Höchste Brücke der Welt: 565 Meter hoch: Diese Brücke schwebt über den Wolken

Beim Thema Verkehrsbauten sammelt die Volksrepublik China offenbar alle Superlative ein. Dort wurde auch die höchste Brücke der Welt fertiggestellt. Die Beipanjiang-Brücke im Südwesten Chinas überspannt in der Höhe von 565 Metern den Beipan Fluss und übertrifft damit die Brücke über den Si Du Fluss in der Provinz Hubei. 

Nachdem das letzte Teilstück der Brücke eingesetzt wurde und die beiden Teile des Baus miteinander verbunden wurden, dauerte es bis zur Einweihung noch einen Moment dauern.  Die 1341 Meter lange Brücke wurde Ende 2016 eröffnet . Videos lassen vermuten, dass die Reisenden häufiger mitten durch Wolken und Nebel fahren werden.

Die Brücke ist Teil des Hangrui Expressway G56 und überspannt die Schlucht zwischen den Provinzen Yunan und Guizhou. Über die Kosten kursieren verschieden Zahlen. Zwischen 130 und 200 Millionen Euro soll das Bauwerk gekostet haben. Die Autobahn G56 ist insgesamt fast 3000 Kilometer lang und verbindet Hangzhou mit der Grenze zu Birma. Mit der Brücke und dem Expressway G56 soll sich die Fahrzeit auf wichtigen Verkehrsrouten um etwa fünf Stunden verkürzen. Wegen des Gebirges liegt auch die höchste Hochgeschwindigkeits-Eisenbahnbrücke der Welt in Guizhou, die Beipanjiang Eisenbahnrücke mit einer Höhe von 295 Metern. Im Zuge des ehrgeizigen Ausbaus der Infrastruktur in China plant die Provinz im Jahr 2020 mehr als 250 Brücken von mehr als 100 Meter Höhe zu betreiben.China Brücke

Die Beipanjiang Brücke ist nun die höchste Brücke der Welt, das höchste Brückengebäude steht aber weiterhin in Europa. Wo ist der Unterschied zwischen den Rekordhaltern? Die Beipanjiang Brücke stützt sich auf das Gebirge um den Fluss ab und erreicht so die Höhe von 565 Metern. Beide Pylone, an denen das Brückenband aufgehängt ist, thronen auf den Felsen am Rande der Schlucht. Das Millau Viaduct in Frankreich stemmt sich dagegen selbst in die Höhe – seine eigene Struktur erreicht 345 Meter Höhe und ist nach wie vor unerreicht.

Weniger erfolgreich ist die längste Brücke der Welt mit Glasboden. Sie wurde in China wegen dringenden Renovierungsarbeiten geschlossen. Nachdem sie ganze 13 Tage geöffnet war.

Boeing MQ-25 Stingray: Angst vor Chinas Raketen – die Stingray-Drohne, die US-Jets auftankt

Kampfflugzeuge werden in der Luft aufgetankt, das Verfahren führt zu einer höheren Reichweite und erlaubt den Jets, beim Start mehr Waffen an Bord zu nehmen. Das Verfahren gibt es seit Jahrzehnten, nun hat die U.S. Navy bei Boeing ein ganz besonderes Tankflugzeug bestellt. Die MQ-25 Stingray ist eine ferngesteuerte Tarnkappen-Drohne ohne Besatzung. Außerdem kann sie von einem Flugzeugträger aus starten. Boeing erhielt einen 805 Millionen Dollar teuren Konstruktions-, Fertigungs- und Entwicklungsauftrag für vier Exemplare. Insgesamt werden 72 Flugzeuge benötigt, die zusammen etwa 13 Milliarden Dollar kosten, das sagte James Geurts, Chef der Navy Akquisition.USS Lexington

Boeing MQ-25 StingrayBis in die 2000er Jahre schrumpfte die Einsatzreichweite der von Trägern gestarteten Bomber. Zuletzt auf nur 830 Kilometer. Damit die Jets mehr Waffen transportieren konnten, mussten die Träger näher ans Ziel. Die totale Überlegenheit der U.S. Navy auf den Meeren machte es zu keinem großen Risiko, dass die Träger so nah am Ufer operieren können.

