Von wegen Highspeed: LTE mit Schneckentempo: So rechtfertigen sich die Provider

Es ist ein klares Versprechen. „Highspeed-Internet“ oder „pfeilschnelles Surfen“ – so bewerben die Mobilfunkbetreiber ihre LTE-Tarife. Die traurige Wirklichkeit: In den meisten vermeintlichen Hochgeschwindigkeits-Tarifen werden die Nutzer ausgebremst. Nur Telekom und Vodafone bieten tatsächlich in sämtlichen LTE-Tarifen Höchstgeschwindigkeit. Wie krass die Drosselung zum Teil ausfällt, erfahren Sie in diesem Artikel. Doch warum wird überhaupt gebremst? Wir haben bei den Providern nachgefragt – und teils skurrile Antworten erhalten.

„Die Bezeichnung ‚LTE-Geschwindigkeit‘ ist in Abgrenzung zum bisher verwendeten Mobilfunkstandard 3G als marktübliche Bezeichnung einer bestimmten Übertragungstechnik, nicht als Beschreibung einer Mindestgeschwindigkeit zu verstehen“, erklärte uns etwa 1&1. Geschwindigkeit bedeutet bei LTE also nicht Geschwindigkeit. Die grundsätzliche Aussage ist sogar korrekt: LTE bezeichnet einen Funkstandard, der hohe Geschwindigkeiten erlaubt, aber eben nicht garantiert. Das Problem: Die Kunden erwarten natürlich trotzdem schnelles Surfen – auch, weil die Provider immer wieder damit werben.

+++ Wir zahlen zuviel für unser Datenvolumen – Hier erfahren Sie, was die Provider dazu sagen +++Datentarife Europa 1230

Billig oder schnell

Drillisch, der Konzern hinter zahlreichen Mobilfunk-Marken wie WinSIM, DeutschlandSIM, Yourfone und auch 1&1, gab die wohl ehrlichste Antwort: „Wir haben bewusst verschiedene Mobilfunk-Pakete zu unterschiedlichen Preisen im Portfolio, um unseren Kunden eine möglichst große Auswahl abhängig von ihrem Budget zu bieten.“ Im Klartext heißt das: Wer schnell surfen will, muss eben mehr zahlen.

Die O2-Mutter Telefónica – der Netzbetreiber, von dem sämtliche Provider außer Vodafone und Telekom ihre LTE-Kontingente kaufen – sieht das genauso. „Über unser Markenportfolio adressieren wir unterschiedliche Kundensegmente. Nicht jeder Mobilfunknutzer sieht für sich die Notwendigkeit für LTE-Maximalgeschwindigkeit. Entscheidend ist, dass der Kunde entsprechend seinen Bedürfnissen das für ihn passende Angebot zu einem attraktiven Preisleistungsverhältnis findet.“ Reaktion Anbieter 1455

Tarif-Dschungel

Bei vielen Marken ist das langsame Netz also schlicht eine bewusste Entscheidung. Telefónica bietet etwa unter der Marke O2 in allen Smartphone-Tarifen LTE in Höchstgeschwindigkeit an. Bei den ebenfalls von Telefónica betriebenen Billig-Marken AldiTalk, Blau oder Fonic sowie dem O2-Tarif für Laptops wird dagegen gedrosselt. Bei den Drillisch-Tarifen, inklusive 1&1, gibt es dagegen eine Staffelung innerhalb derselben Marke. Sie bieten meist günstige Einsteiger-Tarife mit Drosselung, bei den teureren Tarifen aber die volle Geschwindigkeit. Hier müssen die Kunden genau hinsehen, welcher Tarif welche Leistung verspricht.

