
„Der Marsianer“ gehörte bei Online-Videodiensten zu den erfolgreichsten Spielfilmen im Jahr 2016! BILD zeigt die Hitlisten von iTunes und Juke.
Foto: Stone/Getty Images
News aus der digitalen Welt

„Der Marsianer“ gehörte bei Online-Videodiensten zu den erfolgreichsten Spielfilmen im Jahr 2016! BILD zeigt die Hitlisten von iTunes und Juke.
Foto: Stone/Getty Images

Mit dem GS160 hat Gigaset sein neues 150-Euro-Smartphone vorgestellt. Das Modell mit 13-Megapixel-Kamera ist ab sofort erhältlich.
Foto: Hersteller

Das Portal richtet sich an Eltern und Kinder. Es vermittelt Infos über Mobbing, Datenschutz und den richtigen Umgang mit Facebook.

Technische Daten und ein erstes Bild von HTCs nächstem Smartphone sind in China aufgetaucht. BILD fasst die aktuellen Gerüchte zusammen.
Foto: Weibo
Ob im Ärger, betrunken oder aus einer verliebten Laune heraus: Wohl jeder hat wohl mit dem Smartphone schon Nachrichten verschickt, die man im Nachhinein bereute. Und sei es nur, weil sie an die falsche Person ging oder vor Schreibfehlern strotzte. Eine jetzt aufgetauchte Testversion von Whatsapp verspricht, das Problem bald zu lösen. Sie erlaubt, eine verschickte Nachricht wieder zurückzuziehen. Selbst, wenn das Gegenüber sie schon gesehen hat.
Ein bei Twitter verbreitetes Video zeigt, wie das Feature funktioniert. In einem Chat muss man demnach einfach lange auf eine Nachricht tippen, um das bekannte Kontext-Menü zu öffnen. Das enthält in der Testversion allerdings neben den bekannten Funktionen auch den Punkt „Revoke“ (zurückziehen). Einmal angetippt, ist der Inhalt der Nachricht verschwunden. Stattdessen enthält sie nur noch einen Hinweis, dass man die Nachricht zurückgezogen hat. Whatsapp Support 2017 11.43
Im Video, dass der für Whatsapp-Leaks bekannten Twitterer „WABetaInfo“ hochgeladen hat, werden zum Beweis drei Nachrichten verschickt. Eine wird gleich gelesen, die nächste, die auch ein Bild enthält, wird nur empfangen. Die Dritte wird schließlich nur versandt, aber nicht empfangen. Vermutlich wurde das Empfänger-Smartphone ausgeschaltet. Und siehe da: Alle Nachrichten lassen sich zurückziehen, bei denen mit Foto verschwindet auch das Bild gleich mit. Das dürfte aber nur nützlich sein, wenn das Gegenüber die Nachricht noch nicht geöffnet hat. In der Standardeinstellung werden Bilder automatisch auf dem Gerät gespeichert.
Ohnehin dürfte das Zurückziehen vor allem nützlich sein, bevor das Gegenüber die Nachricht gelesen hat. Dann ist es meist ohnehin zu spät. Und auch zur Beweisvernichtung taugt das Zurückziehen dann nicht. Schließlich kann man von komprimierenden Nachrichten auch schlicht einen Screenshot machen, bevor sie gelöscht werden. Ist man schnell genug, lässt sich mit dem Zurückziehen aber wohl der eine oder andere peinliche Moment vermeiden.iOS Tricks Fotostrecke 8.34h
Wie lange man auf die Rückzugs-Funktion warten muss, ist noch völlig offen. Teilweise dauerte es Monate, bis in Testversionen aufgetauchte Videos es in die finale Version schafften. Im Video ist die Whatsapp-Version für das iPhone zu sehen. Ob und wann das Feature auch auf Android-Smartphones kommt, ist noch völlig offen. Bei Konkurrenz-Messengern wie Telegram gibt es eine solche Funktion übrigens zum Teil schon deutlich länger.160901_WhatsApp_alternativen
Die Welt blickt nach Aleppo, aber auch an anderen Orten in Syrien finden schwere Kämpfe statt. In der Wüstenstadt Palmyra mussten die Truppen Assads eine Niederlage hinnehmen. (Wir berichteten: Der Fall von Palmyra – Putins erste große Niederlage in Syrien) Von der Weltöffentlichkeit kaum bemerkt, wird nördlich von Aleppo um die Stadt Al-Bab gekämpft. Noch wird die Stadt von der Terrorgruppe IS gehalten, türkische Truppen und verbündete Milizen versuchen jedoch, die Stadt von drei Seiten einzunehmen.
