Miriam Meckel und Ranga Yogeshwar: "Was passiert, wenn Maschinen intelligenter werden als wir selbst?"

Miriam Meckel, die Herausgeberin der Wirtschaftswoche und einst jüngste Professorin Deutschlands, und der Wissenschaftsjournalist Ranga Yogeshwar zählen zu den besonders intelligenten Köpfen der Republik. Beide setzen sich, zum Beispiel in ihren neuesten Büchern, mit dem Thema künstliche Intelligenz auseinander. Der stern hat sie zu Hause bei Ranga Yogeshwar in Hennef an einen Tisch geholt – und es entstand eine kontroverse Diskussion. Zukunft_in_100_Sek-Künstliche-Intelligenz_17Uhr

Miriam Meckel steht der digitalen Zukunft aufgeschlossen gegenüber, sie kann sich vorstellen, dass eines Tages alle Gehirne mit einander verbunden werden können und es gelingt, nonverbal miteinander zu kommunizieren. Sie sagt im stern-Gespräch: „Ich könnte mir vorstellen, Teil eines Schwarms zu sein.“ Und: „Manches wird vielleicht besser und interessanter, als wir uns das im Moment vorstellen können“. 

„Homo sapiens wird sich nicht abschaffen lassen“

Ranga Yogeshwar hält dagegen, wenn alle Hirne miteinander verknüpft wären, „dann würde sich das Individuum auflösen.“ Er warnt davor, den Konzernen, die sich auf künstliche Intelligenz spezialisiert haben, zu viel Raum zu geben und gutgläubig Zugang zu allen Daten zu ermöglichen. Eines Tages könnten die Roboter den Menschen überholen. Yogeshwar betonte aber seinen Optimismus: „Homo sapiens wird sich nicht abschaffen lassen. Da wird sich noch ganz viel tun“.

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Das komplette Gespräch lesen Sie im neuen stern

Smartphone-App: Warum der Facebook Messenger jetzt Ihr Datenvolumen leersaugt

Obwohl die Deutschen am liebsten über Whatsapp chatten, nutzen sehr viele Menschen immer noch Facebooks Chat-App Messenger. Schließlich hat man nicht immer jede Telefonnummer zur Hand, auf Facebook ist aber nahezu jeder zu finden. Ab nächster Woche könnte der Messenger aber von vielen Smartphones verbannt werden. Facebook hat Videowerbung in die Chat-App eingebaut.

Und die wird inklusive Ton automatisch abgespielt. Dabei nervt sie nicht nur Nutzer und Umfeld, sondern verbraucht auch noch das Datenvolumen des Smartphone-Nutzers. Seit Montag erhalten die ersten Nutzer das neue „Feature“, erklärte Facebook-Manager Stefanos Loukakos dem Tech-Portal „Recode“. Auf Anfrage erklärte Facebook, dass die Werbung ab jetzt auch bei deutschen Nutzern auftauchen kann.Facebook Messenger ohne App nutzen_10.55

Video frisst Datenvolumen

Für die Nutzer ist automatisch abgespielte Videowerbung gleich zweifach ärgerlich. Zum einen dürften die zwischen den Nachrichten in der Inbox platzierten Clips durch Bild und Ton einfach stören, zum anderen verbrauchen sie unterwegs das Datenvolumen. Wie viele Daten für einen Clip verbraucht werden, ist aktuell noch unklar. Da Videos aber besonders datenhungrig sind und viele deutsche Mobilfunknutzer immer noch mit einem Gigabyte Inklusivvolumen und weniger auskommen müssen, dürfte sich die Werbung schnell schmerzlich bemerkbar machen. 

Auf Anfrage erklärte uns Facebook, dass die Autoplay-Werbung wie andere Videos in den Einstellungen der entsprechenden App einschränken lässt. So kann man sie etwa nur über Wlan oder gar nicht automatisch abspielen. Die Standard-Einstellung ist aber die Kunden unfreundlichste: Kümmern sich die Nutzer nicht, werden die Werbeclips auch über Mobilfunk automatisch abgespielt.

Facebook sieht kein Problem

Bei Facebook sieht man die Maßnahme nicht als Problem. „Unsere Top-Priorität ist die Nutzererfahrung“, behauptete Loukakos gegenüber „Recode“. Man habe die Nutzung des Messengers im Auge, sollte die automatisch abgespielte Videowerbung Nutzer vergraulen, werde man sie wieder abstellen. „Als wir normale Werbung ausprobierten, änderte sich aber nichts“, so der Manager. „Bei Video mag das anders sein, ich glaube es aber nicht.“

