Apple-Event: Mehr als das iPhone 7: Was Apple heute zeigen wird

„See you on the 7th“: Die Einladung zu Apples September-Event ist nicht gerade vielsagend. Doch wer mit dem Geräte-Zyklus in Cupertino vertraut ist, der weiß: Tim Cook wird heute Abend deutscher Zeit das iPhone 7 zeigen. Und vermutlich hat er noch mehr im Gepäck: Erwartet werden neben der nächsten Smartphone-Generation die Vorstellung der Apple Watch 2, die dazugehörige Software und neue Beats-Kopfhörer. Wir sagen, was Apple-Fans erwarten können – und was nicht.

iPhone 7: Wahrscheinlichkeit 100 Prozent

Beim iPhone 7 geht Apple neue Wege: Erstmals kommt nach zwei Jahren kein neues Design. Stattdessen ähnelt es optisch weitgehend der aktuellen 6er-Generation, nur Details werden sich ändern. So wandern die Antennenstreifen von der Rückseite an den Rand. Deutlich spannender sind die Farben, mit denen Apple neue Kaufanreize liefern will: Der Analyst Ming-Chi Kuo will erfahren haben, dass neben Silber, Gold und Roségold zwei schwarze Varianten eingeführt werden – Dark Black und Piano Black.iPhone 7 Ticker 11.34

Das Highlight wird bei beiden Modellen die verbesserte Kamera. Das iPhone 7 bekommt einen optischen Bildstabilisator, das große Plus-Modell soll sogar eine Doppelkamera erhalten. Was die genau kann, ist noch nicht ganz klar. Der Speicher des Einstiegsmodells wird von 16 auf 32 Gigabyte verdoppelt, der Maximalspeicherplatz wird auf 256 Gigabyte ansteigen. Der neue A10-Prozessor könnte satte 35 Prozent mehr Leistung bringen.

Für den größten Wirbel dürfte der Wegfall der Kopfhörerklinke sorgen. Damit man trotzdem herkömmliche Kopfhörer anschließen kann, soll ein Adapter für die Lightning-Buchse beiliegen. Womöglich gibt es aber auch eine Bluetooth-Version der iPhone-Kopfhörer dazu. Dafür wird das iPhone 7 wasserdicht nach dem IPX7-Standard.

Apple Watch 2: Wahrscheinlichkeit 100 Prozent

Apple Watch 2_16.30Zwei Jahre nach der Erstvorstellung wird Apple nun die zweite Generation der Apple Watch auf den Markt bringen. Auch bei der Uhr wird es zwei Modelle geben: So soll die erste Apple Watch mit einem schnelleren Prozessor und einem stärkeren Wasserschutz auf den neuesten Stand gebracht werden. Die eigentliche Apple Watch 2 soll zusätzlich einen verbesserten Akku, ein eigenes GPS-Modul und ein Barometer besitzen. Einen SIM-Karten-Slot zum LTE-Empfang wird auch die Apple Watch 2 nicht besitzen – die Uhr wird also nach wie vor mit dem iPhone gekoppelt werden müssen.

iOS 10 und watchOS 3: Wahrscheinlichkeit 100 Prozent

iPhone 7 ReleaseGemeinsam mit dem iPhone 7 wird auch die neue Betriebssystem-Version iOS 10 vorgestellt werden. Diese wird zwar auf dem nächsten Apple-Smartphone vorinstalliert sein, aber auch für alle Modelle bis zum iPhone 5 zum Download angeboten werden. Mit der neuen Software motzt Apple den integrierten Messenger deutlich auf, so gibt es jetzt spezielle iMessage-Apps. Der Musikstreamingdienst Apple Music bekommt einen Neuanstrich, außerdem hat Siri nun ein paar Tricks mehr parat.

watchOS 3 bringt unter anderem neue Zifferblätter (Watchfaces), Animationen für den Messenger, Gesundheits-Apps und ein überarbeitetes Dock. Außerdem kann man über die Home-App Haushaltsgeräte (etwa Sicherheitskameras) steuern oder in einem Notfall automatisch den Notdienst anrufen.160630_ING_iPhonePimp 6.15

