
Außerdem: Apples Drosselknopf, Nintendo Labo, ein echter Spionage-Trojaner und Kurssturz von Bitcoin und anderen Kryptowährungen.
Foto: Michael Hübner
News aus der digitalen Welt

Außerdem: Apples Drosselknopf, Nintendo Labo, ein echter Spionage-Trojaner und Kurssturz von Bitcoin und anderen Kryptowährungen.
Foto: Michael Hübner
Eigentlich sind ortsgebundene Dienste auf dem iPhone sehr praktisch. Man kann sich Restaurants in der Umgebung empfehlen lassen, den Weg suchen und sich sogar an Milch erinnern lassen, sobald man den Supermarkt betritt. Trotzdem dürfte ein Aspekt des ständigen GPS-Trackings den meisten nicht bewusst sein: Das iPhone misst nicht nur ständig, wo es sich gerade befindet, sondern speichert die Standorte auch gleich.28-Sammelklagen gegen iPhone-Hersteller Apple-5694781580001
+++ Hier finden Sie die gut versteckten Tricks von iOS 11 +++
Natürlich passiert das nicht ohne Grund: Apple hat seinem Betriebssystem iOS eine Reihe von Features spendiert, für die es die am häufigsten besuchten Orte kennen muss. So schlägt es morgens etwa die Route zur Arbeit vor, am Samstag bekommt man stattdessen den Weg zum Sportverein angeboten. Denn Apple weiß nicht nur, wo man sich aufhält, sondern auch, wann und wie oft man das tut.
Das hat klare Folgen: Jeder iPhone-Nutzer kann in den Einstellungen im Detail ansehen, wann er sich wann und wo herumgetrieben hat. Weil Apple das Feature bereits vor vier Jahren mit iOS 7 einführte, sind bei einigen Nutzern die Bewegungen über mehrere Jahre nachvollziehbar. Und das für jeden, der das Smartphone entsperrt in der Hand hält. Amazon Echo Google Apple Datensammler_10.30
Wenn man das aus nachvollziehbaren Gründen nicht möchte, kann man die Funktion zum Glück auch abschalten. Im aktuellen iOS 11 öffnen Sie dazu die Einstellungen, wählen „Datenschutz“ und dann „Ortungsdienste“. Ganz unten befinden sich die „Systemdienste“ unter denen dann auch „Wichtige Orte“ gelistet ist. Per Schalter knipst man dort das Speichern des Verlaufes aus. Unter dem Schalter ist der gesamte bisherige Standortverlauf gelistet. Wählt man einen Ort aus, erhält man eine Detailansicht, inklusive Karte. Mit „Verlauf löschen“ wird man die Daten los.
Auch Nutzer von Android-Smartphones sollten sich nicht zu früh freuen. Google speichert neben einer ganzen Reihe anderer Daten auch den Standortverlauf. In diesem Artikel erfahren Sie, welche Daten der Internetriese über Sie gesammelt hat – und wie sie den Datenberg wieder loswerden.App spionieren an Genehmigung vorbei 7.50h
Apple dehnt seine Bildungsinitiative «Jeder kann programmieren» auf 16 Länder in Europa aus.
An 70 Hochschulen und Universitäten in Europa soll ein von Apple entwickelter Lehrplan eingeführt werden, die Studierende in die Lage versetzen soll, mobile Apps zu schreiben, kündigte Apple-Chef Tim Cook am Freitag in Harlow im Südosten Englands an. Damit wolle man die Studenten mit den nötigen Fähigkeiten ausstatten, damit sie in der boomenden App-Economy Karriere machen könnten. Im vergangenen Sommer hatten bereits führende Community Colleges in den USA angekündigt, die App-Entwicklung mit Swift zum Lehrplan hinzuzufügen.
An dem Programm beteiligen sich Bildungseinrichtungen in Deutschland, Großbritannien, Frankreich, Italien, Spanien, den Niederlanden, Schweden, Dänemark, Norwegen, Österreich, Belgien, der Tschechischen Republik, Irland, Luxemburg, Polen und Portugal. In Deutschland sind Schulen und Universitäten in Karlsruhe, Düsseldorf, Gehrden, Kall-Steinfeld, München und Aachen mit dabei. Die Programmiersprache Swift wurde 2014 von Apple vorgestellt und steht seit 2015 unter einer Open Source Lizenz, die eine freie Nutzung von Swift auch für kommerzielle Projekte ermöglicht. Populäre Apps wie Airbnb, Kayak, TripAdvisor, Venmo und Yelp wurden nach Angaben von Apple mit Swift entwickelt. Swift-Erfinder Chris Lattner arbeitet unterdessen bei Google und treibt bei dem Internetriesen Entwicklungen rund um Swift voran.
