
Apple zeigt am Mittwoch voraussichtlich seine neuen iPhones. Was hat der Konzern sonst auf dem Programm? BILD stellt Gerüchte zusammen.
Foto: JOSH EDELSON / AFP
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Apple zeigt am Mittwoch voraussichtlich seine neuen iPhones. Was hat der Konzern sonst auf dem Programm? BILD stellt Gerüchte zusammen.
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Das Karrierenetzwerk Xing will die Suche nach Fachkräften vereinfachen und hat auf einer Messe für Personal-Management in Köln am Montag dafür eine neue Plattform vorgestellt.
Sie verzahnt das Netzwerk des Hamburger Unternehmens mit der Management-Software des vor gut einem Jahr von Xing übernommenen Start-ups Prescreen. Auf der Plattform erhalten Personaler künftig unter anderem einen direkten Zugang zu den mehr als 14 Millionen Mitgliedern des Xing-Netzwerks. «Eine solche Lösung gibt es so am Markt noch nicht», sagte Andreas Altheimer, Mitgründer von Prescreen, der dpa.
Von der Stellenausschreibung über die Verwaltung der Bewerbungen und der direkten Ansprache bis hin zur Einstellung sollen auf der Plattform nahtlos alle Schritte erfolgen. «Wir bieten damit alles aus einer Hand», sagte Jost Schatzmann, Produktverantwortlicher bei Xing E-Recruiting. Auch Bewerbungen per E-Mail, online oder per Brief sollen einfach eingepflegt werden können. Nach Einverständnis der Kandidaten können Bewerber aus dem Xing-Netzwerk in das System mit aufgenommen werden. Mit 25 Test-Kunden habe man die neue Plattform für zwei Monate erfolgreich getestet, sagte Schatzmann. Der Marktstart sei für diesen Dienstag geplant.
Laut einer von Xing in Auftrag gegebenen Forsa-Umfrage unter 200 Personalleitern benötigen gut drei Viertel bis zu einem halben Jahr, um eine Führungsposition zu besetzen. 73 Prozent der Befragten verzeichneten demnach in den letzten fünf Jahren einen Anstieg der Zeit, um eine Vakanz zu besetzen. Diese Zeit soll sich laut den Unternehmen mit der neuen Plattform um 30 Prozent reduzieren lassen, obgleich im Schnitt 15 Prozent mehr Bewerber angesprochen werden könnten.
Xing hatte das Wiener Unternehmen Prescreen im Juli 2017 für 17 Millionen Euro übernommen. Auch nach der Übernahme soll die Firma weiter als eigenständige Tochter arbeiten. Xing zählte zuletzt über 14 Millionen Mitglieder, davon über eine Million zahlende Premium-Kunden. Sein US-amerikanischer Konkurrenten LinkedIn kam zuletzt auf über 11 Millionen Nutzer im deutschsprachigen Raum. Der Umsatz der börsennotierten Burda-Tochter belief sich 2017 auf 187,8 Millionen Euro, der Gewinn bei 25,9 Millionen Euro.
Roomba baut die schlauesten Saugroboter. Das neue Modell merkt sich auch komplexe Grundrisse, saugt sich clever durch die Wohnung und hat eine Basisstation, die den Dreck im Beutel sammelt
Nach einem Tweet von US-Präsident Donald Trump zu möglichen Auswirkungen des Handelskonflikts mit China auf Preise von Apple-Produkten sind Kurse europäischer Halbleiteraktien unter Druck geraten.
Sie folgten damit den Vorgaben aus Asien, wo vor allem die Papiere von Apple-Zulieferern verkauft worden waren. Trump hatte am Samstag getwittert, die Preise der Apple-Produkte könnten wegen der massiven Zölle, die gegen China verhängt werden, steigen. Es gebe allerdings «eine einfache Lösung mit null Prozent Abgaben und sogar Steueranreizen», hieß es in dem Tweet. «Stellen Sie Ihre Produkte in den Vereinigten Staaten statt in China her», forderte Trump von Apple.
Aktien des Apple-Zulieferers Dialog Semiconductor büßten zum Nachmittag 2,85 Prozent ein. Händler sprachen von einer eingetrübten Stimmung für die Branche. Papiere von Aixtron verloren rund 2,2 Prozent. Die Aktien von Infineon und des Wafer-Herstellers Siltronic drehten dagegen im Handelsverlauf ins Plus. Apple selbst startete am Montag mit minus 1,7 Prozent in den Handel.
