
Der Höhepunkt der 5. Jahreszeit ist ein närrischer Feiertag, der in keinem Gesetz steht: Rosenmontag!
Foto: THILO SCHMUELGEN / Reuters
News aus der digitalen Welt

Der Höhepunkt der 5. Jahreszeit ist ein närrischer Feiertag, der in keinem Gesetz steht: Rosenmontag!
Foto: THILO SCHMUELGEN / Reuters
Wenn wir bei Amazon shoppen, erwarten wir, dass alle Rezensenten die Produkte aus demselben Grund kaufen wie wir. Dass man ein Sieb etwa zum Nudeln abgießen verwendet oder eine Yogamatte, um darauf zu turnen. Aber: falsch gedacht!
Wissenschaftler aus der ganzen Welt besorgen sich auf dem Einkaufsportal Utensilien für ihren Job, die vom Hersteller sicher nie für diesen Zweck gedacht waren. Das ist ebenso interessant wie skurril. Unter dem Hashtag #reviewforscience teilten sie ihre Favoriten jetzt auf Twitter mit uns Normalos.
Für Jules Bristow dienen diese Schafsdarm-Verhüterli nicht zum leidenschaftlichen Geschlechtsverkehr – zumindest nicht vorrangig. Die Kondome aus Naturmaterial benutzt er lieber als „Membran“, um damit „hämatophage Insekten“ zu füttern. Solche also, die sich bevorzugt von Blut ernähren.
Das gezeigte Foto, kommentiert er selbst, ist aber nur halb korrekt: Die Kondome mit Gleitmittel taugen nichts, man sollte die Variante ohne verwenden. Auf Amazon vergibt er trotzdem nur strenge zwei Sterne. Denn „der Kauf wird (von Kollegen) kommentiert, wenn sie ihn auf der Abrechnung der laboreigenen Kreditkarte sehen“. Tja.
Alastair Gibbons erforscht die Insektenpopulation, die in Höhlen zu finden ist. Spinnen, zum Beispiel. Und er hat ein tolles Hilfsmittel gefunden: „Man kann ihn auch als Massagestab verwenden, aber die Hauptfunktion – das habe ich gelernt – ist natürlich, Spinnen aus ihren Verstecken zu locken“, kommentiert er einen pinkfarbenen Vibrator.
Den Spinnen wird durch die Vibration an der Höhlenwand vorgegaukelt, dass ein potenzielles Mittagessen sich nähere. „Verschiedene Geschwindigkeitseinstellungen simulieren unterschiedliche Beutetiere“, lobt Alastair.
Fünf Sterne bekommen diese kleinen Zahnzwischenraum-Bürstchen von der Wissenschaftlerin Amy Schwartz. Das Einsatzgebiet ist allerdings ein bisschen verstörend: „Wirklich exzellent, um die Gehirne aus sehr kleinen Vogelschädeln zu entfernen“, schreibt sie.
Wir wechseln lieber wieder zur Zahnseide …
Wer glaubt, dass sich diese kugelförmigen Teesiebe nur für den abendlcihen Earl Grey eignen, hat sich getäuscht. Die Biologin Robyn Womack schätzt die Küchenutensilien ebenso wie ihr Kollege John Birch für Experimente mit Insekten. „Um ehrlich zu sein, habe ich sie nicht zum Teekochen, sondern für ein zoologisches Experiment mit Ameisen benutzt“, heißt es in der Amazon-Bewertung.
Und ganze vier Sterne gab’s für die Siebkugeln. „Ameisen einer Kolonie waren in einem der Teesiebe und wurden in einer anderen Kolonie platziert. Die Löcher waren klein genug, dass die Tiere nicht heraus konnten, aber groß genug, um eine Reaktion der beiden Gruppen aufeinander hervorzurufen.“
Andere Menschen mögen weiche Kopfkissenbezüge, um darauf zu schlafen. Ornithologe Liam Berigan geht mit den weißen Stoffhüllen allerdings lieber auf Vogeljagd. Und auch dafür scheinen sie sich gut zu eignen.
„Perfektes Behältnis für große Möwen“, lobt er die Bezüge auf Amazon. Merken wir uns, wenn wir das nöchste Mal, äh, eine Möwe brauchen.
Der Holzfäller-Style ist ja nicht nur gemütlich und warm, sondern auch noch immer recht angesagt. Fledermaus-Expertin Dani Rabaiotti schätzt dieses Karo-Hemd allerdings auch aus einem anderen Grund: „Die zuknöpfbaren Brusttaschen an diesem Shirt sind perfekt, um darin Fledermäuse unterzubringen, wenn alle Fledermaus-Behälter bereits voll sind“, klärt sie uns auf Amazon auf.
