Kurs stürzt rapide ab: Die blutige Woche des Bitcoin

Das Ziel war immer klar. „To the Moon“, bis zum Mond sollte der Bitcoin-Kurs emporschießen und die Besitzer der Kryptowährung reich machen. Und in den Wochen vor Weihnachten schien das auch kein Ding der Unmöglichkeit mehr zu sein: Beinahe täglich erreichte der Bitcoin ein neues Rekordhoch. Aus Angst, das Geschäft ihres Lebens zu verpassen, investierten vom Studenten bis zur Hausfrau alle Bevölkerungsschichten in die virtuellen Währungen – so wurde ein regelrechtes Kurs-Feuerwerk ausgelöst. In der Spitze war ein Bitcoin fast 20.000 US-Dollar wert. Ein Jahr zuvor lag er noch bei 800 Dollar. Ein sagenhafter Aufstieg, der sämtliche Aktien alt aussehen ließ.12-Bitcoin goes Pop-5708716792001

Doch nun scheint der Traum vorerst geplatzt zu sein. Seit dem Jahreswechsel kennt die Bitcoin-Kurve nur eine Richtung: steil nach unten. In den letzten Tagen gab der Kurs geradezu erdrutschartig nach, am Dienstag näherte sie sich der 6000-Dollar-Marke. Damit verlor sie knapp ein Viertel des Wertes in nur 24 Stunden. Auf den blutigen Freitag und Sonntag, so bezeichneten einige Anleger die letzten Tage, folgte das Montags-Massaker. Der Frühjahr im Kryptomarkt sei wie die Rote Hochzeit in ‚Game of Thrones‘, schreibt ein Nutzer auf Twitter scherzhaft in Anlehnung an eine der berühmtesten Episoden der Fantasy-Serie. „Alle kommen zur Party, am Ende werden alle abgeschlachtet.“bitcoin-kurs

Viele haben ein Vermögen verloren

Späteinsteiger dürften in den letzten Tagen hohe Verluste erlitten haben. Doch der Crash war absehbar. Zunächst einmal sind Kurskorrekturen üblich, wenn auch nicht immer in diesem Ausmaß. In der Vergangenheit krachte der Bitcoin mehrfach um 40, 50 oder mehr Prozent ein, erholte sich jedoch über kurz oder lang – und legte schließlich sogar noch zu. Dass der Absturz diesmal so krass ausfiel, war nach der Preisrallye im Dezember zu erwarten.Bitcoin-Betrug 18.30

Die schlechten Nachrichten der letzten Tage haben den Bitcoin-Kurs ebenfalls gedrückt. Einige Regierungen arbeiten daran, den neuen Kryptomarkt zu reglementieren. In den USA untersagten einige Großbanken (darunter Schwergewichte wie JPMorgan Chase oder Banks of America) den Kauf von Bitcoins mit Kreditkarten. China will sogar die Zugänge zu Kryptobörsen – also Plattformen, auf denen mit den Währungen gehandelt wird – blockieren. 

Auch aus Basel gibt es Gegenwind: Die Bank für Internationale Zahlungsausgleichung (abgekürzt BIZ), eine der mächtigsten Institutionen der Finanzwelt, fordert ebenfalls eine schärfere Regulierung und will den Bitcoin stärker ins Visier nehmen.

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Blase oder Zukunft?

Die jüngste Krise offenbart auch deutlicher denn je die Schwachstellen des Systems. Vergangene Woche sorgte etwa ein Hackerangriff auf eine Kryptobörse in Japan für Aufsehen. Die Täter konnten Beute im Gegenwert von mehreren hundert Millionen Dollar erbeuten. Einige Kriminelle zockten ahnungslose Nutzer mit Schneeballsystemen ab. Eigentlich hätten die Alarmsirenen schrillen müssen, doch Gier frisst bekanntlich Hirn, das zeigte sich beim Bitcoin-Hype nicht nur einmal.

Wie sich der Kurs langfristig entwickeln wird, ist unklar. Die meisten Krypto-Befürworter üben sich in Geduld und glauben fest daran, dass Bitcoin und Co. gekommen sind, um zu bleiben. Kritiker dagegen halten es für die größte Blase seit langer Zeit, die nun berechtigterweise platzt.Bitcoin Domina 21.00

Schnäppchen nur für Inländer?: EU will Online-Shopping fairer machen

Eine neue Kaffeemaschine bestellen im Internet? Es gibt da diesen italienischen Online-Händler mit super Angeboten, heißt es.

Doch versucht der Kunde von Deutschland aus, auf die Bestellseite zu gelangen, wird er automatisch weitergeleitet – auf eine deutsche Version der Seite, wo die Wunsch-Kaffeemaschine gar nicht verfügbar ist oder viel teurer.

Hinter solchen ärgerlichen Erfahrungen steckt das sogenannte Geoblocking. Die EU will es aus dem Online-Handel weitgehend verbannen. Eine entscheidende Abstimmung dazu steht an.