Der iPhone-Hersteller selbst hatte am Samstag informiert, dass US-Zölle auf chinesische Produkte auch seine Geräte wie etwa die Computer-Uhr Apple Watch, die Ohrhörer AirPods, den Computer MacMini sowie diverses Zubehör treffen könnten. Apple betonte, dass in jedem der Geräte auch Teile oder Materialien aus US-Produktion steckten. Bei den Zöllen geht es um die geplante Zusatzgebühr von 25 Prozent auf in China hergestellte Produkte im Gesamtwert von 200 Milliarden Dollar. Von anderen US-Strafzöllen sieht sich der Konzern bisher nicht betroffen.
Auch das wichtigste Apple-Produkt, das iPhone, wird in der Volksrepublik China montiert. Es soll nach bisherigem Stand nicht von den Zöllen getroffen werden. In der Wertschöpfungskette von Apple stehen nach einer Analyse von Nikkei Asian Review die Fabriken auf dem chinesischen Festland allerdings auch nur auf Platz vier. Die wertvollsten Komponenten stammen demnach aus Taiwan gefolgt von den USA und Japan. Hersteller aus der Europäischen Union liegen auf Platz fünf.
Die Note-Serie ist Samsungs Vorzeige-Smartphone. Und auch das neue Galaxy Note 9 bringt alles mit, was das Technik-Herz begehrt: ein riesiges Display, Top-Technik, starke Fotos und einen ewig lang haltender Akku. Und mit seinem S-Pen hat es sogar ein echtes Alleinstellungs-Merkmal. Nur eines ist es nicht: aufregend. Samsung hat mit Detailverbesserungen ein nahezu perfektes Smartphone gebaut. Und steht nun vor einem Dilemma.
Das Note 9 ist einfach zu sehr schon mal dagewesen. Das Design: Kennt man vom ebenfalls schon sehr schicken Note 8. Die abgerundeten Kanten liegen immer noch gut in der Hand, der Fingerabdruck-Sensor ist unter die Kamera gewandert, tatsächlich tatscht man nicht mehr ständig mit dem Finger darauf. Samsung hat hier auf Kritik reagiert, es ist aber nur Fein-Tuning. Ein spannendes, neues Design wie letztes Jahr beim Galaxy S8 oder dem iPhone X fehlt.IMG_3093
Auch das 6,4 Zoll Riesendisplay kann eigentlich voll überzeugen. Es ist mit 2.220 x 1.080 Pixeln knackscharf, zeigt einen beeindruckenden Farbraum und sehr gute Helligkeit und Kontraste. Wie bei jüngeren Samsung-Smartphones gewohnt, nimmt es fast die ganze Front ein, eine Aussparung („Notch“) wie beim iPhone X und den meisten aktuellen Android-Smartphones gibt es nicht. Der Nachteil: Es wirkt dadurch leicht altbacken. Feinde der Notch wird es aber sicher freuen.
Während Apple seit dem iPhone X seine Gesichtserkennung Face ID verbaut, setzt das Note 9 auf eine Kombination aus Front-Kamera und Iris-Scanner, es prüft also sowohl das Aussehen des Gesichts als auch die bei jedem Menschen unterschiedliche Iris. Das funktioniert tatsächlich sehr schnell. Im Alltag kann es aber nerven: Weil das Note beim Einschalten des Displays auch gleich die Erkennung startet, springt es meist gleich auf den Homescreen. Der Sperrbildschirm wird dann einfach ausgelassen – inklusive etwaiger Benachrichtigungen. Wer die wenigstens ab und zu sehen möchte, sollte lieber den Fingerabdruckscanner zum Entsperren nutzen.
