
Wenn das alte Handy nicht verkauft werden kann, landet es oft auf dem Müll. Dabei können die die digitalen Oldies noch richtig nützlich sein.
Foto: Drobot Dean – stock.adobe.com
News aus der digitalen Welt

Wenn das alte Handy nicht verkauft werden kann, landet es oft auf dem Müll. Dabei können die die digitalen Oldies noch richtig nützlich sein.
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Chromecast und Google Home sind zwei beliebte Smarthome-Produkte, die aber offenbar zeitweilige WLAN-Ausfälle verursachen.
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Die Firma Elliptic Labs zeigte in der vergangenen Woche auf der CES, wie sich Geräte mithilfe von Ultraschall durch Gesten steuern lassen.
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Wo man jetzt schon ganz real mit dem Krypto-Geld einkaufen kann
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Es gibt Situationen, in denen geht es um Leben und Tod. Da wünscht man sich, dass diejenigen, die die Situation retten können, Vollprofis sind. Bei dem Raketenangriff-Fehlalarm, der ganz Hawaii in Panik versetzt hat, war es offenbar anders. Darauf deutet nicht nur der Fehlalarm an sich hin, sondern auch ein Interview, das Jeffrey Wong der Nachrichtenagentur AP gegeben hat.
Im Juli 2017 erklärte der verantwortliche Mitarbeiter der Katastrophenschutz-Behörde von Hawaii, wie die Inselgruppe sich auf einen möglichen Raketenangriff aus Nordkorea vorbereitet. Für ein Foto hat Wong dabei auch vor vier Monitoren posiert, auf denen Karten und Bilder von Überwachungskameras zu sehen waren.
Beliebteste Passwörter 2016 12.52Wer nicht nur auf Wong schaut, entdeckt an den unteren beiden Monitoren kleine Post-its. Wer nun noch in das Foto hereinzoomt, entdeckt auf dem linken Zettel die Notiz: „Password Warningpoint2“. Klar, im Katastrophenfall hilft es nicht, wenn der Mitarbeiter im Dienst erst einmal lang nach dem Passwort suchen muss. Aber das Passwort einer Behörde, die für die Sicherheit von fast anderthalb Millionen Bewohnern von Hawaii und Zehntausenden Touristen verantwortlich ist, sollte dann vielleicht doch etwas besser geschützt sein.
Nicht nur, dass ein Passwort nie im Wörterbuch zu finden sein sollte – Programme von Hackern probieren diese automatisiert aus -, es dann auch noch gut sichtbar an den Monitor zu kleben, zeugt von großem Leichtsinn. Eine größere Sicherheitslücke ist kaum vorstellbar.
Passwort-Richtlinien 14.05Seit mindestens sechs Monaten ist das Foto im Internet zu finden. Sollte ein Hacker das Bild entdeckt haben, wird er es kaum an die große Glocke gehängt haben. Stattdessen dürfte er versucht haben, was er mit dem Passwort anfangen kann.
Ein Sprecher der Katastrophenschutz-Behörde von Hawaii sagte nach dem Fehlalarm, jemand habe fälschlicherweise die Informationskette ausgelöst, die zu der Handy-Warnung geführt habe. Man habe „den falschen Knopf gedrückt“, hieß es weiter. Der Mitarbeiter soll seinen Fehler schnell bemerkt haben, als sein eigenes Handy die Warnmeldung ausspuckte.
Es bleibt zu hoffen, dass „Warningpoint2“ inzwischen nicht mehr das Passwort der Behörde ist. Und, dass das neue Passwort an keinem Monitor mehr klebt.
Fast zehn Jahre ist es her, dass Apple mit dem App Store für immer veränderte, was ein Smartphone ausmacht. Schon vorher gab es Programme für die smarten Geräte, doch erst Apple machte sie mit dem einprägsamen Slogan „There’s an app for that“ (Dafür gibt es eine App) zum Alltagsphänomen. Und zu einer enormen Einnahmequelle.
Wie viel Geld Apple genau mit Apps macht, verrät der Konzern zwar nicht. Es lässt sich aber recht einfach schätzen: 26,5 Milliarden Dollar hat der Konzern nach eigenen Angaben im letzten Jahr an App-Entwickler ausgeschüttet. Da der Konzern 30 Prozent der Einnahmen kassiert, belaufen sich die Gesamteinnahmen mit Apps auf 37,9 Milliarden Dollar. Apples Anteil beträgt demnach 11 Milliarden Dollar (9 Milliarden Euro). Da die Kosten des App Stores vernachlässigbar sein dürften, handelt es sich um nahezu reinen Gewinn.App spionieren an Genehmigung vorbei 7.50h
Davon kann so manche Weltmarke nur träumen. McDonald’s kennt zwar jedes Kind, der Konzern nahm aber im Jahr 2016 nur 20,1 Milliarden Euro ein – weltweit. Hinzu kommt: Klassische Unternehmen haben noch jede Menge Kosten. Der Gewinn des Fastfood-Giganten lag deshalb gerade mal bei 3,8 Milliarden Euro, also ein knappes Drittel von Apples App-Store-Gewinn.