Welche Probleme bereitet das Geoblocking den Online-Kunden?

Im Internet ein Auto mieten, Konzerttickets kaufen oder eben eine Kaffeemaschine bestellen? Für Kunden kommt es dabei oft darauf an, von wo aus sie ihre Online-Bestellung abgeben wollen. So kann es sein, dass das Mietauto einen Kunden aus Dänemark weniger kostet als einen bulgarischen. Oder dass der deutsche Kunde die Kaffeemaschine kaufen kann, der maltesische aber nicht. Die Herkunft der Bestellung können Online-Händler anhand der IP-Adresse des Kunden erkennen.

Einer Erhebung der EU-Kommission zufolge nutzt mehr als jeder dritte befragte Online-Händler für Konsumgüter Geoblocking. Oft werden dabei ausländische Kunden automatisch an Webseiten weitergeleitet, wo das Angebot nicht verfügbar oder teurer ist.

Welche Kunden sind besonders betroffen?

Vor allem Kunden in kleineren Ländern wie Malta, Luxemburg oder Slowenien. Nach Angaben der Europäischen Verbraucherschutzzentrale BEUC trifft das Geoblocking beim Online-Shoppen aber auch Bewohner von Grenzregionen. Sie scheitern oft beim Versuch, online im Nachbarland zu bestellen, zum Beispiel in Baden-Württemberg an der deutsch-französischen Grenze oder in Brandenburg an der Grenze zu Polen.

Warum stellen sich manche Online-Händler bei ausländischen Kunden überhaupt so quer?

Viele scheuen rechtliche Klippen und Zusatzkosten. «Leider haben wir im Handel keine europäische Einigkeit, sondern müssen mit diversen Unterschieden leben», sagt dazu Oliver Prothmann, Präsident des Bundesverbands Onlinehandel. Da seien zum Beispiel unterschiedlichen Steuersätze und hohe Versandkosten.

Was soll sich nun ändern?

Die neue Verordnung soll faires Online-Shopping für alle ermöglichen. So wird es Händlern künftig nicht mehr möglich sein, ausländische Käufer von ihren Angeboten auszuschließen oder automatisch auf Webseiten mit beispielsweise anderen Preisen weiterzuleiten. Bietet der Online-Händler generell keine Lieferung in das Wunschland an, sollen Käufer zumindest die Möglichkeit bekommen, ihre Ware selbst abzuholen oder den Transport zu organisieren. Für Online-Dienste wie Clouds darf es künftig ebenfalls kein Geoblocking mehr geben. Jetzt muss nur noch das Parlament zustimmen. Das grüne Licht der Mitgliedsländer gilt anschließend als Formsache.

Ausgenommen von der Regelung sind aber urheberrechtlich geschützte Waren, wie E-Books, Musik und Online-Spiele. Damit soll sich die Kommission aber demnächst noch einmal gesondert befassen. Bei bezahlten Filmstreaming-Diensten wie Netflix oder Sky go gelten noch einmal andere EU-Regeln. Sie müssen schon ab März für Abonnenten auch im Ausland frei zugänglich sein.

Und was sagen Verbraucherschützer zu den geplanten Verbesserungen?

Grundsätzlich halten sie die Pläne für einen Schritt in die richtige Richtung. Mit dem Gesetz würden die Rechte der Verbraucher im Binnenmarkt «erheblich gestärkt», sagt Johannes Kleis von der Europäischen Verbraucherzentrale BEUC. Aber Schwachpunkte blieben. «Die Tatsache, dass man in bestimmten Fällen die bestellten Güter nur im Land des Herstellers oder Lieferanten abholen kann, ist natürlich unbefriedigend.» Darum sei es wichtig, dass die Reform das EU-Paketmarkts vorankommt.

Das größte Ärgernis sei aber, dass urheberrechtlich geschützte Inhalte außen vor bleiben. «Das macht aus Verbrauchersicht überhaupt keinen Sinn», sagt Kleis. Gerade Produkte wie CDs oder E-Books würden gerne online gekauft.

Umfrage von BSI: 41 Prozent der Internetnutzer Opfer von Cyberkriminalität

Rund 41 Prozent der Internetnutzer in Deutschland sind schon einmal Kriminellen im Netz zu Opfer gefallen. Jeder Fünfte Deutsche wurde bereits von Schadsoftware wie Viren oder Trojaner befallen.

Das geht aus einer repräsentativen Umfrage hervor, die das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) und die Polizeiliche Kriminalprävention der Länder und des Bundes (ProPK) anlässlich des Safer Internet Days am Dienstag in Auftrag gegeben haben.

Demnach gab knapp jeder Fünfte an, bereits von Schadsoftware wie Viren oder Trojaner befallen worden zu sein. Acht Prozent wurden beim Online-Shopping betrogen, sechs Prozent wurden Opfer von Phishing, fünf Prozent von Identitätsdiebstahl. Weitere genannte Bereiche waren Ransomware-Erpressungssoftware (4 Prozent) oder Cybermobbing (3 Prozent).