Bei den Kameras spielt das Note ganz vorne mit. Die Technik ist dieselbe wie beim S9+, das Note 9 besitzt also ebenfalls eine mechanische Blende. Die kann je nach Bedarf zwischen f1,5 und f2,4 hin- und herwechseln und so bei schlechten Lichtverhältnissen trotzdem für ausreichend Licht einfangen. Bei Dämmerlicht fängt das Note 9 im Vergleich zu einem iPhone X tatsächlich deutlich hellere Bilder mit mehr Details ein. Das Note erkennt und zeigt dadurch auch mehr Farben, die Bilder wirken deshalb aber teilweise zu bunt. Das ist aber Jammern auf sehr hohem Niveau.Note 9 Abend Vergleich iPhone X
Auch bei Videos überzeugt das Note. Die Aufnahmen sind scharf und enorm flüssig. Dafür sorgt etwa der flotte Autofokus, der sehr schnell reagiert, wenn sich die Distanz der Bildobjekte verändert. Die Kameras des Note 9 gehören klar zu den besten Smartphone-Knipsen. Ein Wow-Effekt wie bei der Dreifach-Kamera des Mate 20 Pro und bei der Einführung der mechanischen Blende beim Galaxy S9+ fehlt aber.
Technisch gibt es am Note 9 sonst nichts zu meckern, der Wow-Effekt bleibt aber aus: Mit dem selbstentwickelten Prozessor Exynos 9810 und 6 GB RAM hat es dieselbe Ausstattung wie das sehr potente Galaxy S9+, die Version mit 512 GB Speicher hat sogar 8 GB Arbeitsspeicher. Das sorgt für eine rasante Bedienung, selbst schwierigste Aufgaben bringen das Note 9 nicht zum Schwitzen. Das Dilemma: Für die meisten Nutzer ist es schlicht überdimensioniert. In den meisten Alltagsaufgaben ist das Plus an Leistung gegenüber dem Vorgänger kaum zu bemerken. Ein Problem, das Samsung mit den anderen Herstellern von Spitzensmartphones teilt.
Wirklich stark ist der Akku: Mit 4000 mAh ist das Note bestens bestückt, hält auch im Alltag in der Regel zwei Tage durch. Das bieten immer noch zu wenige Hersteller.IMG_3087
Ein echtes Alleinstellungsmerkmal hat der Note-Reihe ist der S-Pen getaufte Stift, der in der unteren, rechten Ecke verschwindet. Wie bei den Vorgängern funktionieren auch beim Galaxy Note 9 Notizen, Skizzen und die Bedienung wirklich erstklassig. Selbst auf dem abgeschalteten Display lassen sich so unkompliziert Gedanken niederschrieben und werden digital erfasst. Die neu hinzugekommenen Features fügen sich ebenfalls gut ein. So kann man mit dem Stift nun Präsentationen durchklicken oder die Kamera auslösen.
Das Note 9 zeigt Samsungs Dilemma für seine Vorzeige-Serie: Es ist in jederlei Hinsicht ein extrem potentes Gerät und spielt ganz vorne mit. Echte Schwächen hat es keine, Samsung hat alle größeren Kritikpunkte der letzten Jahre nach und nach ausgebügelt. Gleichzeitig hat es aber ein wenig seine Daseinsberechtigung verloren. Groß sind mittlerweile viele Smartphones, das Note 9 ähnelt technisch und beim Design frappierend dem mittlerweile sechs Monate alten Galaxy S9+. Der tolle S-Pen ist ein echtes Alleinstellungsmerkmal, dürfte aber nur einer kleinen Nische als Kaufgrund ausreichen. Vor allem, wenn man den enorm hohen Preis ab 850 Euro bedenkt.
So kann man das Note 9 gleichzeitig als bestes Smartphone des Jahres sehen und eigentlich vom Kauf abraten. Den allermeisten Kunden dürfte das Galaxy S9+ (ab etwa 600 Euro) völlig ausreichen. Wer unbedingt den Stift braucht, darf aber zuschlagen. Auch wenn man sich überlegen sollte, ob der tatsächlich einen Aufpreis von knapp 250 Euro wert ist.
| Pro | Kontra |
| Extrem Leistungsfähig | Sehr hoher Preis |
| Starkes Display | Keine echte Neuerung |
| Tolle Fotos und Videos | |
| S-Pen als Alleinstellungsmerkmal | |
| Lange Laufzeit |
Schon beim iPhone X stockte beim Preis der Atem, die neuen iPhones sollen noch teurer werden. Davon gehen Analysten von Goldman Sachs aus. Sie rechnen selbst beim günstigsten Modell – dem iPhone Xc mit 6,1 Zoll Displaydiagonale – mit einem Preis von 849 Dollar. Zum Vergleich: In den USA zahlt man heute für das iPhone 8 Plus 799 Euro, hierzulande werden gar 909 Euro fällig. Das günstigste iPhone 8 kostet aktuell 799 Euro. Die Preise für einen Einstieg in die iPhone-Welt würden also sprunghaft nach oben gehen. Für die teureren Modelle iPhone Xs und iPhone Xs Max sollen die Preise noch höher ausfallen.
