Debakel um Note 7: Samsung zahlt seinen Kunden sogar den Umstieg aufs iPhone 7

Es war ein Ende mit Schrecken: Anfang der Woche zog Samsung beim Galaxy Note 7 den Stecker, das Smartphone wurde offiziell eingestellt. Grund dafür waren massive Probleme auch bei den Austauschgeräten, bei zahlreichen Modellen explodierten die eingebauten Akkus. Die weltweit 2,5 Millionen Kunden wurden gebeten, das Galaxy Note 7 auszuschalten und an den Hersteller zurückzuschicken.

Samsung tauscht gegen iPhone 7

Nun hat Samsung auch die Bedingungen für den Umtausch veröffentlicht und zeigt sich äußerst großzügig. US-Kunden bekommen wahlweise ein Galaxy S7 oder Galaxy S7 Edge und zusätzlich eine Gutschrift in Höhe von 100 Dollar. Wer aber kein Vertrauen mehr in die Marke hat, kann sein Note 7 auch gegen ein Smartphone eines anderen Herstellers tauschen – sogar gegen Apples iPhone 7 und iPhone 7 Plus oder das brandneue Pixel Phone von Google. Damit nicht genug: Nimmt man das Angebot in Anspruch, bekommt man noch eine 25-Dollar-Gutschrift. Ein sehr faires Angebot.11-Samsung nimmt Galaxy Note 7 nach Bränden vom Markt-5165164201001

Deutsche Kunden haben dagegen nur zwei Optionen: Sie können das Note 7 entweder gegen ein Galaxy S7 oder S7 Edge austauschen und sich die Preisdifferenz auszahlen lassen oder das Note 7 zurückgeben und sich den vollen Kaufpreis rückerstatten lassen. Der Tausch gegen das Smartphones eines fremden Herstellers wird hierzulande nicht angeboten.

Austausch kostet Samsung Milliarden

In einem Statement räumt Samsung ein: „Wir bedauern zutiefst, dass das Note7 nicht dem hohen Qualitätsstandard entsprochen hat, den unsere Kunden und Partner von uns erwarten. Wir danken unseren Kunden für ihre Geduld während der letzten Wochen und möchten für die Unannehmlichkeiten ausdrücklich um Entschuldigung bitten.“

Das Austauschprogramm und der Produktionsstopp des Note 7 dürfte Samsung Milliarden kosten. Der Konzern selbst hat die Gewinnerwartung für das nächste Jahr bereits gesenkt, die Aktie gab an der Börse nach. Viele Experten erwarten nun, dass Samsung nun seine gesamten Produktionsprozesse überprüft, immerhin stammen die meisten Bauteile der Galaxy-Smartphones aus eigener Produktion.Note 7 13.20

Instagram-Star: Mathe-Lehrerin heimlich gefilmt – jetzt ist Oksana ein Internetstar

Weißrussland hat generell ein PR-Problem. Mehr als der grimmige Staatschef Lukaschenko und die unseligen Minsk-Abkommen fällt einem zu dem Staat in Ost-Europa meist nicht ein. Das kann sich nun ändern, denn die Welt hat Oksana Neveselaya entdeckt.

Sie gilt als die heißeste Mathematik-Leherin der Welt. Von Oksana ist ein kleiner Video-Clip bei Youtube aufgetaucht. Offenbar heimlich von einem Schüler aufgenommen. Mit einem grauen, kurzen und sehr figurbetonten Kleid führt Oksana Neveselaya in die Probleme der Mathematik ein. Selbst in dem kleinen Wackelvideo verschlägt sie dem Betrachter den Atem.

Ob dieser Aufzug pädagogisch sinnvoll ist, darf bezweifelt werden. Schwer vorstellbar, dass junge Weißrussen in der Pubertät sich bei Oksanas-Vortrag auf die Feinheiten der Kurvendiskussion konzentrieren können.

Niemand muss Angst haben, dass sich die Lehrkraft von dem Video bloßgestellt fühlen könnte. Denn auf ihrem Instagram-Account O-Neveselaya zeigt Oksana ganz offen ihre schönen und sexy Seiten.

