Instagram greift mit neuen Funktionen Snapchat an

Die Foto-App Instagram hat ihr Angebot um die Funktion «Stories» erweitert, die an den Konkurrenten Snapchat erinnert. Nutzer können dabei Fotos und Video für eine Slideshow zusammenstellen, wie das Unternehmen am Dienstag in einem Blogeintrag mitteilte.

Die Inhalte würden nach 24 Stunden gelöscht. Durch verschiedene Werkzeugeinstellungen können die Bilder kreativ bearbeitet und etwa mit Schriftzügen, bunten Herzen oder witzigen Sprechblasen ergänzt werden. Die Foto-App Instagram gehört zu Facebook und hat mehr als 500 Millionen Nutzer.

Das neue Feature sieht ähnlich aus wie das Angebot der Social-Media-App Snapchat, die mit von allein verschwindenden Bildern populär geworden ist. Auch dort gibt es den beliebten Bereich Stories, bei dem veröffentliche Inhalte 24 Stunden sichtbar bleiben. Snapchat ist – auch wegen der Möglichkeit der lustigen Bildbearbeitung – besonders bei jüngeren Leuten populär und kommt laut einem kürzlich veröffentlichten Bericht des Finanzdienstes Bloomberg auf 150 Millionen Nutzer täglich.

Bei Facebook blieben Versuche, Snapchat eine eigene App mit verschwindenden Bildern entgegenzusetzen, erfolglos.

Galaxy Note 7: Dieses Smartphone schickt Samsung ins Duell mit dem iPhone 7

Samsung ist in diesem Jahr früh dran: In den vergangenen Jahren zeigten die Südkoreaner ihr neues Smartphone-Flaggschiff meist im Rahmen der IFA in Berlin, diesmal hat man das Launch-Event einen ganzen Monat nach vorne gezogen. Am Dienstag enthüllte Samsung in New York das Premium-Phablet Galaxy Note 7, mit dem der Konzern der nächsten iPhone-Generation Paroli bieten will.

Galaxy Note 7: Der Name überrascht

Die größte Überraschung des Galaxy Note 7 ist der Name. Denn ein Galaxy Note 6 gibt es nicht, Samsung springt direkt von Versionsnummer 5 auf 7. Auf diese Weise will Samsung endlich die Nummerierung der Galaxy-Serie vereinheitlichen, schließlich ist das Galaxy S7 (hier unser Test) ebenfalls das aktuelle Modell. Außerdem ist Samsung Hauptsponsor der Olympischen Spiele in Rio, und die beginnen nun einmal am Freitag – und will man da wirklich noch mit einem „alten“ Smartphone werben? Eben.

Smartphone-Markt 19.18Für deutsche Kunden ist der Versionssprung noch verwirrender: Das letzte Galaxy Note, das hierzulande im Handel stand, war das Note 4 (hier unser Test). Letztes Jahr kam hierzulande lediglich das Galaxy S6 Edge Plus (ebenfalls von uns getestet) auf den Markt. Das war weitgehend identisch mit dem Note 5, doch der praktische Eingabestift fehlte.

In diesem Jahr gibt es für deutsche Fans wieder das volle Programm. Wir sagen, was das Galaxy Note 7 kann.

Note 7 mit 5,7 Zoll

Das Galaxy S7 Edge war mit 5,5 Zoll schon recht groß gewachsen, doch bei seinem Vorzeige-Phablet legte Samsung nochmal eine Schippe drauf. Das Ergebnis ist ein 5,7-Zoll-Bildschirm der Super-AMOLED-Klasse. Die Auflösung liegt bei 2560 x 1440 Pixeln. Das ist für die Größe nicht rekordverdächtig, aber liefert ein Top-Bild mit satten Farben und Kontrasten.

Außerdem hat der Screen die Always-on-Funktionalität des Galaxy S7 an Bord. Die Uhrzeit oder Kalendereinträge werden dann in einer stromsparenden Darstellung angezeigt, ohne dass man das Gerät entsperren muss. Dank Gorilla Glas 5 haben Kratzer kaum eine Chance. Die Kanten sind beim Galaxy Note 7 zu beiden Seiten des Bildschirms hin abgerundet, wodurch das Smartphone kompakter wirkt.