Russland und China rüsten gegen Träger auf

Inzwischen sieht die Lage anders aus. Die weit unterlegene russische Marine operiert etwa im östlichen Mittelmeer unter der Schutzglocke weitreichender Raketen, die an Land stationiert sind. Oder wie die Hyperschall-Waffe Kinzhal von Flugzeugen aus starten.China-Drohne CH-5_8.00

China verwandelt die angrenzenden Meere systematisch in eine Todeszone für feindliche Kräfte. Die chinesische Antischiffsrakete DF-21D hat eine Reichweite von 1500 Kilometer – heute müsste ein Flugzeugträger tief im Wirkungsraum der Rakete operieren, damit seine Jets überhaupt nah genug wären, um die Basis der DF-21D anzugreifen.

Vizeadmiral Mike Shoemaker sagte, dass der Einsatzradius einer Super Hornet mit der MQ-25 sich von 830 km auf über 1300 km steigern ließe. „Ich denke, wir werden diesen Tag als historisches Ereignis anerkennen“, sagte der Chief of Naval Operations Admiral John Richardson. Tatsächlich betritt die US-Navy gleich mehrfach Neuland. „Vom operativen Standpunkt aus mischen wir erstmals unbemannte Flugkörper mit bemannten in einer einzigen Formation.“ING Flammenwerferdrohne 2101

Ursprünglich wurde die Stingray als Tarnkappen-Angriffsdrohne entwickelt. Erst 2016 wurde das Programm auf Luftbetankung ausgerichtet. Letztlich erschien es einfacher, eine Drohne zu entwickeln, die alle vorhandenen Jets betanken kann, als ein Angriffsflugzeug mit hoher Reichweite zu bauen. Interessant ist, dass Lockheed den Wettbewerb mit dem Design eines Nurflüglers gewann. Auf die Form spielt auch der Name Stingray – Rochen – an.

Kampfdrohnen wie die Reaper basieren meist auf einem Flügel-Körper-Schwanz-Entwurf.Der derzeit bekannteste Nurflügler ist der strategische US-Bomber Northrop B-2. Diese Konstruktionen gehen auf Entwürfe des Zweiten Weltkriegs zurück. Reimar und Walter Horten entwickelten damals die Horten H III und die Horten H IX, auch Gotha Go 229. Zum Kriegseinsatz kamen diese revolutionären Flugzeuge jedoch nicht.

China Typ 055_9.40Uhr

Neue iPhone-Modelle: Was von Apples September-Event erwartet wird

Seit Jahren aktualisiert Apple im September rechtzeitig zum Weihnachtsgeschäft das iPhone – das wichtigste Produkt des Konzerns. Jetzt lud der Konzern für kommenden Mittwoch zu einer Neuheiten-Vorstellung. Dabei könnten die Produktpalette in vielen Bereichen erneuert werden:

– iPhone: Auch wenn sich Apple wie immer bedeckt hält, ist klar, dass am 12. September neue iPhone-Modelle vorgestellt werden. Dank Berichten von Medien und Analysten hat man inzwischen auch eine Vorstellung, wie sie aussehen werden. Demnach soll es drei Versionen geben, die alle das Design des iPhone X aus dem vergangenen Jahr übernehmen: Ein Bildschirm, der fast die gesamte Frontseite ausfüllt, mit einer Aussparung für die Sensoren der Gesichtserkennung FaceID am oberen Rand. Damit dürfte der Home-Button, der seit dem ersten Modell die iPhone-Bedienung prägte, der Vergangenheit angehören.

Was die einzelnen Modelle betrifft: Dem Vernehmen nach gibt es eine Neuauflage des iPhone X, die laut dem Blog «9to5Mac» iPhone XS heißen soll (was gemäß nach Apples bisheriger Namensgebung «10s» ausgesprochen würde), mit einer unveränderten Bildschirm-Diagonalen von 5,8 Zoll (14,7 cm). Darüber hinaus sei eine größere Version mit einem 6,5-Zoll-Display geplant. Die günstigere Version – dem Nachfolger des aktuellen iPhone 8 – soll demnach einen LCD-Bildschirm statt der kontrastreicheren OLED-Technologie und ein Gehäuse aus Aluminium statt Edelstahl bekommen. Und die neue Version des iPhone X soll es nun auch mit einem Goldton geben.

– Apple Watch: Ein mutmaßliches Marketing-Foto von Apple, das «9to5Mac» in die Finger bekam, scheint zu bestätigen, dass die nächste Generation der Computer-Uhr ein größeres Display bekommt – wohl vor allem dadurch, dass die Bildschirmränder dünner werden. Auf dem Bild ist auch eine neue kleine Öffnung zwischen den beiden Knöpfen auf dem Gehäuse der Uhr zu sehen, über deren Zweck bisher nichts bekannt wurde.