An dem Programm beteiligt sich auch die Technische Universität München. Der Lehrstuhl für Angewandte Softwaretechnik konzentriert sich laut Apple darauf, seinen Studenten mit Swift und anderen Tools praxisnahes Software-Engineering und unternehmerisches Wirtschaftswissen zu vermitteln. Hierbei werde mit regionalen Unternehmen wie BMW und Siemens zusammengearbeitet, um sicherzustellen, dass das Lernen für den heutigen Arbeitsalltag relevant ist.
Deutschland ist nach Einschätzung des SPD-Innenpolitikers Burkhard Lischka gegen Attacken von Cyber-Kriminellen noch «viel zu wenig gewappnet».
«Wir brauchen eine viel stärkere Bündelung der Zuständigkeiten der Behörden und eine bessere Zusammenarbeit», sagte Lischka der Funke-Mediengruppe am Freitag. Dabei sprach er sich auch für das umstrittene «Back-Hacking» aus. «Bislang ist es den Behörden zwar möglich, Angriffe zu ihren Urhebern zurückzuverfolgen.» Das Löschen von Daten auf fremden Servern sei aber «kaum möglich». Für ein länderübergreifendes, koordiniertes Vorgehen fehle bislang die rechtliche Handhabe. «Eine Grundgesetzänderung scheint mir da unabdingbar», sagte Lischka der Funke-Gruppe.
In den Sondierungsgesprächen hatten sich Union und SPD auf keine konkreten Abwehrmaßnahmen verständigt. Auch bei schweren Cyber-Attacken etwa auf wichtige Infrastrukturen in Krankenhäusern oder Stromnetzen ist es den Behörden bislang nur möglich, die Täter – meist ins Ausland – zurückzuverfolgen. Im November hatte sich Innenminister Thomas de Maizière (CDU) erneut für ein schärferes, auch aktives Vorgehen gegen Angriffe ausgesprochen. Wenn ein Angriff damit abgewehrt werden könne, dann seien auch sogenannte «Hack Backs» denkbar, so der Innenminister.
Der Digitalverband Bitkom und Unternehmen sehen wegen eines anstehenden Urteils beim Obersten Gerichtshof der USA die Datensouveränität in Deutschland und Europa massiv in Gefahr.
Das Gericht will bis zum Sommer entscheiden, ob eine US-Behörde von Unternehmen direkten Zugriff auf Personendaten verlangen kann, die außerhalb der USA gespeichert sind. Bitkom-Hauptgeschäftsführer Bernhard Rohleder sagte, sollte sich das Gericht dem Willen der US-Regierung beugen, würde das «tief in den europäischen Datenschutz eingreifen». «Ein direkter Zugriff von US-Behörden auf Personendaten aus Europa ist unvereinbar mit europäischem Datenschutzrecht.»
Hintergrund ist ein Verfahren, in dem die US-Regierung seit Jahren von Microsoft einfordert, auf Wunsch auch personenbezogene Daten ihrer Kunden an die Regierung zu übergeben, selbst wenn diese in Rechenzentren innerhalb der EU gespeichert sind. Als Reaktion hat Microsoft inzwischen sein Cloud-Geschäft in Deutschland gemeinsam mit dem Treuhänder Deutsche Telekom so aufgestellt, dass das Unternehmen selbst gar nicht auf die Daten seiner Kunden zugreifen kann – und somit nichts herausgeben könnte.
Sowohl Unternehmen, die ihren Standort in den USA haben, als auch Unternehmen, die eine Niederlassung dort haben, wären betroffen, betonte der Bitkom. «Den Unternehmen droht ein unauflösbares Dilemma», sagte Rohleder. Folgten sie einer solchen Anordnung der US-Behörden, brechen sie europäisches Recht. «Widersetzen sie sich einer solchen Anordnung, brechen sie US-Recht.»
Für den 27. Februar ist eine weitere mündliche Verhandlung zu dem Fall in Washington D.C. angesetzt. Der Bitkom hat gemeinsam mit zahlreichen Branchenverbänden aus den europäischen Ländern einen sogenannten Amicus-Schriftsatz eingereicht und ihre Bedenken formuliert. Erst vor knapp einer Woche hatten unter anderen auch der Bundesverband der Deutschen Industrie sowie die Deutsche Industrie- und Handelskammer ihre Argumente zu dem Rechtsstreit eingereicht.
Inhalte von Unternehmen und Medien sollen auf Facebook unwichtiger werden. Das hat Firmenchef Mark Zuckerberg vor wenigen Tagen bekannt gegeben. In Zukunft sollen von Facebook-Freunden konsumierte, geteilte oder kommentierte Inhalte (wieder) in den Mittelpunkt gestellt werden. Der Algorithmus, der im Hintergrund des sozialen Netzwerks bestimmt, was jeder einzelne Nutzer auf Facebook sieht, soll in mehreren Schritten entsprechend angepasst werden.
Für Nutzer heißt das im Umkehrschluss, dass sie in Zukunft weniger News und Informationen auf Facebook sehen werden. Die Reichweiten von Medien werden sinken.