Platzmangel adé

Für genügend Rechenpower sorgen ein Achtkernprozessor mit 64 Bit und vier Gigabyte Arbeitsspeicher (RAM). Der interne Speicherplatz ist mit 64 Gigabyte ziemlich großzügig bemessen, er kann via microSD-Karte um bis zu 256 Gigabyte erweitert werden. Ein weiterer Pluspunkt: Das Note 7 ist IP68-zertifiziert, damit ist es gegen Wasser und Staub geschützt. Außerdem ist das Note 7 das erste Samsung-Smartphone mit USB-C-Stecker, der nicht mehr verkehrt herum eingesteckt werden kann.note7-wasserdicht

Samsung geht stiften

Der wichtigste Unterschied zum großen Galaxy S7 ist natürlich der digitale Stift, genannt S Pen. Er sitzt fest und stabil im Gehäuse, drückt man gegen den Knubbel an der Unterseite, springt er wenige Millimeter hervor und man kann ihn herausziehen. Der Stift ist ebenfalls IP68-zertifiziert: Ist das Display nass, kann man trotzdem auf dem Bildschirm schreiben. Der Stift funktioniert auch im Standby-Modus des Always-on-Displays, man kann mit den „Screen Off Memos“ einfach aufs Display kritzeln, wie bei einem Post-it.note7-teaser

Samsung sucht Augenkotakt

Der Smartphone-Trend des Jahres 2016 sind eindeutig Doppelkameras: LG und Huawei verbauten die Dual-Knipsen bereits, Gerüchten zufolge steigt auch Apple in wenigen Wochen mit dem großen iPhone in den Markt ein. Samsung hingegen setzt auf Altbewährtes: Auf der Rückseite kommt die gleiche 12-Megapixel-Kamera wie im Galaxy S7 Edge zum Einsatz. Und die macht wirklich fantastische Bilder, selbst bei schlechten Lichtbedingungen. Die Vorderkamera knipst dagegen nur mit 5 Megapixeln.Fotoduell iphone6s galaxy s7 14.15h

Die bemerkenswerteste Neuerung findet sich neben der Frontkamera. Es ist der neue Iris-Scanner, der das Gerät mit den Augen entsperrt. Die kleine Kamera erfasst dabei die bei jedem Menschen individuellen Merkmale der Iris. Stimmt der Scan mit dem zuvor hinterlegten Profil überein, wird das Smartphone entriegelt. Als Ergänzung zum Fingerabdruckscanner und der PIN ist das sicherlich eine praktische Sache. Wie gut die Technik im Alltag funktioniert und ob sie auch mit Kontaktlinsen und Brillen klarkommt, muss ein Test zeigen.

Note 7 kommt am 2. September

Der Akku ist mit 3500 Milliamperestunden gut bestückt, Laufzeiten von zwei, eventuell sogar drei Tagen dürften je nach Nutzung drin sein.Smart TV Kritik 20.40

Verkaufsstart für das Note 7 ist der 2. September. Drei unterschiedliche Farben stehen zur Auswahl  Schwarz, Silber und Korallblau mit goldenem Rahmen. Ab dem 16. August kann das Gerät vorbestellt werden, Frühbucher bekommen zum Note 7 die neue Virtual-Reality-Brille Gear VR kostenlos dazu. Das Note 7 wird für 849 Euro in den Handel gehen. Ein stolzer Preis, wenn man bedenkt, dass man das S7 Edge bereits für 600 Euro bekommt. Ob einem der Stift und das etwas größere Display 250 Euro wert sind, muss jeder für sich entscheiden.