Klarmobil weist die Schuld an der Drosselung dagegen von sich. Mit einer Geschwindigkeit von nur 14,4 Mbit/s hatte der Discount-Provider von Freenet die langsamste Surfgeschwindgkeit unserer Recherche. Schuld daran sei aber – die Telefónica. „Klarmobil.de bremst selbstverständlich keine LTE-Geschwindigkeit“, erklärte uns ein Freenet-Sprecher. Das sei auch technisch gar nicht möglich. Man sei schlicht auf die Angebote der Netzbetreiber angewiesen. Eine Sprecherin der Telefónica bestätigte, dass die weitergegebene Geschwindigkeit Verhandlungssache sei. Warum Klarmobil aber in einem teureren Tarif doch eine höhere Geschwindigkeit bieten konnte, wollte niemand erklären.

+++ Irre Vertragsverhandlungen, Kündigung mit Tücken: Haben auch Sie schlechte Erfahrung mit Ihrem Handy- oder Internet-Provider gemacht? Schicken Sie uns Ihre Erfahrungen an achtungkunde@stern.de +++o2 Ärger zwei, 19.15

Was erwartet man von LTE?

Einig sind sich die Provider bei der Frage, ob die Angebote ausreichend kenntlich gemacht sind. „Diese Geschwindigkeiten sind in den Tarifinformationen klar genannt“, bringt Drillisch es auf den Punkt. Tatsächlich müssen die Provider seit letztem Jahr klar kommunizieren, was die Tarife genau bieten. Dass sie auch bei LTE bei der Geschwindigkeit genau hinschauen müssen, wissen viele Kunden vermutlich aber noch nicht.

Auf eine Frage ging keiner der Provider so richtig ein. Uns interessierte, was die Kunden nach Meinung der Unternehmen von LTE erwarten. Klarmobil nannte eine stabile Verbindung, auch Telefónica sieht das so. „Sie erwarten dafür eine zuverlässig leistungsstarke mobile Internet-Verbindung.“ Dass den meisten Kunden beim Begriff LTE wohl als erstes die schnelle Verbindung in den Kopf kommt, wollte keiner zugeben. Woran das wohl liegen mag?Life Hacks Handy schneller laden 19.15

«Assassin’s Creed Origins»: Historische Entdeckungstour in Computerspiel-Kulisse

Computerspiele sind nicht nur für Gamer da – davon sind zumindest die Macher der erfolgreichen Serie «Assassin’s Creed» von Ubisoft überzeugt – und beschreiten neue Wege.

In der Folge «Assassin’s Creed Origins», das im alten Ägypten spielt, kann man jetzt auch abseits des Spielgeschehens auf Entdeckungstour gehen und auf diese Weise spannende Dinge über die Geschichte des Landes erfahren. «Von Beginn an hat die Assassin’s Creed-Marke zentrale Momente der Weltgeschichte erkundet, vom dritten Kreuzzug hin zur italienischen Renaissance, und nun das alte Ägypten», sagte Kreativ-Direktor Jean Guesdon. Mit der Entdeckungstour sei nun «ein Traum für uns wahr geworden». Der neue Lernmodus ermöglicht es, die Geschichte des alten Ägypten auf eigene Faust zu entdecken.

Die aktuelle Folge der Abenteuerspiel-Serie spielt im Ägypten zu Zeiten Kleopatras. Der Spieler schlüpft in die Rolle eines Assassinen, der gegen die Templer für Frieden und Freiheit kämpft. Die detailreich ausgestaltete Umgebung lässt sich teils auch frei erkunden. Bei der Entwicklung haben die Macher eng mit Historikern zusammengearbeitet.

«Wir sind sehr glücklich, dass unser Top-Management unser Projekt vollkommen unterstützt hat», sagt Guesdon. Die viele Arbeit, die die Entwickler in die Erschaffung des alten Ägyptens in dem Game gesteckt haben, sollte auch für so viele Menschen wie möglich erfahrbar werden.

