
Der Kurznachrichtendienst Twitter hat angekündigt, Nutzerkonten, die blockiert wurden, von der Zahl der Follower abzuziehen.
Foto: JOSH EDELSON / AFP
News aus der digitalen Welt

Der Kurznachrichtendienst Twitter hat angekündigt, Nutzerkonten, die blockiert wurden, von der Zahl der Follower abzuziehen.
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Aktuelle Zahlen zeigen, was Käufer von Fernsehern bei den Geräten am wichtigsten ist.
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Seit dem Comeback 2017 bietet Nokia vor allem günstige Smartphones an. BILD hat jetzt das erste neue Nobel-Handy ausprobiert.
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Offline Filme und Serien schauen soll bei Netflix künftig noch einfacher werden: Wie der Streaming-Riese in einer Pressemitteilung verkündet, wurde die seit 2016 verfügbare Download- Funktion um das „Smart Downloads“-Feature ergänzt.
Mit dieser Erweiterung werden zuvor gespeicherte Folgen einer Serie wieder vom Smartphone gelöscht, nachdem der Nutzer die Episode angesehen hat. Zusätzlich wird automatisch die nächste Folge heruntergeladen. Die einzige Bedingung: Man muss sich im Wlan befinden.
Zerstört Netflix unser Sexleben_17.50Wer also beispielsweise die ersten drei Folgen einer Serie heruntergeladen hat, wird nach dem Ansehen von Folge eins die Episoden zwei bis vier in den Netflix-Downloads zur Verfügung haben. Mit der Funktion will das Unternehmen seinen Usern nach eigenen Angaben das nervige Löschen einzelner Dateien ersparen und den nächsten Serienteil schneller verfügbar machen.
Zunächst sind die intelligenten Downloads nur für die Android-Anwendung verfügbar. Die Nutzer sollen aber auch hier die Möglichkeit haben, die Funktion bei Bedarf abzustellen.
Soziale Netzwerke wie Twitter, YouTube, Facebook oder WhatsApp verdienen ihr Geld mit Werbung und der Nutzung unserer Daten. Strenggenommen ist die Nutzung dieser Social-Media-Dienste also nicht ganz kostenfrei. Gezahlt wird nur nicht mit Geld. Jeder, der sich bei den Plattformen anmeldet, kann direkt loslegen und mit Freunden, Verwandten oder völlig Unbekannten chatten. Die großen Player wie Facebook, Google oder Twitter machen Milliardenumsätze. Der Staat – egal, wo auf der Welt – schaut dabei nur zu.
Um das zu ändern, hat sich der ugandische Präsident Yoweri Museveni, der seit 1986 das afrikanische Land regiert, etwas einfallen lassen. Die Ugander sollen jeden Tag, an dem sie Social Media nutzen, eine Steuer bezahlen. 200 Schilling – umgerechnet vier Eurocents – kostet die Nutzung seit dem 1. Juli diesen Jahres. 16 Euro im Jahr bei täglicher Nutzung. Das Geld wird direkt vom Telefonguthaben abgezogen. Und auch das kostet neuerdings Geld. Wer mobil Geld versendet oder empfängt, muss in Uganda nämlich auch eine Steuer in Höhe von 0,5 Prozent bezahlen.Uganda Heftstück 1910
Die Begründung verbreitete Präsident Museveni über soziale Medien. In der Erklärung heißt es unter anderem: „Die Nutzer der sozialen Medien haben kein Recht, die Dollars, die ich mit meinem Kaffeeanbau, meiner Milchproduktion verdiene, ausländischen Telefongesellschaften zu geben, indem sie chatten und sogar lügen – und dann sind sie auch noch allergisch dagegen, einen moderaten Beitrag an ihr Land zu geben, dessen Wohlstand sie zweckentfremden.“ Deshalb sei es an der Zeit, die Steuer auf soziale Medien einzuführen. Gesagt, getan.