Für den Konzern sind das hervorragende Nachrichten. Schon länger versucht Apple, seinen Kurs vom Erfolg des iPhones unabhängiger zu machen. Hoffnungsträger ist die Services-Sparte, zu der neben dem App Store auch iTunes und das Cloud-Geschäft gehört. Im letzten Jahr konnte man freudig verkünden, dass alleine die Service-Sparte es unter die 100 umsatzstärksten Firmen weltweit schaffen würde.Digitale Alltagsorganisation_11.30
Apples Geschäft mit den Apps hat ganze Branchen abgehängt. Die gesamte Musikindustrie brachte es 2016 auf Einnahmen von etwa 13 Milliarden Euro, im vergangenen Jahr könnte Apple sogar die weltweiten Kino-Einnahmen getoppt haben. 31 Milliarden Euro nahmen die Lichtspielhäuser 2016 weltweit ein. Der Trend geht zwar nach oben, ob man Apples Rekord-Einnahmen brechen konnte, steht aber auf einem anderen Blatt. Die Branche hat allerdings durch Blu-ray-Verkäufe, Streaming und TV-Rechte noch die ein oder andere zusätzliche Einnahmequelle.
Ein Abschwung von Apples Erfolgskurs ist derweil nicht in Sicht. Alleine am Neujahrstag nahm Apple unfassbare 300 Millionen US-Dollar ein – nur mit dem App Store. Im letzten Jahr waren es am selben Tag noch 240 Millionen Dollar. Kein schlechter Start in das Jahr.Hilfreiche Apps 7.45
Es war ein simpler, aber eindrucksvoller Effekt: Vor zehn Jahren zog Apple-Gründer Steve Jobs das erste Macbook Air aus einem handelsüblichen Briefumschlag. Er wollte damit zeigen, wie dünn und schlank der Laptop ist, der das mobile Arbeiten neu erfinden sollte. Apple sorgte mit dem Mabook Air für einen Schub im Markt der ultraportablen Notebooks, bei denen es auf ein niedriges Gewicht und ein flaches Gehäuse ankommt. 0,4 Zentimeter misst es an seiner dünnsten Stelle, und selbst an der dicksten sei es mit 1,9 Zentimetern noch schlanker als die meisten Geräte anderer Hersteller, prahlte Jobs damals. Mit dem aus einem Stück Aluminium gefrästen Unibody-Gehäuse hob es sich deutlich von den Plastik-Macbooks ab.
05-Auch Apple will Sicherheitslücken mit Software-Update schließen-5702806841001Das schlanke Gewicht wurde jedoch mit vielen Kompromissen erkauft: Zwar hatte das Macbook Air eine vollwertige Tastatur und einen vergleichsweise großen Bildschirm, doch fast alle zu dieser Zeit gängigen Anschlüsse wurden gestrichen. Es gab nur einen USB-Port, eine Micro-DVI-Buchse und ein Kopfhöreranschluss. Außerdem verzichtete Apple zum ersten Mal in einem Notebook auf ein optisches Laufwerk für CDs und DVDs. Stattdessen wurde ein optionales externes DVD-Laufwerk für rund 100 Euro angeboten. Das sorgte für heftige Kontroversen.
Die Reaktionen auf das Macbook Air fielen gemischt aus: Die Portabilität kam bei vielen Nutzern gut an, doch die wenigen Anschlüsse, der Verzicht auf das Laufwerk, die nicht-austauschbare Batterie und der hohe Preis wurden kritisiert.
+++ Lesen Sie hier: 40 Dinge, die Sie vermutlich noch nicht über Apple wussten +++
Zwar behob Apple einige der Schwachstellen in späteren Modellen. Am grundlegenden Prinzip änderte sich jedoch nichts: Das Macbook Air war ein Vorbote der drahtlosen Zukunft, wie sie sich der Konzern aus Cupertino vorstellte. Deshalb fehlte konsequenterweise auch ein Ethernet-Anschluss. Von Haus aus konnte der Apple-Luftikus nur mittels Wlan ins Internet gehen. Wer ein Ethernetkabel verwenden wollte, musste zusätzlich einen USB-Adapter kaufen. Ein Thema, das viele Nutzer bis heute kennen.