Allerdings gibt es einen unangenehmen Nachteil: „Die rote Farbe zieht betrüblicherweise einige Bremsen an.“ Die fies beißenden Insekten kennt ja jeder, der sich gerne in der Nähe von Pferden aufhält. Unangenehm.
Der Wissenschaftler Alex Slavenko von der Tel Aviv University fasst es kurz und knapp zusammen, also wollen wir hier auch gar nicht so in die Tiefe gehen: „Passt perfekt in die Kloake einer Eidechse“, lobt er dieses Digitalthermometer auf Amazon. Okay.
Es war einer dieser Abende. Lange gearbeitet, dann noch die Kinder ins Bett gebracht und einen Happen gegessen. Endlich auf der Couch dämmert es mir: Du musst noch einkaufen. Der Kühlschrank ist weitgehend leer, morgen ist Sonntag – und es ist bereits 21:30. Gut, dass die Supermärkte bei uns um die Ecke meist noch bis 23:00 geöffnet haben. Also Stoffbeutel in die Jackentasche gestopft und los. Eigentlich der normale Feierabend-Wahnsinn. Doch dieser Einkauf sollte meinen Blick auf den Supermarkt verändern.
Zunächst ist aber alles ganz normal. Vor der Tür des Rewe um die Ecke treffe ich noch einen Arbeitskollegen, der ebenfalls die letzte Runde des Abends macht. Einen kurzen Schnack später im Laden zuerst mal Erleichterung: Weder Gemüse noch Obst sind völlig geplündert, es finden sich sogar noch essbar aussehende Exemplare. Langsam füllt sich der Korb, am Ende ist die Liste abgearbeitet. Nur noch die Kasse und ab nach Hause. Denkste. 03: Das Bargeld stirbt nicht aus im Gegenteil – fe09a76a294b4505
Während des überhasteten Aufbruchs war das Wichtigste Zuhause geblieben: das Portmonee. „Kann ich das kurz hierlassen?“ frage ich den Kassierer. „Nur, wenn’s ganz schnell geht“, kommt die verständlicherweise leicht genervte Antwort. „Wann machen Sie den zu?“ „Vor zwei Minuten.“ Autsch. Hin und zurück würden mindestens zehn draufgehen. Während ich überschlage, wo ich sonst noch etwas zu Essen besorgen könnte, kommt vom Kassierer plötzlich die völlig überraschende Frage: „Haben Sie Paypal?“
Bevor ich mich noch fragen kann, seit wann man bei Rewe mit Paypal zahlen kann, sehe ich schon, wie er seine eigene EC-Karte zückt. Er diktiert mir kurz seinen Namen in die Paypal-App und zieht seine Karte durch den Schlitz. Und ich habe im Supermarkt per Smartphone bezahlt. iPhone X: Nachklapp Preis_13Uhr
Seit der netten Geste des Kassierers am Wochenende sehe ich das Einkaufen nicht mehr mit denselben Augen. Warum genau muss ich eigentlich permanent mein Portmonee in der Tasche herumtragen, wenn das Smartphone nie von meiner Seite weicht? In der U-Bahn, beim Fliegen und bei der DB bin ich längst auf digitale Tickets gewechselt, selbst die Bahncard kann man in der App digital speichern. Im Handel zahlen wir aber immer noch wie vor 30 Jahren, seit die EC-Karte immerhin das Bargeld vom Muss zur Option degradierte.
Klar, mit der Kreditkarte oder den immer beliebteren kontaktlosen Karten hat sich schon etwas geändert, aber eben nur im Detail. Am Ende ist die Frage weiterhin „Bar oder Karte?“. Das Portmonee muss trotzdem mit. Von vielen kleineren Läden und Cafes mal ganz zu schweigen, die nur Bargeld akzeptieren. Im Bezug auf Zahlungen ist Deutschland gefühlt immer noch im Mittelalter.