Mehr als die Hälfte der Betroffenen erklärten, dass sie sich nach den Attacken selbst geholfen hatten. 24 Prozent suchten Hilfe bei der Familie oder bei Freunden, 19 Prozent erstatteten Anzeige. «Wenn Sie Opfer von Cyber-Kriminalität geworden sind, erstatten Sie Strafanzeige bei der Polizei», forderte der ProPK-Vorsitzende Gerhard Klotter. Dadurch bekämen die Ermittler wichtige Hinweise über das Vorgehen der Täter.

Laut den Umfrageergebnissen spielt für die Nutzer die Sicherheit beim Surfen besonders im Finanzbereich eine große Rolle. So ist sie für 71 Prozent beim Online-Banking besonders relevant, gefolgt vom Online-Shoppen (45 Prozent). Kaum eine Rolle spielt sie dagegen bei der Nutzung sozialer Netzwerke (11 Prozent), Cloud-Dienste (8 Prozent) oder bei vernetzten Hausgeräten (4 Prozent).

«Sicheres Verhalten im Internet muss so selbstverständlich werden wie im Straßenverkehr. Schon mit einigen einfachen Maßnahmen kann man das Schutzniveau deutlich erhöhen», betonte BSI-Präsident Arne Schönbohm.

Und wie schützen sich User konkret vor Gefahren im Netz? Der Umfrage zufolge nutzen 66 Prozent ein aktuelles Antivirenprogramm und eine Firewall. Weniger als die Hälfte (45 Prozent) achten auf eine sichere Verbindung zur Übertragung ihrer Daten. 37 Prozent installieren verfügbare Updates, 21 Prozent legen regelmäßig Sicherheitskopien an.

Messenger: Ein Mann verzichtet ein Jahr auf Whatsapp – das lernte er über seine Freunde

Whatsapp ist der populärste Messenger der Welt. Mittlerweile hat der Dienst mehr als 1,5 Milliarden Nutzer, die 60 Milliarden Nachrichten hin- und herschicken – und zwar jeden Tag. Freundinnen planen in Whatsapp-Gruppen den Junggesellinnenabschied, Eltern die nächste Schulfeier, Kumpel die Party am Wochenende. Längst ist die App zur Schnittstelle unserer Kommunikation geworden. Wie sehr sie unseren Alltag umgekrempelt hat, zeigt sich erst dann, wenn man dem Messenger bewusst den Rücken kehrt. So wie Knut Traisbach. Er hat ein Jahr auf Whatsapp verzichtet und seine Erfahrungen im britischen „Guardian“ geteilt.

Ein großer Whatsapp-Freund war Traisbach nie. Er installierte die App das erste Mal 2012, und das auch nur, weil alle Freunde dort angemeldet waren. Ende 2016 begann ihn die App zu nerven, weil sie ihm ständig mitteilte, dass sie in wenigen Wochen auf Windows Phone, dem Betriebssystem seines Nokia-Smartphones, nicht mehr funktionieren würde. Der Vorsatz fürs neue Jahr war dementsprechend schnell gefasst: Traisbach wollte ein Jahr auf Whatsapp verzichten. Mit ein paar Klicks klinkte er sich aus Dutzenden Chats und Gruppen aus.Verlorenes Gefühl Langeweile 7.10

Weniger Kontakte, mehr Telefonate

Während seine Freunde die ersten Minuten des noch jungen Jahres damit verbrachten, auf ihrem Smartphone herumzutippen und Whatsapp-Nachrichten zu verschicken, blieb sein Telefon ungewohnt still. „Es fühlte sich merkwürdig und unangenehm an, aber auch kühn und gut“, schreibt er.

Traisbach verabschiedete sich nicht vollends aus der Messenger-Welt, er war nach wie vor auf Threema und Signal. „Meine App-Stinenz hatte einen vielversprechenden Start“, schreibt er. Gute Freunde antworteten ihm mit Textnachrichten oder riefen ihn telefonisch zurück. Überhaupt hatte er durch seinen radikalen Schritt wieder ausführliche Gespräche am Telefon. Doch nicht alle Bekannten meldeten sich bei anderen Diensten an, statt 70 Kontakten hatte er nur noch 11.Verschickte WhatsApp-Nachrichten löschen

+++ Lesen Sie hier: Facebook legt von jeden von uns ein „Schattenprofil“ an –  und das verrät mehr über uns, als wir denken +++

„Anfangs fühlte ich mich oft isoliert, als hätte ich meine Freunde verlassen.“ Einige seiner ehemaligen Bekanntschaften verlor er aus den Augen, und es sei schwierig gewesen, „den merkwürdigen Blicken, den Zweifeln und dem Missbehagen“ standzuhalten, wenn er erzählte, dass er kein Whatsapp nutzte. Längst scheint die App der kleinste gemeinsame Nenner unserer Kultur zu sein.