Die türkischen Truppen der Operation „Euphrat Shield“ treffen auf zähen Widerstand der Islamisten. Etwa 50 deutsche Panzer vom Typ Leopard 2A4 sollen helfen, diesen Widerstand zu brechen. Zur Einordnung: Die Bundeswehr besitzt insgesamt keine 300 Kampfpanzer.
Al-Bab ist der Ort, an dem die türkische Armee am tiefsten nach Syrien vorgestoßen ist. Die Stadt ist ein idealer Ausgangspunkt für weitere Offensiven ins syrische Kerngebiet. Um der Türkei dieses Sprungbrett ins Landesinnere zu verwehren, nehmen auch kurdische Kämpfer und Truppen Assads am Rennen nach Al-Bab teil.
Hier rollt der hochgelobte deutsche Panzer zum ersten Mal in eine Schlacht. In Afghanistan haben kanadische Truppen den deutschen Panzer bereits genutzt, dort geriet er aber nur in kleinere Gefechte. Bis zum Erscheinen des russischen T-14 Armata wurde der Leopard 2 in deutschen Medien gern als bester Panzer der Welt geführt. Umso erschreckender ist seine Performance auf dem Schlachtfeld. Der IS behauptet, in nur zwei Tagen drei Leopard-Panzer abgeschossen zu haben. Eine offizielle türkische Bestätigung gibt es nicht, aber die Kämpfer der Terrororganisation dokumentieren ihre Abschüsse mit Fotos und Videos. Darauf zeigt sich, dass der 62 Tonnen schwere Kampfpanzer eine leichte Beute für Panzerabwehrraketen ist. Der erste Abschuss soll durch eine amerikanische TOW-2 erfolgt sein, die beiden anderen durch Fagot- oder Kornet-Raketen russischer Bauart.
Die Aufnahmen deuten darauf hin, dass die Anti-Panzer-Crews besser ausgebildet sind als die türkischen Panzerbesatzungen. Der Leopard 2 wurde für das klassische Panzergefecht des kalten Krieges entwickelt. Daher erhielt er eine besonders starke Frontpanzerung. Um das Gewicht des Kolosses einigermaßen unter Kontrolle zu halten, wurde an anderen Stellen gespart. Schwachstelle des Leopard 2 sind die steilen Seiten des Turms. Und genau dort wurden die Panzer unter Feuer genommen.
Dafür müssen die Panzer-Kommandanten zu weit vorgestoßen sein. Die Kämpfer des IS hingegen müssen kaltblütig in ihrer Stellung ausgehalten haben, als der Gegner drohte, sie abzuschneiden. Alle drei Panzer haben Wirkungstreffer erhalten, in zwei Fällen explodierten die Leopard-Panzer – bei ihnen gibt es keine Überlebenschance für die Besatzung.
Wie schon bei Abschüssen des amerikanischen Abrams-Panzers (Wir berichteten: Tödlicher Raketentreffer – so verwundbar sind die schweren Panzer) zeigt sich nun auch beim Leopard 2, das einst moderne, aber heute veraltete Panzer Abwehrraketen nichts entgegenzusetzen haben. Der Leopard 2A4 wurde von 1985 bis 1992 gebaut. Ohne entsprechendes Upgrade muss er ohne Elektronik zum Stören von Feindraketen und ohne reaktive Panzerung auskommen. Eine reaktive Panzerung soll einen Treffer im letzten Moment mit einer Explosion absprengen. Auch ist die Art der Panzerung des Leopard 2A4 insgesamt veraltet.
Sollten die Leopard 2A4 tatsächlich durch Raketen vom Typ 9K111 Fagot abgeschossen worden sein, wurden sie Opfer einer noch älteren Waffe. Die von einem Draht gesteuerte Rakete wird seit 1970 verwendet und entspricht in etwa der Milan der Bundeswehr.