Zuckerberg und sein Team glauben, dass die Menschen das so wollen. Dennoch gibt es keinen Zweifel daran, dass sehr viele Menschen Facebook sehr intensiv dafür nutzen, sich über das Weltgeschehen zu informieren.19-Facebook verliert Freunde in Deutschland-5687571134001
Was viele Facebook-User jedoch nicht wissen, ist, dass sie selbst proaktiv beeinflussen können, welche Inhalte ihnen ausgespielt werden. Ein möglicher Hebel hierfür sind mehr Interaktionen: Je mehr Artikel einer Medienmarke Sie nicht nur lesen, sondern auch liken, kommentieren oder gar teilen, desto häufiger werden Ihnen Inhalte dieser Seite angezeigt – weil Facebook erkennt, dass dieser Content für Sie relevant ist.
Noch wirkungsvoller ist es, wenn Sie Facebook sagen, welche Inhalte Sie zuerst sehen wollen, wenn Sie das soziale Netzwerk öffnen. Wir zeigen Ihnen, wie einfach es einzustellen ist, dass Sie auch in Zukunft die Inhalte des stern regelmäßig auf Facebook sehen.
Öffnen Sie unsere Facebook-Seite: http://www.facebook.com/stern
Drücken Sie auf den Menü-Punkt „abonniert“ in der Mitte des Bildschirms. facebook_abonniert
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Wer noch schneller Bescheid wissen möchte, sollte auf diesem Screen zudem „Benachrichtigungen erhalten“ aktivieren und unter dem Menüpunkt „Einstellungen für Benachrichtigungen“ einen Haken bei „Beiträge“ aktivieren. facebook_benachrichtigungen
Wir sehen uns!
Facebook hat angekündigt, seinen Nutzern in Zukunft weniger Newsseiten – und wieder mehr Seiten von Freunden – anzuzeigen. Doch wenn Sie nicht auf Informationen verzichten wollen, sollten Sie Ihre Einstellungen ändern. Wir zeigen, wie das funktioniert.
Eigentlich sind ortsgebundene Dienste auf dem iPhone sehr praktisch. Man kann sich Restaurants in der Umgebung empfehlen lassen, den Weg suchen und sich sogar an Milch erinnern lassen, sobald man den Supermarkt betritt. Trotzdem dürfte ein Aspekt des ständigen GPS-Trackings den meisten nicht bewusst sein: Das iPhone misst nicht nur ständig, wo es sich gerade befindet, sondern speichert die Standorte auch gleich.
+++ Hier finden Sie die gut versteckten Tricks von iOS 11 +++
Natürlich passiert das nicht ohne Grund: Apple hat seinem Betriebssystem iOS eine Reihe von Features spendiert, für die es die am häufigsten besuchten Orte kennen muss. So schlägt es morgens etwa die Route zur Arbeit vor, am Samstag bekommt man stattdessen den Weg zum Sportverein angeboten. Denn Apple weiß nicht nur, wo man sich aufhält, sondern auch, wann und wie oft man das tut.Amazon Echo Google Apple Datensammler_10.30
Das hat klare Folgen: Jeder iPhone-Nutzer kann in den Einstellungen im Detail ansehen, wann er sich wann und wo herumgetrieben hat. Weil Apple das Feature bereits vor vier Jahren mit iOS 7 einführte, sind bei einigen Nutzern die Bewegungen über mehrere Jahre nachvollziehbar. Und das für jeden, der das Smartphone entsperrt in der Hand hält.
Wenn man das aus nachvollziehbaren Gründen nicht möchte, kann man die Funktion zum Glück auch abschalten. Im aktuellen iOS 11 öffnen Sie dazu die Einstellungen, wählen „Datenschutz“ und dann „Ortungsdienste“. Ganz unten befinden sich die „Systemdienste“ unter denen dann auch „Wichtige Orte“ gelistet ist. Per Schalter knipst man dort das Speichern des Verlaufes aus. Unter dem Schalter ist der gesamte bisherige Standortverlauf gelistet. Wählt man einen Ort aus, erhält man eine Detailansicht, inklusive Karte. Mit „Verlauf löschen“ wird man die Daten los.
Auch Nutzer von Android-Smartphones sollten sich nicht zu früh freuen. Google speichert neben einer ganzen Reihe anderer Daten auch den Standortverlauf. In diesem Artikel erfahren Sie, welche Daten der Internetriese über Sie gesammelt hat – und wie sie den Datenberg wieder loswerden.Darum ist Ihr Smartphone-Speicher ständig voll 12.59
Der Kampfjet „F-35B“ gilt als das teuerste und umstrittenste Rüstungsprojekt der Welt. Seine Tarnkappen-Funktion führt dazu, dass es auf dem Radar kaum sichtbar ist. Außerdem kann die teure Maschine Atomwaffen abwerfen.

Wo man jetzt schon ganz real mit dem Krypto-Geld einkaufen kann
Foto: Edgar Su / Reuters