräte des Modells gegeben, die beim Laden in Flammen aufgegangen seien.  Das Galaxy Note 7 sollte etwa 850 Euro kosten und in den Farben Blau, Silber und Schwarz erhältlich sein. Vorbesteller erhielten das Smartphone inklusive der kostenlosen Virtual-Reality-Brille Gear VR.

iPhone 6s zersägt Note 7 16.20

Cloud-Dienst angegriffen: Hacker stehlen Daten von 68 Millionen Dropbox-Kunden

Besser spät als nie: Wie der Onlinespeicher-Dienst Dropbox mitgeteilt hat, sollen rund 68 Millionen Nutzerkonten Ziel von Hackern gewesen sein. Nun rät das Unternehmen dringend, alte Passwörter zu aktualisieren. Dem Cloud-Anbieter zufolge ereignete sich der Angriff bereits im Jahr 2012, die sensiblen Daten seien jedoch erst kürzlich im Internet aufgetaucht. Demnach wurden neben Benutzernamen (meist die Email-Adressen) auch die Passwörter der Dropbox-Kunden gestohlen. 

Die Betroffenen hatten aber offenbar Glück im Unglück. Wie Dropbox versicherte, gebe es keine Anzeichen dafür, dass die Konten auch gekapert worden seien. Dennoch forderte das Unternehmen die Nutzer auf, ihre Passwörter sicherheitshalber zu ändern. Dies betreffe konkret alle Personen, die sich vor Mitte 2012 bei Drobbox registriert und seitdem ihr Kennwort nicht mehr geändert hätten. 

Dropbox: Keine Hinweise auf Konten-Zugriffe

Nur wenige Deutsche nutzen Clo… Wegen Sicherheitsbedenken (2165987)Nutzer, auf die dies zutrifft, würden jeweils per Email angeschrieben und zudem bei ihrem nächsten Besuch dazu aufgefordert, ein neues Passwort anzulegen, schreibt Dropbox auf seiner Homepage. Dort findet sich auch eine detaillierte Hilfestellung für das Prozedere.

Das Unternehmen betont, dass es sich dabei um „eine rein präventive Maßnahme“ handelt. Man Habe „keinerlei Hinweise darauf, dass unbefugt auf Ihr Konto zugegriffen wurde“, heißt es weiter. Gerüchte über einen möglichen Hack seien dem Unternehmen vor zwei Wochen erstmals zu Ohren gekommen, teilte Dropbox mit. Daraufhin habe man sofort eine Untersuchung eingeleitet. Man wisse aber immer noch nicht, wie oder von wem der Datendiebstahl ausgegangen ist.

Der Cloud-Dienst hat nach eigenen Angaben mehr als 500 Millionen Nutzer weltweit. Sie können Dokumente, Fotos und anderes Digitalmaterial online speichern, in der sogenannten Cloud, und mit anderen Nutzern teilen.

Microsoft bietet unendlich Clo… Dropbox-Konkurrenz (2148423)

Apple stopft «Pegasus»-Lücke auch auf den Mac-Computern

Die Sicherheitslücken, über die das Spionage-Programm «Pegasus» iPhones ausspähen konnte, haben auch Apples Mac-Computer betroffen.

Eine Woche nach dem die Schwachstellen in der iPhone-Software gestopft wurden, veröffentlichte Apple am Donnerstag auch ein Update für das Betriebssystem OS X und den Safari-Browser der Macs.

Das von Sicherheitsforschern enttarnte «Pegasus»-Programm ist die erste bekanntgeworden Software, die laut Experten alle Informationen aus einem iPhone abschöpfen konnte. «Pegasus» war demnach in der Lage, Nachrichten und E-Mails mitzulesen, Anrufe mitzuschneiden, Passwörter abzugreifen, Tonaufnahmen zu machen und den Aufenthaltsort des Nutzers zu verfolgen.

Als Urheber wurde eine in Israel basierte Firma ausgemacht, die einem US-Investor gehört. Die Entwickler verkaufen das Programm an Sicherheitsbehörden.