Neue Macbooks: Wahrscheinlichkeit 30 Prozent

Dass Apple in seinen Laboren an einem runderneuerten Macbook arbeitet, ist längst bekannt. Doch glaubt man den aktuellen Gerüchten, wird das neue Macbook nicht auf dem September-Event zu sehen sein, sondern erst später im Herbst. Zeitgleich dürfte das dazugehörige Betriebssystem macOS zum Download angeboten werden. Vielleicht wird das neue Macbook Pro aber in letzter Minute doch noch vorgestellt. Im vergangenen Jahr überraschte Tim Cook dann doch noch mit einer Last-Minute-Präsentation des iPad Pro.

Neue Beats-Kopfhörer: Wahrscheinlichkeit 100 Prozent

Mit dem Wegfall der Klinkenbuchse wird die Apple-Tochter Beats auch neue Kopfhörer mit Lightning-Anschluss vorstellen. Ob es sich um völlig neue Modelle oder nur die alten Kopfhörer mit neuer Strippe handelt, ist noch nicht bekannt.

Apple TV mit 4K: Wahrscheinlichkeit 10 Prozent

Im vergangenen Jahr stellte Apple den Apple TV der vierten Generation vor (hier finden Sie unseren Test). Zwar wird es in diesem Jahr das erste große Update auf tvOS 10 geben, neue Hardware wird aber mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht zu sehen sein. Auf eine 4K-Box müssen Apple-Fans also noch etwas länger warten.

Neues iPad: Wahrscheinlichkeit 10 Prozent

Im vergangenen September stellte Apple das iPad Pro im 12,9-Zoll-Format vor, im Frühjahr folgte das 9,7-Zoll-Modell. Deshalb würde uns eine Vorstellung sehr überraschen, erst im kommenden Jahr ist mit neuen Tablets zu rechnen.

One more thing: 10 Prozent

Ob noch eine ganz große Überraschung kommt, weiß natürlich nur das Team um Tim Cook. Doch darauf hoffen sollte man nicht. Derzeit deutet nichts darauf hin, dass Apple noch ein überraschendes Ass im Ärmel hat.

Neue iPhones ohne Ohrhörer-Buchse von Apple erwartet

Von Apple wird heute die Vorstellung neuer iPhone-Modelle erwartet. Anders als üblich bleibt das Design des Geräts laut Medienberichten für ein drittes Jahr weitgehend unverändert.

Gerüchten zufolge will der Konzern aber als erster Smartphone-Anbieter auf die traditionelle Buchse für Ohrhörer mit Klinken-Stecker verzichten. Sie sollen demnach künftig in den digitalen «Lightning»-Anschluss eingestöpselt werden, über den die Telefone auch aufgeladen werden.

Mit dem Wegfall der Buchse könnte künftige Telefone dünner werden. Den Spekulationen zufolge könnte Apple den neuen iPhones auch einen Adapter für Klinken-Stecker beilegen. Außerdem könnte die angebliche Registrierung der Marke «AirPods» auf drahtlose Ohrhörer mit Bluetooth-Funk hinweisen. Sofern die Gerüchte stimmen, wird interessant sein, mit welcher Begründung Apple den analogen Ohrhörer-Anschluss abschafft.

Bei der Präsentation in San Francisco (ab 19.00 Uhr MESZ) dürfte außerdem ein neues Modell von Apples Computer-Uhr angekündigt werden. Die erste Version wird seit April 2015 verkauft. Bei der neuen Version werden Veränderungen wie eine größere Batterie, ein GPS-Chip direkt in der Uhr und eine bessere Widerstandsfähigkeit gegen Wasser erwartet.

Das iPhone ist das wichtigste Produkt von Apple und die neuen Modelle haben eine besondere Bedeutung im anstehenden Weihnachtsgeschäft. In diesem Jahr gehen die Verkäufe des Geräts zum ersten Mal seit dem Start 2007 zurück. Im vergangenen Quartal fielen die Verkäufe im Jahresvergleich um 15 Prozent auf 40,4 Millionen Geräte. Entsprechend sackten auch Umsatz und Gewinn des gesamten Unternehmens ab.