Spieler und Geschichtsliebhaber können mit der Erweiterung in Alexandria, Memphis oder an den Gizeh-Pyramiden Kultur und Leben in der Ptolemäer-Zeit erkunden. Dutzende Touren wurden zusammen mit Historikern und Ägyptologen bis ins kleinste Detail entworfen. So erfährt man ohne spielerischen Zeitdruck und abseits eines Spieleverlaufs vieles über die Geschichte etwa von Bauwerken oder über den Alltag. So kann man zum Beispiel auch selbst wie die alten Ägypter Brot in irdenen Öfen backen.

Der Modus sei entwickelt worden, «damit Menschen mehr über die Geschichte des alten Ägypten lernen können, und zwar über eine interaktive Erfahrung, die durch ein Videospiel ermöglicht wird», sagt Guesdon. Die wissenschaftlichen Fakten über die Zeit zu vermitteln, sei dabei eine sehr spannende Aufgabe gewesen.

Das Ergebnis stößt auch in akademischen Kreisen auf Anerkennung: «Der Entdeckermodus stellt unter den digitalen Spielen für einen Unterhaltungsmarkt ein herausragendes Beispiel für den Umgang mit Geschichte dar», urteilt Angela Schwarz, Historikerin an der Universität Siegen. «Man könnte sagen, so viel Geschichte oder genauer so viel Inszenierung von Geschichte war nie», sagt die Professorin.

Nicht beabsichtigt sei es jedoch gewesen, dass die Touren einen Lehrer ersetzen sollten, betonen die Macher. Ein Vergleichstest mit Studenten habe aber gezeigt, dass die virtuellen Ausflüge gut als interaktive Ergänzung im Unterricht hilfreich seien. Das Entwickler-Team habe über die vergangenen Jahre zahlreiche Diskussionen mit Lehrern, Museen und Institutionen geführt, sagte Maxime Durand, der für die historische Korrektheit der Inhalte verantwortlich war. Das Team erhofft sich nun nach der Veröffentlichung der «Discovery Tour» weiteres Feedback und eine offene Diskussion mit Vertretern aus Schulen und Verwaltung.

Die Games-Branche stellt in Deutschland immer wieder das große Potenzial von Computerspielen über die Grenzen der Unterhaltung auch für Wissenschaft, Wirtschaft und Kultur heraus. Zuletzt war die Bedeutung von Computerspielen in der Bildung Thema auf der Learntec, der Leitmesse für digitale Bildung in Karlsruhe.

Die Entdeckungstour gibt es seit Dienstag separat für PC oder über Spieleplattformen wie Steam für rund 20 Euro. Besitzer von «Assassin’s Creed Origins» können die die Tour als Erweiterung kostenlos herunterladen.

Verkaufsportal: "Was letzte Preis?": Die irre Welt der Ebay-Kleinanzeigen

Karma-Punkte zu sammeln ist gar nicht so einfach, wie mein Kollege Gernot Kramper wieder einmal feststellte. Er wollte Teile seines Hausstandes auf Facebook verschenken – und wurde mit allerlei kuriosen bis dreisten Anfragen überhäuft (seinen Bericht können Sie hier nachlesen). Wer eine Annonce einstellt, merkt schnell, dass die „Zu verschenken“-Szene in den sozialen Netzwerken ihre eigenen Gepflogenheiten besitzt. Die Mutter allen Handels-Irrsinns ist aber ohne Zweifel Ebay Kleinanzeigen, das Lokal-Pendant des berühmten Online-Auktionshauses.