Letztes Jahr kam das iPhone X erst gute 6 Wochen nach den günstigen Modellen auf den Markt, dieses Jahr soll das Sparmodell später kommen. Das berichtet „9to5mac“ unter Berufung auf den gewöhnlich gut unterrichteten Analyst Ming-Chi Kuo. Demnach soll das Gerät in 6,1-Zoll erst gegen Oktober in die Läden kommen.
Apples Prozessoren der A-Reihe bieten schon seit Jahren herausragende Leistung. Der A12 der neuen Top-Modelle soll noch mal ein mächtiger Schritt nach vorne sein. Laut „Macworld“ fertigt Apple den Chip als ersten Smartphone-Chip im Massenmarkt im 7-Nanometer-Verfahren. Dadurch wird er schneller und spart sogar noch Akku. Bis zu 40 Prozent mehr Leistung errechnet sich „Macworld“ – und das, obwohl der Vorgänger A11 immer noch zu den schnellsten Prozessoren in Smartphones gehört.
Wie heißen die neuen iPhones? Diese Frage diskutiert die Gerüchteküche seit Monaten. Nun bringt ein „Bloomberg“-Artikel noch mehr Chaos in die Namensgebung. Apple soll unglücklich mit den bisher gemunkelten Namen iPhones Xs, iPhone Xs Plus und iPhone 9 sein. Zum einen könnte man „XS als „Excess“ – also Übertreibung – oder als „Extra Small“ lesen. Zum anderen ist die 9 als Gerät zwischen dem iPhone 8 und dem als „Ten“ ausgesprochenen iPhone X nicht ideal. Und dann soll Apple auch noch überlegen, das „Plus“ als Unterscheidung zu streichen, weil außer der Größe keinen neuen Features hinzukommen. Wie die Geräte heißen, erfahren wir wohl erst in knapp zwei Wochen.
Traditionell stellt Apple seine neuen iPhones im September vor, der genaue Termin ist aber noch nicht verkündet worden. Zwei deutsche Provider bereiten sich aber bereits auf den Verkaufsstart vor, berichtet „Macerkopf“ – und nennt konkrete Daten. Am 12. September soll Apple demnach die neuen iPhones vorstellen, am 14. würden dann die Vorbestellungen beginnen. Offizieller Verkaufsstart wäre dann eine Woche später, am Freitag den 21. September. Das würde der bisher üblichen Praxis entsprechen.
Bei der Telekom und bei O2 kann man bereits das neue iPhone vorbestellen – einen knappen Monat, bevor es vorgestellt wurde. Das genaue Vorgehen und die Einschränkungen erfahren Sie hier.
Beim ersten iPhone hatte sich Steve Jobs noch über die Stylus genannten Bedienstifte amüsiert. Dann stellte Apple gemeinsam mit dem iPad Pro seinen eigenen Stift Apple Pencil vor. Der soll nun auch das iPhone unterstützen, berichtet „Trend Force“.
Als das iPhone X erschien, waren viele vom Preis bis zu 1319 Euro geschockt. Das neue Spitzenmodell könnte noch teurer werden, vermuten Analysten. Das iPhone Xs Plus mit 512 GB Speicher könnte demnach bis zu 1400 Dollar kosten. Das entspräche nach Apples Euro-Kurs gut 1600 Euro. Günstiger wird das iPhone 9: Es soll 700 Dollar kosten und läge damit in derselben Liga wie das iPhone 8. Das entspricht hierzulande 799 Euro.
Wie heißen die neuen iPhones? Diese Frage blieb lange im Dunkeln. Nun gibt es erstmals Hinweise: Der direkte Nachfolger des iPhone X soll demnach Apple-typisch iPhone Xs heißen, das große Modell iPhone Xs Plus. Und statt einem iPhone SE2 soll das günstige Modell schlicht iPhone 9 getauft werden.