Betriebssystem

Android 6.0

Konnektivität

LTE Cat. 94

Wi-Fi 802.11 a/b/g/n/ac (2,4 + 5 GHz), MU-MIMO

Bluetooth® 4.2, ANT+, USB Type-C, NFC

Standortbestimmung (GPS, Glonass, Beidou, Galileo)

Display

5,7 Zoll (14,39 cm Quad HD dual edge Super AMOLED, 2560 x 1440 (518 ppi)

Prozessor

Octa-Core (2,3 GHz Quad + 1,6 GHz Quad), 64 bit, 14 nm

Arbeitsspeicher

4 GB RAM (LPDDR4)

Größe

153,5 x 73,9 x 7,9 mm

Gewicht

ca. 169 g

Akku

3.500 mAh, Schnellladefunktion via Kabel oder induktiv5

Induktives Laden kompatibel mit WPC und PMA6

Kamera

Hauptkamera: 12 MP mit Dual Pixel-Technologie, OIS und F1.7-Blende

Frontkamera: 5 MP mit F1.7-Blende

Von Polizei verhaftet: Eltern lassen zweijähriges Kind allein zu Haus – um Pokémon Go zu spielen

Die Pokémon-Go-Sucht hat im US-Bundesstaat Arizona zu einer Verhaftung geführt. Dort nahm die Polizei ein Elternpaar fest, dass sein zweijähriges Kind anderthalb Stunden allein gelassen hatte, um mit dem Auto herumzufahren und Pokémon Go zu spielen. Das berichtet das US-Magazin „US-Weekly“ in seiner Online-Ausgabe. Das Paar, 27 und 25 Jahre alt, wird laut einer offiziellen Mitteilung der zuständigen Polizei in Pinal County wegen Kindesgefährdung und Vernachlässigung angeklagt.

Wie „US Weekly“ weiter berichtet, habe ein Nachbar das Kind draußen um das Haus in einem Vorort von Phoenix laufen sehen und sofort die Polizei verständigt. Als die Beamten vor Ort eintrafen, habe das Kind geweint und versucht, zurück in das Haus zu kommen. Es habe lediglich eine Windel und ein T-Shirt getragen und sei vollkommen verschwitzt gewesen.

Kind ist jetzt in Obhut der Behörden

Als die Polizisten den Vater am Telefon kontaktierten, habe der nur „Egal“ gesagt und wieder aufgelegt, berichtet das Blatt aus dem Polizeibericht. Erst nach einer weiteren Stunde sei das Paar nach Hause gekommen.

Die Eltern hätten angegeben, dass sie ihr Kind schlafend zurückließen, um das Auto aufzutanken. Dann hätten sie zugegeben, dass sie Pokémon Go gespielt hatten. „Die Polizei und andere Behörden haben immer gewarnt, auf die Sicherheit zu achten, wenn man Pokémon Go spielt, aber wir haben niemals damit gerechnet, dass Eltern sogar ihr Kind deswegen allein lassen. Es war über 35 Grad heiß und das Kind hatte nichts zu trinken“, sagte der Sheriff. Das Kind ist jetzt in Obhut des Staates.

Vier von zehn Internetnutzern streamen Musik im Internet

Musik-Streaming-Dienste wie Spotify, Apple Music, Napster, Deezer und Soundcloud werden auch in Deutschland immer populärer. 39 Prozent der Internetnutzer in der Bundesrepublik ab 14 Jahren nutzen diese Dienste.

Das hat eine am Mittwoch in Berlin veröffentlichte repräsentative Befragung im Auftrag des Branchenverbandes Bitkom ergeben. Die große Mehrheit der Streamingnutzer setzt auf werbefinanzierte Angebote. Nur rund ein Fünftel (22 Prozent) von ihnen bezahlt für die Musik-Angebote.

Anbieter von Musik-Streaming seien inzwischen mehr als nur riesige Online-Plattenläden, sagte Timm Lutter, Bitkom-Experte für Consumer Electronics & Digital Media. «Nutzer finden dort kuratierte Playlists, Konzerttickets ihrer Lieblingskünstler oder die Möglichkeit, Musik mit Freunden zu teilen.» Die Attraktivität der Musik-Streaming-Dienste komme auch der Musikindustrie zugute: Laut Global Music Report 2016 ist Streaming die am schnellsten wachsende Einnahmequelle der Branche. Dank der Einnahmen aus dem digitalen Geschäft steige auch der weltweite Umsatz mit Musik um 3,2 Prozent.

