
Deutsche Familien stehen auf mobiles Shopping. Das besagt eine Studie im Auftrag von „mytoys.de“, die BILD exklusiv vorliegt.
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News aus der digitalen Welt

Deutsche Familien stehen auf mobiles Shopping. Das besagt eine Studie im Auftrag von „mytoys.de“, die BILD exklusiv vorliegt.
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Im Herbst werden 157 neue Emojis veröffentlicht, die jetzt beschlossen wurden – vom Klopapier übers Party-Smiley bis zum Feuerlöscher!
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Heute vor 142 Jahren wurde Paula Modersohn-Becker geboren. Ihre Werke waren wegweisend, stießen aber nicht überall auf Begeisterung.
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Das neue Jahr hat begonnen und für viele geht es nun an die Verwirklichung ihrer Vorsätze. Das heißt häufig: Weniger Stress, mehr Bewegung, weniger Zeit an Handy und Computer oder im Internet verbringen.
Letzteres, der sogenannte Digital Detox, also der bewusste Verzicht auf digitale Medien, spaltet die Deutschen. Laut einer aktuellen Umfrage des Branchenverbandes Bitkom haben vier von zehn Befragten (38 Prozent) kein Interesse am digitalen Fasten, wie die Grafik von Statista zeigt. 44 Prozent geben hingegen an, zumindest schon einmal für einige Stunden komplett auf digitale Medien verzichtet zu haben. Heißt: Handy zuhause lassen, Smartphone in den Flugmodus stellen oder einen ganzen Tag keine sozialen Netzwerke checken.
15 Prozent sind an dieser digitalen Enthaltsamkeit schon einmal gescheitert. Weitere elf Prozent haben den Digital Detox zwar noch nicht ausprobiert, haben allerdings den Vorsatz gefasst, dies 2018 zu ändern.
Das Ziel war immer klar. „To the Moon“, bis zum Mond sollte der Bitcoin-Kurs emporschießen und die Besitzer der Kryptowährung reich machen. Und in den Wochen vor Weihnachten schien das auch kein Ding der Unmöglichkeit mehr zu sein: Beinahe täglich erreichte der Bitcoin ein neues Rekordhoch. Aus Angst, das Geschäft ihres Lebens zu verpassen, investierten vom Studenten bis zur Hausfrau alle Bevölkerungsschichten in die virtuellen Währungen – so wurde ein regelrechtes Kurs-Feuerwerk ausgelöst. In der Spitze war ein Bitcoin fast 20.000 US-Dollar wert. Ein Jahr zuvor lag er noch bei 800 Dollar. Ein sagenhafter Aufstieg, der sämtliche Aktien alt aussehen ließ.12-Bitcoin goes Pop-5708716792001
Doch nun scheint der Traum vorerst geplatzt zu sein. Seit dem Jahreswechsel kennt die Bitcoin-Kurve nur eine Richtung: steil nach unten. In den letzten Tagen gab der Kurs geradezu erdrutschartig nach, am Dienstag näherte sie sich der 6000-Dollar-Marke. Damit verlor sie knapp ein Viertel des Wertes in nur 24 Stunden. Auf den blutigen Freitag und Sonntag, so bezeichneten einige Anleger die letzten Tage, folgte das Montags-Massaker. Der Frühjahr im Kryptomarkt sei wie die Rote Hochzeit in ‚Game of Thrones‘, schreibt ein Nutzer auf Twitter scherzhaft in Anlehnung an eine der berühmtesten Episoden der Fantasy-Serie. „Alle kommen zur Party, am Ende werden alle abgeschlachtet.“bitcoin-kurs
Späteinsteiger dürften in den letzten Tagen hohe Verluste erlitten haben. Doch der Crash war absehbar. Zunächst einmal sind Kurskorrekturen üblich, wenn auch nicht immer in diesem Ausmaß. In der Vergangenheit krachte der Bitcoin mehrfach um 40, 50 oder mehr Prozent ein, erholte sich jedoch über kurz oder lang – und legte schließlich sogar noch zu. Dass der Absturz diesmal so krass ausfiel, war nach der Preisrallye im Dezember zu erwarten.Bitcoin-Betrug 18.30
Die schlechten Nachrichten der letzten Tage haben den Bitcoin-Kurs ebenfalls gedrückt. Einige Regierungen arbeiten daran, den neuen Kryptomarkt zu reglementieren. In den USA untersagten einige Großbanken (darunter Schwergewichte wie JPMorgan Chase oder Banks of America) den Kauf von Bitcoins mit Kreditkarten. China will sogar die Zugänge zu Kryptobörsen – also Plattformen, auf denen mit den Währungen gehandelt wird – blockieren.
