
Facebook veröffentlicht Zahlen über seine Lösch- und Filter-Maßnahmen: nur 38 Prozent aller gelöschten Hass-Beiträge findet das Netzwerk selbst.
Foto: JUSTIN TALLIS / AFP
News aus der digitalen Welt

Facebook veröffentlicht Zahlen über seine Lösch- und Filter-Maßnahmen: nur 38 Prozent aller gelöschten Hass-Beiträge findet das Netzwerk selbst.
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Neueste Zutaten in der iPhone-Gerüchteküche: mehr Farben, mehr Speicher, weniger Kosten und ein vertrauter Name.
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Ob Telefonie oder Datendienste nichts ging mehr. Am Dienstag hatte das O2-Netz nahezu bundesweit mit massiven Störungen zu kämpfen. Neben O2 selbst waren auch sämtliche Reseller wie Alditalk, Tchibo oder blau.de betroffen. In der Nacht zu Mittwoch hat der Telefonanbieter Entwarnung gegeben: Die
„Beeinträchtigung“ sei eingegrenzt, die „mobile Telefonie und Datennutzung ist in weiten Teilen wieder möglich“, schreibt das Unternehmen auf Twitter. Tweet O2 Störung
Auf der Seite „Allestoerungen.de“ gingen seit Dienstagvormittag Störungsmeldungen durch die Decke. Während es sonst knapp 50 die Stunde sind, waren es in Spitzenzeiten bis zu 2800 Meldungen. Der Karte des Portals zufolge war ganz Deutschland betroffen, Die Schwerpunkte lagen aber in Berlin, Frankfurt, Hamburg, Nordrhein-Westphalen und dem Süden Deutschlands, berichtet die „Berliner Morgenpost“.O2 neue Tarife 8.10
Obwohl die Ursache wohl noch nicht genau bekannt ist, scheint der Fehler vor allem Nutzer zu betreffen, die sich neu in das Netz eingeloggt haben. Das passiert etwa, wenn man das Smartphone oder Handy neu einschaltet, den Flugmodus beendet oder nach einem Funkloch wieder Empfang hat. Bleibt man stattdessen die ganze Zeit eingeloggt, wäre der Fehler vielleicht nicht aufgetreten. Seit dem Zusammenschluss von O2 und E-Plus ist das O2-Netz geradezu berüchtigt dafür, immer wieder den Empfang zu verlieren, wie Leser schreiben. Den Flugmodus sollte man aber wohl vermeiden, bis das Problem behoben ist. O2 Kundenbeschwerden 10.20

Facebook hat das Foto eines Welpen zensiert, weil der haarlose Hund auf dem Bild Ähnlichkeit mit einem Penis hat.
Foto: Nikki Ibaos/Facebook

Im Bitcoin-Lexikon erklären wir Ihnen alle wichtigen Begriffe rund um das digitale Geld.
Foto: Dan Kitwood / Getty Images, E/Getty Images
Ein weißer Rolls-Royce rollt durch die Tiefgarage, bleibt stehen. Sofort nach dem Aussteigen pöbelt die mit Goldketten behängte Fahrerin in die Kamera: „Ich hab gerade 400 Riesen für die Karre hingelegt, Bitch. Du hast nicht mal ein Auto.“ In jedem x-beliebigen Rap-Video hätte man wohl kaum mit der Wimper gezuckt. Bei Lil Tay schon. Denn die selbsternannte „jüngste Poserin des Jahrhunderts“ ist gerade mal neun Jahre alt.
Tays Clips folgen immer demselben Schema: Das zierliche Mädchen mit asiatischen Wurzeln lässt Motoren teurer Autos aufheulen, hält Luxusuhren oder fette Bündel Scheine in die Kamera – und schimpft wie ein Rohrspatz über ihre „Hater“, die pleite und entsprechend neidisch seien. Alles gespickt mit Beleidigungen wie Bitch, Fuck oder Nigger. Harter Tobak für eine Grundschülerin. Lil Tay Insta
Was die Kleine mit ihrem Gehabe bezweckt, macht sie unmissverständlich klar: Das sei ihre Karriere, sie würde damit Unmengen an Geld scheffeln, prahlt sie in vielen der Clips. Tatsächlich folgen ihrem – von Social-Media-Starlet Miranda Cosgrove verwalteten – Instagram-Account über 1,8 Millionen Menschen. Selbst der Account ihres Hundes hat 700.000 Fans. Nur an Musik mangelt es noch: Ihr bislang einziges Lied wurde bei Youtube wieder gelöscht.
