
Die neue Snapchat Brille ist da: Seit Anfang Mai gibt es die zweite, verbesserte Auflage der Spectacles auch in Deutschland zu kaufen.
Foto: Snapchat
News aus der digitalen Welt

Die neue Snapchat Brille ist da: Seit Anfang Mai gibt es die zweite, verbesserte Auflage der Spectacles auch in Deutschland zu kaufen.
Foto: Snapchat
Seit etwas über einem Jahr ist Wikipedia in der Türkei gesperrt – gemeinsam mit einigen anderen populären Webseiten. Die offizielle Begründung: Wikipedia enthalte Seiten, die die Türkei beschuldigten würden, Terrororganisationen zu unterstützen. Doch es gibt einen Weg die Sperre zu umgehen.

Nach dem Datenskandal um Facebook macht die im Mittelpunkt stehende Firma Cambridge Analytica dicht. Wo sind jetzt unsere Daten hin?
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Windige Verkäufer probieren doch immer wieder, Senioren übers Ohr zu hauen – wie in diesem dreisten Fall.
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Sie sind digitale Helferlein, die uns den Alltag erleichtern. Es gibt Apps, die den Geldbeutel entlasten. BILD stellt über 20 tolle SchnAPPchen vor.
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Ein in der Software entdeckter Fehler führte dazu, dass Passwörter unverschlüsselt in einem internen Verzeichnis gespeichert wurden.
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Hundertdreiundzwanzigtausendvierhundertsechsundfünfzig. Oder als Ziffer geschrieben: „123456“. Diese sechs Zahlen landen jedes Jahr auf Platz eins der unsichersten Passwörter. Platz zwei ist mit „123456789“ nur unwesentlich kreativer. Bei den Wörtern landet ein simples „hallo“ auf dem Spitzenplatz. Das Ranking der hierzulande beliebtesten Passwörter offenbart unmissverständlich: Die Deutschen haben in puncto Internetsicherheit noch viel Nachholbedarf.
Derzeit wird in einigen Unternehmen wieder zum alljährlichen Passwort-Wechsel aufgefordert. Doch wie sieht das perfekte Kennwort aus? Das National Institute of Standards and Technology (NIST) – eine US-amerikanische Behörde, die sich mit Technologiestandards beschäftigt -, hat im vergangenen Jahr aktualisierte Vorgaben für sichere Passwörter herausgegeben. Die Vorgaben richten sich vor allem an öffentliche Einrichtungen, gelten aber genauso für Privatpersonen. In ihrem Bericht räumen die Experten mit einigen Mythen auf.
Statt simpler Wörter sollte man lieber auf Sonderzeichen setzen – das raten Experten immer wieder. Dem NIST zufolge ist das aber ein Trugschluss. Für Menschen mag die Kombination aus Raute, Frage- und Ausrufezeichen komplex und dadurch vermeintlich sicher wirken. Für Hacker mit ihren Brute-Force-Methoden – dabei probieren Programme in kurzer Zeit alle möglichen Passwörter durch – macht das aber nahezu keinen Unterschied.Interview mit einem Hacker
Zuerst testen die Hacker-Tools die häufigsten Passwörter wie „123456“, anschließend werden Begriffe aus Wörterbüchern durchprobiert. Dann sind beliebte Kennwörter wie „Passwort“ in verschiedenen Varianten an der Reihe, bei denen einzelne Buchstaben durch Sonderzeichen ersetzt werden – etwa „Pa$$wort“ oder „P4ssw0rt“. Das NIST rät Webseitenbetreibern deshalb, auf starre Vorgaben („mindestens ein Großbuchstabe und ein Sonderzeichen“) zu verzichten. Im Gegenzug sollten die Nutzer nicht nur Variationen der immer selben Passwörter nutzen.
Das NIST rät: Statt komplizierter sollten Nutzer lieber möglichst lange Passwörter wählen. Nicht umsonst sind automatisch vergebene Passwörter häufig 12 bis 20 Zeichen lang. Um ein solch langes Kennwort zu knacken, benötigt ein handelsüblicher Rechner mehrere Jahre. Allgemein gilt: Je wichtiger der Dienst oder sensibler die Informationen (etwa bei Finanzangelegenheiten), desto länger sollte das Passwort sein. 12 bis 16 Zeichen sind ein guter Richtwert.
Mittlerweile benötigen wir für fast jeden Online-Dienst eigene Zugangsdaten. Trotzdem sollte man für jeden einzelnen Service ein eigenes Passwort vergeben. Denn gelingt es Hackern, einen Dienst zu knacken und die Kennwörter zu erbeuten, können sich Kriminelle mit den Zugangsdaten auch auf vielen anderen Portalen einloggen oder ganze Online-Identitäten übernehmen.