Ein Grund, warum so wenige den Messenger aufgeben, dürfte sein, dass Facebook die Nutzung der Chat-Funktion auf Smartphones konsequent unterbindet. Sowohl in der App als auch auf der mobilen Webseite bekommt man beim Klick auf das Chat-Symbol nur eine Meldung, die zur Nutzung des Messengers auffordert. Die Chat-Funktion ohne die Messenger-App lässt sich nur durch einen Trick freischalten. Hier erfahren Sie, wie das geht.Darum sollte man die Facebook-App löschen 11-30

Es geht ums Geld

Warum Facebook sich für die Maßnahme entschieden hat, ist klar: Der Konzern verdient sein Geld mit Werbung, Videowerbung ist die mit Abstand bestbezahlte Werbeform. Dass sie nun auch im Messenger auftaucht, liegt vermutlich schlicht daran, dass kaum noch andere Plätze dafür frei sind. In den letzten Jahren hat Facebook konsequent die Werbeplätze über sämtliche Apps und Dienste des Netzwerkes ausgebaut. 

Die einzige werbefreie App des Konzerns ist aktuell Whatsapp, doch auch das soll sich bald ändern: Wie der Messenger soll dann auch die beliebteste Chat-App Werbung erhalten, erklärte Facebook-Manager David Marcus bereits im Mai. Ob dann auch Videowerbung bei Whatsapp ankommt, wird sich zeigen.

Facebooks Apps waren bereits mehrfach in die Kritik geraten. Der Messenger und die Hauptapp blieben aus verschiedenen Gründen dauerhaft im Hintergrund aktiv, verbrauchten dabei Unmengen an Akku. Auch der stern riet deshalb bereits dazu, die Apps ganz vom Smartphone verschwinden zu lassen.Whatsapp Tricks_ 10.52

Schärfere Inhalte-Prüfung: EU-Ausschuss stimmt für Leistungsschutz und Uploadfilter

Der Rechtsausschuss des Europaparlaments hat sich für die umstrittene Einführung von Upload-Filtern ausgesprochen. Außerdem soll bei der europaweiten Urheberrechtsreform ein Leistungsschutzrecht für Presseverlage eingeführt werden.

Beide Vorhaben erhielten in einer Abstimmung im maßgeblichen Ausschuss eine knappe Mehrheit. Kritiker sehen in den möglichen Neuregelungen eine Gefahr für das freie Internet.

Grundlage des Entwurfs, über den der Rechtsausschuss abstimmte, war ein Gesetzesvorschlag, den der damalige EU-Digitalkommissar Günther Oettinger 2016 vorgelegt hatte. Aller Voraussicht nach wird das Plenum im Juli darüber entscheiden, ob das Parlament in Verhandlung mit den EU-Staaten darüber tritt. Diese tendieren sowohl zu Uploadfiltern als auch zum Leistungsschutzrecht. Die Bundesregierung lehnt Uploadfilter hingegen ab.

Für das Leistungsschutzrecht, das in ähnlicher Form bereits in Deutschland besteht, hatten sich in den vergangenen Jahren vor allem Verlegerverbände stark gemacht. Demnach sollen Portale wie Google News künftig nicht mehr ohne Erlaubnis Überschriften oder kurze Ausschnitte von Pressetexten in ihren Ergebnissen anzeigen dürfen. Die Abgeordneten stimmten am Mittwoch nur mit einer Stimme Mehrheit dafür.

Der verantwortliche Berichterstatter des Ausschusses Axel Voss (CDU) sprach von einer guten Ausgangssituation für die Verhandlungen mit den EU-Ländern. «Rechteinhaber müssen fair entlohnt werden.» Eine Einigung mit den EU-Staaten sei noch vor der Europawahl im Mai 2019 möglich.

Deutliche Kritik kam hingegen von den Grünen und der SPD. Auch die FDP und die Linke lehnen die möglichen Neuregelungen ab. Das Leistungsschutzrecht werde die Position von Urhebern nicht stärken, sagte der SPD-Europaabgeordnete Tiemo Wölken. Kleine Verlage würden dadurch sogar geschwächt. «Damit diese überhaupt eine Online-Leserschaft finden, sind sie darauf angewiesen, von Suchmaschinen gelistet zu werden.»

Die Verlegerverbände BDZV und VDZ widersprachen dem: «Die positive Entscheidung des Rechtsausschusses ist nicht nur für große, sondern auch für kleinere und mittlere Verlagshäuser, die angesichts der Marktdominanz großer Online-Plattformen dringend eine Rechtsgrundlage für ihre Geschäftsmodelle benötigen, von entscheidender Bedeutung», sagte ein Sprecher. Er sprach von einem wichtigen Zeichen «für die Sicherung des freien, unabhängigen Journalismus in der digitalen Welt». Für Zeitungen und Zeitschriften müsse der gleiche rechtliche Rahmen gelten wie es ihn für Film, Fernsehen und Musik bereits gebe.