Damit die Fans trotzdem etwas geboten bekommen, holt sich Tay auch andere „Stars“ dazu. Jake Paul, Bruder des für seinen geschmacklosen Clips zu einem japanischen Selbstmord-Wald bekannt gewordenen Youtubers Logan Paul, interviewt sie einmal. Chief Keef, ein für seine Gangster-Vergangenheit bekannter Rapper hört sich johlend ihre Tiraden an. Ihre Mutter gibt derweil Anweisungen, wie die neben dem Rapper leicht eingeschüchtert wirkende Mini-Gangsterin zu posen hat.Cash me
Dass auch die Kleinsten ihre großen Vorbilder nachahmen, ist natürlich nichts Neues, in den Neunzigern gab es dafür die Mini-Playback-Show. Jetzt sind es eben die Ferraris, Geldbündel und eine ganz dicke Lippe aus Rap-Videos. Dass Eltern das aber so konstant zu fördern scheinen, sorgt selbst in den Skandal-gewöhnten sozialen Medien für eifrige Debatten. Und scheint nun ganz konkrete Folgen zu haben: Tays Mutter wurde wohl wegen des Accounts ihrer Tochter gefeuert.
Wie „Daily Hive“ berichtet, hatte Angela T. bis Anfang Mai noch bei einer Immobilienfirma in Vancouver gearbeitet. Dann erfuhren ihre Bosse von den Internet-Aktivitäten der Tochter. „Für solche Aktivitäten ist in unserer Industrie kein Platz“, erklärte ihr Ex-Boss der Seite.Musical.ly Dunkle Seite 17.27
Die Kündigung ist auch aus einem anderen Grund spannend: Sie stützt Theorien, dass Tays mühsam aufgebautes Image auf wackeligen Beinen steht. Dass die Kleine ihr Geld mit Drogen verdient hat, wie sie in einem Clip behauptet, glaubt natürlich sowieso keiner. Eine Maklerin aus Vancouver – und nicht, wie von Tay oft behauptet aus Beverly Hills – dürfte allerdings kaum genug Geld nach Hause bringen, um regelmäßig neue Luxusschlitten zu kaufen. Ob das Geld von Papa kommt oder frei erfunden ist, weiß allerdings niemand.
In den sozialen Medien sind die Reaktionen auf Tay gespalten. Während viele Nutzer sie tatsächlich unterhaltsam zu finden scheinen, wird die Kleine auch von vielen ganz offen angefeindet. In Youtube und Instagram-Videos wird gegen sie und ihre – sicherlich nicht besonders verantwortlichen – Eltern gehetzt. „Ich würde ihr gerne den Kopf einschlagen“, scheibt etwa einer. Der nächste schreibt nur: „Wollen wir das nicht alle?“ Als wäre es das natürlichste der Welt, Kinder töten zu wollen. Wie so etwas auf eine noch stark beeinflussbare Kinderpsyche wirken muss, ist den Kommentatoren offenbar egal.
Kanye West pornhub 12.15Vor der Kamera tut Tay zumindest so, als würde sie das nicht anfechten. Ein Blick hinter die laute Fassade gewähren ohnehin nur wenige Videos, die aus den offiziellen Accounts mittlerweile verschwunden sind. Als in einem Livestream etwa das Telefon klingelt und Tay nicht weiß, wer dran ist, schaltet sie für einen ganz kurzen Moment von der lauten Poserin auf ein ganz normales Mädchen um. Ähnlich zerbrechlich wirkt sie, als sie auf die Anfeindungen eines erwachsenen Youtubers reagiert. Den Tränen nahe schaut sie in die Kamera – und ist wohl einfach mal ehrlich. „Ich will doch bloß meinen Traum leben.“ Pate des Internets 20.10
Über „Spitzeltechnik aus Almanya“ berichtet die „Süddeutsche Zeitung“ in ihrer Ausgabe vom 15. Mai, und gemeint ist ein ebenso interessanter wie erschreckender Vorgang. Es geht um Spionagesoftware, mit der die türkische Regierung unter Erdogan offenbar Regimegegner ausspähte, und diese Software kommt, so legen Recherchen von NDR, WDR und „Süddeutscher„ nahe, maßgeblich von einem deutschen Unternehmen.