Auch nach dem Rückgang kommen von Apple nach Berechnungen der Marktforscher von Strategy Analytics die beiden meistverkauften Smartphone-Modelle weltweit. Das iPhone 6S vom vergangenen Herbst sei im zweiten Quartal auf dem ersten Platz mit 14,2 Millionen abgesetzten Geräten gewesen, gefolgt von dem ein Jahr älteren iPhone 6 mit 8,5 Millionen. Samsung sei mit seinem Galaxy S7 Edge auf dem dritten Platz mit 8,3 Millionen Geräten. Er rechne damit, dass die neuen iPhones genug Innovationen liefern, dass Apple an der Spitze im Premium-Segment bleibe, sagte Thomas Husson von der Analysefirma Forrester. Der südkoreanische Apple-Rivale Samsung ist insgesamt der Marktführer im Smartphone-Geschäft mit geschätzten 77 Millionen verkauften Geräten im vergangenen Vierteljahr.

Über eine mögliche kontroverse Ohrhörer-Erneuerung hinaus dürfte Apple den iPhones das übliche Upgrade verpassen: Schnellere Chips, bessere Displays. Zumindest beim größeren «Plus»-Modell soll die Kamera bisherigen Gerüchten zufolge eine zweite Linse bekommen. Und nach Informationen des bekannten Branchenanalysten Ming-Chi Kuo spendiert Apple den Geräten schließlich auch mehr Speicher: Statt 16 solle es künftig mindestens 32 Gigabyte geben, dafür falle die Version mit 64 GB weg und die nächsten Schritte seien 128 und 256 GB.

Ab Juni 2017: EU schafft Roaming-Gebühren ab – aber nur für 90 Tage im Jahr

Handynutzer im EU-Ausland sollen nach dem Willen der EU-Kommission künftig doch nicht völlig ohne Roaming-Gebühren telefonieren und im Internet surfen können, sondern nur noch mindestens 90 Tage pro Jahr. Das definierte die Brüsseler Behörde in einem Entwurf für die Regelung ab Juni 2017. Die EU-Staaten und das Europaparlament hatten den weitgehenden Wegfall der Roaming-Gebühren für die Handynutzung im EU-Ausland vergangenes Jahr beschlossen, Einschränkungen aber zunächst offengelassen.iPhone 7 Ticker 11.34

Das 90-Tage-Kontingent solle praktisch jeden Bedarf von Privat- und Geschäftsreisenden decken, heißt es. Grenzpendler sollen ausgenommen sein. Nach 30 Tagen Aufenthalt im Ausland sollen Betreiber aber ein Einwählen im Heimatnetz verlangen können. Flatrate-Kunden sollen wenigstens den Durchschnittsverbrauch ihres Pakets nutzen können, bevor Auslandsgebühren anfallen.

90-Tage-Regel soll Missbrauch verhindern

Mit den Einschränkungen will die Kommission beispielsweise verhindern, dass Kunden bei einem billigeren ausländischen Anbieter einen Vertrag abschließen, ihn aber nur im Heimatland nutzen. Das könne längerfristig zu steigenden Preisen führen, hieß es von der Kommission. Der Entwurf soll noch mit der EU-Telekom-Regulierungsbehörde Berec und den einzelnen EU-Staaten besprochen werden.

Samsung startet Umtauschaktion für Galaxy Note 7

Smartphone-Marktführer Samsung hat nach dem weltweiten Verkaufsstopp für sein neues Vorzeigemodell Galaxy Note 7 mit einer kostspieligen Umtauschaktion begonnen.

In den USA kündigte Samsung Electronics America bereits am Freitag (Ortszeit) an, dass «von heute an» Kunden ihr Galaxy Note 7 gegen ein neues Smartphone umtauschen könnten. Nach mehreren Fällen von Akkubränden hatte das südkoreanische Technologieunternehmen mitgeteilt, dass die Geräte aus dem Verkehr gezogen werden.

