Warum passiert uns das nicht?: Bitcoin statt Pleite: Wie Rapper 50 Cent Millionen machte – ohne es zu wissen

„Get rich or die trying“ – reich werden oder dabei sterben. So hieß das erste Album von Curtis Jackson alias 50 Cent. Und es machte ihn tatsächlich reich. Dann folgte der Absturz inklusive Insolvenz. Jetzt ist wieder Geld in der Kasse – auch dank des boomenden Bitcoin

Als einer der ersten Musiker überhaupt hatte Jackson 2014 angefangen, beim Verkauf seines Albums „Animal Ambition“auch Bitcoin anzunehmen. Wie viele Kunden die Möglichkeit nutzten, ist nicht bekannt. Gelohnt hat es sich allemal: 700 Bitcoin sollen am Ende zusammengekommen sein, berichtet „TMZ“. Der Clou: Der Rapper und seine Finanzberater hatten den Schatz über Jahre völlig vergessen – bis die Kryptowährung dann durch den aktuellen Boom wieder ins Bewusstsein der Öffentlichkeit kam.Bitcoin Milliardäre Winklevoss 1635

Bitcoin statt Pleite

Hätte man die Kohle auf dem Plan gehabt, wären die damals etwa 450.000 Dollar wohl direkt in Geld umgesetzt worden. Und der Rapper hätte das Geld nicht mehr: 2015 musste er Insolvenz anmelden, mehr als 23 Millionen Dollar Schulden musste er in Raten zurückzahlen. Die vergessenen Bitcoin wären wohl ebenfalls futsch gewesen.

Stattdessen haben sie mächtig an Wert gewonnen. Zum Verkaufsstart des Albums lag der Kurs eines einzelnen Bitcoin noch bei knapp 480 Euro, zum Zeitpunkt seiner Insolvenz ein knappes Jahr später hätte er sogar nur die Hälfte bekommen. Ein Glück also, dass er sie vergessen hatte. Heute liegt der Kurs bei knapp unter 9000 Euro. Die Einnahmen sind also auf satte 6,3 Millionen Euro angewachsen. 

Der Peak des Bitcoin-Hypes scheint aktuell erst einmal vorbei zu sein. Nachdem die Währung im Dezember kurzzeitig satte 17.000 Euro wert war, ist sie in den letzten Wochen stark abgestürzt. Mehr über den Grund für die platzende Blase erfahren Sie in diesem Artikel. Ob Jackson die Bitcoin wie viele Fans trotzdem halten will oder er sie lieber verprasst, ist nicht bekannt. In einem Tweet prahlte er allerdings: „Will jemand ein paar Bitcoin? Ich weiß, ich mache euch damit krank. Entschuldigt mich, ich gehe jetzt zu meinem Geldsack.“50 Cent Tweet Bitcoin

Trotz Sicherheitslücken: Intel liefert Rekordzahlen

Der Chip-Hersteller Intel hat dank starken Wachstums im Geschäft mit Datenzentren sowohl im Schlussquartal als auch im Gesamtjahr 2017 Rekorderlöse verbucht.

In den drei Monaten bis Ende Dezember stieg der Umsatz verglichen mit dem Vorjahreswert um vier Prozent auf 17,1 Milliarden Dollar (13,8 Mrd Euro). Das teilte der Konzern, der derzeit wegen Sicherheitslücken bei seinen Chips in Erklärungsnot ist, am Donnerstag nach US-Börsenschluss mit.

Trotz des Umsatzanstiegs fiel unterm Strich ein Verlust von 687 Millionen Dollar an. Der Grund: Die US-Steuerreform verursachte eine einmalige Abschreibung von 5,4 Milliarden Dollar, insbesondere weil Abgaben auf im Ausland geparktes Vermögen fällig werden. Im Vorjahreszeitraum war noch ein Überschuss von 3,6 Milliarden Dollar erzielt worden. Intel lobte die neuen Steuergesetze jedoch und betonte, 2018 von den niedrigeren Unternehmenssteuern zu profitieren.

Im abgelaufenen Geschäftsjahr steigerte Intel die Erlöse um sechs Prozent auf 62,8 Milliarden Dollar. «2017 war ein Rekordjahr angetrieben von starkem Wachstum in unserem Geschäft mit Rechenzentren», sagte Konzernchef Brian Krzanich. Dennoch drückte die hohe Abschreibung wegen der Steuerreform den Jahresgewinn um sieben Prozent auf 9,6 Milliarden Dollar. Das dürfte derzeit aber Krzanichs geringste Sorge sein. Der Manager steht aufgrund der schwerwiegenden Sicherheitslücken «Meltdown» und «Spectre» unter Druck.