Das Nutzungsveralten ist in den verschiedenen Altersklassen recht unterschiedlich. Über die Hälfte der 14- bis 29-jährigen Internetnutzer streamt Musik online (55 Prozent). Unter den 30- bis 49-Jährigen geben 41 Prozent an, Musik zu streamen, unter den 50-bis 64-Jährigen sind es dagegen nur 32 Prozent.

Gesetzesreform soll Netzneutralität umsetzen

Mit einer Reform des Telekommunikationsgesetzes (TKG) will die Bundesregierung EU-Vorgaben zur Netzneutralität umsetzen. Das Kabinett verabschiedete einen entsprechenden Gesetzentwurf.

Er soll unter anderem neue Bußgeldvorschriften einführen, wenn es Verstöße gegen die EU-Regeln für einen diskriminierungsfreien Zugang zum offenen Internet gibt.

Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) sagte dazu: «Mit den heute beschlossenen Ergänzungen des TKG stellen wir sicher, dass die EU-weit geltenden Vorgaben auch tatsächlich eingehalten werden.»

Die EU-Verordnung 2015/2120 regelt nach Angaben des Ministeriums, dass Internetzugangsanbieter einen diskriminierungsfreien Zugang zum offenen Internet gewährleisten müssen. Zudem müssen die Anbieter die Endnutzer über die Auswirkungen von Geschäftsmodellen auf den Zugang zum offenen Internet informieren. Die Aufsicht über die Einhaltung der Bestimmung obliegt den nationalen Regulierungsbehörden, in Deutschland also der Bundesnetzagentur.

Beschränkt ein Dienstanbieter künftig in unzulässiger Weise den Datenverkehr und kommt er einer vollziehbaren Anordnung der Bundesnetzagentur nicht nach, können Bußgelder bis zu 500 000 Euro verhängt werden. Bußgelder bis zu 100 000 Euro werden fällig, wenn Internetanbieter ihre Kunden nicht ordnungsgemäß informieren.

Umwelthilfe: Amazon nimmt Elektroschrott nicht ausreichend zurück

Die Deutsche Umwelthilfe wirft dem Online-Handelsriesen Amazon vor, alte Elektrogeräte nicht wie vorgeschrieben zurückzunehmen.

Seit Ende Juli ist der Handel verpflichtet, Elektroschrott ohne Kassenzettel anzunehmen und zu entsorgen – bei kleineren Geräten auch unabhängig davon, ob ein neues Gerät gekauft wird.

Der Umwelthilfe lägen mehrere Beschwerden vor, teilte die Verbrauscherschutzorganisation am Mittwoch mit. Man habe Amazon deshalb aufgefordert, eine Unterlassungserklärung zu unterzeichnen, um sicherzustellen, dass die Rückgabe alter Geräte künftig möglich ist.

Amazon wies die Vorwürfe zurück: Das Unternehmen halte sich an alle gesetzlichen Vorgaben. Ein Sprecher verwies dazu auf Informationen für Kunden auf der Amazon-Homepage. «Wir stellen sicher, dass Einzelfälle, wie von der Deutschen Umwelthilfe zitiert, ausgeschlossen werden können», teilte er mit.

iOS 10: Apple bringt 100 neue Emojis – und eines sorgt für Diskussionen

Apple hat am Montagabend die vierte Vorab-Version des kommenden Betriebssystems iOS 10 veröffentlicht. Die prominenteste Neuerung sind insgesamt 100 neue oder überarbeitete Emojis. Im Mittelpunkt stehen Frauen, die nun auch in zahlreichen Sportarten (Laufen, Schwimmen, Gewichtheben, Basketball) oder in klassischen Männerberufen (Privatdetektivin, Bauarbeiterin) vertreten sind. Wie bei früheren Emojis können die Hauttöne individuell angepasst werden.