Von der bisher beispiellosen Rückrufaktion für ein Smartphone-Spitzenmodell bei Samsung sind nach eigenen Angaben weltweit – ohne China – 2,5 Millionen verkaufte Geräte betroffen. In Südkorea soll der Umtausch am 19. September starten. 

Auch in Deutschland können sich Kunden für einen Austausch des Samsung Galaxy Note7 auf einer Homepage registrieren lassen, wie Samsung Deutschland am Sonntag auf seiner Facebook-Seite ankündigte. «Kunden, die ihr Galaxy Note7 bereits erhalten haben, werden wir ihr Gerät selbstverständlich durch ein neues ersetzen», sagte ein Firmensprecher. «Wir werden in den nächsten Tagen unsere Kunden mit Details zum Austauschprozess informieren. Diese Maßnahme ist notwendig, damit Samsung seinen Kunden auch weiterhin Produkte in der höchsten Qualität anbieten.»

Samsung machte zunächst keine Angaben dazu, wie viele Geräte in Deutschland betroffen sind. Allerdings dürften in Deutschland noch nicht viele Anwender ein Samsung Galaxy Note 7 in den Händen halten. Samsung hatte zuerst Kunden in Südkorea und China beliefert. Rund 400 000 Geräte sollen dort ausgeliefert worden sein. In Deutschland wollten die Mobilfunkprovider und Händler eigentlich am vergangenen Freitag mit dem Verkauf des «Phablets» starten. Vorbesteller dürffen eventuell schon am Donnerstag beliefert worden sein.

Das Note 7 wurde erst vor zwei Wochen in den USA und etlichen anderen Ländern auf den Markt gebracht. Medienberichte über einzelne Fälle, in denen das Gerät später beim Laden explodiert oder in Flammen aufgegangen seien, hatten Samsung alarmiert. Nach eigenen Untersuchungen identifizierte das Unternehmen Probleme mit der Akkuzelle. 35 Schadensfälle seien bisher bestätigt worden. Was genau die Probleme verursachte, war bisher nicht bekannt.

Die Kunden in den USA können schon in der nächsten Woche ein neues Galaxy Note 7 haben oder ihr jetziges Gerät gegen die Premium-Modelle Galaxy S7 oder Galaxy S7 Edge umtauschen. Für den Preisunterschied will Samsung aufkommen. In den USA wird Note 7 ab 850 Dollar (etwa 760 Euro) angeboten. 

Südkoreanische Medien berichteten unter Berufung auf Experten, dass die Umtauschaktion bis zu 1,5 Billionen Won (etwa 1,2 Milliarden Euro) kosten könne. Das Unternehmen machte dazu bisher keine Angaben. Der Chef der Smartphone-Sparte, Koh Dong Jin, hatte lediglich von enormen Kosten gesprochen. «Unser vorläufiges Ziel ist es, dass alle Produkte bis zum März nächsten Jahres umgetauscht sind», zitierte die nationale Nachrichtenagentur Yonhap einen Firmenvertreter. 

Bundesumweltministerin Barbara Hendricks (SPD) forderte nach dem weltweiten Verkaufsstopp für das Galaxy Note 7 Aufklärung. «Ich frage mich natürlich, warum diese Akkus explodieren können und wie dieses Problem jetzt dauerhaft behoben wird», sagte Hendricks der «Bild am Sonntag». «Und wie viele andere will ich natürlich wissen, ob dieser offenbar gefährliche Akkutyp auch in anderen Mobilgeräten eingesetzt wird. Hier verlange ich Aufklärung.»

Streaming-Boom: Warum die Sound-Könige von heute schon wieder um ihre Zukunft fürchten

Musikgeräte auf der IFA – das waren früher Hifi-Anlagen mit CD-Playern, Verstärker, große Holz-Boxen. Inzwischen haben sich die Stände der Aussteller komplett den neuen Hörgewohnheiten angepasst. Es dominieren die vernetzten Lautsprecher, die Streaming-Musik direkt aus dem Netz abspielen können, in verschiedenen Formen und Farben. Dabei bot die anfängliche Zurückhaltung vieler etablierter Hifi-Marken die Tür für neue Anbieter.