Die Angst, etwas zu verpassen

Das Gefühl, nicht mehr Teil einer Gruppe zu sein, ständig etwas verpassen zu können, begleitete ihn auch noch nach einigen Wochen. Er musste seine Frau fragen, was es Neues in der Schule gibt, die wiederum immer häufiger gereizt reagierte, wenn sie rund 100 Nachrichten in Eltern-Chats durchscrollen musste. Auch wenn er sich mit Freunden traf, musste er sich zunächst auf den neuesten Stand bringen lassen.Netflix 11.00

Gleichzeitig hatte Traisbach das Gefühl, weniger oft zu seinem Smartphone zu greifen. Er scrollte nicht mehr durch die Kontaktlisten, um sich neue Profilbilder anzuschauen. Stattdessen begann er wieder, mehr zu lesen.

Datenschutz? Mir egal.

Einige Bekannte unterstützten Traisbach sogar, betonten aber selbst, dass sie solch einen radikalen Schritt nicht gehen könnten. Im Privatleben oder auf Arbeit gebe es keine adäquate Alternative zu Facebook, hieß es oft.

Vor fast vier Jahren wurde Whatsapp von Facebook für 19 Milliarden US-Dollar gekauft. Doch warum zahlt Facebook so viel Geld für einen Dienst, der seine Nachrichten verschlüsselt und keine Werbung schaltet? Die Firmen argumentieren, dass sie unser Leben besser machen, schreibt Traisbach, doch nur selten wird darüber gesprochen, „was sie unserem Leben eigentlich wegnehmen“. Schon allein die Liste unserer Kontakte und unsere Nutzungsgewohnheiten sind offenbar wertvoll genug. „Die Firmen erschaffen mit unseren Daten persönliche Profile, die zeigen, wer wir sind – und nicht, wer wir sein wollen.“

Wenn er diese Themen im Freundeskreis ansprach, erntete er meist nur ein Schulterzucken. „Ich habe nichts zu verbergen“, war meist die genervte Antwort. Sein Fazit: „Im vergangenen Jahr habe ich realisiert, wie wenig wir wissen und wie sehr uns das egal ist.“ Solange der Dienst angenehm zu nutzen ist, scheint niemand genau wissen zu wollen, wie er eigentlich funktioniert – und welchen Preis wir dafür wirklich bezahlen.

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Gehäufte Beschwerden: Anrufannahme unmöglich: iPhone X soll Probleme beim Telefonieren machen

Seit vergangenem November ist das iPhone X offiziell erhältlich. Kunden müssen für Apples neues Flaggschiff so tief in die Tasche greifen, wie bei keinem Vorgänger zuvor: Etwas mehr als 1300 Euro lässt sich der US-Konzern die Topversion seines Smartphones kosten, los geht es ab etwa 1100 Euro. 

Bei einem solch hohen Preis sollte man als Nutzer erwarten können, dass das Gerät neben seinen Technologie-Neuheiten wie Gesichtserkennung (Face-ID) oder animierten Emojis (Animojis) vor allem die Kernfunktion eines Mobiltelefons – telefonieren zu können – gewährleistet. Genau das scheint bei vielen Besitzern aber nicht der Fall zu sein, schreibt die „Financial Times“ in einem Bericht. Demnach sollen sich in Apples Supportforen seit Dezember Beschwerden häufen, wonach es beim iPhone X große Probleme bei der Annahme von Anrufen gebe.

Auch neues iPhone X hat Aussetzer beim Telefonieren

iphone xl 20.05So heißt es in den meisten der geäußerten Klagen, dass das Smartphone zwar klingele, das Display aber erst deutlich später, teilweise sogar gar nicht reagiere. So sei es unmöglich, eingehende Anrufe anzunehmen. Ein Nutzer berichtete dem Technik-Portal „9to5Mac“: „Immer wenn ich einen eingehenden Anruf auf meinem iPhone X erhalte, beginnt es zu klingeln, aber das Display erscheint erst nach sechs bis acht Sekunden.“

Dass die Probleme mit einem Softwarefehler zusammenhängen könnten, legt die Erfahrung eines anderen Besitzers nahe. Demnach hatte er sich mit demselbem Problem an einen Apple-Support gewandt. Dieser habe sein Smartphone gegen ein neues ausgetauscht, allerdings seien die Probleme auch beim neuen Modell aufgetreten. Seither gingen ihm viele Telefonate verloren, was sehr ärgerlich sei.

Apple will sich Anruf-Problem annehmen

iPhone X Falltest_16UhrWieder ein anderer Nutzer berichtet, dass ein Zurücksetzen des Geräts Abhilfe schaffe –  jedoch nur zeitweise. So habe sein iPhone X zunächst einige Tage fehlerfrei funktioniert, dann sei das Problem dennoch wieder aufgetreten.

Laut „Financial Times“ soll sich Apple der Beschwerden inzwischen angenommen haben. Was die Probleme letztlich auslöse, sei noch unbekannt. Ebenso wie der Zeitpunkt, wann Apple diese mit einem entsprechenden Update beheben will.