Seit knapp zwei Wochen müssen Ugander, deren durchschnittliches Jahreseinkommen bei 525 Euro liegt, nun vier Cent pro Tag an den Staat abgeben. Und das ist ein großes Problem. Große Teile der Bevölkerung sind arm und damit besonders hart von der Abgabe betroffen. Die Opposition in Uganda nutzt Social Media, um ihre Inhalte an die Bevölkerung zu bringen und viele Ugander kommunizieren über soziale Netzwerke mit ihren – häufig weit entfernten – Verwandten. Entsprechend groß war die Empörung in Uganda. Nicht nur – aber vor allem – in den sozialen Medien gab es Proteste gegen die neue Steuer.
Über 300 Millionen Dollar will die Regierung mit der Social-Media-Steuer jährlich einnehmen. Doch das könnte komplett nach hinten losgehen. Viele Ugander wollen nämlich, so berichtet es die taz, VPN-Server nutzen. Mithilfe von VPN-Servern oder Anonymisierungsapps kann nicht zurückverfolgt werden, aus welchem Land man sich gerade ins Internet einloggt. Das scheint auch der Regierung nicht entgangen zu sein. Prompt verkündete der Polizeichef, dass auf die VPN-Nutzung fünf Monate Gefängnis stünden, so die taz.
Offiziell hat Apple nichts mit der Fußball-WM zu schaffen. Und doch ist der iPhone-Konzern ständig präsent. Das verdankt er einem cleveren, kleinen Produkt.
Apple frischt die teureren Versionen seiner Macbook-Pro-Notebooks mit neuen Chips auf – und reagiert dabei auch auf Nutzer-Beschwerden über die Tastaturen.
Das erneuerte MacBook Pro habe eine «leisere Tastatur der dritten Generation» bekommen, wie Apple am mitteilte. Der Konzern hatte kürzlich ein kostenloses Reparaturprogramm für die ab 2015 eingeführten flacheren Tastaturen gestartet. Zuvor hatten sich Nutzer verstärkt unter anderem über nicht mehr funktionierende Tasten beschwert.
In den vergangenen Monaten hatten Profi-Nutzer zunehmend kritisiert, dass die teureren Pro-Versionen der Apple-Computer nicht die neuesten Prozessoren haben.
Der Tisch-Rechner Mac Pro wurde sogar seit 2013 ohne erhebliche Veränderungen verkauft. Apple ging auf die Kritik in diesem Jahr unter anderem mit einem leistungsstärkeren iMac Pro ein.
Die erneuerten Macbook-Pro-Modelle bekommen neben schnelleren Intel-Prozessoren auch Apples hauseigenen T2-Zusatzchip, der Hardware wie Speicher, Lautsprecher oder Lüfter steuert – aber auch für die Sicherheit beim starten der Geräte sorgt. Aufgefrischt wird dabei nur die Version des Macbook Pro mit der berührungsempfindlichen «Touch-Bar»-Leiste oberhalb der Tastatur. Die günstigeren Modelle ohne Touch Bar werden ohne Veränderungen weiterverkauft.
Ein automatisiertes Schreiben von Paypal hat einen Witwer dazu gebracht, sich an die „BBC“ zu wenden: Die Frau von Howard Durdle war im Mai mit 37 Jahren an Krebs gestorben. Nachdem Durdle den Zahlungsabwickler über ihren Tod informierte, erhielt er drei Wochen später ein Schreiben zu sich nach Hause, wie die „BBC“ berichtet.
In diesem Brief hieß es, dass die Frau von Durdle, Lindsay, der Firma 3.200 Pfund schulde: „Sie verstoßen gegen die Geschäftsbedingung 15.4 (c) Ihrer Vereinbarung mit PayPal Credit, da wir die Nachricht erhalten haben, dass Sie verstorben sind … dieser Verstoß kann nicht behoben werden“, hieß es wörtlich.
Durdle ging mit dem Brief an die Öffentlichkeit, um sicherzugehen, dass andere Firmen sich bewusst machten, wie erschütternd solche automatisierten Schreiben sein könnten.
Inzwischen hat sich Paypal bei Durdle entschuldigt: „Wir entschuldigen uns bei Herrn Durdle für den Kummer, den unser Schreiben bei ihm verursacht hat.“
Jetzt versuche die Firma herauszufinden, wie es überhaupt dazu kommen konnte. Ein technischer Fehler, eine fehlerhafte Briefvorlage oder menschliches Versagen könnten demnach dafür verantwortlich sein.
