Bis zu 256 GB: Mit diesem kleinen Chip hat Ihr iPhone nie wieder Speicherprobleme

„Speicher fast voll“ – diese Meldung dürften die meisten iPhone-Nutzer schon unzählige Male gesehen haben. Apps, Musik, Fotos und vor allem Videos nehmen kräftig Platz weg. Wer nicht schon beim Kauf für ausreichend Speicher gesorgt hat, bringt das iPhone schnell an seine Grenzen. Dann ist Ausmisten angesagt. Oder man gönnt seinem iPhone eine kleine, unauffällige Speichererweiterung.

Will man nicht regelmässig zu Tricks wie diesem greifen, um Platz frei zu schaufeln, kann der i.dime getaufte Speicherchip eine echte Alternative sein. Der kleine Magnetchip von der Größe einer Knopfbatterie wird per Drehmechanik fest mit der speziell gefertigten Hülle verbunden und erweitert den iPhone-Speicher um wahlweise 32, 64, 128 oder gar gigantische 256 Gigabyte. Soviel Speicher bietet aktuell kein iPhone, erst das iPhone 7 soll mit 256-GB-Option kommen.iPhone Speicher Trick

Platz für Musik, Fotos und Videos

Apps kann man zwar nicht auf dem Chip installieren, er bietet aber jede Menge Platz für Musik, Filme, selbstgeschossene Fotos und Videos. Um die i.dime auszulesen, lässt sie sich ganz einfach per Adapter mit dem Rechner verbinden. Der erkennt sie schlicht als USB-Stick. Wer auf die Hülle verzichten möchte, kann den Chip auch per Lightning-Adapter mit dem iPhone verbinden. Dann gleicht i.dime USB-Sticks für’s iPhone, die es bereits seit Längerem gibt.

Spannend ist die Möglichkeit, über den Magnet-Port am Case ein eigenes Batterie-Pack anzuschließen. Das kann sogar zeitgleich ein zweites iPhone mit Saft versorgen, dann aber klassisch über das Kabel.iPhone 7 Entwurf 17.30

Alle neueren iPhones unterstützt

Der Speicherchip wird aktuell per Kickstarter-Kampagne finanziert, dass Ziel von 50.000 US-Dollar wurde schon erreicht. Der Preis fängt aktuell bei 48 US-Dollar (43 Euro) für den 32-GB-Chip ohne Hülle an, der teuerste Chip mit 256 GB kostet stattliche 269 US-Dollar (241 Euro). Für jeweils 10 Dollar mehr bekommt man das passende Case dazu, das Batterie-Pack schlägt noch einmal mit 29 Dollar auf. Im regulären Handel dürfte es teurer werden. Die Lieferung soll ab November erfolgen.

Bisher werden iPhone 5 und iPhone SE, iPhone 6 und 6 Plus und auch das aktuelle iPhone 6s und sein Plus-Modell unterstützt. Obwohl Apples nächstes iPhone noch gar nicht angekündigt wurde, geben sich die Hersteller zuversichtlich, dass es mit dem Chip kompatibel sein wird. Wer jetzt schon zuschlägt, kann bis zur Lieferung im November bei Bedarf auch auf die iPhone-7-Hülle wechseln, versprechen sie auf der Kampagnen-Seite.160630_ING_iPhonePimp 6.15

Erschreckende Enthüllung: So verkauft der IS seine Sex-Sklaven via Whatsapp

Dass gerade Frauen unter der Herrschaft der Terror-Organisiation „Islamischer Staat“ (kurz IS) leiden, wurde schon häufig dokumentiert. Die selbsternannten Gotteskrieger zwingen sie, sich zu verschleiern, ihre Rechte werden extrem beschnitten. Vermeintlich ungläubigen Frauen droht aber ein besonders dramatisches Schicksal: Sie werden als Sex-Sklavinnen gehalten – und wie Vieh verkauft. Vor allem über verschlüsselte Messenger wie Whatsapp und Telegram.