Es zeichnet sich ein Markt ab, der weitaus größer als das bisherige Geschäft mit Audiogeräten sein kann. „Wir rechnen damit, dass zum Jahr 2020 eine Milliarde Menschen weltweit für Streaming-Angebote zahlen werden“, sagt Patrick Spence vom amerikanischen Hersteller vernetzter Lautsprecher Sonos, einem Pionier des Konzepts. Und das ist eine traumhaft große Zielgruppe.

Marktzahlen auch aus Deutschland lassen keinen Zweifel daran, wohin die Reise geht. Der Absatz vernetzter Audiotechnik sprang nach Zahlen des Branchenverbandes GFU im ersten Halbjahr um rund ein Viertel auf 621.000 Geräte hoch. Der Umsatz wuchs sogar um ein Drittel auf 161 Millionen Euro. Zum Vergleich: Von den Heimkino-Systemen, die Hersteller auf den IFA-Messen einst als die nächste „Muss-man-haben“-Kategorie anpriesen, wurden gerade einmal 76.000 Stück verkauft – ein Einbruch von über 40 Prozent. „Die Verbraucher haben sich für ein etwas flexibleres Konzept entschieden“, sagt ein ranghoher Manager von einem der neuen Anbieter etwas süffisant. „Die klassischen Hifi-Firmen haben auf die neuen Wünsche der Kunden viel, viel zu langsam reagiert.“

Komfort wichtiger als Qualität

Der Trend, Musik aus dem Internet und oft auch über das Smartphone zu hören, hat auch seine Schattenseiten. „Der Komfort wurde wichtiger als die Hifi-Qualität“, sagt der Chef des dänischen Spezialisten für vernetzte Lautsprecher Libratone, Jan McNair. Aber das sei letztlich nur eine Zwischenetappe. Die Anbieter setzten inzwischen mehr daran, beides zu vereinen. „Ich denke nicht, dass die Nutzer beim Sound aufgegeben haben. Es gibt eine riesige Geschäftschance für Unternehmen, die Tonqualität ernst nehmen.“

Ein Zeichen der Zeit ist, dass auch ein dezidierter Premium-Anbieter wie Bang & Olufsen, bei dem das Geschäft mit vernetzten Lautsprechern bisher an die Tochter B&O Play ausgelagert wurde, zur IFA mit zwei eigenen neuen Modellen kam. Die Geräte mit konischen Aluminium-Gehäusen sind mit 1300 bis 1700 Euro deutlich teurer als die meisten Konkurrenz-Geräte. Aber das sei halt der Preis für Materialqualität: „Nur wir konnten dieses Gehäuse so herstellen“, schwärmt Projektchef Kresten Krab-Bjerre.IFA_Audio 6.15

Zugleich zeichnet sich bereits der nächste Trend ab: Lautsprecher, die nicht nur mit dem Internet verbunden sind, sondern sich auch mit den Nutzern unterhalten und auf diese Weise andere Technik im vernetzten Zuhause steuern können. In diesem Bereich landete Amazon einen Hit in den USA mit seinem Lautsprecher „Echo“, Google kündigte ein ähnliches Gerät bis Ende des Jahres an.

Die neuen Audio-Anbieter, die das Geschäft der Hifi-Platzhirsche aufrollten, könnten jetzt selbst zun Hersteller von Auslaufmodellen werden – und sind sich der Gefahr bewusst. Auch Bang & Olufsen prüfe Funktionen zur Sprachkommunikation, sagt Krab-Bjerre. „Wir werden ebenfalls diesen Weg gehen“, sagt McNair von Libratone. Und Sonos kündigte kurz vor der IFA eine Kooperation mit Amazon an, bei der sich die Lautsprecher per Sprachbefehl an die „Echo“-Geräte steuern lassen werden. Schöne neue Welt: Bei diesem Kontrukt wird dann ein Lautsprecher über einen anderen Lautsprecher bedient.