Zwei Fotos sollen die großen Modelle der diesjährigen iPhones zeigen. Besonders interessant: Beim Spar-Modell nur mit eine Einzel-Kamera zu sehen. Die teureren Modelle sollen wie das iPhone X mit einer Doppelkamera ausgestattet. Die Bilder sehen Sie hier.
Gut ein halbes Jahr ist das Jubiläums-Modell iPhone X mittlerweile auf dem Markt. Bei Apple laufen die Vorbereitungen zu den Nachfolgern auf Hochtouren. Doch was wird Apple im September zeigen? Wir fassen die wichtigsten Gerüchte zum neuen iPhone für Sie zusammen.
Statt einem Nachfolger wird Apple wohl gleich drei zeigen. Wie die heißen werden, weiß aktuell noch niemand. Nach dem Apple mit dem iPhone X („Ten“ ausgesprochen) die Nummer 9 übersprang, erscheint es unwahrscheinlich, dass die alten Namenskonventionen beibehalten werden und es nun einfach beim iPhone 11 weitergeht. Beim iPad hat Apple begonnen, wie beim Mac auf einen eigenen Namen zu verzichten. Gut möglich, dass die neuen Modelle einfach „iPhone“ heißen. Doch was können die Geräte?iphone xl 20.05
Zum einen ist da der direkte Nachfolger des iPhone X, der wie sein Vorgänger ein Display mit 5,8 Zoll Diagonale mitbringt. Das Design soll praktisch unverändert bleiben. Inklusive der Aussparung, Notch genannt, am oberen Display-Rand. Zusätzlich gibt es wohl ein Plus-Modell. In einem Gehäuse, das in der Größe dem iPhone 8 Plus entspricht, soll es ganze 6,5 Zoll Display unterbringen. Damit wird die Plus-Version wieder zum Spitzenmodell.
Und dann ist da noch die Spar-Variante. Statt wie in den letzten Jahren den Vorgänger günstig anzubieten, soll Apple das iPhone X ganz offiziell einstampfen. Statt es mit einem kleinen Modell wie dem iPhone SE zu ersetzen, setzt Apple aber auch hier auf Größe: Mit einem 6,1-Zoll-Display ist das neue Spar-iPhone größer als das teurere Modell.Homepod
Alle drei Modelle haben gemeinsam, dass die Displays nahezu die ganze Front bedecken. Dazu setzt Apple bei allen auf die Gesichtserkennung FaceID – der bei vielen Fans heißgeliebte Fingerabdrucksensor TouchID wird dann offiziell beerdigt. Bei den Displays selbst gibt es aber Unterschiede: Während die teuren Modelle wie beim iPhone X auf OLED setzen, nutzt das Sparmodell LCD. Apple setzt dabei Berichten zufolge auf LGs MLCD-Technologie, die fast so gut wie OLED aussieht.
Auch an anderer Stelle soll gespart werden: Während die teuren Modelle wieder Glasrückseiten und Edelstahlrahmen spendiert bekommen, soll das kleine nur einen Alurahmen besitzen. Dafür soll es als einziges Modell den in Asien so wichtigen Support für zwei Sim-Karten bieten.
Wie viel Apple steckt im iPhone X?_11.30Bei der Kamera soll aber wieder gespart werden: Wie das iPhone 8 soll das Einsteiger-iPhone nur eine einfache Kamera mitbringen. Die beiden großen Modelle sollen beide mindestens eine Doppelknipse bekommen, für das große wird auch schon mal eine Dreifach-Knipse wie im Huawei P20 Pro gemunkelt. Die wird aber erst für nächstes Jahr erwartet.
Auch sonst hat sich bei den Kameras einiges getan. Die Technologie hinter FaceID, die TrueDepth-Kamera soll Apple überarbeitet haben. Erwartungsgemäß soll FaceID nun Gesichter noch schneller erkennen. Zur Frage, ob die Technik und damit auch die Notch schrumpft, gibt es widersprüchliche Berichte. Denkbar wäre es zudem, dass nur die teuren Modelle den neuen Sensor bekommen und die Käufer der Sparversion weiter mit der – nicht besonders langen – Verzögerung beim Entsperren leben müssen.