In Deutschland war das umstrittene Leistungsschutzrecht für Presseverlage zum 1. August 2013 in Kraft getreten. Im August 2014 erteilten jedoch etliche Verlage innerhalb der Verwertungsgesellschaft Media eine «Gratiseinwilligung» an Google, weil sie sonst nicht mehr mit Vorschaubildern und Anreißer-Texten («Snippets») dargestellt worden wären. In Spanien hatte Google seinen Dienst Google News indes komplett eingestellt, nachdem ein Gesetz in Kraft getreten war, das noch schärfer als das deutsche Leistungsschutzrecht gefasst ist.

Der vom Ausschuss zugestimmte Entwurf sieht außerdem vor, dass Online-Plattformen wie Youtube künftig schon während des Hochladens der Inhalte prüfen müssen, ob diese urheberrechtlich geschützt sind. Diese müssten sie dann gegebenenfalls sperren oder entsprechende Lizenzen dafür erwerben. Dadurch sollen Kreative letztlich mehr Geld verdienen.

Kritiker sehen durch derartige Uploadfilter jedoch die Meinungs- und Informationsfreiheit gefährdet. Satire, Parodie oder Zitate könnten von Algorithmen nicht erkannt werden – und würden zu Unrecht gesperrt. Auch die Bundesregierung lehnt Uploadfilter ab. Im Koalitionsvertrag von Union und SPD heißt es, diese seien «unverhältnismäßig».

Die Datenschutzorganisation EDRi sprach am Mittwoch von massenhafter Internetzensur. Auch der europäische Verbraucherschutzschutzverband Beuc sieht gravierende Folgen der möglichen Neuregelungen: «Das Internet, wie wir es kennen, wird sich ändern, wenn Plattformen systematisch Inhalte filtern müssen, die Nutzer hochladen», sagte Generaldirektorin Monique Goyens. Dadurch werde das Netz von einem Ort des Teilens zu einem Ort der Kontrolle.

«Die Pläne für automatische Filter sind kurzsichtig und werden legale Inhalte wie Memes und Parodien blockieren. Verlierer sind am Ende Künstler, europäische Plattformen und kleine Start-ups», sagte die Piraten-Politikerin Julia Reda, die Mitglied der Grünen-Fraktion ist. Mehr als 70 Digital-Pioniere, unter ihnen der Erfinder des World Wide Web Tim Berners-Lee und Wikipedia-Gründer Jimmy Wales hatten schon im Vorfeld vor automatisierter Überwachung und Kontrolle gewarnt.

Umfrage: Bevölkerung sieht EU-Datenschutzverordnung skeptisch

Lediglich 17 Prozent der Menschen in Deutschland sind laut einer Studie davon überzeugt, dass ihre Daten durch die neue europäische Datenschutzgrundverordnung besser geschützt sind.

Die von Unternehmen, Behörden, Vereinen und Website-Betreibern veröffentlichten Erklärungen zum Umgang mit Daten empfinden demnach 65 Prozent der Befragten als zu umfangreich, kompliziert und unverständlich, teilte die European netID Foundation, Auftraggeberin der Studie, am Dienstag mit.

Das Inkrafttreten der DSGVO am 25. Mai habe dazu geführt, «dass das Internet mit Cookie-Hinweisen geflutet wurde», sagte Jan Oetjen, Vorsitzender des Stiftungsrats. Der Studie zufolge bestätigt jeder zweite Nutzer die Cookie-Hinweise mit «okay», ohne die Erläuterung zu lesen. Etwa ebenso viele Nutzer löschen die Cookies mindestens einmal wöchentlich. Dabei bleibe aber auch das Surferlebnis auf der Strecke, sagte Oetjen. «Denn bei jedem erneuten Besuch einer Seite müssen die Cookies wieder und wieder bestätigt werden.»

61 Prozent der Befragten glauben demnach, dass Unternehmen künftig ebenso viele Daten sammeln wie bisher, dies aber transparenter darstellen. Daran, dass die DSGVO Konsequenzen für die Geschäfte amerikanischer Internet-Unternehmen haben wird, glauben demnach 58 Prozent nicht. 63 Prozent wünschen sich von den neuen Regeln mehr Klarheit darüber, welche Daten erhoben werden. 45 Prozent der Befragten sprachen sich für einheitliche Lösungen aus, die ihre Einwilligungen auf allen Websites speichern und anwenden.

Die European netID Foundation wurde von Mediengruppe RTL Deutschland, ProSiebenSat.1 und United Internet (Web.de und GMX) gegründet und bietet den offenen Log-in-Standard netID ein, der eine Alternative zur Nutzung von großen US-Konzernen wie Facebook und Google bieten soll.

Berliner Musikdienst: Soundcloud bringt Werbekampagne für Musiker nach Deutschland

Der Berliner Musikdienst Soundcloud weitet eine Kampagne, die den Wert der Plattform für Musiker demonstrieren soll, auf Deutschland aus.