Seitdem eckte Apple in dieser Hinsicht noch mehrfach an: Das neu gestaltete Macbook aus dem Jahr 2015 hatte nur noch einen USB-C- und einen Kopfhöreranschluss. 2016 strich Apple beim iPhone 7 sogar die Kopfhörerbuchse, was erneut für heftige Kritik sorgte. 2017 wurde beim iPhone X sogar der ikonische Home-Button entfernt, in diesem Jahr verschwindet er vermutlich bei allen neuen iPhone-Modellen. Auf die Verkaufszahlen wirkte sich jedoch keiner der radikalen Schritte spürbar aus.
Das Macbook Air hat sich 2018, im zehnten Jahr seines Bestehens, mittlerweile überlebt. Es dient nur noch als günstiges Einsteigermodell – und ein noch schlankeres Macbook nahm seinen Platz als Leichtgewicht ein. Auch in diesem Jahr dürfte es mit hoher Wahrscheinlichkeit kein neu gestaltetes Macbook Air geben.iPhone X Test NICHT VERÄNDERN
„Es ist davon auszugehen, dass es sich bei sämtlichen weiblichen Profilen um fiktive Profile handelt“ – wenn Sie diesen Satz in den AGBs einer Dating-Plattform lesen, sollte eigentlich ja alles klar sein. Mit wem Sie hier auch flirten, es könnte sich ein Fake-Profil dahinter verbirgen. Das Problem? Wir kennen es wohl alle selbst – kaum jemand liest die AGBs. Und wer doch damit anfängt, kommt meistens nicht bis zum Ende. Dazu kommt, dass Dating-Plattformen ihre Nutzer nicht angemessen auf Fake-Profile hinweisen. Sollten Sie Ihre „große Liebe“ auf solchen Portalen suchen, schauen Sie besser doppelt und dreifach hin.
No-Gos fürs Online-Dating 19.20Die Verbraucherzentrale hat gerade in einer groß angelegten Studie herausgefunden, dass 187 Online-Dating-Portale Fake-Profile betreiben. Das sogenannte „Martkwächter-Team“ der Verbraucherzentrale Bayern hat dazu sämtliche AGBs und Homepages durchgearbeitet. Dass Dating-Plattformen entweder Bots oder bezahlte Mitarbeiter einsetzen, um mit ihren Kunden zu flirten, ist die eine Sache. Doch 171 der 187 untersuchten Portale weisen die User leider gar nicht oder nicht ausreichend auf diese Praxis hin.
„Chancen zum Kennenlernen eines potenziellen Partners gibt es bei Fake-Profilen nicht“, wird Susanne Baumer vom „Marktwächter-Team“ auf der Homepage der Verbraucherzentrale zitiert. Da User aber genau dafür häufig Geld bezahlen, werden sie an der Nase herumgeführt. Bei genauerem Hinschauen könne man, so die Verbraucherschützer, die Nutzung von Fake-Profilen allerdings erkennen. Tauchen in den AGBs oder Nutzungsbedingungen Schlüsselworte wie „Animateure“, „Controller“, „Moderator“ oder „moderierter Dienst“ auf, dann sollten bei Ihnen die Alarmglocken schrillen.
Welche Plattformen betroffen sind, können Sie hier einsehen.Absurde Datingsites 1032
Seit Anfang 2017 steigt der Bitcoin immer weiter, im Dezember war die Währung innerhalb eines Jahres von 700 auf 17.000 Euro gestiegen. Dass es bei steil steigenden Bitcoin nicht immer mit rechten Dingen zugeht, zeigt eine Studie. Sie stellt dar, wie ein einzelner Betrüger es schaffte, den Wert von Bitcoin zu verachtfachen.
Die gerade im Fachmagazin „Journal of Monetary Economics“ erschienene Studie befasst sich allerdings nicht mit dem aktuellen Boom. Der Betrug fand bereits 2013 auf der damals größten Bitcoin-Börse Mt. Gox statt. Geleakte Daten des Handelsplatzes aus diesem Zeitraum erlauben sonst unmögliche Einblicke in die Handelströme der Börse. Und wie sie manipuliert wurden.