Auch aus Basel gibt es Gegenwind: Die Bank für Internationale Zahlungsausgleichung (abgekürzt BIZ), eine der mächtigsten Institutionen der Finanzwelt, fordert ebenfalls eine schärfere Regulierung und will den Bitcoin stärker ins Visier nehmen.
Die jüngste Krise offenbart auch deutlicher denn je die Schwachstellen des Systems. Vergangene Woche sorgte etwa ein Hackerangriff auf eine Kryptobörse in Japan für Aufsehen. Die Täter konnten Beute im Gegenwert von mehreren hundert Millionen Dollar erbeuten. Einige Kriminelle zockten ahnungslose Nutzer mit Schneeballsystemen ab. Eigentlich hätten die Alarmsirenen schrillen müssen, doch Gier frisst bekanntlich Hirn, das zeigte sich beim Bitcoin-Hype nicht nur einmal.
Wie sich der Kurs langfristig entwickeln wird, ist unklar. Die meisten Krypto-Befürworter üben sich in Geduld und glauben fest daran, dass Bitcoin und Co. gekommen sind, um zu bleiben. Kritiker dagegen halten es für die größte Blase seit langer Zeit, die nun berechtigterweise platzt.Bitcoin Domina 21.00
Die Falcon Heavy startete am Dienstag erfolgreich zu einem Testflug um die Sonne. An Bord: ein roter Tesla-Sportwagen. Für Firmenchef Elon Musk ist es ein Meilenstein.
Das Raumfahrtunternehmen SpaceX von Technologieunternehmer Elon Musk hat erfolgreich seine neue Weltraumrakete „Falcon Heavy“ getestet. Sie ist die weltweit stärkste Raumfahrtrakete – und mit Elon Musks privatem Tesla-Elektro-Cabriolet als Testladung an Bord hob sie am Dienstag unter riesigem Jubel vom US-Space-Center in Cape Canaveral im US-Bundesstaat Florida ab.
Der Start der Rakete verlief problemlos – ein Riesenerfolg für das private Raumfahrtunternehmen. „Wow, habt Ihr Leute das gesehen? Das war großartig“, sagte die SpaceX-Moderatorin Lauren Lyons, während Applaus durch das Kontrollzentrum toste. SpaceX-Kommentator John Innsbrucker sagte, der Testflug biete „alles was man sich nur wünschen kann“.
Mehrere Hunderttausend Menschen verfolgten den Start live im Internet, der mit spektakulären Bildern in Szene gesetzt wurde. SpaceX- und Tesla-Chef Musk veröffentlichte auf Twitter ein Video, in dem der rote Elektrowagen zu sehen ist, wie er zu den Klängen von David Bowies „Space Oddity“ durch das Weltall zu rasen scheint: Am Steuer ein Dummy mit dem Namen „Starman“, am Armaturenbrett die Worte „Don’t Panic“ (Keine Panik) als Anspielung auf die Science-Fiction-Kultserie „Per Anhalter durch die Galaxis“.
Das rote Tesla-Auto soll nach dem Willen Musks in seiner künftigen Umlaufbahn in den nächsten Millionen Jahren immer wieder am Roten Planeten vorbeifahren. „Es ist ein kindischer Spaß, aber kindische Späße sind wichtig“, sagte der Visionär. Die Besiedelung des Mars ist Musks erklärtes Fernziel.
Musk hatte im Vorfeld von einer 50-prozentigen Wahrscheinlichkeit gesprochen, dass die Rakete explodieren könnte. Im Verlauf des Dienstag war der Start der „Falcon Heavy“ wegen starker Winde in Cape Canaveral zwei Mal verschoben worden.
Die neue Rakete ist auch für den Transport bemannter Weltraum-Missionen ins All konzipiert worden. Den Plan, mit der „Falcon Heavy“ auch Weltraumtouristen in den Orbit zu schießen, habe Musk jedoch zunächst zurückgestellt, berichteten US-Medien. Dies sei der bereits nächsten Raketengeneration vorbehalten, die unter dem Namen „Big Falcon Rocket“ von SpaceX entwickelt werde.
Die beiden äußeren Antriebsraketen der „Falcon Heavy“ des Typs Falcon 9 kehrten am Dienstag planmäßig zur Erde zurück. Dies ist für SpaceX eines der wichtigsten Erkenntnisse des Jungfernfluges. Allerdings landete der zentrale dritte Antrieb nicht wie geplant auf einer Schwimmplattform, sondern im Wasser des Atlantiks.