Bei «First on Soundcloud» werden ausgewählte Künstler, die ihre Karriere bei Soundcloud starteten, von dem Dienst besonders stark in den Vordergrund gestellt. Aus Berlin sind das Claptone, Jan Blomqvist, Lotic und Peggy Gou. Soundcloud wolle mit der Kampagne auch die Vielfalt des Angebots auf der Plattform demonstrieren, sagte der seit vergangenem August amtierende Firmenchef Kerry Trainor.

Soundcloud sieht sich als eine andere Plattform als Streaming-Dienste wie Spotify oder Apple Music, weil es neben den allgemeinen Song-Katalogen auch mehr direkt von Künstlern hochgeladene Inhalte gibt. Im Rahmen der Kampagne können beliebige Musiker ihre Titel mit dem Hashtag «#SCFIRST» auf die Plattform bringen und sich Hoffnungen auf eine größere Verbreitung machen.

Soundcloud galt lange als ein großer Hoffnungsträger der Berliner Start-up-Szene, muste im vergangenen Jahr jedoch rund 40 Prozent der Arbeitsplätze streichen und die Büros in San Francisco und London schließen.

Sartphone-Gadget: Popsocket: An diesem Gadget führt kein Weg vorbei

Was noch vor ein paar Jahren der Selfie-Stick war, das ist heute das Popsocket. Der kleine Sockel für das Smartphone ist mittlerweile fast überall. Im Gespräch mit dem US-Wirtschaftsmagazin „Forbes“ erklärte Erfinder David Barnett, dass er alleine im vergangenen Jahr mehr als 35 Millionen Stück in 40 Ländern verkauft habe. An diesem Erfolg dürften auch zahlreiche Stars nicht ganz unschuldig sein.

Immer mehr Promis zeigen sich mit dem Trend-Accessoire. Ob Tennis-Star Serena Williams, die Schauspiel-Stars Jared Leto („Dallas Buyers Club“), Reese Witherspoon („Wild“) und Emma Roberts („American Horror Story“) oder Top-Model Gigi Hadid – sie alle schwören auf Popsocket. Doch woher kommt das Trendteil – und warum ist es so beliebt?

So wurden Popsockets erfunden

Um Popsockets zu verwenden, bedarf es keinerlei technischer Kenntnisse. Es handelt sich um einen ausfahrbaren Sockel, der sich ganz einfach auf die Rückseite eines Smartphones kleben lässt. Paraglider 11.20Das Handy lässt sich so nicht nur besser halten, auch Selfies gelingen deutlich einfacher. Das Risiko, dass ein Gerät plötzlich aus der Hand fällt, nur weil man mit dem Daumen versucht, die obere linke Bildschirmecke zu erreichen, fällt weg.

Barnett selbst kam die Idee bereits 2010. Er tüftelte an einer Lösung, um endlich dem ständigen Verknoten seiner Kopfhörer in der Hosentasche Herr zu werden. Schließlich brachte er zwei Knöpfe auf der Rückseite seines Smartphones an und wickelte das Kabel darum. Wenige Monate später hatte er die Idee schließlich ausgebaut und die Webseite für Popsockets ging 2014 an den Start.

Darum sind die Gadgets so beliebt

Simpel, modisch, praktisch und günstig: Das sind die Erfolgsfaktoren des Gadgets. Zwar gibt es auch teurere Varianten, doch viele Popsockets sind bereits ab knapp 13 Euro zu haben. Zudem sind sie leicht zu bedienen. Für das einmalige Anbringen benötigen selbst Menschen mit zwei linken Händen nur wenige Sekunden. Klebt das Popsocket einmal, sitzt es bombenfest und auch das Ausfahren des Gummi-Sockels bekommt jeder ohne Anleitung hin.

Tipps für eine bessere Beziehung_15.50Auch optisch kann das Trendteil punkten. Die Motive der bedruckten Sockel reichen von bunten Mustern, über schicke Blumen bis hin zu Inhalten aus beliebten Filmreihen, Serien oder Games – darunter „Harry Potter“, „Pokémon“ und die Marvel-Superhelden. Auf der offiziellen Homepage können die Accessoires auch komplett individuell angepasst werden.

Die kleinen Gadgets sind vielseitiger einsetzbar, als man zunächst vermuten könnte. Sie bieten nicht nur Halt, wenn es etwa ums Selfie schießen geht, sie können zudem auch als Kopfhörerhalterung oder ganz einfach als Ständer genutzt werden, wenn man sein Smartphone einmal abstellen möchte. Es gibt auch Halterungen fürs Auto, um das Handy unter anderem sicher als Navi gebrauchen zu können.

Fünf Dinge, die Bill Gates bereits 1999 vorhergesagt hat_20.50