In den Apps fühlen sich die Terroristen sicher. Sie nutzen sie nicht nur zur Rekrutierung und Kommunikation mit ihren Anhängern. In offenen Gruppen werden Frauen regelrecht versteigert. Die US-Nachrichtenagentur „Associated Press“ ist nun erstmals an solche Chats gelangt. Beliebt ist vor allem der im Nahen Osten verbreitete Messenger Telegram, aber auch Whatsapp und Facebook werden für den perversen Handel missbraucht, erzählt Lamiya Aji Bashar der Agentur. Die 18-Jährige Jesidin konnte aus den Fängen ihres Besitzers entkommen.Telegram IS_13.10

12.500 Dollar für eine Zwölfjährige

In offenen Chat-Gruppen fragen die Terroristen unverhohlen, ob ein „Bruder“ gerade eine Frau abzugeben hat, andere posten Angebote. Eine zwölfjährige Jungfrau habe nun ein Gebot von 12.500 Dollar erreicht und würde bald verkauft, steht da in Arabisch. Eine Mutter mit einem ein- und einem dreijährigen Kind wird für 3700 Dollar angeboten. Sie wollte selbst verkauft werden, schreibt ihr „Besitzer“.Whatsapp Verschlüsselung_10Uhr

Lamiya Aji Bashar konnte nach fast zwei Jahren Gefangenschaft endlich fliehen. Sie wurde in der Zeit mehrfach weiterverkauft, immer wieder geschlagen, missbraucht und vergewaltigt. Unter ihren „Besitzern“ waren Bombenbauer, Kämpfer und Ärzte. Bei der Flucht geriet sie in eine explodierende Mine, die sie mit einem blinden Auge und einem völlig vernarbten Gesicht zurückließ. Die beiden Mädchen, mit denen sie geflohen war, überlebten die Explosion nicht.

Whatsapp sperrt die Accounts – wenn sie sie finden

Die Betreiber der Messenger lehnen die Nutzung für Menschenhandel strikt ab – können aber wenig dagegen unternehmen. Weil die Chats Ende-zu-Ende verschlüsselt sind, können sie nicht überprüfen, was in welchem Chat vor sich geht. „Wir haben null Toleranz für solches Verhalten und sperren die Accounts, wenn wir Meldungen über solche Aktivitäten bekommen. Wir ermuntern jeden, uns solches Verhalten zu melden“, sagte Whatsapp-Sprecher Matt Steinfeld der Agentur.

300.000 Dollar im Monat: Android-Trojaner infiziert 85 Millionen Smartphones – auch Deutsche betroffen

Dass im Netz viele Viren und Trojaner lauern, die im Extremfall sogar den ganzen PC sperren, hat sich mittlerweile herumgesprochen – dementsprechend vorsichtig öffnen viele Nutzer ihre E-Mail-Postfächer. Deutlich sorgloser gehen viele User dagegen immer noch mit ihren Handys um. Dabei haben Smartphone-Schädlinge in den letzten Jahren enorm zugelegt. Das Sicherheitsunternehmen Checkpoint hat nun einen Report über die Android-Malware „HummingBad“ veröffentlicht, die von einer chinesischen Hackergruppe verbreitet wird.

Auch deutsche Smartphone-Nutzer betroffen

Die Zahlen sind erschreckend: Weltweit sollen mehr als 85 Millionen Geräte betroffen sein, heißt es in dem Bericht. Der Großteil der Opfer lebt in China, allein hier ist die Schadsoftware 1,6 Millionen Mal installiert worden. Doch auch in Indien, den Philippinen und Indonesien ist  HummingBad weit verbreitet. Selbst in der Türkei gibt es 448.000 Betroffene, in den USA 300.000 Smartphones. In Deutschland sind 39.000 Geräte infiziert, heißt es in einer Pressemitteilung von Checkpoint.  Die Hälfte der Betroffenen nutzt Android KitKat (4.4), 40 Prozent Jelly Bean (4.1 bis 4.3).  

Whatsapp Trojaner 17.16Durch die enorm große Verbreitung verdienen sich die Macher eine goldene Nase mit der Schadsoftware. Denn Hummingbad manipuliert Klicks auf Bannerwerbungen, dadurch werden jeden Monat knapp 300.000 US-Dollar in die Kassen gespült. 20 Millionen Werbeanzeigen werden auf diese Weise am Tag angezeigt, außerdem werden 50.000 betrügerische Apps am Tag auf Geräten installiert, ohne dass die Nutzer etwas davon mitbekommen. In anderen Berichten hieß es zuvor, dass bis zu 500.000 Dollar täglich verdient werden, das scheint aber deutlich zu hoch angesetzt gewesen sein.

Entwickelt wird die Schadsoftware vom chinesischen Unternehmen Yingmob, das auch legale Online-Werbeplattformen betreibt. Insgesamt arbeitet ein Team aus 25 Mitarbeitern für das kriminelle Werbenetzwerk.TV Trojaner 18.09