– Mac-Computer: Bereits im Juli frischte Apple die teuerste Version seiner MacBook-Pro-Laptops – die mit dem berührungsempfindlichen TouchBar-Streifen oberhalb der Tastatur – mit neuen Prozessoren auf. Nach Informationen des Finanzdienstes Bloomberg könnte das seit Jahren kaum veränderte MacBook Air durch ein neues Einstiegsmodell mit einem höher auflösenden Bildschirm und schnelleren Chips ersetzt werden. Zur Erneuerung steht auch das MacBook an, das gleichzeitig kleiner und teurer (und moderner) als das Air ist. Laut Bloomberg soll auch der kleine Tischrechner Mac mini schließlich aktualisiert werden.

– Und sonst so? Ein Produkt, das Apple schließlich rausbringen dürfte, ist die Ladematte AirPower, mit der kabellos die Akkus von iPhone, Apple Watch und der AirPods-Ohrhörer gleichzeitig aufgefüllt werden können. Das Gerät wurde bereits im vergangenen Jahr angekündigt – laut Medienberichten gestaltete sich die technische Umsetzung des Konzepts aber schwierig. Außerdem wird von Apple ein neues Modell der AirPods-Ohrhörer erwartet. Die kabellosen Ohrstöpsel hatten sich in den vergangenen zwei Jahren zu einem Verkaufshit entwickelt.

Fragen und Antworten: Zeitungsverleger: Wollen mit Google auf Augenhöhe kommen

Wie können journalistische Texte im Internet besser geschützt werden – etwa davor, dass Konzerne wie Google sie ohne Lizenz nutzen? Über Pläne zur Reform des Urheberrechts in der EU will das Europäische Parlament am Mittwoch (12. September) abstimmen.

«Es geht hier um eine Initiative, wie Qualitätsjournalismus auch künftig finanzierbar ist», sagte der Vizepräsident des Europäischen Zeitungsverlegerverbandes (ENPA), Valdo Lehari jr., im Interview der Deutschen Presse-Agentur. Der 65 Jahre alte Verleger des «Reutlinger Generalanzeigers» kämpft seit Jahren für das sogenannte Leistungsschutzrecht. Es soll dafür sorgen, dass Internet-Plattformen nicht mehr ohne Weiteres Überschriften oder Ausschnitte von Pressetexten anzeigen dürfen.

Frage: Worum geht es Ihnen beim Leistungsschutzrecht?

Antwort: Es geht hier um eine Initiative, wie guter Journalismus auch künftig finanzierbar ist. Das ist die beste Antwort auf Falschinformationen. Schon jetzt sind etwa Filme, Musik und Fernsehinhalte im Netz besonders geschützt. Dagegen haben die mit viel Aufwand produzierten journalistische Inhalte nicht den gleichen Schutz. Uns geht es darum, dass wir mit den Technologiekonzernen auf Augenhöhe kommen. Wir haben als Verlage ein Interesse daran, unsere Informationen für eine demokratische Meinungsbildung zu verbreiten. Allerdings sollten dafür Internetgiganten wie Google, Facebook und Apple eine Vereinbarung mit den Verlagen treffen müssen.

Frage: Was sagen Sie Kritikern – also zum Beispiel den Netzaktivisten, die um die Zukunft des Internets fürchten?

Antwort: Es ist ein Märchen, wenn Kritiker behaupten, es gehe hier um eine Steuer für Internetlinks oder darum, die private Nutzung für den Heimgebrauch einzuschränken. Es gibt keine Einschränkungen. Fernsehen, Film und Musik haben diesen Schutz schon lange – und das Internet ist daran auch nicht kaputtgegangen.

Frage: Wie schätzen Sie die Chancen ein, dass das EU-Parlament im Sinne der Verleger entscheidet?

Antwort: Ich bin optimistisch, dass was bewegt werden und das Mandat erteilt werden kann, in das Verfahren für ein Leistungsschutzrecht einzusteigen. Es gibt zwar eine Menge Missverständnisse und Falschinformationen. Auch die Sorgen einzelner Abgeordneter müssen wir natürlich ernst nehmen. Zentral ist aber die Frage, wie Urheber, Autoren künftig beteiligt werden können an den Erlösen. Wenn mehr Erlöse da sind, kann man auch mehr verteilen.

Ich glaube, dass noch gar nicht wahrgenommen wurde, dass uns die Gewerkschaften Verdi und der Deutschen Journalisten-Verband unterstützen. Wie auch die Künstlerorganisationen. Es gibt über 100 Organisationen, die sagen, dass das gemacht werden muss. Zuletzt haben auch die Europäische Föderation der Journalisten sowie Nachrichtenagenturen sich dafür stark gemacht.

