Rückkehr des Giganten: Gibt es schon dieses Weihnachten neue Nokia-Smartphones?

Bei klassischen Handys gab es keinen zweiten Hersteller wie Nokia. Nahezu jeder hatte irgendwann mal ein Handy der Finnen. Dann kam das iPhone – und stellte den Markt auf den Kopf. Beim Siegeszug des Smartphones konnte Nokia einfach nicht mehr mithalten, trotz immer neuer Versuche. Irgendwann kaufte Microsoft die Handy-Sparte auf. Jetzt will Nokia einen Neustart im Smartphone-Markt wagen.

Dass das Unternehmen an einem Android-Smartphone bastelt, wurde schon seit längerem gemunkelt. Wann genau es kommen sollte, war aber bisher noch unklar. Jetzt hat Nokia-Manager Mike Wang gegenüber chinesischen Medien endlich für Klarheit gesorgt – und sogar noch eine Schippe draufgelegt.Nokia_15.50

Nokia-Smartphones unterm Weihnachtsbaum

Denn Nokia will nicht nur endlich wieder Smartphones verkaufen, sondern im Idealfall noch dieses Jahr damit loslegen. Genauer gesagt ab dem vierten Quartal 2016. Eventuell könnten dieses Jahr also schon wieder Nokia-Smartphones unter dem Weihnachtsbaum liegen. Der Zeitplan ist kein Zufall. Ende des Jahres läuft eine Vereinbarung mit Microsoft aus.

Zwei Jahre lang durfte Nokia keine Smartphones unter dem eigenen Namen herausbringen. Im vierten Quartal ist es soweit. Eventuell würde sich der Launch aber auch auf Anfang 2017 verschieben, betonte Wang. Er könnte dann mit der Handy-Messe „Mobile World Congress“ zusammenfallen, die Ende Februar 2017 in Barcelona stattfindet.Microsoft beerdigt Nokia Nur noch Lumia-Smartphones (2147427)

Bis zu vier neue Smartphones

Zu den Smartphones selbst verriet Wang aber nichts. Die Gerüchteküche brodelt aber schon. Angeblich sollen zwei Highend-Smartphones mit Topausstattung geplant sein, die mit aktueller Technik geradezu vollgestopft sind. Unterscheiden sollen sie sich nur in der Bildschirmgröße. Laut dem auf Nokia-Gerüchte spezialisierten Blog „Nokiapoweruser“ könnten zudem ein oder gar zwei Budget-Varianten folgen. Als Betriebssystem will Nokia aber nicht mehr die Eigenentwicklung Symbian oder gar Windows Phone einsetzen, sondern das brandaktuelle Android 7.Retro-Handys 16.30

Doppelt so lange Laufzeit: Ehemaliger MIT-Forscher erfindet Wunder-Akku

Schärfere Displays, mehr Megapixel in der Kamera und schnellere Prozessoren – Smartphones werden jedes Jahr besser. Nur eines ändert sich kaum: Smartphones müssen in der Regel jede Nacht aufgeladen werden, große Telefone halten auch mal zwei Tage ohne Steckdose durch. Dabei ist die Akkulaufzeit eines der wichtigsten Features für die Kunden.

Dünnere Geräte oder mächtigere Batterien

Viele Unternehmen weltweit forschen deshalb an neuen Wunder-Akkus, doch bislang blieb es meistens bei Konzeptstudien. Anders sieht es bei SolidEnergy Systems aus, einem vom Massachusetts Institute of Technology (MIT) gegründeten Start-up. Auf der Webseite „MIT News“ stellen die Wissenschaftler eine Technik vor, die doppelt so hohe Laufzeiten ermöglichen soll – und noch in diesem Jahr zur Marktreife gelangt. Der Clou: Entweder ist die Laufzeit doppelt so hoch, oder die Batterie muss nur noch halb so groß sein, was noch dünnere Geräte ermöglichen würde.

+++ Hier finden Sie 15 iPhone Akku-Tipps +++

Der größte Unterschied zu herkömmlichen Lithium-Ionen-Akkus ist das Anodenmaterial. Statt Grafit kommt eine Lithium-Metall-Folie zum Einsatz, die deutlich dünner ist und mehr Ionen aufnehmen kann. Dadurch erhöht sich wiederum die Energiedichte.

2017 kommt das erste Smartphone mit dem Akku

Im Oktober 2015 demonstrierte das Unternehmen mit einem Prototypen, dass die wiederaufladbare Batterie wirklich funktioniert. Dadurch wurde SolidEnergy auch für Anleger interessant, die 12 Millionen Dollar in das junge Unternehmen investierten. Mittlerweile stehen die Akkus kurz vor der Marktreife, bereits im November sollen die Wunder-Batterien in Drohnen verbaut werden. Im Frühjahr 2017 sollen dann die ersten Smartphones und -watches folgen, 2018 soll die Technik auch Elektroautos voran bringen.

Die neuen Batterien werden vor allem in Elektroautos „große gesellschaftliche Auswirkungen“ haben, glaubt SolidEnergy-CEO Qichao Hu. „Der Industriestandard liegt bislang bei 200 Meilen (320 Kilometer) für eine einzige Ladung. Wir können die Batterie halb so groß mit dem halben Gewicht machen, und das Auto fährt trotzdem die gleiche Strecke wie vorher. Bei derselben Größe sind sogar 400 Meilen (640 Kilometer) pro Aufladung drin“.