+++ Lesen Sie hier: Trotz des irren Hypes – Warum Bitcoin an seiner Hauptaufgabe scheitert +++
Bitcoin Domina 21.00Die Forscher der Unis von Tulsa und Tel Aviv haben die Daten genau studiert. Die Besonderheit der Leaks ist, dass sie die Anonymität der Transaktionen aufheben, die Bitcoin sonst gewährt. Weil alle Nutzer bei Mt. Gox eine Nutzer-ID haben, lassen sich die Geldbewegungen zuordnen – und einen Betrüger entdecken.
Der hatte in Blogs die Spitznamen „Markus“ und „Willy“ erhalten. Markus kaufte über Monate in großen Mengen Bitcoin. Mehr als 300.000 sollen es am Ende nach Angabe der Forscher gewesen sein. Sie wurden stutzig, weil der Käufer nie Transaktionsgebühren zahlen musste. Und die Verkäufer nie Geld erhielten. Auch die Bitcoin landeten nicht auf Markus‘ Konto. Sämtliche Käufe waren also fingiert. Weil sie den anderen Kunden aber angezeigt wurden, stiegen die Preise des Bitcoin wegen der hohen Nachfrage an.
An einem Tag hörte Markus plötzlich auf. Sieben Stunden später ging Willy ins Rennen. Willy war kein einziger Kunde, sondern ein Netz aus 49 Accounts. Jeder von ihnen kaufte Bitcoin für genau 2,5 Millionen Dollar – und hörte dann wieder auf zu handeln. Minuten später wurde der nächste Account aktiv und tat das Gleiche. Und wieder kletterten die Preise. Die Forscher sind sicher: Willy alleine ist für den Anstieg des Botcoin von 150 auf über 1000 Dollar in nur zwei Monaten verantwortlich.
Doch wozu das Ganze? Die Forscher vermuten, dass es sich um eine Vertuschungsmaßnahme des Betreibers von Mt. Gox handelt. Der Handelsbörse wurden vermutlich bereits 2011 satte 650.000 Bitcoin durch einen Hack gestohlen. Ihre These: Mit der Manipulation und den Gewinnen aus den steigenden Preisen wollte der Betreiber die Verluste ausgleichen.Bitcoin Rettung 11.04
Das würde auch die Willy-Methode erklären. Sie basiert auf derselben Maschen, der sich auch kriminelle Aktien-Händler wie Bernie Maddof bedienten und die nur ein Insider mit Zugriff auf das System nutzen kann. Die Kunden erhielten zwar nominell Geld für ihre Bitcoin. Weil sie ihre Bar-Reserven aber aus Bequemlichkeit meist einfach bei Mt. Gox liegen ließen, statt sie auszuzahlen, musste der Betreiber das Geld gar nicht wirklich besitzen. Er konnte einfach die Zahl des Kontostandes erhöhen und hoffen, dass er das Geld nie bezahlen müsste.
Tatsächlich kam es auch so: Anfang 2014 sperrte Mt. Gox sämtliche Auszahlungen. Einige Wochen später meldete der Betreiber die Insolvenz an. Der Bitcoin brach in bis dahin nie gekanntem Maße ein, es sollte vier Jahre dauern, bis sich die Währung wieder erholt hatte – und der aktuelle Boom losging.
Die Forscher sehen den Fall als klare Warnung. Die Möglichkeiten der Manipulation gäbe es weiterhin, nur geleakte Daten um sie nachzuweisen fehlten, stellen sie trocken fest. Vor allem die geringe Anzahl an Käufern und Verkäufern, die große Mengen an Währung bewegen, machten Bitcoin und die vielen anderen Krypto-Währungen so leicht angreifbar. „Es ist wichtig zu verstehen, wie anfällig Märkte für Krypto-Währungen für Manipulation sind“, warnen sie daher. Bevor der nächste Crash kommt.
Ein Selfie am Piccadilly Circus in London, Schnappschüsse von der Freiheitsstatue oder ein Bild vor dem Eiffelturm. Wer bei Instagram angemeldet ist, kennt die unzähligen Reise-Selfies und Schnappschüsse von Sehenswürdigkeiten. Was dabei nicht fehlen darf: Die Hashtags. Anhand derer lässt sich gut ablesen, welche Städte am beliebtesten sind.
Spitzenreiter im Hashtag-Ranking ist aktuell London. Die britische Hauptstadt löst damit den Big Apple ab, der 2016 noch die Stadt mit den meisten Hashtags war. 88,5 Millionen Bilder mit #London in der Bildunterschrift waren Ende 2017 auf Instagram online. Auf Platz zwei folgt New York mit geringem Abstand, wie die Grafik von Statista zeigt. Eine deutsche Stadt schaffte es nicht in die Top 10 – #Berlin liegt mit 26 Millionen Nennungen erst auf Rang 13.