Anfang Juli gab das Bundeskriminalamt bekannt, dass es einen riesigen Datensatz von 500 Millionen E-Mails samt der dazugehörigen Passwörter im Netz entdeckt hat. Der Großteil der Zugangsdaten wurde vermutlich bei verschiedenen Hackerangriffen erbeutet und über einen längeren Zeitraum zusammengetragen. Um herauszufinden, ob auch Ihre Daten erbeutet wurden, tragen Sie einfach die jeweilige E-Mail-Adresse in dieses Tool ein.
In vielen Unternehmen müssen die Nutzer regelmäßig ihre Kennwörter ändern. Das sei häufig kontraproduktiv, erklärt das NIST. Wenn regelmäßig das Kennwort geändert wird, neigen die Nutzer dazu, simple Passwörter zu vergeben, die sich leicht merken lassen. Die wiederum sind für Programme schneller zu knacken. Müssen komplexe Passwörter vergeben werden, könne man dagegen häufig beobachten, dass Nutzer ihre Kennwörter auf Zetteln aufschreiben – auch das ist kontraproduktiv.
Einzige Ausnahme: Wurde der Nutzer oder das Unternehmen Opfer einer Cyberattacke, muss das Kennwort unverzüglich geändert werden. Wer viele komplexe Passwörter verwalten muss, sollte einen Blick auf Passwort-Manager werfen. Die meisten gibt es auch als App fürs Smartphone.Life Hacks Handy schneller laden 19.15
„Warum wir keine Anzeigen verkaufen“ – so beginnt ein langer Blog-Post von Whatsapp-Gründer Jan Koum auf der Webseite des Messengers. Lange und ausführlich erklärt Koum dort 2012, warum er Werbung für störend, nervig und sogar schädlich hält. Da wundert es nicht, dass der Messenger unter seiner Leitung auch nach der Übernahme durch Facebook immer ohne Werbung auskam. Nun kündigte Koum an, Facebook zu verlassen – und der Konzern schlägt gleich ganz andere Töne an.
„Was Werbung angeht, werden wir Whatsapp defintiv weiter öffnen“, erklärte Facebooks Messenger-Chef David Marcus in einem Interview mit „CNBC“ am Dienstag. Was genau das heißt, verriet er aber nicht. Auf Nachfrage erklärte Marcus nur, dass man nach kleinen Unternehmen nun auch großen über Whatsapp einen Zugang zu den Kunden geben wollte. Kleinere Unternehmen können schon eine Weile mit Whatsapp-Nutzern chatten, brauchen dafür aber eine eigene App.
Whatsapp-Gründer verlässt Facebook 1.30hVermutlich wird das aber nicht die einzige Maßnahme bleiben. Laut einem Bericht des „Wall Street Journal“ könnte die Werbung wie schon beim Facebook Messenger in der Inbox von Whatsapp landen. Auch in der Status-Funktion könnte wie beim vergleichbaren Stories-Feature der Facebook-Tochter Instagram Werbung untergebracht werden. Bisher nimmt Whatsapp praktisch kein Geld ein, seit der Messenger kostenlos zu bekommen ist. Der Druck innerhalb Facebooks scheint deswegen immer weiter zugenommen zu haben.
Laut dem Bericht ist der Streit um Werbung im Messenger tatsächlich der Grund dafür, dass Koum das Unternehmen verlässt. Er und Mitgründer Brian Acton hatten sich von Anfang an gegen Werbung und für mehr Privatsphäre der Nutzer ausgesprochen. Mit dem Verkauf an Facebook änderte sich das. Zuerst wurde 2016 angekündigt, dass nun ein Teil der Nutzerdaten mit dem Mutterkonzern zu teilen. Werbung konnte Koum aber lange verhindern.So hören Sie Whatsapp-Sprachnachrichten am besten_12.30
Hinter den Kulissen rumorte es deswegen wohl schon länger. Laut dem Kreditunternehmen Barclays hieß es aus Facebook-Kreisen schon eine Weile, dass mit Kouns Ausscheiden auch Werbung im Messenger landen würde. Das „Wall Street Journal“ setzte sogar noch einen drauf: Sowohl Acton als auch Koun hatten demnach Klauseln in ihren Verträgen, nach denen sie Facebook beschleunigt verlassen können, wenn der Konzern Werbung bei Whatsapp durchsetzt. Acton hatte Facebook im letzten September verlassen. Kouns Vertrag hätte dem Bericht zufolge eigentlich noch bis November laufen sollen. Jetzt soll schon demnächst Schluss sein.Gruppenchat der 5B 19.05

Facebook kündigt den sofortigen Verkaufsstart seiner neuen, komplett eigenständigen VR-Brille Oculus Go an. Für nur 219 Euro.
Foto: JUSTIN SULLIVAN / AFP

Tablets und schnelles Internet in Klassenzimmern reichen nach Ansicht einer Informatik-Professorin nicht, um digitales Lernen voranzubringen.
Foto: dpa