00 Oksana

Vor allem Reisen machen der jungen Frau Spaß, denn sie zieht es viel häufiger an Strand und Palmen, als in die berühmten weißrussischen Sümpfe und Wälder. Der Instagram-Account profitiert vom Ruhm der jungen Mathematikerin, innerhalb weniger Tage kletterte er auf 250.000 Follower.

Bleibt abzuwarten, wie der eher prüde Lukaschenkow-Staat auf den Medienruhm reagiert. In Amerika wurde eine  Lehrerin erst vor kurzen von der Schulaufsicht diszipliniert. Nachdem ihre Kurven und knappen Kleider im Internet für Furore sorgten, musste sie alle Accounts abschalten und sich künftig deutlich züchtiger für den Unterricht kleiden. Aber Ost-Europa tickt anderes als die USA. In Russland wählen die Luftlandetruppen sogar eine Miss Fallschirmjäger, durchaus möglich, dass Lukaschenkos Staat die Lehrerin gewähren lässt.

Teacher Brown 19.40

Von wegen clevere Technik: Wlan-Wasserkocher: Brite hat erst nach elf Stunden eine Tasse Tee

Intelligente Kühlschränke, Waschmaschinen mit Wlan: Die Elektronikhersteller versprechen uns mit dem „Internet of Things“ eine schillernde Zukunft, in der etwa das Heizungsthermostat automatisch bei geöffnetem Fenster heruntergedreht wird. Doch ganz so clever, wie es die Unternehmen versprechen, ist die Technik dann meist doch nicht. Das zeigte zuletzt der Fall von Mark Rittman, dessen Kampf mit einem smarten Wasserkocher derzeit in Großbritannien für amüsierte Schlagzeilen sorgt.

Eigentlich wollte sich Rittman morgens um 9 Uhr nur – very British – einen Tee kochen. Und weil der Datenspezialist aus dem beschaulichen Hove direkt am Ärmelkanal auch an die Zukunft des smarten Zuhauses glaubt, hatte er sich einen modernen Wifi-Wasserkocher (Smarter iKettle) für knapp 100 Pfund zugelegt. In der Theorie kann der das Wasser bequem vom Bett aus zum Kochen bringen. In der Praxis aber funktionierte: nichts.SmartHome IFA 2016 18.30h

Elf Stunden für eine Tasse Tee

Schon beim Verbinden mit dem heimischen Funknetzwerk hakte es an allen Ecken und Enden, denn der Kettle wollte sich einfach nicht mit dem Wlan und der passenden Smartphone-App verbinden. Die meisten Personen hätten vermutlich nach 15 Minuten genervt aufgegeben und einfach einen Topf auf die Herdplatte gestellt, aber nicht Rittman.

Amazon Echo ausprobiert 17.35hAuch nach drei Stunden hatte der Brite noch nicht das Handtuch geworfen. Sein Ziel: Den Wasserkocher mit Amazons Sprachlautsprecher Echo zu steuern. Dafür fehlt dem Gerät aber die nötige Schnittstelle, die Rittmann kurzerhand selbst entwickelte. Immer wieder entdeckte er neue Probleme, erst nach elf Stunden funktionierte alles wie gewünscht: Der iKettle konnte mit einem Sprachbefehl gestartet werden.

Von wegen Smart Home

In den sozialen Netzwerken wurde das Experiment des Bastel-Briten schnell zum Gesprächsthema, denn Rittman postete seinen Fortschritt immer wieder auf Twitter. Während einige seine Odyssee amüsiert kommentierten, legten andere ihm nahe, doch einfach einen normalen Wasserkocher zu kaufen. Für Rittman ist das keine Option, denn er will ein smartes Haus bauen. Doch es wartet noch viel Arbeit auf ihn: Während des Abendessens schalteten sich die smarten Lampen im Haus ab, weil ein Firmware-Update eingespielt wurde. Diesmal konnte er sich aber immerhin einen Beruhigungstee kochen.Ifa kuriositäten 10.50