Fehde Amazon Google Apple 19.14In anderen Ländern ist man da schon weiter. In den USA, wo man selbst eine Packung Kaugummi per Kreditkarte zahlt, akzeptieren mittlerweile mehr als die Hälfte der Retail-Geschäfte Apples Zahlungsdienst Apple Pay. In Deutschland ist der noch nicht mal verfügbar, Apple scheint sich nicht mit den Banken einigen zu können. Die Android-Version Google Pay funktioniert zwar bereits. Mangels Werbung dürfte aber kaum ein Besitzer eines Android-Smartphones wissen, dass er an sämtlichen Terminals für kontakloses Zahlen damit seine Rechnungen begleichen kann, ob bei Aldi, Penny oder Kaufhof. Wahrscheinlich nutzt es deshalb auch kaum jemand.. Und ich als iPhone-Nutzer muss währenddessen sehnlichst darauf warten. Nach dem Paypal-Einkauf noch mehr als vorher.
So ganz ohne Portmonee ginge es aber wohl auch mit der Smartphone-Zahlung nicht. Immerhin braucht man auch Personalausweis, Krankenkassenkarte und Führerschein gelegentlich. Und die kann mir leider nicht der Polizist oder die Arzthelferin per Paypal vorstrecken. Aber einen Schritt nach dem anderen.Der Mythos vom sicheren Mac 1620
Steigende Datenmengen lassen die Übertragung per Funk an Kapazitätsgrenzen stoßen – im All könnte sich daher Laser-Technik durchsetzen. Firmen aus Deutschland spielen bei der Entwicklung des an «Star Wars» erinnernden Verfahrens eine führende Rolle.
Ein Hauptvorteil von Laserstrahlen liegt in der größeren Kapazität. Der Weltrekord im Funk liegt bei 36 Gigabit pro Sekunde. Mit Laser erreichten Forscher des Deutschen Luft- und Raumfahrtzentrums (DLR) in Oberpfaffenhofen bei München fast das fünfzigfache Volumen: 1,7 Terabit pro Sekunde. «Bei Funk gibt es eine physikalische Grenze, die Frequenz ist bei Laser wesentlich höher», erklärt Wolfram Peschko, Vorstandschef der Mynaric AG, einer Ausgründung aus dem DLR.
Das Start-up aus dem Münchner Vorort Gilching hat ehrgeizige Pläne. «Wir haben einen anderen Ansatz als klassische Space-Firmen, die von großen Staatsaufträgen leben und aufwendige Einzelanfertigungen herstellen», sagt Peschko. «Wenn die ein Projekt anfassen, dauert das Jahre und wird richtig teuer. Wir kommen aus dem privat finanzierten Bereich, unsere Entwicklungszeiten sind relativ kurz.» Als interessiert gelten unter anderem Facebook, Google und SpaceX, das Raumfahrtunternehmen des Tesla-Gründers Elon Musk.
Die global übertragene Datenmenge vervielfacht sich alle paar Jahre. «Der Bedarf liegt derzeit bei etwa 10 Gigabit pro Sekunde, in ein paar Jahren sind es wahrscheinlich 100 Gigabit», schätzt Peschko.
Kabellose Laserkommunikation sei zudem wesentlich kostengünstiger als Glasfaserkabel. «Wenn Sie alles vergraben, wird es unglaublich teuer. Hierdurch werden Netzwerke in der Luft mit Hilfe unserer Technologie bis zum Faktor zehn billiger als klassische Netzwerke am Boden.» Optische Übertragung ist in vielen Varianten möglich: vom Satelliten oder Flugzeug zum Boden ebenso wie von Satellit zu Satellit oder von Flugzeug zu Flugzeug. «Was wir brauchen, ist ein alternatives Internet in der Luft», sagt Peschkos Vorstandskollege Markus Knapek.
Die ersten Experimente mit optischer Kommunikation im Weltraum gab es bereits vor Jahrzehnten, berichtet Harald Hauschildt, Leiter des Programms für «Secure and Laser Communication Technology» bei der Europäischen Raumfahrtbehörde ESA. Erste Terminals für Anwendungen im Weltraum seien mit 200 bis 300 Kilogramm Gewicht aber sehr schwer gewesen. «Heute ist das ein Wachstumsmarkt», sagt der Astrophysiker.
Im Aufbau ist in Kooperation der Raumfahrtbehörde mit Airbus ein europäisches Satellitensystem zur Datenübertragung (EDRS). «Im Rahmen des weltweit einmaligen EDRS-Programms werden bereits täglich Daten über Laser von den Copernicus-Erdbeobachtungssatelliten an EDRS und von dort zum Boden übermittelt», so Hauschildt. «Ein Satellit ist bereits im Orbit, ein zweiter ist im Bau.» Man könne große Mengen an Daten über Zehntausende Kilometer direkt übertragen. «Heute werden Daten noch optisch empfangen und in Funkwellen umgewandelt. Wir würden das Ganze gern so weit wie möglich optisch machen.»
