
Die Apple Watch Nike+ wird ab 28. Oktober verkauft werden, wie Apple jetzt bekannt gab. Sie wurde mit Sportartikel-Hersteller Nike entwickelt.
Foto: Reuters
News aus der digitalen Welt

Die Apple Watch Nike+ wird ab 28. Oktober verkauft werden, wie Apple jetzt bekannt gab. Sie wurde mit Sportartikel-Hersteller Nike entwickelt.
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Als Tim Cook 2011 das iPhone 4s vorstellte, hatte Apple für das überarbeitete iPhone 4 vor allem ein Killer-Feature parat: Die digitale Assistentin Siri ließ die Zuschauer damals mit offenen Mündern zurück. So gut hatte Sprachsteuerung vorher noch nie funktioniert. Seitdem ist viel passiert. Und Apple hat mächtig den Anschluss verloren. Das könnte noch schwere Folgen haben.
Denn obwohl Siri mittlerweile auch auf dem iPad, dem Mac und der Apple Watch zu finden ist und jede Menge neuer Funktionen gelernt hat, haben die Konkurrenten nicht nur aufgeholt, sondern Apple regelrecht abgehängt. Google Now und Amazons Assistentin Alexa sind zuverlässiger, cleverer und werden immer schlauer, wenn das auch im Deutschen meist etwas schlechter klappt als in ihrer Muttersprache Englisch. Siri dümpelt dagegen etwas vor sich hin. Für den etablierten Tech-Journalisten und Apple-Experten Walt Mossberg Grund genug in einem aktuellen Essay zu fragen: „Warum wirkt Siri eigentlich so dumm?“ Die Antwort könnte Apple noch vor Probleme stellen.Google Pixel etc_21Uhr
Mossberg bemängelt vor allem, dass Siri kaum in der Lage ist, komplexere Fragen zu beantworten und an vielen Handlungsanweisungen scheitert, die Google Now problemlos meistert. Auf Anfrage sagte ihm Apple, man konzentriere sich vor allem auf Alltags-Aufgaben. Die meisten Nutzer nutzten Siri nämlich auch nur für ganz einfache Aufgaben. Etwa, um einen Wecker zu stellen oder einen Freund anzurufen. Mossberg fragt sich aber völlig zu recht, ob das nicht nur deshalb der Fall ist, weil die Nutzer eben wissen, das Siri an schwierigeren Fragen scheitert.
Und diese schwierigeren Aufgaben dürften in Zukunft eher zunehmen, zumindest bei der Konkurrenz. Google hat mit seinem Smartphone Pixel gerade auch einen neuen Assistenten namens Google Assistant vorgestellt. Der wird wie Siri per Sprache gesteuert, beherrscht aber Konversationen auf einem ganz anderen Level. Er kann bei unklaren Angaben konkret nachfragen, komplexe Zusammenhänge verstehen und selbstständig Informationen aus anderen Quellen miteinander verknüpfen. Ziel ist, durch maschinelles Lernen und eine immer ausgeklügeltere Spracherkennung echte Gespräche mit Maschinen zu ermöglichen. Ein echter Assistent eben.Amazon Echo ausprobiert 17.35h
Daran arbeiten auch andere Silicon-Valley-Riesen wie Amazon, Microsoft und Facebook. Amazon hat gerade seinen sprachgesteuerten Lautsprecher Echo für Deutschland angekündigt, der nicht nur Musik abspielt und Wikipedia-Einträge abruft, sondern auch online einkaufen und smarte Hausgeräte steuern kann. Microsofts Cortana ist seit Windows 10 fester Bestandteil des Betriebssystems. Facebook, Microsoft und Google setzen zudem auf Chat-Bots um die Sprachsteuerung in Chats auszulagern und so auch in der Ubahn nutzbar zu machen. Die Zukunft des Computers und der Heimsteuerung sehen also immer mehr Unternehmen im Gespräch mit der Maschine.