Das merkte der Autor dieser Zeilen, als er vor wenigen Wochen sein Heimkino-System loswerden wollte. Die Preisvorstellung lag bei 90 Euro, Verhandlungsbasis. Ein Schnäppchen, allein der Subwoofer war ein Vielfaches wert. Dementsprechend flink trudelten die Nachrichten ein. Doch schnell zeigte sich: Rechtschreibung und freundliche Begrüßungen bleiben bei der Schnäppchenjagd häufig auf der Strecke. „Bitte 40€ Danke“ gehörte aufgrund der grundlegenden Höflichkeitsformen noch zu den netteren Antworten.bitte40eurodanke

„NOCH DA?“

Das Erlebnis ist leider kein Einzelfall. Das zeigt eine Unterrubrik von Reddit mit dem treffenden Namen „Was letzte Preis?“, in der Nutzer skurrile Anzeigen oder Verkaufsdialoge von Ebay Kleinanzeigen posten. Der Klassiker ist das „Noch da“, das man vorzugsweise in Großbuchstaben an den Kopf geknallt bekommt. Doch egal was und wann man zurückschreibt, in der Regel hört man nie wieder etwas von den Interessenten.

In der Realität würde man das extrem unhöflich finden. Auf Ebay Kleinanzeigen ist das Alltag. Falls doch mal jemand auftaucht, kommt er entweder zu spät oder ist völlig unvorbereitet. „Eine Interessentin fragt mich, ob es möglich sei den Schrank mit seinem Skateboard zu transportieren“, schreibt einer. Das Portal sei „der Schmelztiegel der Gesellschaft“, heißt es auf Reddit – das trifft den Nagel auf den Kopf.

Mitunter bekommt man auch kuriose Tauschgeschäfte vorgeschlagen, bei denen man noch größeren Schrott erhält als den, den man eigentlich loswerden will. So ist jemand bereit, sein gebrauchtes Mountainbike „im Tausch gegen 10 Pfund Nudeln und 6 Liter Milch“ abzugeben. Ein Nutzer bot im Gegenzug für einen Fernseher an, ein Tattoo zu stechen. Wer kann da schon Nein sagen?

Schlechtreden aus Geiz

Ein weiterer beliebter Trick ist es, die angebotene Ware mit allen Mitteln schlechtzureden, um den Preis zu drücken – und sei es auch nur um 50 Cent. „Warum kostet denn ein so grottenhässlicher Schuh so viel Geld“, fragt ein Nutzer, verbleibt dann aber immerhin „mit freundlichen Grüßen“. Ein anderer bezeichnet den Verkäufer erst als „Lauch“, später wird zu derberen Kraftausdrücken gewechselt, nur weil dieser beim Preis nicht heruntergehen will.ebay-kleinanzeigen

Generell scheinen viele Mitmenschen eine kurze Lunte zu haben. Mitunter wird man als F****“ bezeichnet, nur weil man einen im Hintergrund des Bildes stehenden Brotkorb nicht veräußern möchte. Ein anderer Nutzer fragt den Verkäufer ernsthaft, ob er die kostenlosen Bücher nicht auch noch auf eigene Kosten verschicken könne – „aus Kulanz“, versteht sich. 

„Zehr gute zussstandt“

09-Romantische Geste geht viral: Ebay-Autoverkauf mit Stil-0700Doch es sind nicht nur die Käufer, die Ebay Kleinanzeigen zu einem der schrägsten Orte des Internets machen. Mitunter gibt es auch skurrile Angebote: So wurde in der Nähe von Frankfurt vor wenigen Tagen ein E-Bike-Ladegerät feilgeboten, bei dem laut Beschreibung drei bis vier Zellen durch Rost unbrauchbar geworden sind. Trotz des Wasserschadens bei hochsensibler Elektronik verlangt der Verkäufer noch 50 Euro. „Auch der Tod hat seinen Preis“, spottet man auf Reddit. In einem anderen Angebot wird ein geöffnetes Glas Nutella angeboten (Preis: 2 Euro), weil die neue Rezeptur nicht gefällt. Geschätzt 75 Gramm der Schokohaselnusscreme wurden bereits verzehrt, heißt es in der Beschreibung.