Denn bislang hat Intel noch keine umfassende Lösung für das Problem geliefert, durch das Computerchips zu Einfallstoren für Datendiebe werden könnten. «Wir arbeiten dran», sagte Krzanich in einer Schalte mit Analysten und Investoren und kündigte an, die Sicherheitsmängel «später in diesem Jahr» durch neue Hardware beheben zu wollen. Zudem warnte Intel vor rechtlichen Risiken durch Sammelklagen sowie negativen Folgen für Kundenbeziehungen und Reputation.

Mit einem zuversichtlichen Ausblick auf das laufende Geschäftsjahr unterstrich der Konzern jedoch, dass er keine schweren finanziellen Folgen durch das Sicherheitsproblem erwartet. Intel stellte einen deutlichen Umsatzanstieg auf 65 Milliarden Dollar und ein kräftiges Gewinnplus in Aussicht. Bei Anlegern kam das gut an, die Aktie legte im nachbörslichen Handel um rund vier Prozent zu. Zusätzliche Freude am Markt bereitete eine Dividendenerhöhung.

Im Kerngeschäft mit klassischen Computerchips tut sich Intel wegen der sinkenden PC-Nachfrage schon länger schwer, konnte im Gesamtjahr 2017 aber immerhin ein Umsatzplus von drei Prozent verbuchen. Im Schlussquartal sanken die Erlöse hier um zwei Prozent auf 9,0 Milliarden Dollar. Zuletzt gelang es aber gut, die Schwäche durch andere Sparten wettzumachen. So legte das Geschäft mit Rechenzentren um überraschend starke 20 Prozent auf 5,6 Milliarden Dollar zu.

Streaming-Neuheiten: "Captain America" und Til Schweiger: Netflix setzt im Februar voll auf Filme

Nachdem in den letzten Monaten vor allem Serienjunkies auf ihre Kosten kamen, will Netflix im Februar Film-Fans locken. Von neuen Action-Highlights wie der jüngste Avengers-Film „Captain America: Civil War“ bis zur Schweiger-Komödie „Männerherzen“ ist für jeden Geschmack etwas dabei. Oben drauf kommen einige Klassiker wie „Das Schweigen der Lämmer“ und „Scarface“.

An der Serienfront ist es etwas magerer, immerhin gibt es mehr neue Serien als beim Konkurrenten Amazon Prime Video (Die dortigen Neuerungen finden Sie hier). Spannendster Newcomer: die Sci-Fi-Serie „Alternate Carbon“. In einer 300 Jahre entfernten Zukunft wird unser Bewusstsein digital gespeichert und dann in einen neuen Körper übertragen – und ermöglicht so eine irre Jagd der Hauptfigur auf den Mörder ihres alten Körpers. Wer es realistischer mag, schaut stattdessen die Neuauflage des 80er-Hits „Denver Clan“.

Neue Serien im Februar bei Netflix

  • Altered Carbon, Staffel 1 – ab 2. Februar
  • Arne Dahl, Staffel 2 – ab 1. Februar
  • Big Bang Theory, Staffel 10 – ab 15. Februar
  • Coach Snoop, Staffel 1 – ab 2. Februar
  • Damnation, Staffel 1 – ab 1. Februar
  • Der Denver Clan, Staffel 1 – ab 8. Februar
  • Everything Sucks, Staffel 1 – ab 16. Februar
  • Marseille, Staffel 2 – ab 23. Februar
  • Queer Eye, Staffel 1 – ab 7. Februar
  • Riverdale, Staffel 2 – wöchentlich neue Folgen
  • Seven Seconds, Staffel 1 – ab 23. Februar
  • Star Trek: Discovery, Staffel 1 – wöchentlich neue Folgen
  • The Next Guest Needs No Introduction with David Letterman, Teil 2 – ab 9. Februar
  • Ugly Delicious (Doku), Staffel 1 – ab 23. Februar
  • Under Arrest (Doku), Staffel 8 – ab 1. Februar 