Siri sieht dagegen mittlerweile ziemlich alt aus. Laut Mossberg kannte sie zum Beispiel nicht mal die Namen der beiden US-Präsidentschaftskandidaten, was Apple wohl mittlerweile behoben hat. Dass Siri so weit hinterher ist, dürfte vor allem mit einer grundlegenden Entscheidung Apples zu tun haben: Der Konzern wirbt seit einigen Jahren damit, dass man anders als die Konkurrenz nicht ausführlich die Nutzerdaten analysiert. Und bei maschinellem Lernen wird das langsam aber sicher zu einem Problem.Amazon Echo Google Apple Datensammler_10.30
Google, Amazon und Co. haben keinerlei Skrupel, alle Daten ihrer Nutzer auszuwerten, um die eigenen Produkte besser zu machen. Dadurch können sie über einen schier unerschöpflichen Pool von Daten zurückgreifen, was zu immer schlaueren Assistenten führt. Die werden dann noch mehr genutzt – und der Datenberg ist wieder ein Stück gewachsen. Apple hält Siri aus Datenschutz-Gründen viele Daten vor, die bei dann aber zum Lernen fehlen. Die Nutzer trauen Siri dann aus Erfahrung weniger zu – und Siri verliert den Anschluss.
Im nächsten Jahr könnte der Rückstand besonders drastisch sichtbar werden: Mit Home hat Google den Assistant für Zuhause angekündigt, im Prinzip Googles Version von Echo. Auch Apple soll an einer solchen Siri-Box arbeiten. Wenn die auf demselben Stand ist wie Siri, dürften die meisten Nutzer arg enttäuscht sein. Genervt den Termin selbst einzutragen, weil Siri mal wieder nichts versteht, ist eine Sache. Bei einer Box, die nur durch Sprache steuerbar ist, wären solche Aussetzer unverzeihlich. Apple muss sich also etwas einfallen lassen.ING_Cookiemonster 19.40h

Einige Hersteller experimentieren mit Smartphones, deren Funktionen je nach Bedarf erweitert werden können. Lenovo hat eines gebaut.
Foto: Lenovo
Die Virtuelle Realität (VR) gilt als das nächste große Ding. Google treibt die Technik bei seinen Android-Smartphones voran und will die Technik für jedermann zugänglich machen, HTC und Oculus richten sich eher an Profi-Gamer, die bereit sind, tief in den Geldbeutel zu greifen. Pünktlich zum Weihnachtsgeschäft startet nun auch Sony in die Virtuelle Realität: Seit heute gibt es Playstation VR (PS VR), eine Datenbrille für die Heimkonsole. Mit 399 Euro ist sie kein Schnäppchen und sogar teurer als die eigentliche Konsole, dem Hype hat das aber nicht geschadet: Die PS VR ist deutschlandweit weitgehend ausverkauft, man bekommt sie nur vereinzelt im Elektrofachhandel. Doch was kann PS VR eigentlich? Wir beantworten die wichtigsten Fragen.
PS VR ist ein Virtual-Reality-Headset. Setzt man die „Brille“ auf, blickt der Nutzer mit jedem Auge auf ein eigenes Display. Das Bild ist auf beiden Augen leicht unterschiedlich, wodurch ein 3D-Effekt entsteht, der die Immersion verstärkt. Verschiedene Sensoren und eine Kamera registrieren die Kopf- und Körperbewegungen des Nutzers, daraufhin wird der Blickwinkel in die virtuelle Welt verändert – man taucht quasi direkt in die 3D-Welt ein und kann sich in ihr bewegen. Die Steuerung funktioniert mit dem Dualshock-Controller, der jeder Playstation 4 beiliegt.Rise of the Tomb Raider 17.45
Optisch machen die Spiele auf der Oculus Rift oder der HTC Vive eindeutig mehr her, weil die Auflösung höher ist. Dafür kosten die Systeme samt PC aber auch mehr als 1000 Euro. Im Vergleich zu Smartphone-Brillen (etwa Samsungs Gear VR) bietet Sonys Playstation-Headset wiederum das bessere VR-Erlebnis, weil der Controller und die Bewegungserkennungen mehr Möglichkeiten mitbringen. Am Ende bietet Sony ein Produkt, das nicht revolutionär ist, aber für die meisten Nutzer ausreichend sein dürfte.
Ein Problem dürfte für manche Spieler „Motion Sickness“ (Bewegungskrankheit) sein. Durch die Trennung von optischer und körperlicher Wahrnehmung entsteht ein Übelkeitsgefühl ähnlich der Seekrankheit. Das Problem betrifft aber nicht jeden Spieler.
Ja. Playstation VR funktioniert nur im Zusammenspiel mit einer Playstation 4. Andere Systeme wie eine Xbox One, ein PC oder Smartphones werden nicht unterstützt.