Auch die Frage, ob es TrueDepth auch auf die Rückseite schafft und die Hauptkamera damit 3D-Aufnahmen lernt, ist in der Gerüchteküche noch umstritten. Angesichts Apples Drängen in den Augmented-Reality-Bereich (hier erfahren Sie mehr dazu) würde es aber Sinn ergeben.iPhone X Falltest_16Uhr
Im Inneren gibt es natürlich ebenfalls Neues. Der A12-Chip dürfte wieder zu den schnellsten Prozessoren der Welt gehören, ob er spezielle Optimierungen wie für Künstliche Intelligenz oder Augmented Reality mitbringt, wird sich zeigen. Spannend wird auch, ob das günstige Modell den Spitzenchip bekommt oder den A11 des iPhone X auftragen muss. Eine Schande wäre es nicht: Der Chip ist auch im Vergleich zu den meisten Spitzenmodellen anderer Hersteller immer noch rasend schnell.
Schneller werden die neuen iPhones wohl auch bei den Datenverbindungen. Dank neuer LTE-Chips sollen sie nun noch rasantere Datenverbindungen unterstützen – solange der Provider die anbietet. Auch das Aufladen, ob mit oder ohne Kabel, soll flotter von Statten gehen.Mit diesen Fehlern machen Sie Ihren Akku kaputt_10.30
Über die Akkukapazität ist aktuell wenig bekannt, die größeren Modelle dürften etwas mehr Kapazität mitbringen als das kleine. Wie beim iPhone X soll Apple auf eine L-förmige Akku-Anordnung und eine zweischichtige Hauptplatine setzen, um den Innenraum zu optimieren. Zumindest bei den teureren Modellen. Die Sparversion soll wie etwa das iPhone 8 Plus klassischer aufgebaut sein, könnte also trotz ähnlicher Gehäuse-Maße eine schlechtere Laufzeit bieten.
Trotz Berichten, dass das Spar-Modell kein kabelloses Laden unterstützt, erscheint das unwahrscheinlich. Apple setzt seit dem iPhone 7 auf weniger Kabel, bietet mit AirPower demnächst eine eigene Ladematte an. Da wäre es merkwürdig, ein neues Modell ohne die Technik anzubieten.
Trotzdem gibt es auch beim Kabel Neuigkeiten: Apple setzt endlich auf den Standard USB-C – wenn wohl auch anders als von vielen erhofft. Der Lightning-Anschluss am Gerät selbst bleibt wohl erhalten. Nur die Netzteile bekommen den neuen Standard. Damit sind sie endlich wieder mit Apples eigenen Notebooks kompatibel – die schon seit einigen Jahren keine herkömmlichen USB-2-Buchsen mehr mitbringen.
Bei der zweiten Auflage eine iPhone-Designs bietet Apple in der Regel immer auch eine neue Farbe an. Schließlich kann man so trotz gleichbleibendem Designs zeigen, dass man das neue Modell herumträgt. Beim kommenden iPhone soll das wohl zusätzlich zu Silber uns Spacegrau ein goldenes Modell werden. Das wurde schon im letzten Jahr gemunkelt, der Farbton soll einen leichten Kupferstich haben.Interview Sandra Grujovic_14.39
Bei den Preisen sind sich die Beobachter mit Abstand am unsichersten. Einige behaupten, dass Apple den hohen Preis des iPhone X behält, damit würde der Nachfolger weiter ab 1149 Euro kosten. Das Plusmodell würde demnach noch teurer. Andere Beobachter vermuten eine andere Strategie. Demnach wird das günstige Modell den Platz des iPhone 8 einnehmen, dürfte dann also knapp 780 Euro kosten. Die Version in 5,8 Zoll könnte dann auf den Platz des aktuellen Plus-Modells rücken, das ab 909 Euro kostet. Und das neue Plus würde dann den Preispunkt des iPhone X besetzen.
Seit 2012 zeigt Apple die neuen iPhones stets an einem Dienstag im September, die Vorbestellungen beginnen dann in der Regel am folgenden Freitag, noch eine Woche später erscheinen die Geräte. Auch diesmal dürfte also spätestens Anfang Oktober das neue iPhone im Handel stehen.