+++ Hatten auch Sie kuriose Erlebnisse auf Ebay, Shpock und Co.? Schicken Sie uns Ihre Erfahrungen an achtungkunde@stern.de +++

Häufig braucht man viel Fantasie, um überhaupt zu verstehen, was der- oder diejenige überhaupt verkaufen will. In einem Angebot werden Reifen angeboten – „Zehr gute zussstandt“ -, die „nur 1 sezon“ gefahren wurden. Bei „Hallo suche auch die bilder von mir machem in auto und da vor in garten bin 48 j“ muss man schon drei-, viermal lesen, bis man erahnt, worum es gehen könnte.

Ebay Kleinanzeigen ist eine Welt ohne Rechtschreibung, ohne Satzzeichen, ohne Höflichkeiten und ohne Verbindlichkeiten. Vermutlich wäre es einfacher, seinen alten Krempel einfach auf die Straße zu stellen, so wie es Ted und Marshall in der Sitcom „How I Met Your Mother“ machen. Selbst das abgewetzteste Sofa findet dort schnell einen neuen Besitzer. Doch es ist eben nur eine Fernsehserie. Die Realität lehrt einen: Vielen Menschen scheint selbst geschenkt zu teuer zu sein.

AirBnB Millionenbild 1930

Illegaler Streamingdienst: Darum sperrt Vodafone manchen Kunden den Zugang zu "Kinox.to"

Vodafone-Kunden, die über das TV-Kabelnetz des Unternehmens ins Internet gehen, dürften sich in den vergangenen Tagen verwundert die Augen gerieben haben – zumindest wenn sie den illegalen Streamingdienst „Kinox.to“ ansurfen wollten. Denn statt der Startseite des Portals bekommen Nutzer seit Kurzem lediglich eine Sperrseite angezeigt mit dem Hinweis: „Dieses Portal ist aufgrund eines urheberrechtlichen Anspruchs vorläufig nicht verfügbar.“

Grund für die von Vodafone vorgenommene Sperrung ist demnach eine von dem Filmunternehmen Constantin Film am Landgericht München erwirkte einstweilige Verfügung, wie das Technik-Portal „Golem“ berichtet. Durch diese sei Vodafone aufgefordert, „die Angebote des Portals Kinox für seine Internetkunden der Vodafone Kabel Deutschland zu sperren“, bestätigte eine Unternehmenssprecherin in dem Bericht. Andere Kunden, zum Beispiel aus dem Mobilfunkbereich, sind demzufolge nicht betroffen.vodafone – kinox.to – sperre

Vodafone will sich zu „Kinox.to“-Sperre nicht konkreter äußern

Twitter-User beschimpft Vodafone_19.20Laut „Golem“ hat Constantin Film, das unter anderem für deutsche Produktionen wie die „Fack ju Göhte“-Reihe oder „Er ist wieder da“ verantwortlich ist, vor Gericht urheberrechtliche Ansprüche geltend gemacht, die durch Dritte verletzt worden sind. Vodafone selbst wollte sich demnach nicht weiter zu dem Fall äußern, weil es sich um ein noch laufendes Verfahren handele.

„Kinox.to“ war war einst als Nachfolger der 2011 zwangsweise abgeschalteten Streamingplattform „Kino.to“ entstanden, wo kostenlose Links zu Raubkopien von Kinofilmen oder TV-Serien zum Download oder Anschauen im Internet angeboten wurden.

Ein Schlag gegen „Kinox.to“ gelang den Behörden indes Anfang Juli vergangenen Jahres, als ihnen ein mutmaßlicher Betreiber der Seite in der Kosovo-Haupstadt Pristina nach dreijähriger Flucht ins Netz ging. Der 24-Jährige lebte vor seiner Flucht gemeinsam mit seinem vier Jahre älteren Bruder im Elternhaus bei Lübeck, das damals von Spezialeinheiten durchsucht worden war. Die Staatsanwaltschaft wirft den Brüdern neben gewerbsmäßiger Urheberrechtsverletzung auch Steuerhinterziehung vor.

13-Riskanter Spaß: Sprung auf dicke Eisschicht-5732805086001