Eine offenbar fiktive Twitter-Nutzerin @uysalnida59, so der Bericht, habe im Juli 2017 einen Link zu einer regierungskritischen Webseite gepostet. Interessierte sollen, so twitterte sie, „der AKP-Zensur zum Trotz“ diese Seite besuchen, „um den aktuellen Stand unseres Marsches für Gerechtigkeit zu erfahren und wo wir uns gerade befinden“. Kurzbio Thomas Ammann
„Doch die Person Uysal Nida existiert wahrscheinlich gar nicht“, so die Autoren in der „Süddeutschen„. „Der Link zur Webseite, den sie verbreitete, war eine Falle.“ Nutzer von Android-Smartphones seien dort aufgefordert worden, sich eine Datei herunterzuladen, die eine verborgene Spionagesoftware enthalten habe. Das wiederum hätten IT-Sicherheitsforscher von Access Now, einer Organisation für digitale Bürgerrechte, entdeckt. Nach Recherchen von „Süddeutscher Zeitung“, NDR und WDR wurde die Software maßgeblich von dem deutschen Unternehmen Finfisher mit Sitz in München entwickelt. Verkauft wird sie offenbar nicht nur von Finfisher selbst, sondern auch von einem Firmengeflecht rund um die britische Gamma Group. Die beiden Unternehmen, so die „Süddeutsche“, hätten schon früher eng zusammen gearbeitet.
Das kann man so sagen. Als die Menschen 2010 im Arabischen Frühling nach Unabhängigkeit und Freiheit strebten und zu Zehntausenden auf die Straße gingen, brauchten sie keine Parteien und keine Anführer, um sich zu organisieren. Dafür hatten sie die neuen Medien: Das Internet und die sozialen Netzwerke wie Facebook oder Twitter schufen eine neue Gegenöffentlichkeit und Gegennachrichtendienste, mit denen sich die Wellen des Protests rasch ausbreiteten.
Während der tunesischen Jasminrevolution Ende 2010 benutzte die junge Generation vor allem Facebook, um Aufrufe zu Protestmärschen oder Platzbesetzungen zu verschicken, Demonstranten drehten mit Smartphones bei blutigen Straßenschlachten, um die Polizeigewalt zu dokumentieren. Anschließend wurden die Videos über Facebook und Youtube in der ganzen Welt verbreitet.Amman zu Erdogan 17.20
Auch in Ägypten waren Facebook und Twitter die meistgenutzten Plattformen, um Nachrichten und Videos, vielfach auch Meinungen und Gerüchte, über die Situation auf dem Tahrir-Platz und anderswo in die Welt hinauszuschicken. Aber das marode Mubarak-Regime schlug zurück, mit einer radikalen Maßnahme: Es schnitt fast das ganze Land von der Außenwelt ab. Ägypten ging „offline“: Internet und Mobilfunknetze waren mit einem Schlag lahmgelegt.
Dafür reichten wenige Computerbefehle aus, um 85 Millionen Menschen von der elektronischen Kommunikation auszuschließen – und damit auch die Weltöffentlichkeit als Zeugin der Übergriffe von Polizei und Militär. Ein beispielloser Fall in der Geschichte der technischen Kommunikation – und zugleich eine Bankrotterklärung des Regimes, denn damit legte es sich teilweise selbst lahm. Auch die Staatsmacht hatte das Internet genutzt, um die eigene Bevölkerung zu bespitzeln.