Auch dieses Jahr stehen wieder jede Menge Videospiele auf dem Wunschzettel. Doch welche taugen wirklich etwas? Wir verraten, über welche Games sich Groß und Klein wirklich freuen.
Langsam bewegt sich eine Drohne auf ein alleinstehendes Haus in ländlicher Umgebung im englischen Cambridge zu. Zielsicher landet das Fluggerät auf einer Markierung im Garten und stellt dort ein Päckchen ab. Darin befinden sich ein Fire-TV-Stick und eine Tüte Popcorn. Die ersten Artikel, die Amazon vollautomatisch per Drohne ausgeliefert hat. Empfänger ist Chris B. der erste Kunde von Prime Air, wie Amazon seinen neuen Dienst nennt. Er ist einer von zwei Kunden, die zunächst testweise aus der Luft beliefert werden. Wie Amazon-Chef Jeff Bezos auf Twitter verkündete, vergingen zwischen der Bestellung und der Auslieferung gerade einmal 13 Minuten.
Ein Video, das der Konzern auf Youtube veröffentlicht hat, stellt den Dienst vor und dokumentiert die erste Bestellung:
Bezos hatte einen Prototyp der Drohne Ende 2013 in einem TV-Interview vorgestellt. Damals wurde das von vielen zunächst für einen Werbe-Gag gehalten.
Nach bisherigen Angaben sollen die Amazon-Drohnen Päckchen mit einem Gewicht von bis zu 2,3 Kilogramm binnen 30 Minuten transportieren. Auf Großbritannien setzt der weltgrößte Online-Händler einen Schwerpunkt bei den Tests, weil die Vorschriften dort mehr Freiheiten bieten als im Heimatland. Dort sollen die Drohnen unter anderem während des Fluges von Menschen beaufsichtigt werden. Amazon hatte die Regelungen wiederholt kritisiert.
Inzwischen testen auch Logistiker die Drohnen-Zustellung. Und Google entwickelt ebenfalls Liefer-Drohnen, auch wenn das Projekt laut Medienberichten zuletzt unter anderem mit dem Abgang führender Köpfe ins Stocken geriet.
Das Internet ist voll von vermeintlich lustigen Memes. Doch kaum jemand denkt an die Menschen, die hinter solchen Bildern stehen. Lizzie Velasquez wurde nun selber Opfer und wehrt sich dagegen.
Das iPhone 7 hat viele Vorzüge, doch für Wirbel sorgte bei der Präsentation ein Feature, das gestrichen wurde: Die Klinkenbuchse fehlt. Die Nutzer müssen sich deshalb für eine von drei Varianten entscheiden: Entweder muss man immer einen Adapter rumschleppen (umständlich), einen Lightning-Kopfhörer nutzen (passt dann aber nur ins iPhone) oder zu einem Bluetooth-Modell greifen.
Vor allem letztere dürften sich durchsetzen, denn sie sind mit beinahe jedem Gerät kompatibel. Wer standesgemäß die neuen, kabellosen Apple Airpods nutzen will, kann diese nun nach mehr als einem Monat Verzögerung für 179 Euro erwerben. In der kommenden Woche sollen die ersten Vorbesteller die AirPods erhalten, der stern konnte bereits ein Vorserienmodell testen.
Für das Design der AirPods musste das Team um Jony Ive kübelweise Häme einstecken, vielen drängte sich der Vergleich mit den Wechselköpfen elektrischer Zahnbürsten oder kleiner Golfschläger auf. Ob einem die Optik gefällt, ist wie immer Geschmackssache – als größter Designwurf Cupertinos werden die Kopfhörer definitiv nicht in die Geschichte eingehen.
Ein andere Befürchtung bewahrheitete sich hingegen nicht: In unserem Test haben wir die AirPods nicht einmal verloren, weder beim Laufen noch beim Joggen. Weil keine Kabel nach unten ziehen, rutschen sie nicht so leicht aus den Ohren wie die normalen EarPods. Allerdings nur, wenn man ein Norm-Ohr hat. Denn wechselbare Silikonüberzüge, wie sie den meisten Kopfhöhrern beiliegen, gibt es für die AirPods nicht. Hat man besonders große, kleine oder verwinkelte Ohren, ist der Sitz leider nicht so bequem.