Neue Gerüchte: GPS und Schwimm-Funktion: Die Apple Watch 2 wird zur Fitness-Uhr

Das iPhone 7 wird vermutlich Anfang September vorgestellt, zeitgleich mit einer neuen Generation der Apple Watch. Das berichtet der für gewöhnlich gut informierte „Bloomberg“-Redakteur Mark Gurman. Allerdings soll die Apple Watch 2 nicht wie von vielen Netzbetreibern gefordert mit eigener Mobilfunktechnik ausgestattet sein, sondern ist in puncto Datenverbindung weiterhin auf das gekoppelte iPhone angewiesen. Vermutlich wird eine Apple Watch mit eigener Mobilfunkanbindung, die selbstständig E-Mails oder Nachrichten empfangen kann, erst in den kommenden Jahren auf den Markt kommen.

Apple Watch mit GPS und Fitness-Uhr

Stattdessen konzentriert sich Apple mit der zweiten Version seiner Smartwatch auf andere Aspekte. So soll die Apple Watch 2 im Gegensatz zur ersten Version einen GPS-Chip besitzen. Das ermöglicht eine genauere Navigation mit der Uhr und ein präziseres Tracking von Fitnessaktivitäten wie Laufen und Fahrradfahren.

iphone 7 18.33Außerdem wird der eingebaute Prozessor mächtiger, wodurch Apps schneller starten müssten – die langen Ladezeiten sind bislang einer der größten Nachteile der ersten Generation. Zudem soll der Akku eine größere Kapazität haben, allerdings ist noch unklar, ob sich dadurch die generelle Laufzeit der Uhr erhöht oder ob der größere Akku für die neuen Komponenten (etwa das GPS-Modul) benötigt wird.

Das Uhrengehäuse soll ebenfalls modifiziert werden und wasserdichter sein. Bislang ist die Apple Watch nur spritzwassergeschützt, demnächst könnte sie auch zum Schwimmen verwendet werden. Große optische Änderungen – etwa der Wechsel zu einem runden Zifferblatt, wie es viele Android-Smartwatches bieten – sind aber nicht zu erwarten. Auch die alten Armbänder passen mit hoher Wahrscheinlichkeit.

watchOS 3 bringt neue Features

Zeitgleich mit der neuen Apple Watch könnte auch die nächste Betriebssystem-Version watchOS 3 zum Download angeboten werden, die für Herbst angekündigt ist. Mit watchOS 3 wird auch die alte Uhr schneller, das Kontrollzentrum bekommt einen Neuanstrich, Nachrichten unterstützen nun auch Sticker und verspielte Effekte wie Zaubertinte. Außerdem kann man sich mit Freunden und Bekannten, die ebenfalls eine Apple Watch besitzen, sportlich messen.Tim Cook Interview 18.82

Samsungs Top-Smartphone: Kaum besser als Plastik: Das Galaxy Note 7 patzt mit fiesen Kratzern

Das Galaxy Note 7 ist Samsungs große Hoffnung für das Weihnachtsgeschäft – und glaubt man ersten Testberichten, ist es eines der besten Android-Smartphones aller Zeiten und ein harter Konkurrent für das kommende iPhone 7. Das Handy ist schnell, hat eine tolle Kamera und der integrierte Stift bietet viele Möglichkeiten. Doch eine Neuerung, die Fans eigentlich in Verzückung versetzen sollte, sorgt nun für negative Schlagzeilen: Das Display ist offenbar sehr kratzanfällig.

Gorilla Glass 5 kratzanfällig

Das Galaxy Note 7 ist das erste Smartphone, das mit dem neuen Gorilla Glas 5 ausgestattet ist. Es soll deutlich robuster sein und auch Stürze aus großer Höhe überstehen, verspricht Hersteller Corning Doch ein Youtube-Video widerlegte das bereits wenige Tage nach der Vorstellung: Schon beim ersten Sturz aus Hüfthöhe hatte das Telefon ein paar Schrammen an der Ecke. Die restlichen Stürze überstand das Smartphone aber weitgehend ohne Schäden. Kracht es also in einem unglücklichen Winkel auf den Boden, springt das Display nach wie vor.

Smartphone-Markt 19.18Deutlich schwerwiegender ist ein anderes Problem: Ein weiteres Youtube-Video zeigt, dass das Note 7 im Kratztest nur minimal besser abschneidet als Kunststoff. Ziemlich schnell hat man Kratzer auf dem Bildschirm, die sich nicht mehr entfernen lassen. Selbst das Galaxy S7 Edge, das noch auf Gorilla Glass 4 setzt, ist kratzfester. Wer sein Galaxy Note 7 langfristig vor Kratzern schützen will, sollte also unbedingt eine Displayschutzfolie aufkleben.

Galaxy Note 7 ist robust gebaut

Zwei andere Schwächen des Vorgängers hat Samsung aber ausgemerzt: Während das Galaxy Note 5 im vergangenen Jahr im Biegetest durchfiel, ist das Note 7 deutlich robuster gebaut. Und der Stift kann auch nicht mehr verkehrt herum in das Gehäuse eingesteckt werden. Das „Pen-Gate“ sorgte für reichlich Wirbel.

Das Note 7 kostet etwa 850 Euro und soll in den Farben Blau, Silber und Schwarz ab 2. September erhältlich sein. Vorbestellbar ist es seit dem 16. August, Besteller bekommen es drei Tage früher – inklusive der kostenlosen Virtual-Reality-Brille Gear VR.Android Stagefright Analyse 16.52