Die Grundlagenforschung läuft am DLR. Wissenschaftler Christian Fuchs und seine Kollegen arbeiten unter anderem an einer weiteren Erhöhung der Datenraten. Mit 1,7 Terabit pro Sekunde bei einem Boden-zu-Boden-Versuch sei das DLR Weltrekordhalter, sagt der Leiter des Bereichs optische Kommunikationssysteme. Kapazitätsengpässe bei der Datenübertragung per Funk gebe es aber jetzt schon: «Es ist gerade bei Satelliten schwierig, noch Funklizenzen zu bekommen.» Optische Kommunikation hat nach Fuchs‘ Worten daher auch einen ganz praktischen Vorteil. «Man kann die Systeme ohne Lizenz betreiben.»
Doch gibt es bei der optischen Datenübertragung technische und physikalische Hürden zu überwinden. Laserstrahlen sind gebündeltes Licht. «Durch Bewölkung oder Nebel hindurch lassen sich keine Daten übertragen.» Auch in größeren Höhen kann es Störungen geben.
Treibender Faktor bei der Nachfrage nach höheren Datenkapazitäten sei die Industrie, sagt Peschko: «Die Leute, mit denen wir reden, wollen solche Systeme bis Mitte des nächsten Jahrzehnts aufgebaut haben.»
Die Mehrheit der Top-Manager in Deutschland macht weiter einen großen Bogen um die sozialen Netzwerke im Internet. Zwar hat die Nutzung zuletzt zugenommen, von den 30 Vorstandschefs der Dax-Unternehmen sind aber trotzdem nur 7 und damit ein knappes Viertel bei Twitter oder den Karriereportalen Xing und LinkedIn vertreten.
Dies geht aus einer Untersuchung der Managementberatung Oliver Wyman hervor, die der Deutschen Presse-Agentur vorliegt. Bei den Vorstandsmitgliedern insgesamt ist es immerhin fast die Hälfte – und die Frauen sind dort weitaus aktiver als die Männer.
Für die zum zweiten Mal erscheinende Studie «Digital Dax» hat Oliver Wyman die Nutzung der Netzwerke im vergangenen Dezember analysiert. Vor einem Jahr waren sogar nur 10 Prozent der Vorstandschefs und 34 Prozent der Vorstände insgesamt in den drei genannten Diensten vertreten. Die Aktivität auf Facebook lässt sich den Angaben zufolge wegen der Privatsphäre-Einstellungen nicht messen.
Im Vergleich zu den Nachbarländern Schweiz und Österreich liegen deutsche Dax-Manager laut der Studie ebenfalls hinten. In der Schweiz sind 53 Prozent der Top-Chefs und 64 Prozent der übrigen Vorstände aus den Unternehmen des Swiss Market Index in den sozialen Netzwerken vertreten. In Österreich sind es 47 Prozent der ATX-Vorstandschefs und 52 Prozent der übrigen hohen Manager. «Die Deutschen sind in vielen Dingen dann doch sehr konservativ», sagt Oliver-Wyman-Deutschland-Chefin Finja Carolin Kütz.
Das zeigt auch die Dax-interne Rangliste: Social-Network-König bleibt der Vorstandschef des Softwareanbieters SAP, der US-Amerikaner Bill McDermott, mit den mit Abstand meisten LinkedIn-Kontakten und Twitter-Followern. Allmählich bekommt er allerdings Konkurrenz. «Das prominenteste Beispiel ist Dieter Zetsche», sagt Kütz. Der Daimler-Chef habe es 2017 in wenigen Monaten auf mehr als 80 000 LinkedIn-Kontakte gebracht. McDermott hat aber immer noch mehr als doppelt so viele.
Ob die Vorstandschefs ihre Botschaften immer höchstselbst in die Welt senden oder das ihre Social-Media-Experten machen lassen, spielt laut Kütz gar keine so große Rolle. «Zentral ist jedoch, dass die Beiträge persönlich sind und keine klassische Corporate PR», erklärt sie – denn dann passe die Botschaft nicht zum Medium. Durch persönlich geprägte Beiträge entstehe eine ganz andere Nahbarkeit, was sich letztlich auch auf den Eindruck auswirke, den Kunden, aber auch Mitarbeiter und Bewerber von der Unternehmenskultur bekämen.