Facebook Live iPhone X

Abschuss in Syrien: Manpads – die gefährlichen Kleinstraketen, die ganze Kriege entscheiden können

Manpads – so heißen die kleinen schultergestützen Raketen, mit denen einzelne Soldaten Flugzeuge oder Hubschrauber abschießen können. Sie sind der Alptraum der Großmächte, denn ihre Fähigkeit überall auf der Welt Aufständische niederzukämpfen zu können, beruht auf der absoluten Herrschaft des Luftraums. Die Abkürzung bedeutet „Man Portable Air Defense System“, darum heißt auch eine einzelne Rakete Manpads und nicht etwa Manpad.

Wirksame Waffe gegen tieffliegende Jets

Häufig sind Rebellen und Aufständische nur mit alten Waffen ausgerüstet. Doch mit Maschinengewehren und Flakgeschützen im Kaliber 20 Millimeter können sie den Flugzeugen und Kampfhubschraubern der Großmächte kaum gefährlich werden. Große Stellungen mit Flugabwehrkanonen wie im Zweiten Weltkrieg wären schnell entdeckt und dann ein leichtes Ziel. Die leichten Kaliber der Eisen-Flak können einen Kampfhubschrauber oder ein Bodenkampflugzeug meist nur beschädigen, aber nicht abschießen, da sie am Boden und an den empfindlichen Bauteilen schwer gepanzert sind. Die Piloten sitzen meist sogar in einer Art gepanzerten Badewanne. 

Ganz anders Manpads: Einmal abgeschossen sucht sich der Gefechtskopf selbst sein Ziel. Die erste Generation verfügt nur über einen Infrarotsuchkopf, der die Hitze des Triebwerks ansteuert. Diese Raketen lassen sich durch den Abwurf von glühenden Täuschkörpern ablenken. Modernere Systeme, wie die FIM-92 Stinger oder die russische 9K38 Igla, arbeiten mit einem Infrarot- und einem UV-Sensor.

Vor zwei Jahren stellte der russische Hersteller KBM die 9K333 Verba vor, sie dürfte derzeit in etwa die Spitze der Entwicklung darstellen. Sie benutzt drei verschiedene Sensoren und bringt einen immerhin 1,5 Kilogramm schweren Sprengkopf ins Ziel. Diese Waffen wurden von Russland nach Syrien gebracht und gegen Drohnen eingesetzt. Manpads haben eine Reichweite von bis zu acht Kilometern und eine Einsatzhöhe von etwa 5000 bis zu 6500 Metern.04-Russisches Kampfflugzeug in Syrien abgeschossen-5725807530001

Wer liefert welche Waffen?

Auf den Videos der Rebellen ist zu erkennen, dass eine Manpads das russische Schlachtflugzeug vom SU-25 abgeschossen hat.  Ihr Einschlag führte vermutlich zum Verlust des ersten Triebwerks, kurze Zeit darauf wurde der Jet von den Geschossen einer ZU-23-2 Luftabwehrkanone getroffen und verlor das zweite Triebwerk. Der Jet zerbrach und der Pilot benutze den Schleudersitz.

Das ist nicht das erste Mal, dass Moskau die Macht der Mini-Raketen kennengelernt hat. Die russische Intervention in Afghanistan scheiterte, als die USA begannen, den Aufständischen im großen Stil Luftabwehrraketen vom Typ Stinger zu liefern. Umgekehrt können die westlichen Truppen, die im Jahr 2001 Afghanistan besetzten, von Glück reden, dass die weltpolitischen Rivalen China und Russland den Taliban oder anderen Aufständischen keine tragbaren Luftabwehrraketen lieferten. 

Während die USA über verschiedene Verschiebe-Staaten den Rebellen in Syrien im großen Maßstab TOW-Panzerabwehrraketen geliefert haben, hielten sie sich dort bei den Luftabwehr-Raketen zurück.  Dennoch tauchten immer wieder Fotos auf, auf denen Rebellen vereinzelt mit Manpads posierten. Woher die stammten, war nur aufgrund der Fotolage schwer zu sagen. Die Truppen Assads verloren im Laufe des Krieges zahlreiche Magazine mit Waffen, andererseits ist bekannt, dass die USA sowjetische Waffensysteme in Ost-Europa aufkaufen und nach Syrien bringen.