Durdle ging es den Umständen entsprechend okay, aber es ging ihm auch nicht um ihn selbst: „Wenn ich überhaupt schon Aufhebens um das Thema mache, dann soll sichergestellt werden, dass Paypal – oder jede andere Organisation, die diese Art von unsensiblen Dingen tut – den Schaden erkennt, den sie den kürzlich Hinterbliebenen zufügen könnten.“ Als Mitglied einer Wohltätigkeitsorganisation für Witwer habe er auch schon Momente erlebt, in denen etwas wie ein Brief die Trauernden völlig aus der Bahn warf. Rentner-Betrügermasche19.40
Wegen des jüngsten Datenskandals will die britische Datenschutzbehörde ICO den US-Konzern Facebook mit einer Strafe von 500.000 Pfund (rund 565.000 Euro) belegen.
Das teilte die Datenschutzbeauftragte Elizabeth Denham in der Nacht zu Mittwoch mit. Das weltgrößte Online-Netzwerk habe gegen das Gesetz verstoßen, da es nicht vermocht habe, die Daten von Mitgliedern zu schützen.
Zudem habe es das Unternehmen nicht geschafft, transparent zu zeigen, wie die Daten abgeschöpft worden seien. Facebook hat nun noch die Möglichkeit, auf die Absichtserklärung Denhams zu antworten, bevor es eine endgültige Entscheidung geben wird.
Facebook war zusammen mit der umstrittenen Datenanalysefirma Cambridge Analytica im Fokus der Ermittlungen. Cambridge Analytica hatte Persönlichkeits-Profile erstellt, die auch auf der Basis der Daten von mehr als 87 Millionen Facebook-Anwendern gewonnen worden waren. Die Firma hatte im Wahlkampf um das US-Präsidentenamt 2016 für das Team von Donald Trump gearbeitet, behauptet aber, dabei seien keine Daten von Facebook verwendet worden.
Google steht laut einem Zeitungsbericht vor einer weiteren Milliardenstrafe der EU-Kommission.
Auch im Wettbewerbsverfahren um das Smartphone-System Android werde voraussichtlich der Missbrauch einer marktbeherrschenden Stellung festgestellt, schrieb das «Wall Street Journal» unter Berufung auf informierte Personen.
Die Strafe könne den Rekordbetrag von rund 2,4 Milliarden Euro aus dem Verfahren um die Shopping-Suche im vergangenen Jahr übertreffen – werde aber wohl nicht zweistellig. Mit der Entscheidung wird in den kommenden Wochen gerechnet.
Die Kommission hatte das Android-Verfahren im April 2015 aufgenommen und dem Konzern ein Jahr später den Missbrauch einer marktbeherrschenden Position vorgeworfen. Google und der Mutterkonzern Alphabet weisen die Vorwürfe zurück.
Die Kommission stört sich unter anderem daran, dass Hersteller von Android-Smartphones, die Google-Dienste einbinden wollen, gleich ein Paket von Apps des Internet-Konzerns auf die Geräte bringen müssen. Google kontert, es sei nötig, ein Mindestangebot an Apps auf dem Gerät zu haben, weil Nutzer Google-Dienste sonst nicht vernünftig einsetzen könnten.
Außerdem kritisiert die Brüsseler Behörde die «Anti-Fragmentierungs-Vereinbarung», nach der Anbieter von Geräten mit Google-Diensten nicht gleichzeitig auch Smartphones mit abgewandelten Android-Versionen verkaufen können.
Es sei noch unklar, inwieweit Wettbewerbskommissarin Margrethe Vestager eine Änderung der Geschäftsbedingungen verlangen werde. Auch die «Financial Times» berichtete zuvor, dass die Kommission voraussichtlich auch im Android-Verfahren hart durchgreifen werde. In einem dritten Verfahren in Brüssel geht es um den Dienst «AdSense for Search», bei dem andere Internetseiten Google-Suchmasken einbinden können. Unter anderem schränke der Konzern die Möglichkeiten dieser Anbieter ein, auch Suchmaschinen-Werbung von Googles Rivalen anzuzeigen, befand die Kommission. Die Google-Werbung werde bevorzugt behandelt.