Auf einer Dating-Plattform zeigt man sich im besten Licht – auf der Abschleppapp Tinder heißt das: möglichst verführerisch. Die Seite Someecards.com rief nun dazu auf, unter dem Hashtag #OnTinderAtTinder Doppelbilder ins Netz zu stellen. Ein Bild mit der Tinderoptik und ein Bild aus dem wahren Leben. Ein Kontrast zwischen dem, was die User auf Tinder versprechen und dem, was der Datingpartner dann wirklich zu sehen bekommt.
Das Ergebnis ist auf jeden Fall sehenswert. Vor allem wird einmal aufgeräumt mit dem Glauben, dass den Usern von heute der schöne Schein im Netz über alles geht. Viele Bilder sind vor allem eins: witzig und selbstironisch. Der Wunsch nach Schönheit wird gehörig auf die Schippe genommen. Etwa wenn das Bild einer verführerischen Catwoman im hautengen Trikot mit Katzen-Kuschel-Fotos vom heimischen Sofa kontrastiert wird. Unvergesslich auch die Fotokombination von L’ol Grigor mit dem Bild vor einem Tinder-Date und dem erschöpften Foto nach dem erfolgreichen Tinder-Match.
Neben Witzbolden, die etwa einen Fuchs in freier Wildbahn neben einem ausgestopften Tier zeigen, gibt es eine Menge vor allem weibliche User, die eigentlich eine andere Intention verfolgen. Sie zeigen, dass ihr Tinder-Profil keine Mogelpackung ist. Das Motto von Caro lautet etwa: leicht psycho – aber immer noch total süß.
Nur wenige User sind so mutig wie Aimée Lutkin. Auf ihrem Tinder-Profil gibt die üppige Brünette Vollgas: kurzes rotes Kleid, ein Glas Wein, ein wild entschlossenes Eroberungslächeln und einen Panoramablick auf ihre Oberweite. Der Realitätscheck dagegen: ein abgeschminktes Hang-Over-Foto mit leicht entgleisten Zügen.
Harriet Dismorr ist so was zu riskant, sie hat den goldenen Mittelweg gefunden. Neben ihrem traumverlorenen Lolita-Bildchen aus Tinder zeigt sie sich mit einer erdigen Schönheitsmaske. Das ist witzig, aber dank des Dekolletees erzielt Harriet auch mit dem zweiten Bild den erwünschten Wow-Effekt.
Das ist die cleverste Strategie, denn allzu offene Bekenntnisse können den Flirt-Erfolg auf Dauer unmöglich machen. Spaß haben und locker sein – das kommt bei Tinder zwar gut an, aber nur in genau definierten Grenzen. Diese Grenzen kennt der Tinder-Beau Andy Mizrahi. Er erklärt Männern und Frauen, worauf sie achten müssen: Die besten Tinder-Tricks für den Flirt-Erfolg.
Die chinesische Polizei setzt bei der Jagd von Verdächtigen auf eine neue Technik. Beamte sollen von Sonnenbrillen unterstützt werden, in die eine Gesichtserkennungssoftware integriert ist. Das berichten mehrere englischsprachige Nachrichtenportale unter Berufung auf chinesische Staatsmedien. Demnach sind die Brillen mit einer Verbrecher-Datenbank verbunden. Die Polizisten könnten dann eine Menschenmenge scannen und direkt mit der Brille Fotos von verdächtigen Personen schießen. Diese wiederum würden dann mit der Datenbank abgeglichen. Bei einem Treffer würden dann unter anderem Name und Adresse der Person direkt an den Polizisten geschickt. So berichtete es die BBC.
Den chinesischen Staatsmedien zufolge sollen so bereits sieben Verbrecher gefasst worden sein. Diese sollen unter anderem wegen Fahrerflucht und Menschenhandels gesucht worden sein. Zudem habe man mithilfe der neuen Technik bereits 26 Menschen dabei ertappt, unter falscher Identität gereist zu sein. Den Berichten zufolge handelt es sich zunächst um ein Pilotprojekt, das an einem Bahnhof in der Stadt Zhengzhou eingesetzt wird. Dieser hat ABC zufolge eine eigene Polizeistation und ist einer der Knotenpunkte in der Region. Vier Millionen Menschen sollen dort allein in den Tagen rund um das chinesische Neujahrsfest an- und abreisen.