Die iPhones sind nicht die einzigen Geräte, bei denen ein Update ansteht. Fans warten auch auf überarbeitete iPads mit FaceID und neue Airpod-Kopfhörer.iPad 2018 Test 7.23
iRobot gilt als der Technologie-Führer bei den schlauen Saugrobotern. Doch die bisherige Top-Serie ist schon ein paar Jahre alt, der ewige Zweite, Neato, hat ein neues Gerät auf dem Markt (Lesen Sie hierzu: Botvac D7 Connected – Die neue Generation von Saugrobotern ist schlauer und saugt besser) und auch der China-Gigant Xiaomi ist mit einem anspruchsvollen Gerät im Rennen. Nun hat iRobot einen neuen Roomba vorgestellt. Er soll die Kunden mit zwei Features überzeugen: Zum einen ist der i7+ deutlich schlauer als seine Vorgänger. Eine Eigenschaft die iRobot-Chef Colin Angle am Herzen liegt. Denn in seiner Vision sind die Sauger erst ein Anfang in einer Reihe von Haushaltsrobotern, die auch weit anspruchsvollere Tätigkeiten übernehmen können.FS Roomba IRobot i7+
Das andere Feature ist eine neue Basisstation, in der der Schmutz gesammelt und in einem Beutel versiegelt wird. Hier kommt iRobot den Kundenwünschen entgegen. Auch wir haben im Gespräch mit Colin Angle bemängelt, dass das Leeren der kleinen Staubbox im Sauger eine schmutzige und eklige Angelegenheit ist – insbesondere wenn Hundehaare das Behältnis täglich anfüllen.
Master Saugroboter 15.30Mit seiner Basisstation kommt der i7+ dem Ideal eines diskreten Haushaltshelfers ein großes Stück näher. Die Philosophie von iRobot sieht vor, dass das Gerät einmal eingerichtet wird, aber dann ohne menschliches Zutun und unbemerkt seinen Dienst verrichtet. Ein Roomba darf also nicht irgendwo in der Wohnung stecken bleiben und nun muss man sich auch nur ein Mal im Monat um die Staubentsorgung kümmern. 30 Reinigungen soll die „Clean Base Automatic Dirt Disposal Unit“ in ihrem Beutel aufnehmen können. Gleichzeitig dient sie als Ladestation.
Zwar hatten andere Saugroboter die Idee mit einer großen Sammelstation bereits. Von den jetzigen Spitzenmodellen steht der i7+ mit diesem Feature aber einzig da. Neu ist auch, dass der Dreck in einem speziellen Beutel gesammelt wird und man sich – so wird es zumindest versprochen – die Finger überhaupt nicht mehr schmutzig macht.
Saugroboter_21.20Der neue Roomba ist zudem schlauer als seine Vorgänger, er kann die Karten-Grundrisse von bis zu zehn Häusern anfertigen und speichern. Das ist für alle Besitzer eines mehrgeschossigen Hauses eine große Erleichterung, weil jedes Stockwerk eine eigene Karte benötigt. Die Karten können mit Sperrzonen editiert werden, zudem kann jeder Raum einen Namen erhalten. Die Namen machen die Steuerung mit Alexa und dem Google-Assistenten leichter, weil die Besitzer jetzt einfach sagen können „Hey Google, saug das Kinderzimmer“, und der i7+ weiß, welcher Raum gemeint ist.
Auch ist zu erwarten, dass die reine Saugleistung bei dem neuen Gerät deutlich besser sein wird als bei den Vorgängern. Ziel ist es, einen Handsauger in den meisten Wohnungen komplett überflüssig zu machen.
Im US-Markt kostet der i7+ 949 Dollar inklusive der Schmutz-Station. Separat gibt es den i7-Roboter für 699 Dollar und die Basisstation für 299 US-Dollar. Zum Preisvergleich: Der etwas in die Jahre gekommene Roomba 980 kostet in Deutschland 999 Euro. International soll der Roomba i7+ im ersten Quartal 2019 ausgeliefert werden.Colin Angle I_10.15
Die hitzige Debatte um die Reform des europäischen Urheberrechts geht in die nächste Runde. Nachdem das Europaparlament die ursprünglichen Pläne im Juli zurückgewiesen hat, diskutiert es nun erneut über die umstrittene Reform.
