
BILD sprach mit dem Technik-Chef von Harman über die kabellose Zukunft des Musikhörens. Nicht nur Apple verzichtet auf die Kopfhörer-Klinke.
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BILD sprach mit dem Technik-Chef von Harman über die kabellose Zukunft des Musikhörens. Nicht nur Apple verzichtet auf die Kopfhörer-Klinke.
Ab heute ist iOS 10 erhältlich – und verändert mehr als ein paar kleine Details. Wir haben das neue System schon ausführlich ausprobiert und verraten, worauf Sie sich am meisten freuen können.

Samsung fordert die Käufer seines Smartphones Galaxy Note 7 weltweit auf, das Gerät überhaupt nicht mehr zu nutzen.
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Der große BILD-Ratgeber erklärt den praktischen Funkstandard und sagt, worauf Sie beim Kauf von Technik achten sollten.
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BILD zeigt, warum Apples smarte Uhr jetzt den Status als eine ernstzunehmende Sportwatch erreicht hat.
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Twitter will angeblich Nutzern erlauben, längere Nachrichten zu erstellen. Die bisherige Grenze von 140 Zeichen soll erhalten bleiben.
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Der ganz große Hype um Pokémon Go scheint vorbei, das Smartphone-Spiel selbst aber entwickelt sich weiter: Wie Betreiber und Entwickler Niantic verkündete, werden den Fans des Geocaching-Games dank eines Updates (0.37.0 für Android und 1.7.0 für iOS) künftig weitere Features und Verbesserungen zur Verfügung stehen.
Die größte Neuerung wird sein, dass Trainer einen Pokémon als „Kumpel“ auswählen können. Dieser Buddy findet und sammelt unterwegs je nach zurückgelegter Distanz Bonbons, die dafür benötigt werden, um die eigenen Monster auf die nächsthöhere Evolutionsstufe zu bringen. Das Update erlaubt es entgegen der älteren Version demnach nun auch, seltene Pokémon-Typen schneller hochzuzüchten. Früher mussten für Bonbons nämlich weitere Exemplare gefangen werden.
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Auf dem Hauptbildschirm wird der Buddy neben dem Spieler-Avatar und von einem sich langsam füllenden Ring angezeigt. Je nach Monsterart braucht dieser einen, drei oder fünf Kilometer, um sich zu füllen. Der Kumpel lässt sich dabei jederzeit wechseln. Allerdings wird der Kilometerstand bei jedem Austausch wieder auf Null zurückgesetzt. Eine entsprechende Warnung der App soll die Spieler darauf hinweisen.
VW PokemonDurch das Update soll es ferner leichter sein, kleinere Pokémon auf dem Bildschirm auszuwählen. Auch wurde neben Text-Fehlern ein Bug entfernt, bei dem Eier ohne entsprechende Animation ausgebrütet wurden. Ein weiteres Augenmerk hat Niantic der Mitteilung zufolge auf die App-Stabilität gelegt, nachdem es in der Vergangenheit beim Wechsel in ein anderes Netzwerk immer wieder zu kleinen Aussetzern und Aufhängern gekommen war.
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Neben diesen Verbesserungen verstärken die Entwickler mit ihrem Update auch ihre Anstrengungen, gegen Bots und andere Software vorzugehen, die gegen die Nutzungsbestimmungen verstoßen. So startet die neue Version beispielsweise nicht mehr auf Smartphones mit Jailbreak oder Root-Zugriff.
Auch das von Nintendo für den 23. September angekündigte Armband Pokémon Go Plus soll durch das Update besser unterstützt werden. Das mit mehrfarbigen LEDs ausgestattete und voraussichtlich für 40 Euro erhältliche Armband soll es Spielern erlauben, per Knopfdruck bekannte Pokémon fangen und sogenannte Pokéstops abgrasen zu können, ohne dabei aufs Smartphone blicken zu müssen.
Es ist der Albtraum vieler Menschen: Während der Fahrstuhlfahrt gibt es auf einmal einen Ruck, komische Geräusche – und dann geht nichts mehr. Der Fahrstuhl steckt fest, man ist in der engen Kabine gefangen. Da kann die Rettung nicht schnell genug kommen. Doch wie erreicht man die am besten? Amanda Carpenter versuchte es per Twitter – und erhielt nun sieben Monate später eine Antwort.
„Leute. Ich hänge in einem Amtrack-Fahrstuhl im Flughafen Baltimore fest. Hilfe?“, schrieb die Amerikanerin am 14. Februar an ihre 90.000 Follower. Sie war zu dem Zeitpunkt PR-Direktorin des republikanischen Politikers Ted Cruz, als der noch gegen Donald Trump um die Präsidentschaftskandidatur antrat.