Gegenmaßnahmen angedroht

Nach dem Abschuss des Jets fliegen die russischen Kräfte in Syrien massiv Angriffe auf die Region. Vermutlich werden herangeführte syrische Kommandos mit russischer Hilfe versuchen, die Absturzstelle und das Wrack zu sichern, um so Rückschlüsse auf die eingesetzte Waffe zu bekommen.  Frants Klintsevich, Vorsitzender des Verteidigungsausschusses in Moskau, sagte der Nachrichtenagentur Interfax: „Wir werden alles untersuchen. Vom Typ des Manpads bis zu den genauen Umständen des Abschusses der SU-25.“ Militärisch sei der Verlust eines Jets nicht entscheidend, könnte politisch aber weitreichende Konsequenzen haben. Es gäbe Informationen , dass diese Waffe erst wenige Tage zuvor von einem benachbarten Staat ins Land gebracht worden sei. „Ein Land, von dessen Gebiet eine Waffe gekommen ist, die dann gegen russische Soldaten verwandt wurde, muss begreifen, dass dieser Vorgang bestraft werden wird.“

Sollte die Rakete von westlichen Mächten geliefert worden sein und nicht aus dem Bestand Assads stammen, wäre eine weitere Eskalation kaum zu vermeiden. Mehrfach hat Moskau angekündigt, derartige Exporte nicht hinzunehmen und gedroht, in so einem Fall, den Gegnern der USA ebenfalls Zugang zu Manpads zu gewähren. 

Abgesehen von der Verschärfung der Situation im eigentlichen Kriegsgebiet, würde die Verbreitung von Manpads die Bedrohung des Luftverkehrs enorm erhöhen. Reichweite und Effizienz der Raketen ermöglichen es Terroristen, jedes landende oder startende Zivilflugzeug ins Visier zu nehmen. SU-22 12.47

Sparmaßnahme: Mit diesen einfachen Tricks ist der iPhone-Speicher nicht ständig voll

Es ist schon eine Crux mit dem iPhone-Speicher. Bis zum iPhone 7 hatte das kleinste Modell lange nur 16 Gigabyte zu bieten, eine spätere Erweiterung ist anders als bei vielen Android-Smartphones nicht möglich. Wer nun an der falschen Stelle gespart hat, bekommt viel zu oft nervige Fehlermeldungen zu sehen. „Speicher fast voll“, heißt es dann. Und das, obwohl Apple seit iOS 11 schon mächtig Fotospeicher spart. Wir verraten, wie man mit wenig Aufwand noch mehr Platz lässt.

Nicht immer in voller Auflösung filmen

Einer der größten Speicherfresser sind selbst geschossene Videos. In der Voreinstellung zeichnet das iPhone in der FullHD-Auflösung von 1080p mit 1920 x 1080 Bildpunkten auf und verbraucht dabei satte 60 MB die Minute. Für kleine Videos zwischendurch reicht aber auch durchaus 720p aus, vor allem, wenn man sie ohnehin nur auf dem iPhone schaut. Das spart mächtig Speicher, 720p-Videos verbrauchen nur knapp die halbe Speichermenge. 4K-Videos, wie sie seit dem iPhone 6s möglich sind, sollte man wegen des Speicherhungers ohnehin meiden – außer man hat ein iPhone mit mindestens 32 Gigabyte Speicherplatz. Die Auflösung ändern Sie in den Systemeinstellungen unter „Kamera“ und „Video aufnehmen“.iOS Speicher Probleme 13.37

Messenger sind Speicherfresser

iMessage und Whatsapp schlucken schnell Speicher im Gigabyte-Bereich. Doch mal ehrlich: Wer liest alte Chats? Auch automatisch gespeicherte Fotos und Videos fressen unnötig Speicher.

  • iMessage: Apples eigener Messenger räumt auf Wunsch automatisch auf. Die Option finden Sie in den Systemeinstellungen unter „Nachrichten“ und „Nachrichten behalten“. Zur Wahl stehen 30 Tage, ein Jahr oder ein unbegrenztes Speichern.
  • Whatsapp: Bei Whatsapp müssen Sie die gespeicherten Inhalte manuell löschen. Gehen Sie dazu in den Einstellungen zum Punkt „Daten- und Speichernutzung“ und dann „Speichernutzung“. Nun sehen Sie, welcher Chat wie viel Speicher frisst. Wählen Sie einen aus, können Sie ihn mit „Verwalten…“ aufräumen. Setzen Sie dazu Häkchen bei den Medien-Arten, die Sie löschen wollen, wählen Sie dann „Leeren“ und bestätigen Sie. Achtung: Die Daten sind danach nicht mehr zu retten.
    Ganz allgemein sollten Sie die Option „Empfangenes sichern“ abschalten – sonst landet jedes Scherz-Foto und Video sofort in der Fotos-App.

HDR-Zwillinge nicht speichern

iOS 11 versteckte Features 10.20Wenn die Lichtbedingungen nicht ideal sind, kann HDR eine Menge herausholen. Leider speichert das iPhone in der Standard-Einstellung nicht nur das gewünschte HDR-Foto, sondern auch das normale Bild ohne die Verbesserungen. Das kostet sinnlos Speicher. Um die Option zu ändern, wählen Sie in den Einstellungen „Kamera“ und legen unter dem Punkt „HDR“ den Schalter bei „Normales Foto behalten“ um.

Automatische Downloads von Käufen abschalten

Wer mehr als ein Apple-Gerät besitzt oder Musik über iTunes kauft, hat schnell den Speicher voll. Alle Einkäufe landen in der Regel auch auf allen Geräten – obwohl man etwa die neue App nur auf dem iPad braucht oder das Album nur für den iPod. In den Einstellungen unter „iTunes & App Stores“ können Sie genau festlegen, welche Einkäufe Sie wirklich automatisch auf dem iPhone haben möchten.