Die Wiederverwendbarkeit der ersten Zündstufe macht den Raumtransport verhältnismäßig preisgünstig. Künftig könnte das Unternehmen große, leistungsstarke Sateliten etwa für die US-Streitkräfte ins All transportieren. Bei Vorgängermissionen hatte SpaceX bereits Raumfrachter zur Internationalen Raumstation ISS geschickt und auch Spionagesatelliten in ihre Umlaufbahn gebracht.
07-SpaceX-Rakete bringt Tesla-Sportwagen ins Weltall-5727847207001
Die „Falcon Heavy“ ist nach Angaben von SpaceX mit 70 Metern Länge und über 60 Tonnen Nutzlast zwar die größte derzeit aktiv genutzte Weltraumrakete – aber nicht die stärkste Weltraumrakete aller Zeiten. Die Saturn-V-Rakete, die im Rahmen des Apollo-Programms Ende der sechziger und siebziger Jahre US-Astronauten zum Mond brachte, konnte noch mehr Gewicht laden. Auch die sowjetische Energija-Rakete, die 1987 und 1988 zwei Mal ins All flog, war ein größeres Kraftpaket als die „Falcon Heavy“. Während ihres Testflugs ist die Space-X-Rakete nur leicht beladen.
Die neue Superrakete Musks ist nur ein Beispiel für das gegenwärtige Wettrüsten im Kampf um Vorteile im Weltraum. Sowohl die US-Weltraumbehörde Nasa baut an einer neuen Rakete, als auch der private SpaceX-Konkurrent Blue Origin. „Wir wollen einen neuen Wettlauf im All“, sagte Musk.
Der 46-jährige Elon Musk, sechsfacher Vater und rastloser Unternehmer mit ungewöhnlichen Visionen, ist nicht der einzige Prominente, der Weltraumambitionen hat. Der britische Unternehmer-Freigeist Richard Branson will mit seiner Raumfahrt-Sparte Virgin Galactic unbedingt ins All. Star-Architekt Norman Foster plant auf seinen Reißbrettern Wohnmöglichkeiten auf dem Mond.
Der Start der Rakete wurde von dem Unternehmen zu einer riesigen Show inszeniert, die in Teilen an die Starts der Space Shuttles in den 1980er Jahren erinnert. Mehrere US-Sender übertrugen live.
„Falcon Heavy“ startete von derselben Abschussrampe wie einst die erfolgreiche bemannte Mondmission Apollo 11. Mondfahrer Buzz Aldrin, zweiter Mensch auf dem Erdtrabanten, beobachtete den Start aus der Nähe. „Gratuliere, SpaceX“, schrieb der 88-jährige Weltraum-Pionier auf Twitter nach dem erfolgreichen Abheben.
Für Unternehmer Musk ist der erfolgreiche Start auch für seine Elektroauto-Sparte Tesla ein großer Erfolg – zumindest im PR-Bereich. Kritischen Aktionären wird er vermutlich am Mittwoch bei der Tesla-Hauptversammlung in Kalifornien die Livebilder vorspielen, die die Astronauten-Puppe „Starman“ am Steuer seines Tesla-Cabrios im All zeigen. Den Hintergrund bildet nichts kleineres als die Erdkugel.
17-In 2 Sekunden auf 100: Musk zeigt neuen Tesla Roadster-5649980133001
Den Machern der Foto-App Snapchat sind erstmals seit dem Börsengang vor einem Jahr wieder deutlich bessere Zahlen gelungen. Die Aktie der Firma Snap sprang im nachbörslichen Handel am Dienstag um gut ein Fünftel hoch, weil die Erwartungen der Analysten übertroffen wurden.
Der Umsatz stieg im vergangenen Quartal im Jahresvergleich um 72 Prozent auf 285,7 Millionen Dollar (229,7 Mio Euro). Analysten hatten mit etwas über 250 Millionen gerechnet. Die Zahl täglich aktiver Nutzer kletterte binnen drei Monaten um fünf Prozent auf 187 Millionen. Es war der höchste Zuwachs seit Herbst 2016. Was den Beobachtern auch Mut machte: Der durchschnittliche Umsatz pro Nutzer wuchs innerhalb des Quartals um 31 Prozent auf 1,53 Dollar.