Zudem gibt es neue Familienkonstellationen, etwa einen alleinerziehenden Vater zweier Kinder. Auch die seit langem gewünschte Regenbogenfahne ist nun endlich an Bord, womit Apples Bekenntnis zu Diversität unterstrichen wird.150910_Whatsapp_V01 8.45h

Abrüsten bei den Waffen-Emojis

Für die größten Schlagzeilen sorgt aber ein Emoji, das mit der neuen iOS-Version gestrichen wurde: Apple hat den silbernen Revolver durch eine giftgrüne Wasserpistole ersetzt. Damit reagiert der Konzern auf eine Debatte vor einigen Wochen. Das für Emojis zuständige Unicode-Konsortium wollte im Zuge der Olympischen Spiele in Rio Gewehrsymbole integrieren, die für das Sportschießen stehen sollten.

iPhone Speicher 17.15hDoch Apple wehrte sich massiv dagegen, mit Erfolg – die Gewehr-Emojis wurden gestrichen. Kritiker merkten aber an, dass Apple seit Jahren ein Pistolen-Emoji in seinem Betriebssystem anbietet. Dieser Kritikpunkt wurde nun ausgeräumt, die überarbeitete Wasserpistole könnte kaum harmloser aussehen. Die Streichung des Revolvers ist auch ein Mittel gegen Hass-Postings, immer wieder wird der Revolver in Drohnachrichten verschickt.

Google hat ähnliche Anpassungen für Android bereits angekündigt. Die neuen Emojis sehen die Konzerne als Teil mehrerer Initiativen, um Frauen in der IT- und Technikbranche besser zu repräsentieren.

iOS 10 bietet viele Neuerungen

Apple wird die finale Version von iOS 10 vermutlich im Herbst zeitgleich mit der nächsten iPhone-Generation vorstellen. In dem neuen Betriebssystem für iPhone, iPad und iPod Touch wurde der Nachrichtendienst iMessage komplett überarbeitet, so gibt es jetzt größere Emojis und handschriftliche Notizen. Der Sprachassistent Siri ist jetzt auch offen für Apps und der Streamingservice Apple Music hat einen Neuanstrich bekommen.iPhone 7 Release 14.53

Twitter-Account von Niantic-Chef gehackt: Hacker fordern Start von Pokémon Go in Brasilien

Mit dem Aufruf, das Smartphone-Spiel „Pokémon Go“ nach Brasilien zu bringen, haben Hacker den Twitter-Account von Niantic-Chef John Hanke gekapert. „This hack for Brazil“ oder #PokemonGo4Brazil hieß es am Sonntag auf dem Profil von Hanke. Gekennzeichnet waren die Posts jeweils mit #OurMine. Der Hacker-Gruppe „Our Mine“ war es zuvor bereits gelungen, die Social-Media-Profile berühmter Personen aus der Tech-Szene zu manipulieren.

Irrer Hype um Pokémon Go

Die App Pokémon Go, die der japanische Konzern Nintendo zusammen mit der ehemaligen Google-Tochter Niantic Labs entwickelte, hat in den vergangenen Wochen einen enormen Hype ausgelöst. Innerhalb der ersten 19 Tage wurde sie mehr als 75 Millionen Mal auf iOS- und Android-Geräten weltweit runtergeladen. Derzeit ist das Spiel in mehr als 30 Ländern verfügbar, allerdings noch nicht in Südamerika.

„Sein Passwort war zu einfach“

In einem weiteren Tweet auf Hankes Twitter-Account schrieben die Hacker: „Sein Passwort war zu einfach ’nopass'“. „OurMine“ hatte in der Vergangenheit bereits die Profile von Facebook-Gründer Mark Zuckerberg bei Twitter und der Fotoplattform Pinterest – angeblich mit einem alten Passwort für das Karriere-Netzwerk LinkedIn – gehackt. Auch Google-Chef Sundar Pichai und den Gründer des Musikdienstes Spotify, Daniel Ek, traf es schon.