Fotos auf dem iPhone eindampfen

Wenn Sie iCloud nutzen, um die Bilder im Netz zu sichern, gibt es einen ganz einfachen Weg, schnell Speicher zu sparen. Das iPhone behält dann nur eine verkleinerte Version von frisch geknipsten Fotos, in iCloud werden die Bilder aber in voller Pracht gespeichert. Dazu tippen Sie in den Einstellungen auf „Fotos“. Unter dem Punkt „iCloud-Fotomediathek“ wählen Sie statt „Laden und Originale behalten“ die Option „iPhone-Speicher optimieren.“

Cloud-Bilder aussperren

Ist man mit demselben iCloud-Account auf mehreren Geräten eingeloggt, die Bilder schießen, sitzt man ruckzuck in der Speicherfalle. Schuld ist Apples Fotostream, der die letzten 1000 Fotos automatisch auf allen Geräten synchronisiert. Abschalten können Sie die Funktion in den Einstellungen unter „Fotos“ unter dem Punkt „Mein Fotostream“.160901_WhatsApp_alternativen

So räumen Sie den Speicher am schnellsten auf

Neben unnötigen Fotos sind vor allem die benutzten Apps am schwindenden Speicher schuld. Zum einen hat man viele, die man eigentlich gar nicht nutzt, zum anderen sammeln die Anwendungen im Laufe der Zeit erschreckende Mengen an Daten an. Welche die größten Speicher-Fresser sind, erfahren Sie in den Einstellungen unter „Allgemein“ und „iPhone-Speicher“. Instagram, Whatsapp und andere kommen hier bei intensiver Nutzung schnell in den Gigabyte-Bereich. 

Wie man die angehäuften App-Daten, den so genannten Cache, aufräumen kann, hängt von den jeweiligen Apps ab. Viele bieten in den Einstellungen eine entsprechende Option an. Für Whatsapp haben wir es oben erklärt, bei einigen wie etwa Instagram hilft tatsächlich nur ein Löschen und eine erneute Installation der App. Vor allem bei Social-Media-Apps, in die man sich per Account einloggt, ist das oft die bequemste Variante. Da sowieso alle Daten auf dem Server der Betreiber liegen, verliert man durch das Löschen auch keine wichtigen Daten. Einen Trick, wie man den Cache vieler Apps in einem Rutsch leeren kann, ohne sie neu installieren zu müssen, verraten wir in diesem Artikel.IPhone_fuerCF

Fokus auf kleine Unternehmen: US-Web-Anbieter GoDaddy startet in Deutschland

Der amerikanische Internet-Anbieter GoDaddy geht in Deutschland an den Start. Dabei wolle man sich auf kleine Unternehmen fokussieren, teilte das Unternehmen mit. 31 Prozent der Kleinstunternehmen in Deutschland besäßen keinerlei Web-Auftritt.

Das entspreche in Summe geschätzten 1,8 Millionen kleinen Unternehmen. Ihnen wolle Godaddy einen Website-Baukasten bieten, mit dem selbst technisch wenig versierte Kunden in weniger als einer Stunde eine mobile Website erstellen könnten.

«Egal ob Barista, Trainer der örtlichen Fußballmanschaft oder Strickprofi – wer einmal die Entscheidung getroffen hat, kann noch am selben Tag online geben», sagte Deutschland-Chef Patrick Pulvermüller. Das Produktspektrum soll von Domains, über Websites und Hosting bis hin zu Produktivitätstools für kleine Unternehmen reichen.

GoDaddy hat nach eigenen Angaben 17 Millionen Kunden weltweit und betreut inzwischen 73 Millionen Domains. Im Dezember übernahm das Unternehmen den britischen Webhoster und Registrar Host Europe Group mit den deutschen Marken Host Europe und DomainFactory. Nun soll der Eintritt in den deutschen Markt mit lokalisierten Produkten und deutschem Kundenteam folgen. Patrick Pulvermüller, zuletzt Chef der Host Europe Group, wird das Geschäft hierzulande verantworten. Firmensitz der deutschen Niederlassung soll Köln werden.

Kampf der Giganten: Trotz Rekordergebnis: Warum Google vor Amazons Alexa zittert

Es sind beeindruckende Zahlen: Das erste Mal in der gut 20-jährigen Firmengeschichte konnte Google, beziehungsweise die Konzernmutter Alphabet, mehr als 100 Milliarden Dollar in einem Jahr einnehmen. Vor allem das letzte Quartal war mit 32,3 Milliarden Dollar sehr stark und trug maßgeblich zum Jahresumsatz von knapp 110 Milliarden Dollar bei. Doch der Jubel blieb aus.