399 Euro.Sony stellt neue PS-Varianten vor 2300
Neben der Konsole und einem Dualshock-Controller ist weiterhin eine Playstation-4-Kamera (60 Euro) zwingend notwendig, diese ist allerdings nicht im Lieferumfang enthalten. Optional sind die Move Motion-Controller (um die 80 Euro), das sind Stäbe mit einer bunten Kugel an der Spitze, mit der genauere Bewegungen in der Virtuellen Realität möglich sind. Einige Spiele (etwa Batman VR) verlangen die Motion-Controller, der Großteil lässt sich aber mit dem herkömmlichen Gamepad steuern. Allerdings ist die Steuerung mit dem Move-Controller ein völlig neuartiges Erlebnis im Vergleich zum herkömmlichen Dualshock-Gamepad. Wer bereits die Move-Controller der PS3 besitzt, braucht sich übrigens keine neuen kaufen.
Am 10. November kommt die neue, überarbeitete Playstation 4 Pro. Sony betont ausdrücklich, dass PS VR auch mit der herkömmlichen Playstation 4 funktioniert. Das neue Pro-Modell bietet allerdings deutlich mehr Rechenpower, vermutlich dürften einige VR-Games damit besser aussehen. Wer schon eine PS4 besitzt, muss nicht umsteigen – für Neueinsteiger könnte sich das Warten aber lohnen.08-Sony zeigt neue Playstation-5116487135001
Käufer der PS VR können sich im Playstation Store kostenlos „Playroom VR“ herunterladen. Die Spielesammlung ist aber nur eine große Demo der Möglichkeiten, die Playstation VR bietet – quasi eine Art Wii Sports, nur eben für die Playstation 4. Gelegenheits-Daddler werden damit ihre Freude haben, Hardcore-Gamer dürften von den Minispielen aber schnell gelangweilt sein. Im Karton der PS VR ist außerdem eine Disc mit acht Demo-Versionen von Spielen beigelegt, etwa für die Roboter-Basketball-Shooter „Rigs“.
Die meisten VR-Spiele kosten zwischen zehn und 20 Euro, was vor allem für anspruchslose Mini-Spiele wie „Tumble VR“ und „Headmaster“ eindeutig zu viel ist. Hier hätten wir eher Preise um die fünf Euro erwartet. Auch bekannte Marken wie „Batman: Arkham VR“ (20 Euro) bieten nur Spielzeiten von ein bis zwei Stunden – hier steht klar das neuartige Erlebnis im Vordergrund. Echte Kaliber wie „Uncharted 4“ gibt es bislang nicht, einer der vielversprechendsten Titel in der Pipeline ist die VR-Version von „Resident Evil 7“.
The Playroom VR
Battlezone
Rigs Mechanized Combat League
Superhypercube
DriveClub VR
Sports Bar VR
Tumble VR
Until Dawn Rush of Blood
Here They Lie
Hustle Kings VR
Super Stardust Ultra VR
Invasion
Playstation VR Worlds
EVE: Valkyrie
EVE: Gunjack
Kismet
Batman Arkham VR
Job Simulator
Waddle Home
Thumper
The Assembly
Bound
Rise of the Tomb Raider (eine Episode in VR)
Harmonix Music VR
Loading Human
Wayward Sky
Headmaster
Super Stardust Ultra VR

„Kompliziert wird kinderleicht …“ So bewirbt Innogy seine neue Smarthome-App. Doch viele Nutzer sind von dem Programm nur noch gernervt!
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Samsung fordert Käufer des Galaxy Note 7 auf, das Gerät nicht mehr zu benutzen! Welche Geräte kommen jetzt als Alternativen in Frage?
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Samsung stoppt Verkauf, Austausch und Produktion des Galaxy Note 7. BILD erklärt, was Besitzer eines Note 7 jetzt wissen müssen.
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In den USA und London sollen Kunden des Online-Händler Lebensmittel wie Milch, Fleisch oder Gemüse in kleinen Geschäften abholen können.
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Ein Video zeigt, wie komplex die Gefahrgut-Pakete aufgebaut sind, in denen Samsung-Kunden ihr Smartphone zurückschicken sollen.
Foto: xdadevelopers

Die Rennlaster sehen gewaltig aus. Aber können sie den Action-Flitzern das Wasser reichen? Wir haben die Trucks auf der Piste getestet.
Foto: Anki