Kuriose Zwischenfälle dank Pokémon Go

Das Spiel Pokémon Go sorgte in den vergangenen Wochen für zahlreiche kuriose Zwischenfälle. So gerieten einige Spieler in eine Schießübung der Bundeswehr, andere entdeckten während der Suche nach Wasser-Pokémon eine Wasserleiche – und drei Teenager mussten am Ende der Monsterjagd von der Feuerwehr aus einer Höhle befreit werden.

Sie spielen Pokémon Go, kommen aber nicht schnell genug voran? Wir haben einige Pokémon Go Tipps für Sie zusammenegstellt, hier erklären wir, wie sie besser in Pokémon Go kämpfen.

Pokémon Go 18.10

Smartphone-Spiel: Pokémon-Go-Update streicht ein wichtiges Feature

Innerhalb weniger Wochen wurde Pokémon Go zu einem der erfolgreichsten Smartphone-Games. Mehr als 75 Millionen Menschen weltweit sind auf Monsterjagd, ein paar Spieler haben sogar schon fast alle der insgesamt 150 Pokémon gefangen. Doch das Spiel sorgt nicht nur für klingelnde Kassen beim Hersteller, sondern mitunter auch für lange Gesichter bei den Nutzern: Denn Pokémon Go ist voller Bugs und technischer Fehler. Das Spiel saugt den Akku ratzfatz leer, die App stürzt häufig ab und die integrierte Pokémon-Suche funktioniert nicht zufriedenstellend.

Pokemon Go akku 7.30hNun hat Hersteller Niantic das erste größere Update für die App veröffentlicht – und damit die nächste Kontroverse ausgelöst. Denn nicht alles funktioniert wirklich besser als vorher. Einige wichtige Funktionen wurden ersatzlos gestrichen.

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Gezielte Pokémon-Jagd bleibt unmöglich

Mit dem Sprung auf Versionsnummer 1.10 (iOS) beziehungsweise 0.31.0 (Android) streichen die Macher ein zentrales Feature des Spiels: Die Nearby-Funktion. Kurz gesagt handelt es sich dabei um eine Art Radar in der rechten unteren Bildschirmecke. Klickt man diesen an, sieht man nicht nur, welche Monster sich in der Nähe befinden, sondern auch, wie weit diese entfernt sind. Dumm nur, dass die Funktion völlig verbuggt war. Alle Monster waren angeblich immer Hunderte Meter entfernt, auch wenn sie in Wahrheit um die nächste Ecke hockten. Eine gezielte Suche war so nicht möglich.

Alle Pokemon gefangen 15.00Die Behebung des Fehlers war offenbar zu kompliziert, deshalb hat Niantic die Funktion mit dem jüngsten Update nun komplett gestrichen.

+++ Hier finden Sie Tipps, wenn Sie in Pokémon Go kämpfen wollen +++

Externe „Pokémon Go“-Karten abgeriegelt

Auch an eine andere beliebte Fan-Funktion wurde der Rotstift angesetzt: Kartendienste von Drittentwicklern (etwa Pokévision) haben keinen Zugriff mehr auf die Niantic-Daten. Damit ist es nicht mehr möglich, Pokémon mit Hilfe einer speziellen Map zu suchen. Mehrere Anbieter solcher Dienste sind parallel offline gegangen, vermutlich auf Druck des Herstellers.

Die Aquaknarre wird schlechter

Mit dem Pokémon Go Update gibt es aber auch neue Funktionen: So können Spieler nun den Avatar ihrer Spielfigur im Nachhinein optisch anpassen. Zudem wurden grafische Fehler bei einzelnen Pokémon oder den Arenakämpfen ausgemerzt. Auch am Gameplay hat Niantic geschraubt: Die Attacke „Aquaknarre“ wurde erheblich abgeschwächt, weshalb das äußerst beliebte Pokémon Aquana nun deutlich schlechter ist als zuvor. In den Arenen wird man nun also häufiger auch andere Pokémon zu Gesicht bekommen.