Was die Zahlen nicht verraten: Die Zukunft sieht deutlich weniger gut aus. Der Aktienkurs ging erstmal fünf Prozent nach unten. Dass Google einen geringen Verlust machte, ist dabei gar nicht das Problem. Das lag an einer Steuernachzahlung von 9,9 Milliarden Dollar, dank der Google sein Auslandskapital in die Heimat holen konnte. Apple, Microsoft und andere Konzerne hatten ähnliche Zusatzkosten gehabt. Viel schlimmer ist, dass Googles Kosten immer weiter steigen – und man im wohl wichtigsten Zukunftsfeld stark hinterherhinkt: bei der Sprachsteuerung. 

+++ Lesen Sie hier, wie Sprachsteuerung immer mehr unseren Alltag erobert +++Warum Alexas Übermacht für Apple zum Problem wird 19.15

Alexa ist die Nummer eins

Amazon dominiert hier mit Alexa unangefochten das Feld. Knapp 75 Prozent Marktanteil hat der Konzern, obwohl Googles Äquivalent Google Home in mehr Märkten verfügbar ist. Die Sprachsteuerung verändert das Werbegeschäft gerade tiefgreifend. Statt klassisch zu googeln fragen die Kunden plötzlich Alexa nach Produkten – und kaufen sie dann gleich bei Amazon. Die Dominanz von Google oder Facebook im klassischen Web und auf dem Smartphone spielt hier keine Rolle.

Amazon dürfte so sehr schnell zu den großen Playern im Werbemarkt aufsteigen. Dass Werbung auf Alexa kommt, ist schon seit Ende letzten Jahres klar. An klassische Radiowerbung darf man dabei aber nicht denken. Stattdessen dürften Firmen dafür zahlen, bei Alexa-Anfragen zuerst genannt zu werden. Fragt man etwa nach Waschmittel, könnte Alexa dann bevorzugt eines von Persil anbieten. So, wie man es auch von den Premium-Suchergebnissen von Google kennt.Amazon_neue_Produkte 19.15

Werbung wird teurer – für Google

Für Google könnte die Entwicklung nicht in einem schlechteren Moment kommen. Weil die Kosten pro erreichtem Konsumenten immer weiter steigen, die Werbekunden aber weniger zahlen wollen, lässt sich mit der klassischen Werbung immer schlechter Geld verdienen. Das Privileg, als Standard-Suchmaschine eingestellt zu sein, wird für Google ebenfalls immer teurer: Die Browser- und Betriebssystementwickler wissen, wie abhängig Google von diesem Zugangspunkt ist und verlangen immer mehr für den begehrten Platz im Suchschlitz. Alleine Apple muss der Konzern Milliarden zahlen, um im iPhone die Standard-Suchmaschine zu bleiben. Suchen die Apple-Fans über Siri, hat Google davon trotzdem nichts – weil Apples Assistentin auf Microsofts Suchmaschine Bing setzt.

+++ Hier erfahren Sie, worum es bei der langen Fehde zwischen Google und Amazon wirklich geht +++ CES Highlights 2018_15.50

Sprachsteuerung wird immer größer

Dass sich der Hype um Sprachsteuerung in nächster Zeit legt, ist nicht abzusehen. Gerade wurden auf der Technik-Messe CES Hunderte neuer Geräte vorgestellt, die Alexa oder Google Home unterstützen oder gar fest verbaut haben. Auch Amazon-Chef Jeff Bezos versicherte, man wolle massiv in die Sparte investieren. Die Erwartungen für Alexa seien sehr optimistisch gewesen – und dann deutlich übertroffen worden, sagte der Amazon-Gründer bei der Verkündung des eigenen Jahresergebnisses. „Wir sehen Überraschungen dieses Ausmaßes nicht sehr oft – erwartet ruhig, dass wir da voll drauf einsteigen.“Google Tabus 20.07

Anders als im Smartphone-Markt kann Google sich bei der Sprachsteuerung bisher nicht durchsetzen. Das Smartphone-System Android erreichte weltweit einen Marktanteil von über 80 Prozent, weil Google es für alle Hersteller frei zur Verfügung stellte. Apple dagegen ließ iOS nur auf den eigenen Geräten zu, weil man sein Geld mit Hardware-Verkäufen verdient. Bei den Sprachlautsprechern wird diese Strategie nicht aufgehen. Wie bei Google geht es Hauptkonkurrent Amazon vor allem um Marktanteile, Verkäufe sind nur ein netter Bonus. So hat der Konzern Alexa bereits für Dritthersteller freigegeben, lässt sie in Autos oder Smartphones wie dem HTC U11 (hier bei uns im Test) verbauen. 

Wer lernt schneller?

In den nächsten Monaten wird es darauf ankommen, wer seine Geräte schneller in weitere Sprachen übersetzt. Aktuell bietet Alexa nämlich seine Dienste nur auf Deutsch, verschiedenen englischen Dialekten und seit kurzem auch Japanisch an. Googles Assistant spricht dagegen bereits jetzt sechs Sprachen, drei weitere sind schon angekündigt. Das letzte Wort ist noch nicht gesprochen.Pixel 2 Google Home Mini 20.35