Klanglich sind die AirPods keine Offenbarung. Sie klingen nicht wirklich besser als die Kopfhörer, die jedem iPhone beiliegen – für 179 Euro bekommt man woanders mehr Sound fürs Geld. Bedenkt man aber, wie viele Menschen Tag für Tag ihre Musik mit den klassischen EarPods hören, dürfte die meisten der Sound (auch in Anbetracht der kompakten Größe) zufriedenstellen. Die Lautstärke ist ordentlich und auch die Bässe überzeugen bei richtigem Sitz. Bei Bewegungen, wenn der Kopfhörer leicht im Ohr hin- und herrutscht, werden die Bässe aber spürbar schwächer. Sportler mit hohen Ansprüchen an die Musikwiedergabe sollten die AirPods deshalb vor dem Kauf am besten ausprobieren. Das eingebaute Mikrofon wiederum ist sehr gut, womit sich ein AirPod auch als Bluetooth-Headset eignet.airpods-2
Die AirPods mit dem iPhone zu verbinden ist denkbar einfach: Man öffnet die Transportschachtel, die ein wenig an ein Zippo-Feuerzeug erinnert, hält sie in die Nähe des iPhones und kann direkt loshören. Simpler geht’s nicht. Möglich macht es der W1-Chip, der die eigentliche technische Sensation ist und auch im aktuellen Beats Solo 3 Wireless steckt.
Der Clou: Nicht nur das iPhone ist mit den AirPods verbunden, sondern alle Geräte, auf denen man sich mit derselben Apple-ID angemeldet hat – etwa der Mac oder die Apple Watch. Wer will, kann die AirPods auch mit Android-Geräten koppeln. Wie sinnvoll das ist, sei dahingestellt. Denn essenzielle Features wie die Siri-Unterstützung (dazu später mehr) werden nicht unterstützt.
Die Box dient übrigens nicht nur zur Aufbewahrung der AirPods, sondern lädt sie auch. Die Kopfhörer halten etwa fünf Stunden durch, die Box liefert vier weitere Ladungen, dann muss auch sie an die Steckdose. Geladen wird sie via Lightning-Kabel, mit dem auch das iPhone Strom tankt.
Im Inneren der strahlend weißen AirPods steckt jede Menge cooler Technik. Sie erkennen etwa mittels eines Infrarot-Sensors, wann sie getragen werden, und deaktivieren automatisch die Musik, wenn man einen der AirPods aus den Ohren nimmt.airpods-2
Auch die Bedienung ist unkonventionell: Auf Knöpfe, Touchpanel oder eine Lautstärkewippe verzichtet Apple. Gesteuert werden die Kopfhörer ausschließlich mit Hilfe von Siri über Sprachkommandos, selbst wenn man nur die Lautstärke oder den Song ändern will. Oder man benutzt weiter die Lautstärkewippe am iPhone.
Um Siri zu starten, muss man doppelt gegen den AirPod tippen. Das funktioniert meist sehr zuverlässig, könnte aber gerade in öffentlichen Räumen (U-Bahn, Einkaufszentrum, Museum) unangenehm sein. Bequemer wäre es gewesen, den Song etwa auch wechseln zu können, indem man länger auf einen AirPod drückt. Vielleicht kann Apple hier noch mehr Gesten per Software-Update nachlegen.
Soll man die AirPods kaufen oder nicht? Das kann man so pauschal nicht sagen: Wer auf der Suche nach Spitzensound ist, sollte lieber die Finger davon lassen und bei der Konkurrenz zuschlagen. Wer hingegen mit den EarPods bislang zufrieden war, das Design mag und nun auf ein simpel zu bedienendes Bluetooth-Modell umsteigen möchte, dürfte Gefallen an Apples Ohrstöckchen finden.
Allerdings gibt es auch schon jede Menge günstigere Konkurrenten. Die lassen sich zwar nicht so leicht koppeln und bieten keinen Siri-Support, klingen dafür aber teilweise auch besser – und dank einer Strippe muss man keine Angst haben, die Kopfhörer zu verlieren. Empfehlenswert sind etwa die Teufel Move BT (120 Euro) und JBL Reflect Mini BT (85 Euro). Für den kleinen Geldbeutel eignen sich die Anker Soundbuds (15 Euro).Kopfhörer Weihnachten 21.40