Überwachungsstaat China 16.10Kritiker befürchten jedoch einen Missbrauch der Technologie. China könnte so politische Gegner oder ethnische Minderheiten verfolgen, heißt es bei der BBC. Demnach sind bereits rund 170 Millionen feste Überwachungskameras in China installiert, von denen viele bereits Gesichtserkennungssoftware nutzten. 400 Millionen weitere Kameras sollen dem Bericht zufolge in den kommenden drei Jahren folgen. Zudem würde China seine Bürger oft daran erinnern, dass es ob dieser Technik fast unmöglich sei, den Behörden zu entkommen, wenn man gesucht werde.
In der Vergangenheit sind so etwa bei einem Bier-Festival 25 Verdächtige gefasst worden, die jeweils in weniger als einer Sekunde nach Betreten des Geländes identifiziert wurden. In einem anderen Fall wurde die Erkennungstechnik in Toilettenpapierspender in einem Park installiert, um den anhaltenden Diebstahl von Klopapier zu bekämpfen.16-Polizei Frau Feuerteufel 22.00
Wenn man sich zum ersten Date trifft, geht es vor allem um Oberflächlichkeiten und Sympathie. Ein Kompliment an der richtigen Stelle, ein guter Musik- und Klamottengeschmack und ein charmantes Lächeln können da noch über so manche Charakterschwäche hinweghelfen. So weit, so bekannt. Dass aber auch dem eigenen Smartphone eine entscheidende Rolle zukommen kann, haben wohl die wenigsten auf dem Zettel.
Denn erstaunlich viele Menschen lassen sich durch die Marke des Smartphones bei der Bewertung eines Menschen beeinflussen, das zeigt eine aktuelle Studie aus den USA. Sie befragte Singles nach ihren Dating-Vorlieben, den für sie wichtigen Regeln bei Dates – und nach ihren Turn-offs. Und das falsche Smartphone ist da ganz vorne dabei.Tinder Jobs Männer_14.40
So wurden die Singles gefragt, ob es sie eher antörnen oder abtörnen würde, wenn das Gegenüber ein iPhone beziehungsweise ein Android-Smartphone besäße. Und das Ergebnis fiel klar aus: Wer ein iPhone hatte, schätzte Android-Nutzer mit einer 15 Mal höheren Wahrscheinlichkeit negativ ein, andersherum war es gar 21 Mal so wahrscheinlich. Benutzte der Dating-Partner dasselbe System, wurde das dagegen positiv wahrgenommen.
+++ Es ist nicht der Arzt: Hier erfahren Sie, welche Jobs Frauen wirklich scharf machen +++
Der einfachste Smartphone-Fehler ist allerdings ein anderer: Das Gerät sollte nach Ansicht der Teilnehmer gar nicht erst auf den Tisch kommen. Schaut ein Mann während des Dates ständig auf das Smartphone, hinterlässt er bei satten 90 Prozent der weiblichen Singles damit einen miesen Eindruck. Ähnlich schlecht kommt es nur an, wenn man beim ersten Date mehr als 15 Minuten zu spät auftaucht. Auch mehr als zwei alkoholische Getränke sollte man sich während des ersten Dates sparen. Worauf die Damen stehen? Komplimente (94 Prozent), die Rechnung übernehmen (91 Prozent) und die Dame schon am Treffpunkt erwarten (90 Prozent), kommen extrem gut an. Wie sich die Damen bei Männern beliebt machen sollen, verrät die Studie nicht.
Einmal im Bett gelandet sind sich die Geschlechter dann wieder einig: 80 Prozent finden, dass der Partner einen Orgasmus haben sollte, 83 Prozent wollen, dass man sich in der Kiste umeinander kümmert, genauso viele sehen Enthusiasmus beim Bett als wichtig an. Zu viel reden sollte man aber nicht. Sowohl bei Männern als auch bei Frauen führt das die Liste der Lustkiller an, dicht gefolgt von mangelnder Leidenschaft. Dann spalten sich die Geschlechter wieder. Frauen turnt etwa schlechtes Küssen mehr ab, ausgerechnet Männer wünschen sich öfter ein „Ich liebe Dich“ im Bett. Aber das kommt wohl erst ein paar Dates später.Schlimmste Dates 17-00

Eine Software namens „Fake-App“ macht es möglich, die Gesichter von Unbeteiligten in Hardcore-Pornos zu schneiden.
Foto: Agency People Image

Verbraucher fälschen bewusst ihre Online-Daten, damit Firmen keine Infos bekommen. Das geht aus einer aktuellen Umfrage hervor.
Foto: Bits and Splits – stock.adobe.com