Neue Filme im Februar bei Netflix

  • A Most Wanted Man (Spionage-Thriller) – ab 9. Februar
  • Before The Flood (Doku) – ab 1. Februar
  • Bram Stoker’s Dracula (Grusel) – ab 1. Februar
  • Captain America: Civil War – ab 1. Februar
  • Das hält kein Jahr (Romantik-Komödie) – ab 9. Februar
  • Das Schweigen der Lämmer (Thriller) – ab 9. Februar
  • Die Chroniken von Narnia: Die Reise auf der Morgenröte (Fantasy) – ab 1. Februar
  • Forgotten (Thriller) – ab 21. Februar
  • Full Metal Alchemist (Fantasy) – ab 19. Februar
  • Funny People (Komödie) – ab 1. Februar
  • Inside Llewyn Davis (Musik-Drama) – ab 9. Februar
  • Irreplaceable You (Romantik) – ab 16. Februar
  • It’s Kind of A Funny Story (Romantik-Komödie) – ab 1. Februar
  • Männerherzen (Komödie) – ab 1. Februar
  • Mortified Nation (Doku) – ab 1. Februar
  • Mute (Drama) – ab 23. Februar
  • Role Models (Komödie) – ab 1. Februar
  • Scarface (Action) – ab 1. Februar
  • Seeing Allred (Doku) – ab 9. Februar
  • Sharknado 5 (Action-Komödie) – ab 6. Februar
  • Source Code (Action) – ab 9. Februar
  • Spy Game (Action) – ab 1. Februar
  • The Ritual (Drama) – ab 9. Februar
  • The Trade (Doku) – ab 9. Februar
  • Warm Bodies (Horror-Komödie) – ab 1. Februar
  • When We First Met (Komödie) – ab 9. Februar 

Für Kinder im Februar bei Netflix

  • Greenhouse Academy, Staffel 2 – ab 14. Februar
  • Dreamworks Dragons: Auf zu neuen Ufern, Staffel 6 – ab 16. Februar
  • Luna Petunia: Return to Amazia, Staffel 1 – ab 2. Februar
  • Pocahontas (Disney) – ab 1. Februar 

Neue Comedy im Februar bei Netflix

Fred Armisen: Standup for Drummers – ab 6. Februar 

Neues System: iOS 11.2.5: Warum Sie unbedingt Ihr iPhone updaten sollten

Am Freitag ist es soweit: Apple gibt dann in den USA die Vorbestellungen für den Sprachlautsprecher Homepod frei, am 9. Februar soll er bei den ersten Kunden ankommen. Die Vorbereitungen dafür sind schon in vollem Gange: Mit dem gerade erschienenen iOS 11.2.5 unterstützt auch das iPhone den Funklautsprecher. In Deutschland wird der Homepod zwar erst im Frühjahr in den Läden stehen, iOS 11.2.5 sollte man aber auch hierzulande schnell installieren.

Das bringt iOS 11.2.5

Das aktuelle Update bringt abseits des Homepod-Supports keine neuen Features, behebt aber gleich mehrere Schwachstellen und Fehler. So schließt es die „chaiOS“ getaufte Lücke, die alleine durch den Empfang einer manipulierten iMessage-Nachricht das iPhone abschießen konnte (mehr über die Sicherheitslücke und ihre Folgen erfahren Sie hier). Zudem werden Probleme behoben, die dafür sorgen, dass in der Nachrichten- und der Telefon-App die chronologische Reihenfolge falsch angezeigt wurde. Apples Pannenwoche 19.10

Ein versprochenes Feature kommt wohl erst später: Nachdem herauskam, dass Apple bei älteren iPhones die Performance ausbremst, um Akku-Probleme zu minimieren, hatte Tim Cook eine Lösung zugesichert. Die Kunden sollen demnach selbst entscheiden können, ob sie lieber mehr Leistung wünschen, dafür aber ein Abstürzen des iPhones riskieren wollen. Die Option kommt nun wohl erst in iOS 11.3.

+++ Lesen Sie hier, warum Apples Mac-Rechner nicht in Ansätzen so sicher sind, wie ihr Ruf es verspricht +++

Auch macOS behebt Fehler

Mac-Nutzer sollten das zeitgleich erschienene Update auf macOS 10.13.3 ebenfalls schnell installieren. Auch hier wird der Nachrichten-Bug „chaiOS“ geschlossen. Auf dem Mac konnte er immerhin die Nachrichten-App einfrieren lassen. Eine weitere nun geschlossene Lücke erlaubte es, den Mac App Store trotz eines falschen Passworts zu benutzen.

AppleTV und Apple Watch

Als weitere Apple-Geräte haben AppleTV und die Apple Watch neue Systeme erhalten. Auch sie sollen Fehler korrigieren. Welche das genau sind, verrät Apple aber nicht. Neue Funktionen wurden bislang nicht entdeckt.iPhone X: Für wen lohnt es sich?_17.40