Der Vorgang zeigte das Doppelgesicht des elektronischen Datenverkehrs: Das Internet kann in den Händen des Volks „das perfekte Medium der Demokratie, der Emanzipation, der Selbstbefreiung“ (Sascha Lobo) sein, in den Händen eines diktatorischen Regimes ist es das perfekte Herrschaftsinstrument – erst recht, seit es Smartphones gibt, die als ferngesteuerte Überwachungsgeräte missbraucht werden können.iPhone Spionage abgeschaltet 17.30
Wie man mutmaßliche Staatsfeinde bis in die intimsten Winkel ausspähen kann, zeigt ein Werbevideo der Münchner Firma Gamma International, einer Tochter der deutsch-britischen Gamma Group. Sie ist in rund hundert Ländern der Erde aktiv und einer der Marktführer für digitale Einbruchswerkzeuge. Sie hat auch sogenannte Trojaner im Angebot – Programme, die sich zur heimlichen Überwachung von Skype, E-Mails oder SMS in den Geräten der „Zielpersonen“ einnisten.
Unter anderem bietet Gamma International einen Trojaner namens FinSpy Mobile an, der für gezielte Angriffe auf Smartphones konzipiert ist. Das Werbevideo führt potenziellen Abnehmern in den Zentralen von Geheimdiensten oder Polizei die Vorzüge dieses Schadprogramms vor: Der Trojaner wird zusammen mit einer präparierten Nachricht an das Handy der Zielperson geschickt, zum Beispiel als gefälschte Update-Meldung oder als Aufforderung, ein Benutzerkonto oder Ähnliches zu aktualisieren. Sobald der Anhang geöffnet wird, ist das Handy mit der FinSpy-Software infiziert.
„Das Hauptquartier hat jetzt vollen Zugriff auf das Smartphone der Zielperson“, verkündet das Werbevideo stolz. Ab jetzt wissen die Spione jederzeit, wo sich jemand aufhält, sie hören oder lesen mit, wenn jemand telefoniert, mailt oder auf Facebook chattet, und sie können auf sämtliche Benutzerkonten zugreifen und gespeicherte Dateien lesen. Eine Software für stationäre Computer ist ebenfalls bei Gamma International im Angebot.Alexa – der Traum der Geheimdienste 21.06
Ein anderes Gamma-Produkt nennt sich Fintrusion Kit. Mit diesem „Bausatz“ können sich Agenten beispielsweise in das WLAN eines Hotels einhacken, sämtliche Internetaktivitäten der Gäste aufnehmen und in Echtzeit an ihr Hauptquartier weiterleiten, ohne dass die Benutzer irgendetwas davon bemerken.
Unter der Bezeichnung FinUSBSuite ist ein Stick erhältlich, der automatisch den Inhalt des Computers absaugt, mit dem man ihn verbindet. „Im Büro sollte sich kein Zeuge oder Wachmann befinden“, rät das Anschauungsvideo, während es die Benutzung demonstriert. Einfacher geht es noch mit FinFlyWeb, mit dem sich die Angreifer von der Straße aus unbemerkt in das WLAN der Zielperson oder des Zielunternehmens einklinken können.Warum wir als Wähler für Datenspione so interessant sind_11.20
In welchem Ausmaß einzelne „Zielpersonen“ unter Missbrauch ihrer eigenen Laptops und Smartphones bespitzelt werden können, enthüllte Ende 2011 Wikileaks mit den sogenannten Spy-Files, Hunderten von Dokumenten über Unternehmen, die Geschäfte mit der Spionagetechnik machen. Wikileaks wolle damit zeigen, sagte Julian Assange, der Gründer der Enthüllungsplattform, „wie staatliche Geheimdienste mit der industriellen Welt verschmelzen, um die gesamte menschliche elektronische Kommunikation zu sammeln“.
Etwas großspurig wurde damals verkündet, die „Wikileaks Spionageabwehr-Einheit (WLCIU)“ habe dazu „die Überwacher überwacht“ und Daten über die wichtigsten Firmen in diesem Bereich gesammelt. In Wahrheit standen einige wenige Netzaktivisten hinter der Aktion, darunter auch Andy Müller-Maguhn, früherer Sprecher des Chaos Computer Clubs (CCC) und ein sehr gut informierter IT-Sicherheitsexperte. Er betreibt mit seinem Wiki buggedplanet.info („verwanzter Planet“) seit Jahren Aufklärungsarbeit über Spionagetechniken, Überwachung der Computernetze und elektronische Kriegsführung.Ammann zu Facebook_16.20
Die von Wikileaks veröffentlichten Dokumente waren nicht geheim, aber dennoch hoch sensibel. Es handelte sich hauptsächlich um Verkaufsbroschüren, Präsentationen und Werbevideos, Verträge mit staatlichen Stellen, Installations- und Auslieferungsbeschreibungen der führenden Hersteller, darunter auch Firmen aus Deutschland, Frankreich und den USA. Aus den Dokumenten ließ sich entnehmen, wie die Massenerfassung von Telefonverbindungen, SMS-, MMS-, Mail-, Fax- und Satellitenkommunikation in der Praxis vor sich geht.