Frage: Trotzdem bleiben die Widerstände groß. Was können Sie dagegen tun?

Antwort: Wir können nur appellieren an das Europäische Parlament, damit die Vielfalt der Presselandschaft erhalten bleibt – und um journalistische Qualität in Europa zu bewahren. Der größte Teil der Grünen im EU-Parlament ist gegen das Leistungsschutzrecht. Da ist auf einmal die Rede von Zensur. Es werden Dinge vermengt, die nichts miteinander zu tun haben. Das ist eine unsägliche Angstmache. Die Behauptung des Internetriesen Google, es gebe im Fall eines Leistungsschutzrechts mehr Fake News, ist eine Unverschämtheit. Das Gegenteil ist der Fall.

Frage: Bedeutet das am Ende aber nicht doch für den Internetbenutzer mehr bezahlpflichtige Inhalte, weil sich die Konzerne das Geld bei den Nutzern zurückholen?

Antwort: Nehmen Sie das Beispiel Musikindustrie. Da gab es am Anfang auch Wildwest trotz des Leistungsschutzrechts. Aber erst dieses Recht hat den Musikverlagen letztlich geholfen, eine gewisse Abostruktur zu etablieren. Und die Leute haben verstanden, dass sie nicht einfach alles kostenlos runterladen können. Das Internet ist daran nicht kaputtgegangen. Im Gegenteil: Zum Beispiel ist der Streamingdienst Spotify entstanden. Leistung kann nicht kostenlos sein – und kreative Leistung schon mal gleich gar nicht. Die Kreativen müssen auch davon leben können. Der Urheber ist zwar jetzt schon geschützt. Aber der Verlag hat rein gar nichts im Moment davon – er verliert sogar, weil mit der Werbung im Internet andere Geld verdienen.

Frage: Die im Kanzleramt für Digitalisierung zuständige Staatsministerin Dorothee Bär (CSU) hat sich auch gegen das Leistungsschutzrecht ausgesprochen. Was sollte die Bundesregierung tun?

Antwort: Die CDU/CSU-Abgeordneten im Europaparlament sind zum Glück nicht dem Aufruf von Frau Bär gefolgt. Sie sind für das Leistungsschutzrecht. Der EVP-Fraktionsvorsitzende Manfred Weber hat ebenfalls dafür gestimmt. Der Aufruf von Frau Bär war für mich unfassbar – und gegen den Koalitionsvertrag gerichtet. Ich habe das nicht verstanden. Auch die deutsche Regierung hat im Europäischen Rat dafür gestimmt.

Frage: Wenn es käme, welchen Vorteil hätten Sie als Verleger von dem Recht? Wie würde das technisch aussehen?

Antwort: Dass wir zum Beispiel direkt mit Google einen Vertrag abschließen könnten zur Nutzung von Inhalten gegen eine Lizenz. Schließlich macht der Konzern Google ausschließlich Geld damit, dass er unsere Inhalte verwertet. Denkbar ist auch, dass eine Verwertungsgesellschaft wie die Gema bei der Musik sich darum kümmern wird.

ZUR PERSON: Valdo Lehari jr. ist Verleger des «Reutlinger General-Anzeigers». Er ist 65 Jahre alt, verheiratet, zweifacher Familienvater und Jurist. Der frühere Präsident des Europäischen Zeitungsverlegerverbandes ENPA, deren Vizechef er heute ist, gilt als bestens vernetzt in der Brüsseler Politik. Zudem ist er Vizepräsident des Bundesverbandes Deutscher Zeitungsverleger (BDZV) und hält einen Sitz im Aufsichtsrat der Deutschen Presse-Agentur. In Baden-Württemberg ist Lehari Vorsitzender des Verbandes der Südwestdeutschen Zeitungsverleger (VSZV).

Event am 12. September: Neues iPhone, Uhren und eine Matte: Was Apple am Mittwoch zeigen wird

Seit Jahren aktualisiert Apple im September rechtzeitig zum Weihnachtsgeschäft das iPhone – das wichtigste Produkt des Konzerns. Jetzt lud der Konzern für kommenden Mittwoch zu einer Neuheiten-Vorstellung. Dabei könnten die Produktpalette in vielen Bereichen erneuert werden:

  • iPhone: Auch wenn sich Apple wie immer bedeckt hält, ist klar, dass am 12. September neue iPhone-Modelle vorgestellt werden. Dank Berichten von Medien und Analysten hat man inzwischen auch eine Vorstellung, wie sie aussehen werden. Demnach soll es drei Versionen geben, die alle das Design des iPhone X aus dem vergangenen Jahr übernehmen: Ein Bildschirm, der fast die gesamte Frontseite ausfüllt, mit einer Aussparung für die Sensoren der Gesichtserkennung FaceID am oberen Rand. Damit dürfte der Home-Button, der seit dem ersten Modell die iPhone-Bedienung prägte, der Vergangenheit angehören.

    Was die einzelnen Modelle betrifft: Dem Vernehmen nach gibt es eine Neuauflage des iPhone X, die laut dem Blog „9to5Mac“ iPhone XS heißen soll (was gemäß nach Apples bisheriger Namensgebung „10s“ ausgesprochen würde), mit einer unveränderten Bildschirm-Diagonalen von 5,8 Zoll (14,7 cm). Darüber hinaus sei eine größere Version mit einem 6,5-Zoll-Display geplant. Die günstigere Version – dem Nachfolger des aktuellen iPhone 8 – soll demnach einen LCD-Bildschirm statt der kontrastreicheren OLED-Technologie und ein Gehäuse aus Aluminium statt Edelstahl bekommen. Und die neue Version des iPhone X soll es nun auch mit einem Goldton geben.

  • Apple Watch: Ein mutmaßliches Marketing-Foto von Apple, das „9to5Mac“ in die Finger bekam, scheint zu bestätigen, dass die nächste Generation der Computer-Uhr ein größeres Display bekommt – wohl vor allem dadurch, dass die Bildschirmränder dünner werden. Auf dem Bild ist auch eine neue kleine Öffnung zwischen den beiden Knöpfen auf dem Gehäuse der Uhr zu sehen, über deren Zweck bisher nichts bekannt wurde.
  • Mac-Computer: Bereits im Juli frischte Apple die teuerste Version seiner MacBook-Pro-Laptops – die mit dem berührungsempfindlichen TouchBar-Streifen oberhalb der Tastatur – mit neuen Prozessoren auf. Nach Informationen des Finanzdienstes Bloomberg könnte das seit Jahren kaum veränderte MacBook Air durch ein neues Einstiegsmodell mit einem höher auflösenden Bildschirm und schnelleren Chips ersetzt werden. Zur Erneuerung steht auch das MacBook an, das gleichzeitig kleiner und teurer (und moderner) als das Air ist. Laut Bloomberg soll auch der kleine Tischrechner Mac mini schließlich aktualisiert werden.
  • Und sonst so? Ein Produkt, das Apple schließlich rausbringen dürfte, ist die Ladematte AirPower, mit der kabellos die Akkus von iPhone, Apple Watch und der AirPods-Ohrhörer gleichzeitig aufgefüllt werden können. Das Gerät wurde bereits im vergangenen Jahr angekündigt – laut Medienberichten gestaltete sich die technische Umsetzung des Konzepts aber schwierig. Außerdem wird von Apple ein neues Modell der AirPods-Ohrhörer erwartet. Die kabellosen Ohrstöpsel hatten sich in den vergangenen zwei Jahren zu einem Verkaufshit entwickelt.

Apple stellt iOS 12 vor 8.25

Soziales Netzwerk: Plattform Knuddels.de entschuldigt sich nach Hackerangriff

Die Internetplattform Knuddels.de hat einen Angriff von Hackern gemeldet und sich bei den betroffenen Nutzern entschuldigt.

Veröffentlicht worden seien im Internet in den vergangenen Tagen rund 808.000 Email-Adressen sowie 1.872.000 Pseudonyme und Passwörter, teilte das Unternehmen mit Sitz in Karlsruhe am Samstag mit.

Bei der Mehrzahl erbeuteten Daten habe es sich wohl um ungültige Fantasie-Email-Adressen gehandelt. «Lediglich 320.000 Email-Adressen waren verifiziert», sagte ein Sprecher. Es sei der erste Vorfall dieser Art in der 19-jährigen Geschichte des Unternehmens. Woher die Attacke kam, war demnach unklar. Das Portal habe seine Sicherheitsvorkehrungen noch einmal verstärkt.

«Wir haben bereits alle erforderlichen Schritte in die Wege geleitet und die Behörden informiert. Der Schutz der Nutzerdaten hat für uns höchste Priorität», sagte der Gründer und Geschäftsführer von Knuddels.de, Holger Kujath, einer Mitteilung zufolge. Über das Datenleck habe das Unternehmen auch in anderen sozialen Netzwerken informiert. Knuddels hat nach eigener Darstellung mehr als zwei Millionen registrierte Mitglieder.