Besonders kontrovers sind zwei diskutierte Neuerungen im EU-Urheberrecht: Die mögliche Einführung des Leistungsschutzrechts (LSR) für Verleger sowie sogenannter Upload-Filter bei Plattformen wie YouTube. Sollte das Parlament eine gemeinsame Position finden, muss es noch mit den EU-Staaten darüber verhandeln. Andernfalls käme das Dossier zurück in den zuständigen Ausschuss. Ein Abschluss vor der Europawahl im Mai wäre somit sehr unwahrscheinlich.
Im Juli hatten die Parlamentarier den Kompromissvorschlag des Berichterstatters Axel Voss (CDU) noch mit knapper Mehrheit zurückgewiesen. Die damals geplanten Regeln sahen vor, dass Online-Plattformen wie YouTube künftig schon während des Hochladens der Inhalte hätten prüfen müssen, ob diese urheberrechtlich geschützt sind. Technisch möglich wäre das mit den Upload-Filtern. Bisher müssen Plattformen hochgeladene Filme, Bilder oder Texte erst im Nachhinein löschen, wenn sie keine Rechte an ihnen haben.
Nach dem damals geplanten Leistungsschutzrecht sollten Plattformen wie Google künftig außerdem nicht mehr ohne Weiteres Überschriften oder Ausschnitte von Pressetexten anzeigen dürfen. Sie bräuchten eine Erlaubnis der Verlage und müssten gegebenenfalls dafür zahlen. In Deutschland gilt das LSR schon seit 2013. Es führte nicht zu nennenswerten Geldzahlungen von Konzernen wie Google an die Verlage.
Zeitungsverlage, Autoren, Plattenfirmen und andere Rechteinhaber sollten mit den neuen Urheberrechts-Vorschriften fairer für ihre Leistung entlohnt werden. Kritiker sahen von den Vorschlägen das freie Internet bedroht.
Für die Abstimmung am Mittwoch haben die Parlamentarier nun mehr als 200 Alternativvorschläge eingereicht. Auch Berichterstatter Voss hat nochmal an seinem Vorschlag gefeilt und einen Kompromiss vorgelegt.
Er betont, sein aktueller Vorschlag verzichte auf die Einführung von Upload-Filtern. Nur Plattformen, die Inhalte bewerben, sollten demnach künftig von dem umstrittenen Artikel 13 betroffen sein, Zusätzliche Ausnahmen hat Voss für kleine Firmen eingeführt. Zudem sollten die EU-Staaten den Dialog zwischen Rechteinhabern und jenen Plattformen, auf die Nutzer Inhalte hochladen, fördern und an Lösungen arbeiten.
Gleichzeitig sieht sein Vorschlag vor, dass die Verantwortung – also die Haftung – für Uploads bei den Plattformen liegt. Kritiker erwarten deshalb, dass die Plattformen alles tun werden, um keine Rechte zu verletzten – und deshalb Upload-Filter einführen würden, wie der SPD-Abgeordnete Tiemo Wölken sagte.
Wölken hat zusammen mit anderen Abgeordneten seiner Fraktion einen anderen Vorschlag vorgelegt, bei dem seiner Meinung nach komplett auf derlei Filter verzichtet wird. Stattdessen schlägt er die Einführung von Schnittstellen vor, durch die Rechteinhaber die Uploads der Plattformen auf Copyright-Verletzungen untersuchen können.
Auf eine generelle Haftung der Plattformen verzichtet der Vorschlag. So besteht Wölken zufolge nicht die Gefahr, dass Plattformen in vorauseilendem Gehorsam Inhalte sperren könnten. Upload-Filter bezeichnete Wölken als «rote Linie». Auch die Bundesregierung hat Upload-Filtern eine Absage erteilt: «Eine Verpflichtung von Plattformen zum Einsatz von Upload-Filtern, um von Nutzern hochgeladene Inhalte nach urheberrechtsverletzenden Inhalten zu «filtern», lehnen wir als unverhältnismäßig ab», heißt es im Koalitionsvertrag.
Berichterstatter Voss hat seinen Vorschlag auch in Sachen Leistungsschutzrecht noch ein wenig angepasst. Er sieht vor, dass die Veröffentlichung von Hyperlinks zu Presseartikeln inklusive einzelner Wörter künftig weiter ohne Lizenz erlaubt sein soll. Unter dem vorherigen Entwurf war auch das Anzeigen einzelner Wörter verboten. Auch für diesen Artikel 11 des Gesetzes wurden mehrere Alternativen eingereicht.