„Während der Unruhen nutzte das Mubarak-Regime die Spionagetechnik, um die Protestbewegung genau zu analysieren“, berichtet Müller-Maguhn, „um herauszufinden, wer diejenigen sind, die beispielsweise zu Kundgebungen aufrufen, Demonstrationen organisieren, oder Pamphlete schreiben.“ In Ägypten und Tunesien, so der Netzaktivist, hätten die Sicherheitsbehörden die Handys der Demonstranten „erstmals im großen Stil als Einfallstore“ für die Überwachung benutzt. „Damit wurde die Kommunikation in sozialen Netzen analysiert“, sagt Müller-Maguhn, „ebenso der Austausch über E-Mails und SMS. So konnte die Polizei in Echtzeit, während der Demonstrationen, einzelne Leute identifizieren und verhaften.“
In den Wikileaks-Spy-Files fanden sich Belege dafür, dass Gamma International seine Spitzelwerkzeuge offenbar auch an das Mubarak-Regime verkaufte. Zu den weiteren Kunden soll in der Zeit des Arabischen Frühlings das autoritär regierte Bahrain gehört haben, wie die Menschenrechtsorganisationen Reporter ohne Grenzen, Privacy International und zwei Gruppen aus Bahrain behaupteten. Die Software von Gamma sei eingesetzt worden, um Oppositionelle und Aktivisten zu überwachen, berichtete eine Aktivistin vom Bahrain Center for Human Rights.
Einige ihrer Bekannten seien festgenommen und gefoltert worden, wobei man sie mit ihren persönlichen SMS-Botschaften konfrontiert habe. „Es gibt Belege für Menschenrechtsverletzungen auf breiter Front, bei denen auch mithilfe des Internets gegen Dissidenten vorgegangen wurde“, sagte sie. Christian Mihr, Geschäftsführer von Reporter ohne Grenzen, bezeichnete FinSpy damals als „digitale Waffe“.
Und diese Waffe nutzt jetzt offenbar auch das Erdogan-Regime zur Überwachung seiner mutmaßlichen Gegner.
Diese Neuerung wird Whatsapp-User freuen – zumindest wenn der Messengerdienst in der iOS-Version genutzt wird. Demnach ist es künftig möglich, Links von in Partnerdiensten Facebook und Instagram geposteten Videos direkt in der App zu öffnen und abspielen zu lassen. Durch die Bild-in-Bild-Funktion könne man die Filmaufnahmen auch dann weiter ansehen, wenn man in einen anderen Chat wechsle, heißt es seitens Whatsapp in einer Aktualisierungsnotiz bei iTunes. Das Feature ist mit einem Update auf die Softwareversion 2.18.51 verfügbar. In die Androidversion hat es die Neuerung indes noch nicht geschafft.
Whatsapp Textbombe 20.30Ferner können Administratoren ab sofort den Adminstatus anderer Gruppenmitglieder (nachträglich) entfernen und zudem festlegen, wer den Gruppenbetreff, das Gruppenbild oder die Gruppenbeschreibung ändern darf.
Diese Änderungen können laut Whatsapp mit wenigen Klicks im Einstellungsbereich „Gruppeninfo“ vorgenommen werden.

Weitere Themen: Noch mehr Google-News, Microsofts kann’s doch noch und Facebook fährt falsche WhatsApp-Strategie.
Foto: Michael Hübner

Selbstgemachte Geschenke sind die schönsten … Hat man wohl bei Google gedacht – und so gibt’s zum Muttertag ein handgemaltes Doodle.
Foto: Google