Snap steckt zugleich weiterhin tief in den roten Zahlen mit einem Quartalsverlust von rund 350 Millionen Dollar. Das war zwar mehr als doppelt so viel wie vor einem Jahr (170 Millionen) – aber weniger als von Analysten erwartet. Zudem drückte Snap das Minus um ein Fünftel im Vergleich zum Quartal davor.
Snap macht vor allem die starke Konkurrenz der Facebook-App Instagram zu schaffen, die ähnliche Funktionen wie Snapchat einführte und mehr Nutzer hat. Snapchat steuert unter anderem mit einem Umbau der App gegen, die vor allem viele Erwachsene Nutzer bisher verwirrend fanden. Die neue Version der Anwendung werde inzwischen von rund 40 Millionen Nutzern eingesetzt, sagte Firmenchef Evan Spiegel. Er führte die besseren Zahlen unter anderem darauf zurück, dass Probleme mit der Snapchat-App für das Google-Betriebssystem Android behoben worden seien.
Für Snap geht es darum, sich als attraktive Adresse für Online-Werbung neben Facebook und Google zu etablieren. Dafür wurde im vergangenen Jahr ähnlich wie bei der Konkurrenz eine automatisierte Auktionsplattform für Anzeigenplätze gestartet. Über sie sei zuletzt 90 Prozent der Werbung verkauft worden, sagte Spiegel.
Snapchat war vor allem mit von alleine verschwindenden Fotos bei jungen Nutzern populär geworden, will aber darüber hinaus zum Ort werden, an dem Menschen Bilder von ihrem Tag mit Freunden teilen. Zugleich versucht sich Snapchat als Plattform für Medieninhalte.
Die Snap-Aktie kehrte mit dem nachbörslichen Kurssprung erstmals seit mehr als einem halben Jahr an den Ausgabepreis von 17 Dollar beim Börsengang im März zurück. Skeptische Anleger hatten den Kurs nach vorherigen schwachen Quartalszahlen in den Keller gedrückt.
Mit dem Testflug der Falcon Heavy setzt Elon Musk mit seiner Firma „SpaceX“ einen Meilenstein. Doch auf den Tesla-Sportwagen, der jetzt im Weltall fliegt, reagiert das Netz gespalten.
Netflix hat die TV-Landschaft verändert wie kaum ein Konzern zuvor. Während es früher üblich war, dass neue Serien über mehrere Monate hinweg ausgestrahlt wurden (im Schnitt eine neue Episode pro Woche), stellte Netflix seine Eigenproduktionen auf einen Schlag ins Netz. Gerade bei spannenden Serien wie „House of Cards“ führte das zu dem Phänomen, dass einige Zuschauer die Staffeln quasi am Stück schauten. Das Binge-Watching war geboren, auf Deutsch könnte man es mit Koma-Glotzen übersetzen.
Nun hat sich Netflix genauer mit diesem Verhaltensritus beschäftigt. Untersucht wurden alle Mitglieder, die sich in den letzten fünf Jahren bei Netflix angemeldet haben. Das Ergebnis: Über 90 Prozent der Nutzer haben schon einmal gebinged, also mindestens eine Staffel einer Serie innerhalb von sieben Tagen nach Beginn durchgeschaut. In die Untersuchung wurden alle TV-Serien (außer Kinder- und Familienserien) mit mehr als fünf Episoden pro Staffel einbezogen.Netflix 11.00
Der Ländervergleich zeigt: Die Deutschen sind schnell bei der Sache. Im Schnitt wird vier Tage nach der Anmeldung auf Netflix die erste Serie weggesuchtet, gibt der Konzern bekannt. Die Amerikaner lassen es dagegen ruhiger angehen und brauchen rund 14 Tage Zeit. Im Schnitt dauert der erste Binge rund drei Tage, in diesem Zeitraum wird also mindestens eine Staffel geschaut.
In den meisten Fällen war die Serie der Wahl übrigens „Breaking Bad“. Kaum jemand hat die Zuschauer offenbar so schnell in den Bann gezogen wie der Chemielehrer Walter White, der auf die schiefe Bahn gerät, dort seine intellektuelle Erfüllung findet und daran schließlich scheitert. (Lesen Sie hier, warum die Serie so bedeutend für die TV-Landschaft war – und welche Hauptfigur eigentlich ganz früh sterben sollte.)
● Breaking Bad
● Orange is the New Black
● Narcos
● Stranger Things
● Tote Mädchen lügen nicht
● The Walking Dead
● Suits
● Prison Break
● Pretty Little Liars
Warum die Erfolgsgeschichte von Netflix überraschend altmodisch begann, sehen Sie hier: