Umfrage: Werbung in sozialen Netzwerken oft nur schwer erkennbar

Viele Nutzer sozialer Netzwerke haben einer Studie des Digitalverbands Bitkom zufolge Schwierigkeiten, zwischen Werbung und inhaltlichen Beiträgen zu unterscheiden.

48 Prozent der Befragten gaben demnach in der repräsentativen Studie an, die Inhalte nicht genau zuordnen zu können. Unter den jüngeren Nutzern im Alter von 14 bis 29 Jahren seien es sogar 56 Prozent, teilte der Bitkom am Montag mit. Werbung generell finden demnach 60 Prozent der Nutzer in Deutschland in sozialen Netzwerken in Ordnung, wenn die Plattformen auf diese Weise kostenlos sind.

Acht von zehn Nutzern (78 Prozent) haben demnach den Eindruck, dass dort die Werbung weiter zugenommen hat. Vor allem Online-Werbung wolle aber unterhalten und einen konkreten Nutzen bieten, sagte Linda van Rennings vom Bitkom. Das führe auch dazu, dass sie oftmals gar nicht als Werbung wahrgenommen werde. Vor allem «Surfanfänger» sollten deshalb früh über die verschiedenen Werbeformen aufgeklärt werden, sagte Rennings. Hier seien auch Schulen gefragt.

Der Studie zufolge sind inzwischen neu von zehn Internet-Nutzer im Schnitt bei drei sozialen Netzwerken angemeldet. Die meistgenutzten Plattformen seien Facebook (66 Prozent), YouTube (51 Prozent) und Instagram (28 Prozent). Das deutsche Karrierenetzwerk Xing folgt auf dem siebten Platz mit 15 Prozent der Nutzer, gefolgt von LinkedIn mit 10 Prozent.

Umstrittenes Gesetz: Steuer auf Whatsapp, Facebook und Co.? In Uganda ist das jetzt Realität

Soziale Netzwerke wie Twitter, YouTube, Facebook oder Whatsapp verdienen ihr Geld mit Werbung und der Nutzung unserer Daten. Strenggenommen ist die Nutzung dieser Social-Media-Dienste also nicht ganz kostenfrei. Gezahlt wird nur nicht mit Geld. Jeder, der sich bei den Plattformen anmeldet, kann direkt loslegen und mit Freunden, Verwandten oder völlig Unbekannten chatten. Die großen Player wie Facebook, Google oder Twitter machen Milliardenumsätze. Der Staat – egal, wo auf der Welt – schaut dabei nur zu.

16 Euro im Jahr bei täglicher Social-Media-Nutzung

Um das zu ändern, hat sich der ugandische Präsident Yoweri Museveni, der seit 1986 das afrikanische Land regiert, etwas einfallen lassen. Die Ugander sollen jeden Tag, an dem sie Social Media nutzen, eine Steuer bezahlen. 200 Schilling – umgerechnet vier Eurocents – kostet die Nutzung seit dem 1. Juli diesen Jahres. 16 Euro im Jahr bei täglicher Nutzung. Das Geld wird direkt vom Telefonguthaben abgezogen. Und auch das kostet neuerdings Geld. Wer mobil Geld versendet oder empfängt, muss in Uganda nämlich auch eine Steuer in Höhe von 0,5 Prozent bezahlen.Uganda Heftstück 1910 

Die Begründung verbreitete Präsident Museveni über soziale Medien. In der Erklärung heißt es unter anderem: „Die Nutzer der sozialen Medien haben kein Recht, die Dollars, die ich mit meinem Kaffeeanbau, meiner Milchproduktion verdiene, ausländischen Telefongesellschaften zu geben, indem sie chatten und sogar lügen – und dann sind sie auch noch allergisch dagegen, einen moderaten Beitrag an ihr Land zu geben, dessen Wohlstand sie zweckentfremden.“ Deshalb sei es an der Zeit, die Steuer auf soziale Medien einzuführen. Gesagt, getan.

Wer einen VPN-Server nutzt, soll fünf Monate ins Gefängnis

Seit knapp zwei Wochen müssen Ugander, deren durchschnittliches Jahreseinkommen bei 525 Euro liegt, nun vier Cent pro Tag an den Staat abgeben. Und das ist ein großes Problem. Große Teile der Bevölkerung sind arm und damit besonders hart von der Abgabe betroffen. Die Opposition in Uganda nutzt Social Media, um ihre Inhalte an die Bevölkerung zu bringen und viele Ugander kommunizieren über soziale Netzwerke mit ihren – häufig weit entfernten – Verwandten. Entsprechend groß war die Empörung in Uganda. Nicht nur – aber vor allem – in den sozialen Medien gab es Proteste gegen die neue Steuer.

Über 300 Millionen Dollar will die Regierung mit der Social-Media-Steuer jährlich einnehmen. Doch das könnte komplett nach hinten losgehen. Viele Ugander wollen nämlich, so berichtet es die taz, VPN-Server nutzen. Mithilfe von VPN-Servern oder Anonymisierungsapps kann nicht zurückverfolgt werden, aus welchem Land man sich gerade ins Internet einloggt. Das scheint auch der Regierung nicht entgangen zu sein. Prompt verkündete der Polizeichef, dass auf die VPN-Nutzung fünf Monate Gefängnis stünden, so die taz.

Smartphone-Apps spionieren heimlich aus 21.11

Soundbar: Sonos Beam Test: So gut ist die Alexa-Soundbar

Moderne Fernseher sind schön flach und haben ein brillantes Bild. Doch sobald jemand im Film den Mund aufmacht, stellt sich meist große Ernüchterung ein: Der Ton klingt blechern und wenig druckvoll. Deshalb konzentrieren sich viele Gerätehersteller seit Jahren auf den wachsenden Markt der Soundbars. Das sind längliche Riegel, die vor dem Fernseher platziert oder direkt darunter gehängt werden.

Der US-Hardwarehersteller Sonos, bekannt für seine Multiroom-Lautsprecher, hat mit der Beam nun ein für seine Verhältnisse günstiges Modell im Angebot: Die Beam kostet 449 Euro und ist eine der ersten Soundbars mit Alexa an Bord. Was sie taugt, verrät unser Test.

Kompakte Box mit HDMI-Buchse

Beim ersten Auspacken fällt auf: Die Sonos Beam ist deutlich kleiner als die meisten anderen Soundbars. In der Breite misst sie 65 Zentimeter und ist damit schmaler als die meisten Fernseher, unter denen sie stehen wird. Die SJ9 von LG ist mit 1,20 Meter fast doppelt so breit. Die ebenfalls von Sonos erhältliche Playbar misst 90 Zentimeter in der Breite. Die Beam ist in zwei Farben erhältlich, Weiß und Schwarz. Ein störendes Detail: Das Stromkabel der weißen Variante ist Schwarz, das wirkt bei der Wandmontage nicht stimmig.

Die zweite Überraschung erwartet einen beim Anschließen: Sonos hat erstmals eine HDMI-Buchse verbaut. Die ist in der Branche zwar seit vielen Jahren Standard, bislang weigerten sich die Kalifornier jedoch standhaft, den Schritt Richtung HDMI zu wagen. Dabei hat die Buchse viele Vorteile: Die Einrichtung ist simpler, man muss nicht mehr wie bisher mit einem optischen Kabel herumhantieren und gegebenenfalls die Fernseher-Einstellungen anpassen. Außerdem wird nun ARC unterstützt. Die Abkürzung steht für „Audio Return Channel“. Dadurch kann man den Ton auch mit der normalen Fernbedienung regulieren. Toll: Für ältere Fernseher ist im Lieferumfang auch ein HDMI-auf-Toslink-Adapter enthalten, über den man das Audiosignal des Fernsehers abgreifen kann.Sonos_Beam_11

Soundbar mit Alexa-Support …

Zur Einrichtung der Beam benötigt man zwingend eine Internetverbindung (Wlan oder Ethernet), außerdem ein Smartphone (Android/iOS) oder einen Computer (PC/Mac). Wenn möglich sollte man die Einrichtung mit einem iOS-Gerät, also einem iPhone oder iPad, durchführen. Denn nur auf diesen Geräten kann die sogenannte TruePlay-Funktion eingerichtet werden. Damit wird die Umgebung akustisch ausgemessen und der Klang auf den Raum angepasst. Für Android steht diese Funktion nicht zur Verfügung. Eine automatische Justierung wie bei Apples HomePod gibt es nicht.

Auf der Oberseite befinden sich die üblichen Sonos-Bedienelemente wie „Pause/Play“ oder „Nächster Track“. Außerdem leuchtet eine kleine Mikrofonanzeige. Sie weist auf die dritte Besonderheit der Soundbar hin: Die Beam lässt sich mit Sprachbefehlen steuern. Vorinstalliert ist Amazons Alexa, Googles Assistant soll per Update folgen.

… die den Wetterbericht vorliest

Mit dem Alexa-Support kann man den TV per Sprachbefehl ein- und ausschalten oder die Lautstärke regulieren. Ist am Fernseher zusätzlich ein Fire TV oder Fire TV Stick angeschlossen, kann man spezifischere Befehle wie „Suche Filme mit Til Schweiger“ ausführen. Ansonsten werden alle bereits bekannten Alexa-Funktionen geboten: Man kann Rezepte heraussuchen, die Wettervorhersage starten, Musik wiedergeben oder etwaige Smart-Home-Geräte steuern. Amazon Echo Alexa Was fragen die Leute wirklich 14.05

Das ist praktisch, hat aber auch einen Nachteil: Springt die Spracherkennung an, wird der Fernseherton leiser. Leider passiert das häufiger, als man will. Wenn eine Filmfigur Alexander heißt, ist das noch verständlich. Manchmal reicht aber auch schon ein Wort, das so ähnlich klingt. In unserem Test ist die Soundbar sogar auf Babygebrabbel angesprungen. Um einen Film entspannt zu genießen, sollte man das Mikrofon währenddessen stummschalten, auch wenn das eigentlich nicht Sinn der Sache ist. Dieses Problem ist übrigens nicht Sonos-spezifisch, sondern betrifft auch andere Alexa-Geräte (etwa den Echo). Googles Home oder Apples HomePod haben seltener Fehlalarme.

Modulares Sound-System

Das Wichtigste bei einer Soundbar ist der Klang. Wir haben die Sonos Beam mit aktiviertem TruePlay getestet. Das Ergebnis kann sich für diese kompakten Maße hören lassen: Der Klang ist überraschend klar, die Lautstärke für mittelgroße Räume ausreichend. Auch der Bass ist für die Größe in Ordnung, aber natürlich ist vor allem in Actionfilmen schnell das Ende der Fahnenstange erreicht. Wer druckvollere Bässe will, benötigt den separat erhältlichen Sonos-Subwoofer, der mit 800 Euro aber alles andere als ein Schnäppchen ist.

Kombiniert man die Beam mit zwei Rücklautsprechern, stellt sich Kinofeeling ein. Dazu nutzt man entweder zwei Play:1 oder zwei Sonos One – ein Mix der Modelle ist nicht möglich -, in der App baut man die Lautsprecher dann zum Surround-Setup zusammen. Anschließend hört man das Raumschif von links nach rechts zischen oder die Tür hinter sich zuschlagen. Die Play:1 bekommt man gelegentlich bereits für 150 Euro pro Stück. Den Sonos One bekommt man bereits ab 200 Euro pro Stück.

Wer bevorzugt zu späterer Stunde Filme schaut, kann einen Nachtmodus aktivieren, der bestimmte Frequenzen herausfiltert. Außerdem lässt sich die Beam mit einer Sprachverstärkung für Dialoge optimieren, was in unserem Test zuverlässig funktionierte.

Der Allesfresser unter den Lautsprechern

Der große Pluspunkt des Sonos-Systems ist neben der Modularität die App, die mit nahezu allen Musikdiensten funktioniert. Ob Deezer, Tidal, Spotify oder Apple Music, alle großen Streamingdienste werden unterstützt. Per Sprachsteuerung sind es derzeit allerdings nur Spotify, Audible, TuneIn und Amazon Prime Music.

Die Beam ist auch eine der ersten Soundbars, die Apples Funkstandard AirPlay 2 unterstützt. Damit kann man von iPhone oder iPad mit einem Fingertipp die Musik direkt auf dem Speaker wiedergeben. Auf diese Weise kann man sogar Lautsprecher verschiedener Hersteller miteinander koppeln: In unserem Test klappt die synchrone Wiedergabe auf zwei HomePods und drei Sonos-Lautsprechern, die Lautstärke konnte auf jedem einzeln angepasst werden.

Kein DTS und Dolby Atmos

Schade: Das hochauflösende Tonformat DTS, das auf vielen Blu-Rays angeboten wird, unterstützt Sonos nicht. Die Begründung: „Die Sonos Beam wurde für die gängigsten Streaming-Dienste entwickelt, von denen keiner DTS unterstützt. Aus diesem Grund unterstützen Playbar und Playbase auch kein DTS.“ Wer DTS-codierte Audioinhalte wiedergeben möchten, muss DTS mit Hilfe des Abspielgeräts in Dolby Digital umcodieren, sofern diese Funktion unterstützt wird.

Auch das 3D-Tonformat Dolby Atmos wird nicht unterstützt. Dabei werden Toninformationen über die Decke zum Zuhörer reflektiert – etwa ein über dem Kopf kreisender Hubschrauber -, wodurch der Sound nicht nur von vorne, sondern auch von oben kommt. Das sorgt für einen noch räumlicheren Eindruck. Bislang ist das Tonformat allerdings ein Nischenprodukt, nur wenige Filme auf Netflix liegen mit Atmos-Tonspur vor. „Da Sonos Beam auf Kunden zugeschnitten ist, die nach einer kompakten Lautsprecherlösung mit großartigem Klang suchen, wurde Beam nicht für die Verwendung mit Atmos optimiert“, erklärt das Unternehmen. Konkurrenten wie die LG SJ9, die Sony HT-ZF9 oder Samsungs HWK-950 unterstützen dagegen Dolby Atmos.

Bluetooth wird wie immer bei Sonos nicht unterstützt. Musik wird nur via Wlan oder AirPlay 2 übertragen.

Fazit

Gut gefallen haben uns an der Sonos Beam die simple Einrichtung, der für die Größe gute Klang, die modulare Erweiterbarkeit des Systems und die mit anhezu allen Streamingdiensten kompatible App. Auch dass Sonos endlich eine (nächstes Mal dürfen es gerne mehr sein) HDMI-Buchse verbaut ist zeitgemäß. Gestört haben uns eigentlich nur die regelmäßigen Alexa-Fehlalarme. Wünschenswert wäre eine TruePlay-Unterstützung für Android-Geräte und eine DTS-Unterstützung, beides könnte per Software-Update nachgelegt werden.

Die Sonos Beam gibt es ab 17. Juli und kostet 449 Euro

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iPhone, iPad, Apple Watch: Im Herbst zeigt Apple so viele neue Geräte wie lange nicht mehr

Traditionell im September zeigt Apple seine neuesten Produkte. In der Regel stehen das iPhone und die Apple Watch im Mittelpunkt. Doch glaubt man dem Bericht des gewöhnlich gut informierten Analysten Ming-Chi Kuo, könnte der Konzern im Herbst so viele neue Produkte vorstellen wie schon lange nicht mehr.

Natürlich werden im September neue iPhones kommen. In diesem Jahr sollen es – wie schon 2017 – drei Modelle sein: Zwei Premium-Modelle mit OLED-Bildschirm (5,8 und 6,5 Zoll), ein günstigeres mit großem LCD-Screen (6,1 Zoll). Erstmals sollen alle neuen Geräte ohne Home-Button auskommen. Mehr Informationen und Gerüchte zu den neuen iPhones finden Sie hier.

Kuo zufolge bleibt es aber nicht bei drei neuen Telefonen. Er ist sicher: Es wird im Herbst auch neue iPads, Macbooks, eine neuen Mac Mini und weitere Modelle der Apple Watch geben. Ob Tim Cook alles auf einer Keynote vorstellen wird oder ob er zunächst im September die neuen iPhones samt Apple Watch und im Oktober neue iPads und Macs zeigt, ist noch unklar.

Apple Watch: Größerer Bildschirm

Die beiden neuen Apple-Watch-Modelle sollen größere Bildschirme bekommen (40 und 45 statt 38 und 42 Millimeter). Unklar ist bislang allerdings, ob nur die Displayränder schmaler werden oder ob auch das Gehäuse größer wird. Die Apple Watch Series 4 soll zudem längere Akkulaufzeiten und eine verbessere Herzfrequenzmessung bieten.

iPad Pro: Gesichtserkennung und 11 Zoll

Das iPhone X war das erste Apple-Smartphone mit einem beinahe die gesamte Frontseite einnehmenden Bildschirm. Der Home-Button war zugunsten der Gesichtsentsperrung FaceID weggefallen. Diese könnte nun auch auf dem iPad Pro Premiere feiern: Kuo rechnet mit einem 11-Zoll-Modell, dass das derzeitige 10,5-Zoll-iPad ablösen soll. Zudem könnte es ein verbessertes 12,9-Zoll-iPad geben. Beide Tablets sollen ohne Home-Button auskommen. Dafür spricht, dass in der aktuellen Testversion des zukünftigen Betriebssystems iOS 12 neue Bediengesten für das Apple-Tablet enthalten sind.

Mac: Viele neue Modelle

Der Mac Mini ist beinahe in Vergessenheit geraten, das letzte Update gab es im Oktober 2014. In diesem Herbst dürfte Apple ihm die neuen Intel-Prozessoren der achten Generation spendieren, womöglich wird auch das Design angepasst. Denkbar sind etwa neue Anschlüsse und Schnittstellen. Ein neuer iMac könnte mit einer deutlich besseren Grafikleistung aufwarten. Das „normale“ Macbook mit 12-Zoll-Screen soll ebenfalls auf den technisch neusten Stand gebracht werden. Vielleicht wird Apple auch das neue günstige Macbook (unter 1000 Euro) vorstellen, dass seit Monaten durch die Gerüchteküche schwirrt.

Das Macbook Pro dürfte im Herbst dagegen keine Rolle spielen. Am Donnerstag hat Apple überraschend neue Modelle veröffentlicht. Diese kommen mit einem TrueTone-Display (kennt man bereits vom iPhone und iPad), mehr Arbeitsspeicher, schnelleren Prozessoren, einer leiseren Tastatur und Apples T2-Chip, der das „Hey Siri“-Feature auf das Macbook bringt.

AirPods: „Hey Siri“-Untersützung

Im September soll Apple außerdem eine verbesserte Version der AirPods vorstellen. Im Mittelpunkt soll bei den überarbeiteten Modellen vor allem eine verbesserte Nutzung des Sprachassistenten Siri stehen. Dieser soll sich einfach mit einem „Hey Siri“-Zuruf aktivieren lassen. Bislang musste man zweimal gegen einen der beiden Ohrstöpsel tippen, um den Sprachassistenten zu aktivieren. Außerdem dürfte es eine Aufbewahrungsbox geben, die sich kabellos laden lässt. Die passende Ladematte namens AirPower zeigte Apple bereits im vergangenen September, im Herbst dürfte sie nun auf den Markt kommen.10 Jahre Apps – Onepager_9.15

Gartner: PC-Markt legt weltweit erstmals seit 2012 wieder zu

Der weltweite Absatz von Personal Computern hat laut vorläufigen Zahlen der Marktforschungsfirma Gartner im zweiten Quartal erstmals seit 2012 wieder zugelegt.

Insgesamt seien 62,1 Millionen Einheiten verkauft worden, das entspreche einem Zuwachs von 1,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahresquartal. Vor allem die Nachfrage von Unternehmen habe das Wachstum bedingt und die rückläufigen Auslieferungen im Geschäft mit privaten Nutzern ausgeglichen, sagte Gartner-Analystin Mikako Kitagawa. Von einer echten Erholung könne aber damit noch nicht gesprochen werden.

Weiterhin machten die veränderten Nutzungsgewohnheiten von privaten Kunden, die viele Dinge inzwischen lieber mit dem Smartphone statt mit dem PC erledigten, den Herstellern zu schaffen, sagte Kitagawa. Im Geschäftskunden-Bereich werde sich die Nachfrage in zwei Jahren abschwächen, wenn die Unternehmen bei ihrem Umstieg auf Windows 10 ihre Hardware weitgehend ersetzt hätten. PC-Anbieter sollten nach Wegen suchen, um das Wachstum auf dem Geschäftsmarkt aufrecht zu erhalten, rät Kitagawa.

Weltweit führt Lenovo den Markt mit einem Anteil von 21,9 Prozent an und überholte nach der Übernahme von Fujitsu den Konkurrenten HP (ebenfalls 21,9 Prozent Marktanteil) mit einem schmalen Vorsprung von rund 12 000 verkauften PCs. Auf Platz drei rangiert Dell (16,8 Prozent Marktanteil), gefolgt von Apple (7,1 Prozent) und Acer (6,4 Prozent Marktanteil).

In der Region Europa, Afrika und Mittlerer Osten legten demnach die Verkäufe in dem traditionell eher schwachen Quartal mit 17,4 Millionen abgesetzten PCs um 1,3 Prozent zu.