Besonders bitter: Im Fahrstuhl war auf einem Hinweisschild das Datum für die nächste Inspektion angegeben. Eigentlich hätte der Lift also gar nicht im Einsatz sein dürfen – seit knapp neun Monaten. In dem Tweet, auf dem sie ihren Followern die abgelaufene Plakette zeigt, spricht sie aber schon vom Fahrstuhl „in dem ich gefangen war“. Sie wurde also in der Zwischenzeit befreit. Die Tweets lagen eine gute Stunde auseinander. Der Albtraum dauerte also nicht allzu lange.
Um so verwunderter dürfte Carpennter gewesen sein, als sich vergangene Woche auf einmal der offizielle Amtrak-Account bei ihr meldete – um mal nachzuhorchen, ob sie noch feststecke. „Tut uns leid das zu hören“, schrieb man ihr. „Sind sie immer noch in dem Fahrstuhl?“
Die irritierte Antwort Carpenters: „Oh, danke der Nachfrage. Aber ich war vor Monaten eingesperrt. So um den letzten Februar herum? Ha.“
Zur Ehrenrettung von Amtrak muss man sagen, dass dem Account nur ein kleiner Irrtum unterlaufen war. Jemand hatte Carpenters Tweet aus dem Februar kurz vorher nochmal retweetet, offensichtlich hatte die Person, die Amtraks Account betreut, nicht aufs Datum geschaut.
Damals hatte der Hersteller schnell reagiert: Obwohl Carpenter nur die Firma erwähnt, sie aber nicht selbst angeschrieben hatte, meldete sich Amtrak beim ersten Mal nach nur 16 Minuten bei ihr – um ihr zu sagen, dass die Zuständigen am Flughafen bereits informiert seien.
Da haben im Fahrstuhl Gestrandete auch schon mal länger auf die Reaktion des Hausmeisters vor Ort gewartet.
Ein paar Tränen-lachende Smileys musste Abby Fenton natürlich schon zurückschicken. Wer schreibt einem denn auch ernsthaft zwei Wochen nach einem Treffen im Club und fragt, ob er das Geld für einen Drink zurückhaben kann? Aber nach der Smiley-SMS kehrte sie schnell ins Seriöse zurück. Die beste Reaktion auf etwas Absurdes ist schließlich häufig eine ganz ernst gemeinte Antwort.
Abby Fenton aus dem britischen Sheffield hat vor wenigen Tagen ihre SMS-Konversation mit einem Mann veröffentlicht, der sie zwei Wochen zuvor in einem Club ansprach. Der Tweet ging viral, weil Freunde und der Club ihn verbreiteten. Der britischen Boulevard-Zeitung „Dailymail“ schilderte Fenton, was passiert war. Sie wollte einfach nur mit Freunden feiern. Ein ganz normaler Club-Abend am Wochenende eben. Der Mann habe sie angesprochen und ihr einen Wodka-Cola-Drink ausgegeben. Sie unterhielten sich kurz und tauschten anschließend Nummer aus. Zu mehr kam es nicht.
Doch zwei Wochen später kam dann diese Nachricht. „Hi. Hoffe es stört dich nicht, meine Liebe, aber kannst Du mir 6,50 Pfund überweisen?“. Abby Fenton reagierte zunächst perplex: „Wer bist du? Hahaha“, antwortete sie. Daraufhin schrieb er: „Liam aus dem Viper Room von vor ein paar Wochen. Ich hab‘ dir einen Drink gekauft. Kann ich das Geld dafür zurückhaben? Ich schicke dir meine Kontodaten. Danke.“
An der Stelle mussten erst einmal die Smileys raus. Aber wie gesagt: Fentons zweite Reaktion war dann eine andere. „Kein Problem. Was sind deine Bank-Details?“, antwortete sie. Sie hat das Geld also zurücküberwiesen. Der „Dailymail“ verriet sie, warum.
„Ich habe direkt bezahlt. Am Anfang fand ich zwar, dass es wirklich kleinlich ist.“ Aber dann habe sie an den Abend zurückgedacht. Ihr sei im Club aufgefallen, dass er „nicht so gut gekleidet“ gewesen sei. „Ich schaue immer auch auf die Schuhe und mir fiel auf, dass es Primark-Schuhe waren“, sagte sie der „Dailymail“. „Also dachte ich mir, vielleicht braucht er das Geld wirklich.“
Was wirklich hinter der Aktion steckt, lässt sich wohl nur schwer klären. Seit Fenton das Geld überwiesen hat, hat sich Liam nicht wieder gemeldet. Fest steht nur: Bei der Frage Geld oder Liebe entschied sich Liam in dem Fall eindeutig für das Geld. Aus welchem Grund auch immer.
In Deutschland leiden viele Menschen unter Depressionen. Auch Kristina Wilms ist davon betroffen. Um sich und anderen zu helfen, hat sie eine App entwickelt.